Teheran. Der oberste geistliche Führer des Iran, Ayatollah Chamenei, hat beim mit Spannung erwarteten Freitagsgebet erstmals öffentlich Stellung bezogen. Dabei sagte er, dass Mahmud Ahmadenidschad der klare Wahlsieger sei. Kritik und Zweifel am Wahlergebnis seien eine Attacke auf die Legitimität des Islam. Zudem warnte er vor den Konsequenzen, die Ausssagen einiger Kandidaten haben könnten.
Ali Chamenei ist als oberster Geistlicher faktisch der tatsächliche Machthaber des Iran. So mußten sich nicht nur seine Vorgänger, sondern auch Präsident Ahmadinedschad schon vor dem Willen Chameneis beugen und ihre Politik nach ihm ausrichten.
Der Ayatollah machte zudem klar, dass das iranische Volk Ahmadinedschad zum Sieger gewählt habe. Politik würde an den Urnen, nicht auf der Straße gemacht. Dies sei der falsche Weg und müsse aufhören.
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und Spiegel Online
Foto: Thomas Lohnes/ddp
Teheran. Der oberste geistliche Führer des Iran, Ayatollah Chamenei, hat beim mit Spannung erwarteten Freitagsgebet erstmals öffentlich Stellung bezogen. Dabei sagte er, dass Mahmud Ahmadenidschad der klare Wahlsieger sei. Kritik und Zweifel am Wahlergebnis seien eine Attacke auf die Legitimität des Islam. Zudem warnte er vor den Konsequenzen, die Ausssagen einiger Kandidaten haben könnten.
Ali Chamenei ist als oberster Geistlicher faktisch der tatsächliche Machthaber des Iran. So mußten sich nicht nur seine Vorgänger, sondern auch Präsident Ahmadinedschad schon vor dem Willen Chameneis beugen und ihre Politik nach ihm ausrichten.
Der Ayatollah machte zudem klar, dass das iranische Volk Ahmadinedschad zum Sieger gewählt habe. Politik würde an den Urnen, nicht auf der Straße gemacht. Dies sei der falsche Weg und müsse aufhören.
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