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20.05.2013
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EU will Internet auf EU-Kritik durchforsten und ausschalten
Weitere Themen: Demokratie, International, Justiz


Foto: Andreas Morlok/pixelio.de

Um zu verhindern, dass bei den Wahlen zum EU-Parlament EU-kritische Parteien weiteren Zulauf erhalten, hat das EU-Parlament beschlossen, im Internet frühzeitig Stimmung zu machen. Das geht aus einem Geheimpapier hervor, das dem Telegraph (Großbritannien) vorliegt. Zwei Millionen Euro sollen für den »Propaganda Blitz«, die »Troll Patrol« ausgegeben werden.

EU-Beamte und PR-Agenturen sollen damit beauftragt werden, euroskeptische Blogs und Foren zu durchforsten. In dem Dokument heißt es zur Begründung: »Jenseits der unzweifelhaften Erfolgsgeschichte der europäischen Integration ist die Wahrnehmung der EU und des EU-Parlaments eher unvollständig, wie die ständig zurückgehende Wahlbeteiligung seit 1979 ausweist.« Die Folgerung: »Um die Wahrnehmung umzukehren, dass ›Europa das Problem ist‹, müssen wir die Botschaft senden, dass die Antwort auf die existierenden Herausforderungen ›mehr Europa‹ und nicht ›weniger Europa‹ ist.«

Kritik an dem Plan kam von Paul Nuttal (UKIP, das ist eine eurokritische Partei aus dem Vereinigten Königreich). Das Internet nach unerwünschten Aussagen zu durchforsten, sei mit dem Neutralitätsgebot der EU-Verwaltung nicht zu vereinbaren. »Es mutet bizarr an, dass die EU-Verwaltung in bezug auf euroskeptische Parteien eine so ausdrücklich politische Rolle spielt. Das zielt auf Parteien wie die UKIP ab – und das ist kaum neutral«, sagte er.

 

Mehr dazu auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de und telegraph.co.uk

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Redaktion (oe), 05.02.2013 09:19 | Kommentare (3)




 
  Kommentare (3)

Margrit Steer, 14.02.2013 15:23
Das ist hammerhart und ich kann allen Beitragsschreibern nur Recht geben.
Übrigens, ich bin heute der Meinung, die DDR ist nicht der Bundesrepublik beigetreten, sondern die DDR hat die alte BRD übernommen


Frank Schneider, 05.02.2013 21:38
Es ist nun eine Faschistisch angehauchte undemokratische Art und Weise mit Kritiken umzugehen. Läuft stark auf eine Diktatur hinaus.

Hans von Atzigen, 05.02.2013 21:04
Insbesondere das Wirtschaftsmodell der EU steht unuebersehbar vor dem scheitern.Das beginnt so langsam auch den Grossmachtfanatiker und Ideologisch verblendeten Befuerwortern dieser EU zu daemmern.Auf diesem Hintergrund beginnen die einen Verhaengnisvollen Weg einzuschlagen.Der Lautetet den Wahntraum (denn etwas anderes ist es nicht)auf teufel komm raus,diesen Wahn um jeden nur denkbaren Preis erzwingen.Doch auch diese ,,Spezies,,EUDSSR-Fanatiker wird es lernen muessen,wenn etwas nicht von den breiten Massen mitgetragen wird muss es Weichen und ist in letzter Konsequenz auch nicht mit Gewalt realisierbar.Den Preis fuer diesen zum scheitern verurteilten Grossmachtwahn in dieser Vorm,muessen die Menschen und Voelker des Kontonentes ausfressen.Einen Preis der dem Liberal-Humanistischen Weltbild diameteral zuwiederlaeuft.


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