Berlin. Die Krankenkassen in Deutschland hatten gefordert, dass der Bund sich an den Kosten der Impfungen gegen die Schweinegrippe beteiligt und außerdem die Kassen-Beiträge zur Finanzierung erhöht. Bundesgesundheitsministerin Schmidt (SPD) erteilte dem Anliegen zunächst eine Absage, machte aber jetzt doch ein Zugeständnis. Für die erste Hälfte der Bevölkerung zahlen nun die Krankenkassen die Schutzimpfung, ab der zweiten Hälfte kommt der Bund mit Steuergeldern auf.
Laut Aussagen der Ministerin wird die Impfung von 50 Prozent der deutschen Bevölkerung rund eine Milliarde Euro kosten. Die Kassen sollen nach dem jetzigen Kompromiß zunächst die Kosten tragen, sobald die Hälfte der Bürger geimpft ist, zahlt der Staat weiter. Eine Erhöhung der Beitragssätze wurde von Ulla Schmidt allerdings ausgeschlossen.
Mehr bei FTD.de
Foto: M. Gottschalk/ddp
Berlin. Die Krankenkassen in Deutschland hatten gefordert, dass der Bund sich an den Kosten der Impfungen gegen die Schweinegrippe beteiligt und außerdem die Kassen-Beiträge zur Finanzierung erhöht. Bundesgesundheitsministerin Schmidt (SPD) erteilte dem Anliegen zunächst eine Absage, machte aber jetzt doch ein Zugeständnis. Für die erste Hälfte der Bevölkerung zahlen nun die Krankenkassen die Schutzimpfung, ab der zweiten Hälfte kommt der Bund mit Steuergeldern auf.