Die neuen Unisex-Tarife machen Versicherungen im Durchschnitt teurer, haben Marktbeobachter herausgefunden. Bis jetzt müssen Frauen unter anderem für ihre Krankenversicherung mehr bezahlen als Männer, doch mit dieser Praxis ist am 21. Dezember Schluss. Dann dürfen Anbieter nur noch Verträge verkaufen, die nicht mehr nach Geschlechtern unterscheiden.
Vor dem Bundesverfassungsgericht waren die Versicherer mit ihrer Klage gescheitert – jetzt erhöhen sie die Preise auf breiter Front. Ein Vorgang, den Versicherungsexperte Jürgen Strobel, mit der Nivellierung des Unterschieds zwischen »guten« und »schlechten« Risiken erklärt: »Sie müssen in ihren Kalkulationen berücksichtigen, dass jetzt eventuell mehr dieser schlechten Risiken ihre Produkte kaufen und gerade bei langlaufenden Verträgen Sicherheiten einbauen«, zitiert ihn die Frankfurter Rundschau.
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(oe)
Die neuen Unisex-Tarife machen Versicherungen im Durchschnitt teurer, haben Marktbeobachter herausgefunden. Bis jetzt müssen Frauen unter anderem für ihre Krankenversicherung mehr bezahlen als Männer, doch mit dieser Praxis ist am 21. Dezember Schluss. Dann dürfen Anbieter nur noch Verträge verkaufen, die nicht mehr nach Geschlechtern unterscheiden.
Vor dem Bundesverfassungsgericht waren die Versicherer mit ihrer Klage gescheitert – jetzt erhöhen sie die Preise auf breiter Front. Ein Vorgang, den Versicherungsexperte Jürgen Strobel, mit der Nivellierung des Unterschieds zwischen »guten« und »schlechten« Risiken erklärt: »Sie müssen in ihren Kalkulationen berücksichtigen, dass jetzt eventuell mehr dieser schlechten Risiken ihre Produkte kaufen und gerade bei langlaufenden Verträgen Sicherheiten einbauen«, zitiert ihn die Frankfurter Rundschau.
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