Berlin. Der Wirtschaftsweise Wolfgang Wienard geht davon aus, dass es wegen der hohen Staatsverschuldung nach den Bundestagswahlen im September zu Steuererhöhungen kommen wird. Aus einem Exklusiv-bericht des "Handelsblatts" geht zudem hervor, dass die Steuerexperten der Bundesregierung nur die Möglichkeiten Ausgaben runter oder Steuern rauf, zur Konsolidierung des Haushalts sehen.
Wolfgang Wienard geht davon aus, dass die jetzt getroffenen Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur sich am Ende des Jahres stark auf die Verschuldung des Bundes auswirken. Daher hält er die Wahrscheinlichkeit von Steuererhöhunge für sehr hoch, egal was jetzt von den politischen Parteien versprochen werde.
Offiziell werden Erhöhungen der Steuern nach der Wahl abgelehnt, aber das "Handelsblatt" erfuhr, dass die Experten im Finanzministerium die Möglichkeiten eines Sparprogramms weder konjunkturell noch politisch für vermittelbar halten. In der Behörde wird daher von Steuerhöhungen als einzigem Mittel gegen die Verschuldung ausgegangen.
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Foto: Johannes Eisele/ddp
Berlin. Der Wirtschaftsweise Wolfgang Wienard geht davon aus, dass es wegen der hohen Staatsverschuldung nach den Bundestagswahlen im September zu Steuererhöhungen kommen wird. Aus einem Exklusiv-bericht des "Handelsblatts" geht zudem hervor, dass die Steuerexperten der Bundesregierung nur die Möglichkeiten Ausgaben runter oder Steuern rauf, zur Konsolidierung des Haushalts sehen.
Wolfgang Wienard geht davon aus, dass die jetzt getroffenen Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur sich am Ende des Jahres stark auf die Verschuldung des Bundes auswirken.