Zehntausende Christen aus allen arabischen Staaten sind in die jordanische Hauptstadt Amman gepilgert, um Papst Benedikt XVI. zu sehen. 20.000 von ihnen haben im Sportstadion einen Platz gefunden, in dem der Papst am Sonntag eine Messe gelesen hat. Eine seltene Zurschaustellung christlichen Selbstbewusstseins in der stark vom Islam dominierten Region.
Wie der "Spiegel" berichtet, gehört Diskriminierung zum Alltag der Christen in der arabischen Welt.
Im Irak beispielsweise, wo die Lage besonders schlimm ist, leben inzwischen nur noch 600.000 Christen. Vor dem Krieg waren es doppelt so viele. Aber auch in den anderen Gemeinden des Nahen Ostens dünnen die Gemeinden mehr und mehr aus. Nicht selten werden die Bänke der verbliebenen Kirchen vor allem von christlichen Hausangestellten aus Fernost gefüllt. Doch die Reise Benedikts hat vielen neue Hoffnung gegeben. Als der Papst zum Glaubensbekenntnis aufrief, stimmten Tausende ein.
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(Foto: Karin Jung/pixelio.de)
Zehntausende Christen aus allen arabischen Staaten sind in die jordanische Hauptstadt Amman gepilgert, um Papst Benedikt XVI. zu sehen. 20.000 von ihnen haben im Sportstadion einen Platz gefunden, in dem der Papst am Sonntag eine Messe gelesen hat. Eine seltene Zurschaustellung christlichen Selbstbewusstseins in der stark vom Islam dominierten Region.
Wie der "Spiegel" berichtet, gehört Diskriminierung zum Alltag der Christen in der arabischen Welt.