Der Umfang der Fälschungen von Patientenakten am Universitätsklinikum Göttingen scheint größer zu sein als bisher angenommen. Über das Wochenende war bekannt geworden, dass ein Arzt Laborbefunde ausgewählter Patienten manipuliert hatte, damit diese kränker erschienen als sie waren. Damit ermöglichte er ihnen eine Organtransplantation, auf die sie eigentlich noch kein Anrecht gehabt hätten.
Man geht, Informationen der Süddeutschen Zeitung zufolge, inzwischen davon aus, dass es in rund zwei Dutzend Fällen zu Manipulationen gekommen ist. Ungeklärt ist die Frage, ob Patienten gestorben sind, die eine Organtransplantation nötig gehabt hätten, aber keine erhielten, weil andere vorgezogen wurden. Auch die Zahl der an den Manipulationen Beteiligten ist noch nicht festgestellt; es handelt sich aber vermutlich nicht um einen Einzeltäter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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(oe)
Der Umfang der Fälschungen von Patientenakten am Universitätsklinikum Göttingen scheint größer zu sein als bisher angenommen. Über das Wochenende war bekannt geworden, dass ein Arzt Laborbefunde ausgewählter Patienten manipuliert hatte, damit diese kränker erschienen als sie waren. Damit ermöglichte er ihnen eine Organtransplantation, auf die sie eigentlich noch kein Anrecht gehabt hätten.
Man geht, Informationen der Süddeutschen Zeitung zufolge, inzwischen davon aus, dass es in rund zwei Dutzend Fällen zu Manipulationen gekommen ist. Ungeklärt ist die Frage, ob Patienten gestorben sind, die eine Organtransplantation nötig gehabt hätten, aber keine erhielten, weil andere vorgezogen wurden. Auch die Zahl der an den Manipulationen Beteiligten ist noch nicht festgestellt; es handelt sich aber vermutlich nicht um einen Einzeltäter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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