Der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) hat sich in Sachen »Babyklappe« gegen seine Parteifreundin, Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, gestellt. Während Schröder keine weiteren Babyklappen zulassen will, weil sie das Recht des Kindes zu wissen, wer seine Eltern sind, verletzt sieht, stellt Czaja die Rettungsfunktion der Babyklapppen in den Vordergrund. In den inzwischen vier Babyklappen in Berlin sind seit ihrer Einführung vor zwei Jahren 57 Babys abgelegt worden.
Der Berliner Landesvorsitzende der Lebensschutzorganisation Christdemokraten für das Leben, Stefan Friedrich, untersützte den Gesundheitssenator: Sein »Einsatz für ungewollt Schwangere verdient großen Respekt und unsere volle Unterstützung. Babyklappen und anonyme Geburten sind eine ultima ratio, um menschliches Leben zu schützen und den leiblichen Müttern in ihrem schweren Gewissenskonflikt beizustehen. Kristina Schröders Argumentation, das angebliche 'Recht auf Herkunft' rechtfertige ein Verbot vertraulicher Geburten und der Babyklappen, zeugt von einer traurigen Realitätsblindheit und sozialer Kälte.«
Mehr dazu auf morgenpost.de
(oe)
Der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) hat sich in Sachen »Babyklappe« gegen seine Parteifreundin, Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, gestellt. Während Schröder keine weiteren Babyklappen zulassen will, weil sie das Recht des Kindes zu wissen, wer seine Eltern sind, verletzt sieht, stellt Czaja die Rettungsfunktion der Babyklapppen in den Vordergrund. In den inzwischen vier Babyklappen in Berlin sind seit ihrer Einführung vor zwei Jahren 57 Babys abgelegt worden.
Der Berliner Landesvorsitzende der Lebensschutzorganisation Christdemokraten für das Leben, Stefan Friedrich, untersützte den Gesundheitssenator: Sein »Einsatz für ungewollt Schwangere verdient großen Respekt und unsere volle Unterstützung. Babyklappen und anonyme Geburten sind eine ultima ratio, um menschliches Leben zu schützen und den leiblichen Müttern in ihrem schweren Gewissenskonflikt beizustehen. Kristina Schröders Argumentation, das angebliche 'Recht auf Herkunft' rechtfertige ein Verbot vertraulicher Geburten und der Babyklappen, zeugt von einer traurigen Realitätsblindheit und sozialer Kälte.«
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