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Kohl-Briefmarke

04. Oktober 2012, 12:40 | Kategorien: Politik | Schlagworte:

Eine Helmut Kohl-Briefmarke ist definitiv nicht alternativlos, vielmehr geschmacklos, da prizipien- bzw. gar ruchlos.

Wolfgang Schaeuble, der die Marke herausgibt und Helmut Kohl bezichtigten sich einst gegenseitig “kriminellen Verhaltens”!

Kohl versuchte sodann, dies kriminelle Verhalten hinter einer Nebelwand aus missbrauchten Ehrbegriffen zu vertuschen. Er sprach von einem “Ehrenwort”, das er gegeben habe. Dazu gehoert jedoch – und das geradezu zwangslaeufig – auch ein “Ehrenmann”. Doch ueber welchen Typ von Ehrenmann reden wir im Falle Kohls? Einen Ehrenmann im Sinne des deutschen Wortes “ehrbar” oder im augenzwinkernd-italienisch-mafioesen von “ehrenwert”?

Ehrenmann also, oder Mafioso?

Waren Kohls Spender Ehrenmaenner? Handelte es sich bei den Spenden um sauberes Geld?

Ehrenmaenner haetten ihren Kollegen Kohl umgehend aus der fuer ihn so misslichen Lage befreit. Das von Kohl angenommene Geld ist mithin ebensowenig sauber, wie die Geldgeber ehrbar sind. Und zwar weder im deutschen, geschweige denn im strengen preussischen Sinn des Wortes, wie ich schon am 23. Oktober 2003 in
meinem Kommentar “Mafia in Germania” schrieb.

In einem funktionierenden Rechtsstaat haette man Kohl so lange in Beugehaft genommen, bis er die Namen seiner Schwarzgeld-Spender genannt haette.

Zu einer Helmut Kohl-Briefmarke im Jahr 2012 faellt mir daher eigentlich nur noch mein Kohl-Kommentar aus dem Jahr 2004 ein:

“Wie bloed war Helmut Kohl?”

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3 Kommentare auf "Kohl-Briefmarke"

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