Liberale und Linke sind im polnischen Parlament mit ihrem Versuch gescheitert, die so genannte Homo-Ehe der echten Ehe gleichzustellen. Bemerkenswert ist, dass der umstrittene Entwurf aus der Regierungspartei Bürgerplattform (PO) kam, die sich aber nicht gegen ihren konservativen Koalitionspartner PSL (Bauernpartei) durchsetzen konnte – und schon gar nicht innerhalb der eigenen Reihen.
Der Versuch von Ministerpräsident Donald Tusk, den Entwurf in den zuständigen Ausschuss zu verweisen, scheiterte.
Hätte der Entwurf Gesetzeskraft erlangt, wären gleichgeschlechtliche Partnerschaften – anders als behauptet – der Ehe de facto gleichgestellt worden, obwohl die polnsiche Verfassung das untersagt. Die Geleichstellung hätte das Erbrecht, Zeugnisverweigerungsrecht, Auskunftsrecht im Krankenhaus und das Unterhaltsrecht betroffen. Linke Parteien hatten darüber hinaus steuerliche Vergünstigungen gefordert.
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Liberale und Linke sind im polnischen Parlament mit ihrem Versuch gescheitert, die so genannte Homo-Ehe der echten Ehe gleichzustellen. Bemerkenswert ist, dass der umstrittene Entwurf aus der Regierungspartei Bürgerplattform (PO) kam, die sich aber nicht gegen ihren konservativen Koalitionspartner PSL (Bauernpartei) durchsetzen konnte – und schon gar nicht innerhalb der eigenen Reihen.
Der Versuch von Ministerpräsident Donald Tusk, den Entwurf in den zuständigen Ausschuss zu verweisen, scheiterte.
Hätte der Entwurf Gesetzeskraft erlangt, wären gleichgeschlechtliche Partnerschaften – anders als behauptet – der Ehe de facto gleichgestellt worden, obwohl die polnsiche Verfassung das untersagt. Die Geleichstellung hätte das Erbrecht, Zeugnisverweigerungsrecht, Auskunftsrecht im Krankenhaus und das Unterhaltsrecht betroffen. Linke Parteien hatten darüber hinaus steuerliche Vergünstigungen gefordert.
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