Washington. Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Ben Bernanke, muß sich heute in einer Anhörung des US-Repräsentantenhauses stellen. Die Abgeordneten sind besorgt, dass die derzeitige Niedrigzinspolitik der Fed (0,25 Prozent) in die Inflation führen könnte. Bernake gibt sich bewußt gelassen, da siner Meinung nach ein Ausstieg aus der "Politik des billigen Geldes" kein Problem darstelle. Dazu hat er nun im "Wall Street Journal" einen Essay über die Exit-Strategie der Fed veröffentlicht.
Weltweit haben sich Politik und Notenbank an den USA und der Fed orientiert, die zur Bekämpfung der Krise mehr und mehr billiges Geld in den Markt gepumpt haben. Dementsprechend wird derzeit in vielen Regierungen über mögliche Ausstiegsstrategien diskutiert. Finanzexperten wie Dan Mitchell sehen sogar in der Niedrigzinspolitik der Fed in den neunziger Jahren eine Hauptursache für die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise ( Freiewelt.Net berichtete). Ben Bernanke sieht allerdings noch nicht den Zeitpunkt gekommen, um etwas gegen das billige Geld und die drohende Inflation zu unternehmen. Experten gehen davon aus, dass auf lange Zeit keine Veränderung der Fed-Politik vorgenommen werde.
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Der Essay von Ben Bernake im Wall Street Journal (englisch)
Foto: Thomas Lohnes/ddp
Washington. Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Ben Bernanke, muß sich heute in einer Anhörung des US-Repräsentantenhauses stellen. Die Abgeordneten sind besorgt, dass die derzeitige Niedrigzinspolitik der Fed (0,25 Prozent) in die Inflation führen könnte. Bernake gibt sich bewußt gelassen, da siner Meinung nach ein Ausstieg aus der "Politik des billigen Geldes" kein Problem darstelle. Dazu hat er nun im "Wall Street Journal" einen Essay über die Exit-Strategie der Fed veröffentlicht.
Weltweit haben sich Politik und Notenbank an den USA und der Fed orientiert, die zur Bekämpfung der Krise mehr und mehr billiges Geld in den Markt gepumpt haben.