Amtsinhaber Mahmoud Ahmadinedschad führt nach offiziellen Angaben bei der Präsidentschaftswahl im Iran mit über 65 Prozent der Stimmen. Damit führt er uneinholbar vor seinem schärfsten Konkurrenten Hossein Mussawi der lediglich 32 Prozent erhielt und der Regierung Manipulation vorwarf.
Beobachter der Wahl hatten bis dato Ahmadinedschad und Mussawi gleichauf gesehen und waren vondem Ergebnis überrascht. Der gegenkandidat erklärte sich selbst zum Sieger, Informationen aus dem ganz Land würden zeigen, dass er der Gewinner sei. Bereits bei der ersten Wahl Ahmadenidschads hatte es Wahlmanipulationen gegeben. Zudem wurde durch die iranische Telefongesellschaft das Versenden von SMS unterdrückt, Polizei marschierte ab gestern Abend auf allen größeren öffentlichen Plätzen des Landes auf und die Universitäten wurden heute geschlossen. Dennoch kam es zu Demonstrationen gegen das Wahlergebnis, die laut AFP-Informationen gewaltätig von der Polizei unterdrückt wurden.
Mehr bei tagesschau.de
und Bild.de
Foto: Jerzy/pixelio
Amtsinhaber Mahmoud Ahmadinedschad führt nach offiziellen Angaben bei der Präsidentschaftswahl im Iran mit über 65 Prozent der Stimmen. Damit führt er uneinholbar vor seinem schärfsten Konkurrenten Hossein Mussawi der lediglich 32 Prozent erhielt und der Regierung Manipulation vorwarf.
Beobachter der Wahl hatten bis dato Ahmadinedschad und Mussawi gleichauf gesehen und waren vondem Ergebnis überrascht. Der gegenkandidat erklärte sich selbst zum Sieger, Informationen aus dem ganz Land würden zeigen, dass er der Gewinner sei.