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23.05.2013
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Zweites Forum Freiheit in Berlin
Weitere Themen: Reformen



Am 17. Juni fand das zweite "Forum Freiheit" im Manzini in Berlin-Mitte statt. Getragen von über 10 beteiligten Organisationen, wie der Hayek Gesellschaft und der Zivilen Koalition, wurde den ganzen Tag über die Situation Deutschlands und mögliche Reformansätze diskutiert.

 

Vor einem vollbesetzen Saal sprach Vera Lengsfeld, mit Rückblick auf den 17. Juni 1953, das Grußwort. Anschließend diskutierten Detmar Doering, Günter Ederer und Gerd Habermann über die Tradition der Freiheit in Deutschland. Angefangen von den germanen über das Mittelalter, die deutsche Kleinstaaterei bis in die Neuzeit wurde liberales Gedankengut aufgezeigt. Der Einsatz für die Freiheit sei eine lange deutsche Tradition, für die es sich auch in Zeiten zu kämpfen lohne, in denen liberale Positionen in der Defensive seien.

Die geldpolitische "Verfassung der Freiheit" war das Thema von Michael von Prollius, bevor eine echten Sozialreform von Gerd Habermann und Karl-Heinz Sundmacher angedacht wurde.

Für eine echte Steuerreform sprachen sich Peer-Robin Paulus und Pierre Bessard aus. Paulus wies vor allem darauf hin, dass nur eine Steuerpolitik für die Bildung privaten Eigenkapitals Wachstum fördern und damit endlich zu einer Vermeidung von Neuschulden des Staates führen könne. Dies könnte dann auch der Beginn echter Schuldentilgung sein. Pierre Bessard führte aus, dass Länder wie die Schweiz vor allem deshalb Steueroasen seine, weil sie eine gerechter Besteuerung ihrer Bürger durchsetzte. Deutschland und Europa sollten lieber den Steuerwettbewerb annehmen, statt kleine Länder unter Druck zu setzen.

Neues zur Familienpolitik lieferten Maria Steuer mit ihrem Internetforum FamilyFair.de und Beatrix Herzogin von Oldenburg von der Zivilen Koalition, die sich für eine Revitalisierung der Familien aussprach. Ein Plädoyer für ein freies Bildungswesen gaben Brigitte Pötter und Dagmar Neubronner.

Abgschlossen wurde die Veranstaltung mit Betrachtungen zur Frage: Was tun? Was wählen? von Gerd Habermann, Günter Ederer und Carlos A. Gebauer. Trotz der allgemein Enttäuschung über die programmatik der meisten Parteien ging der Tenor doch in die Richtung, möglichst wählen zu gehen und sich nach möglichst liberalen Positionen zu orientieren. So lehnte Prof. Habermann, die Auswanderung oder innere Emigration ab und sagte, man solle lieber an Ort und Stelle, für freiheitliche Werte in seinem Heimatland kämpfen.

Auf der Internetseiteder Hayek Gesellschaft werden in den Kommenden tagen sämtliche Beiträge dokumentiert.

Foto: FreieWelt.Net

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Redaktion, 26.06.2009 14:24 | Kommentare (2)




 
  Kommentare (2)

Nico Nader, 29.06.2009 12:48
Wer will einem deutschen Staatsbürger glaubwürdig versagen, diesem Land endgültig den Rücken zu kehren?:

Wenn dieser Staat, sein Heimatland, ihn - seine Familie, als schuldlos politisch Verfolgte und teilweise ums Leben gebrachte Heimatvertriebene, aus einer Heimat, die seit 1990 wieder Teil der BRD ist, mit allen legalen und offensichtlich illegalen Mitteln davon abhält seine Heimat, sein privates Eigentum, wieder in Besitz zu nehmen?

Wenn dieser Staat, inklusive seines höchsten Gerichts, alle nur erdenklichen juristischen Winkelzüge ins Feld führt, um endgültig und nachhaltig Verbrechen wider die Menschlichkeit, in formales Recht umzumünzen, mit dem einzigen Ziel: sich des immensen Raubvermögens der Jahre 1945 – 1949 zu bemächtigen, um dieses dann ungeachtet der Reputation der Käufer, meistbietend zu verhehlern.

– Die BRD hat keinen rechtsstaatlichen Nachweis dafür geliefert, der ihr das Eigentum an dem Raubgut nach rechtsstaatlichen Grundprinzipien zuordnen könnte.

Unsere Familie ist nach Jahrzehnten im Ausland mit großem Aufbauwillen in die alte Heimat zurückgekehrt. Inzwischen stehen wir, trotz großem finanziellen und persönlichem Einsatz, aufgrund der oben genannten Tatschen vor einem Scherbenhaufen und unsere Kinder haben das Land abermals verlassen. –
Diejenigen, die bisher unverschont geblieben sind, sollten sich genau ansehen zu welchen (Un)-Taten dieser Staat fähig ist.
Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein bevor sich, mit Unterstützung derjenigen Mitmenschen, die sich daraus einen Vorteil versprechen, wieder eine Minderheit dieses Landes um Haus und Hof gebracht sieht.
Zwei große Raubzüge gegen das Vermögen von Minderheiten in diesem Land haben allein die letzten 50 Jahre des vergangenen Jahrhunderts erbracht.

Diese Tatsache sollte eine eindringliches Warnsignal an alle Bürger dieses Landes sein, die sich in vermeintlicher Sicherheit wiegen. –

WER EINMAL LÜGT, DEM GLAUBT MAN NICHT-
UND WENN ER AUCH DIE WAHRHEIT SPRICHT!


Juergen, 26.06.2009 16:59
Zur Ablehnung der Auswanderung von Prof. Habermann möchte ich einwenden:

Es ist wichtig, gerade für unsere Kinder, dass uns und ihnen die Auswanderung als Option erhalten bleibt.

Die Auswanderung kann erheblichen Druck zur Veränderung von erstarrten Verhältnissen erzeugen und hat schon einmal einen diktatorischen deutschen Staat zusammenbrechen lassen.

Welche Reaktionen würde es wohl im Rest unseres Landes geben, wenn sich 10.000 kinderreiche Familien heute zusammenfinden würden, um ihre gemeinsame Auswanderung vorzubereiten?



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Zeit für eine Familienrevolution

Bild: Podium beim Forum Familie
Bild: Podium beim Forum Familie

Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, dann muß man erst richtig anfangen!" - Konrad Adenauer

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