Die Regierung in Madrid beteuert vehement, sie wolle keine Gelder aus dem Euro-"Rettungsschirm" beantragen. Gleichzeitig bereitet die EU hinter den Kulissen bereits ein neues "Hilfsprogramm" vor, wie einem Bericht zu entnehmen ist. Neben dem "Hilfsprogramm" ginge es auch um Anleihekäufe durch die EZB – in unbegrenztem Umfang.
Die Financial Times zitiert in diesem Zusammenhang einen Insider, der von Verhandlungen zwischen Europäischer Kommission und spanischer Regierung berichtet. Es ginge um die Forderung der internationalen Geldgeber. Man wolle sicherstellen, dass alle Bedingungen erfüllt sind. Erst dann könne Madrid einen Hilfsantrag stellen.
Die Spanier wollen ein Wirtschaftsreformprogramm, wie die EU es fordert, kommende Woche vorstellen, so der Insider. Die EU soll mit Spaniens Finanzminister persönlich verhandelt haben.
Desweiteren neigt sich der sog. Stresstest für die spanischen Banken seinem Ergebnis entgegen. Es wird wohl auf einen Kapitalbedarf von 70 bis 80 Milliarden hinauslaufen, um die Banken vor der Pleite zu bewahren. Diese werden aus den bereits bewilligten 100 Milliarden-Paket der EU stammen. Die 20 bis 30 Milliarden, die die Banken eventuell nicht benötigen, will Spanien gegebenenfalls zur Schuldentilgung verwenden.
Mehr dazu auf: faz.net
(O.S)
Die Regierung in Madrid beteuert vehement, sie wolle keine Gelder aus dem Euro-"Rettungsschirm" beantragen. Gleichzeitig bereitet die EU hinter den Kulissen bereits ein neues "Hilfsprogramm" vor, wie einem Bericht zu entnehmen ist. Neben dem "Hilfsprogramm" ginge es auch um Anleihekäufe durch die EZB – in unbegrenztem Umfang.
Die Financial Times zitiert in diesem Zusammenhang einen Insider, der von Verhandlungen zwischen Europäischer Kommission und spanischer Regierung berichtet. Es ginge um die Forderung der internationalen Geldgeber. Man wolle sicherstellen, dass alle Bedingungen erfüllt sind. Erst dann könne Madrid einen Hilfsantrag stellen.
Die Spanier wollen ein Wirtschaftsreformprogramm, wie die EU es fordert, kommende Woche vorstellen, so der Insider. Die EU soll mit Spaniens Finanzminister persönlich verhandelt haben.
Desweiteren neigt sich der sog. Stresstest für die spanischen Banken seinem Ergebnis entgegen. Es wird wohl auf einen Kapitalbedarf von 70 bis 80 Milliarden hinauslaufen, um die Banken vor der Pleite zu bewahren. Diese werden aus den bereits bewilligten 100 Milliarden-Paket der EU stammen. Die 20 bis 30 Milliarden, die die Banken eventuell nicht benötigen, will Spanien gegebenenfalls zur Schuldentilgung verwenden.
Mehr dazu auf: faz.net
(O.S)