Mit einem Trauermarsch wollen hundertausende Regimegegner im Iran heute auf die Opfer aufmerksam machen, die in den vergangenen Tagen bei Protestaktionen von Sicherheitskräften oder Anhängern des Präsidenten Ahmadinedschad getötet wurden. Der nach offiziellen Angaben unterlegene Präsidentschaftskandidat Mussawi forderte die Regierung zudem auf, hunderte festgenommene Demonstranten freizulassen.
Erneut forderte er wegen des Verdachts auf Manipulation Neuwahlen, "diesmal ohne schändlichen Betrug." Neben Demonstranten wurden seit Sonntag auch zahlreiche Journalisten und Reformpolitiker inhaftiert. Die Berichterstattung in- und ausländischer Medien unterliegt einer strengen Zensur.
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Foto: Thomas Lohnes/ddp
Mit einem Trauermarsch wollen hundertausende Regimegegner im Iran heute auf die Opfer aufmerksam machen, die in den vergangenen Tagen bei Protestaktionen von Sicherheitskräften oder Anhängern des Präsidenten Ahmadinedschad getötet wurden. Der nach offiziellen Angaben unterlegene Präsidentschaftskandidat Mussawi forderte die Regierung zudem auf, hunderte festgenommene Demonstranten freizulassen.