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19.05.2013
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Freie Wähler bekla- gen Behinderungen
Weitere Themen: Innenpolitik, Wahlen


Bild: Freie Wähler Niedersachsen

Die Freien Wähler Niedersachsen haben nach der Wahl am Sonntag beklagt, dass ihre Partei im Wahlkampf behindert und benachteiligt worden sei. Die CDU habe Wahlkampf gegen sie gemacht, Plakate seien beschädigt worden, auch die Medien hätten das Ihre zum Ergebnis von 1,1 Prozent beigetragen. Man habe sich allerdings im Vergleich zur Wahl von 2008 steigern können.

Damals hatten die Freien Wähler lediglich 0,5 Prozent der Zweitstimmen erhalten. Das beste Erstimmenergebnis hat Dietmar Ehbrecht aus Duderstadt mit 10,4 Prozent erzielt.

Zur »Leihstimmenkampagne« der CDU zugunsten der FDP äußerten sich die Freien Wähler kritisch, weil dadurch das Zustandekommen einer bürgerlichen Koalition verhindert worden sei: »Am Ende hat es sich für CDU und FDP nicht ausgezahlt, einen Wahlkampf zu führen, der auf Marginalisierung der FREIEN WÄHLER setzte. Es gibt ein deutliches Potenzial an Wählern, die sich trotz Lagerwahlkampf bei CDU und FDP nicht mehr zu Hause fühlen – die CDU muss überlegen, ob sie auf Dauer abhängig sein will von einer schwankenden und wankelmütigen FDP oder ob sie anerkennt, dass neben ihr eine weitere politische Kraft erwächst, deren Erstarken sie auf Dauer nicht verhindern kann. In Niedersachsen hätten jetzt schon die 40.000 Stimmen der FREIEN WÄHLER für eine bürgerliche Mehrheit gereicht, die CDU hat sich mit dem ›Kleinhalten‹ der FREIEN WÄHLER also selbst geschadet.«

 

Mehr dazu auf ni.freiwaehler.eu

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Redaktion (oe), 22.01.2013 09:27 | Kommentare (3)




 
  Kommentare (3)

Waldi, 22.01.2013 20:53
Schade, dass die "Freien Wähler" doch die gleichen Sprechblasen kloppen, wie die etablierten Parteien. Beispiel: Bei einen äußerst schlechten Wahlergebnis (1,1 %) von einem Erfolg reden. Scheinbar sind es doch immer nur Leute mit einem bestimmten Charakter, die in die Politik gehen. D.h. es gibt für die Bürger doch keine "Wahlalternativen" - außer die Nichtwahl.

dw-seneca, 22.01.2013 11:14
Auf einer Demo in Karlsruhe letzten Sommer habe ich die Vorstellungen der Freien Wähler über die Eurogeschichte hinaus betrachtet. Fazit: Von der Partei der Linken abgeschrieben. Linke Parteien haben wir aber schon reichlich viele, nämlich sämtliche Blockparteien CDU/SPD/FDP/Grüne.

Klimax, 22.01.2013 10:03
Daß "eine weitere politische Kraft erwächst" vermag ich bei 1,1 Prozent nicht zu sehen. Die "Freien Wähler" reden schon ähnlich realitätsfern wie die Etablierten. Bei diesem Nichtwähleranteil hätten sie einfach mehr Stimmen erhalten müssen. Die freien Wähler sind gescheitert, man will sie offenbar nicht. So wird man es sehen müssen, ob's gefällt oder nicht.


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