Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), hat ausgeschlossen, dass seine Partei im Herbst einen Koalitionsvertrag unterschreibt, der keine Steuersenkungen vorsieht. Im großen Sommerinterview mit dem ZDF, das Sonntag aben ausgestrahlt wird, sagte der CSU-Chef, Steuersenkungen führten immer dazu, dass "die Steuerquellen des Staates sprudelten".
Als Vorbild nannte er Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Dieser sei der letzte der die Einkommensteuer gesenkt habe und dadurch mehr Steuern für den Staat eingenommen habe. Deswegen so Seehofer wieter müssten, die Steuern nach der Wahl gesenkt werden. Die CSU werde keinesfalls in eine Koalition eintreten, die Steuererhöhungen vorsehe. Er selber wolle nicht nach Berlin wechseln, sondern Ministerpräsident in München bleiben.
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Das Interview wird am Sonntag, um 19.10 Uhr im ZDF ausgestrahlt.
Foto: Jörg Koch/ddp
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), hat ausgeschlossen, dass seine Partei im Herbst einen Koalitionsvertrag unterschreibt, der keine Steuersenkungen vorsieht. Im großen Sommerinterview mit dem ZDF, das Sonntag aben ausgestrahlt wird, sagte der CSU-Chef, Steuersenkungen führten immer dazu, dass "die Steuerquellen des Staates sprudelten".