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23.05.2013
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Polen und Tschechen wollen Netze kappen
Weitere Themen: International, Wirtschaftspolitik


Foto: Torsten Silz/dapd

Windstrom aus Deutschland führt wegen der großen Schwankungsbreite zu Gefahren für die Stromversorgung in Polen und Tschechien. Darauf machen die Deutschen Wirtschaftsnachrichten aufmerksam. Auf eine Überlastung der Netze bei starkem Wind wie im letzten Winter will man zukünftig mit der Kappung der Leitungen reagieren. »Unsere Netze sind am Limit«, heißt es.

Der Vorwurf, den Polen und Tschechen an die deutschen Nachbarn richten, lautet, dass der zu wenig tut, um die Folgen der Netzschwankungen auszugleichen. Eigentlich müssten 32 Milliarden Euro in die deutschen Netze investiert werden, um sie für die unregelmäßig erzeugte regenerative Energie fit zu machen. »Deutschland ist sich des Problems bewusst, aber es gibt nicht ausreichend politischen Willen, das Problem zu lösen«, zitieren die DWN den stellvertretenden tschechischen Industrieminister Pavel Solc.

 

Mehr dazu auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(oe)

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Redaktion, 29.10.2012 11:24 | Kommentare (2)




 
  Kommentare (2)

Leser, 01.11.2012 06:32
@Karin Weber:

Sie wollen die Energieversorgung also verstaalichen.

Vielleicht haben sie bereits bemerkt, daß es bis 1998 - also 50 Jahre lang - ein staatliches Energiemonopol gab. Die Energieversorgung war ein halbes Jahrhundert quasi verstaatlicht.

Und auch jetzt haben wir Sozialismus pur. So schreibt der Staat den Netzbetreibern vor, welche Gewinnmarge sie haben dürfen. Das ist ncihts weiter als staatliche Preisfestsetzung. UNd was glauben sie wohl, was deshalb geschieht? Richtig, die Netzbetreiber haben keinerlei Anreize, das Netz in Schuß zu halten. Denn der Anreiz für einen Unternehmer, besser und innovativer zu werden, ist die Aussicht auf Gewinn.

Oder nehmen sie den Strompreis: Seit 1998 ist dieser inflationsbereinigt gesunken. Sie udn ich zahlen aber mehr als 100 % mehr. Warum wohl? Ganz einfach: Über 50 % des Strompreises geht an den Staat. Das ist Sozialismus. Und die Folgen von Sozialismus sehen wir gerade.

Deshalb frage ich mich: War ihr Vorschlag einfach nur Ironie oder Dummheit?


Dietmar Fürste, 29.10.2012 16:38
Wenn von den Kosten für den Netzausbau die Rede ist, muss die Frage auf den Tisch, ob es sinnvoll war, Erzeuger und Netzbetreiber zu trennen! Wer Strom verkaufen will, sollte auch dafür verantwortlich sein, dass der beim Verbraucher ankommt.

Andernfalls entstehen die selben Probleme und Kompetenzstreitigkeiten, mit denen auch die Bahn zu kämpfen hat, nachdem sie nicht mehr für das Schienennetz verantwortlich ist.

Es mag neoliberaler Ideologie entsprechen, Deversifikation zur Profitmaximierung zu betreiben und das mit angeblich besserer Wettbewerbsfähigkeit zu begründen.

Letzten Endes sind jedoch solche Entwicklungen, zu denen auch die totale Privatisierung zählt, nur den Interessen der Besitzer von Geld und Produktionsmitteln, den institutionellen Anlegern und der Arbeitgeberseite geschuldet.

Und der Staat stielt sich dann unter Verweis auf Notwendigkeiten der Globalisierung aus seiner Verantwortung für die Grundversorgung, die Daseinsvorsorge und sichere Arbeiteitsplätze für seine Bürger und feiert jeden Milliardengewinn der Großkonzerne wie EON oder RWE als Erfolg.

Für den Mann auf der Strasse, den Verbraucher bringt es nur steigende Preise, Wut und lähmende Ohnmacht gegenüber der Willkür, mit der die Energiewende auf seine Kosten durchgepeitscht wird.



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Bild: Podium beim Forum Familie
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Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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