Die »Energiewende« war eines von Angela Merkels billigen Manövern, um sich wieder an die Spitze der öffentlichen Meinung zu setzen – das allerdings ziemlich teuer werden könnte. Denn jetzt klagen die Energieversorger auf den durch den plötzlichen Kurswechsel der Bundesregierung entstandenen Schaden. Die Betreiber von Kernkraftwerken – Eon, RWE und Vattenfall – beziffern ihn auf 15 Milliarden Euro und haben vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht. Sie hatten im Vertrauen auf die von der Bundesregierung gegen den Bundesrat durchgesetzte Verlängerung der KKW-Laufzeiten umfangreiche Investitionen getätigt. Das Gericht nimmt die Argumente ernst und hat 63 Experten um Stellungnahme gebeten, wie die FAZ erfahren hat.
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(oe)
Die »Energiewende« war eines von Angela Merkels billigen Manövern, um sich wieder an die Spitze der öffentlichen Meinung zu setzen – das allerdings ziemlich teuer werden könnte. Denn jetzt klagen die Energieversorger auf den durch den plötzlichen Kurswechsel der Bundesregierung entstandenen Schaden. Die Betreiber von Kernkraftwerken – Eon, RWE und Vattenfall – beziffern ihn auf 15 Milliarden Euro und haben vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht. Sie hatten im Vertrauen auf die von der Bundesregierung gegen den Bundesrat durchgesetzte Verlängerung der KKW-Laufzeiten umfangreiche Investitionen getätigt. Das Gericht nimmt die Argumente ernst und hat 63 Experten um Stellungnahme gebeten, wie die FAZ erfahren hat.
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