Trotz der jüngsten Differenzen mit der CSU setzt FDP-Chef Guido Westerwelle auf eine bürgerliche Koalition mit der Union - auch bei einer knappen Mehrheit im Bundestag. Er setze darauf, dass das Wort von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gelte. "Lassen wir das mal stehen, dass Herr Seehofer sich an uns abarbeitet. Die Kanzlerin hat Klartext geredet", sagte Westerwelle im Interview mit der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".
Zugleich erneuerte Westerwelle die Kritik des FDP-Finanzexperten Solms an der Schuldenpolitik der Bundesregierung. Sollte es für die FDP zu einer Regierungsbeteiligung reichen, möchte der FDP-Chef zudem neue Akzente in der Abrüstungspolitik setzen. So forderte er den Abzug amerikanischer Atomwaffen aus der Bundesrepublik.
Das Sommerinterview mit Guido Westerwelle finden Sie auf Tagesschau.de
Foto: Jens Schlueter/ddp
Trotz der jüngsten Differenzen mit der CSU setzt FDP-Chef Guido Westerwelle auf eine bürgerliche Koalition mit der Union - auch bei einer knappen Mehrheit im Bundestag. Er setze darauf, dass das Wort von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gelte. "Lassen wir das mal stehen, dass Herr Seehofer sich an uns abarbeitet. Die Kanzlerin hat Klartext geredet", sagte Westerwelle im Interview mit der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".