Teheran. Die iranische Regierung hat kein Interesse an unliebsamen Zeugen. Zunächst wurde die Bewegungsfreiheit der Presse mehr und mehr eingeschränkt. Über das Wochenende verdoppelte sich die Anzahl der verhafteten Journalisten. Nach der Beschuldigung der Einflußnahme durch den Westen droht der Iran nun auch, ausländische Diplomaten auszuweisen.
Laut Reporter ohne Grenzen sind bereits 33 Journalisten inhaftiert worden, sowohl Iraner als auch Ausländer. Zudem sind bereits mehrere Reporter von den Behörden zum Verlassen des Landes aufgefordert worden.
Derzeit beraten iranisches Parlament und Regierung über die mögliche Ausweisung von Diplomaten. Dieses drastische Mittel kommt in internationalen Beziehungen nur vor der Kriegserklärung. Als Begründung wird die Unterstützung der "Randalierer" und die Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran durch den Westen genannt.
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Foto: geralt/pixelio
Teheran. Die iranische Regierung hat kein Interesse an unliebsamen Zeugen. Zunächst wurde die Bewegungsfreiheit der Presse mehr und mehr eingeschränkt. Über das Wochenende verdoppelte sich die Anzahl der verhafteten Journalisten. Nach der Beschuldigung der Einflußnahme durch den Westen droht der Iran nun auch, ausländische Diplomaten auszuweisen.
Laut Reporter ohne Grenzen sind bereits 33 Journalisten inhaftiert worden, sowohl Iraner als auch Ausländer.