Für eine echte Steuerreform sprachen sich Peer-Robin Paulus und Pierre Bessard aus. Paulus wies vor allem darauf hin, dass nur eine Steuerpolitik für die Bildung privaten Eigenkapitals Wachstum fördern und damit endlich zu einer Vermeidung von Neuschulden des Staates führen könne. Dies könnte dann auch der Beginn echter Schuldentilgung sein. Pierre Bessard führte aus, dass Länder wie die Schweiz vor allem deshalb Steueroasen seine, weil sie eine gerechter Besteuerung ihrer Bürger durchsetzte. Deutschland und Europa sollten lieber den Steuerwettbewerb annehmen, statt kleine Länder unter Druck zu setzen.
Neues zur Familienpolitik lieferten Maria Steuer mit ihrem Internetforum FamilyFair.de und Beatrix Herzogin von Oldenburg von der Zivilen Koalition, die sich für eine Revitalisierung der Familien aussprach. Ein Plädoyer für ein freies Bildungswesen gaben Brigitte Pötter und Dagmar Neubronner.
Abgschlossen wurde die Veranstaltung mit Betrachtungen zur Frage: Was tun? Was wählen? von Gerd Habermann, Günter Ederer und Carlos A. Gebauer. Trotz der allgemein Enttäuschung über die programmatik der meisten Parteien ging der Tenor doch in die Richtung, möglichst wählen zu gehen und sich nach möglichst liberalen Positionen zu orientieren. So lehnte Prof. Habermann, die Auswanderung oder innere Emigration ab und sagte, man solle lieber an Ort und Stelle, für freiheitliche Werte in seinem Heimatland kämpfen.
Auf der Internetseiteder Hayek Gesellschaft werden in den Kommenden tagen sämtliche Beiträge dokumentiert.
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