Nach Informationen der "Financial Times" arbeiten derzeit noch immer rund 17.000 ehemalige Bedienstete des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit im öffentlichen Dienst. Zwar habe es Überprüfungen nach dem Stasi-Unterlagengesetz gegeben, diese seien jedoch teilweise sehr oberflächlich gewesen, sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, Klaus Schroeder, der Zeitung.
Vergangene Woche war bekannt geworden, dass im brandeburgischen Kandeskriminalamt noch etwa 100 ehemalige Stasi-Offiziere arbeiten sollen. Das Bundeskriminalamt meldete daraufhin, auch in ihrem Haus seien noch 23 vormalige Stasi-Mitarbeiter beschäftigt. Mehrere Bürgerrechtler und Politiker fordern nun erneute Überprüfungen.
Mehr Informationen auf FTD.de und SPIEGEL ONLINE
Foto: ddp-Archiv
Nach Informationen der "Financial Times" arbeiten derzeit noch immer rund 17.000 ehemalige Bedienstete des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit im öffentlichen Dienst. Zwar habe es Überprüfungen nach dem Stasi-Unterlagengesetz gegeben, diese seien jedoch teilweise sehr oberflächlich gewesen, sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, Klaus Schroeder, der Zeitung.