Professor Markolf Niemz Professor für Medizintechnik

"Liebe und Wissen sind die höchsten Werte" - Interview mit Markolf Niemz

Der Medizintechnik-Professor Markolf Niemz setzt sich im Rahmen seiner Arbeit mit der Nahtodforschung, einem neuen Zweig der Sterbeforschung auseinander.  Durch seine Lucy-Trilogie, die 2005 mit dem Roman "Lucy mit c" ihren Anfang nahm und mit "Lucys Vermächtnis" abschloss,  wurde er einem breiten Publikum bekannt.  Im Interview mit FreieWelt.net spricht Niemz jetzt über Nahtoderfahrungen, eine Brücke zwischen Religion und Wissenschaft und die Arbeit seiner Stiftung "Lucys Kinder", die sich für notleidende Kinder einsetzt und in die auch die Erlöse seiner Bücher fließen.

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FreieWelt.net:  Wie ist es dazu gekommen, dass Sie sich mit Nahtoderfahrungen auseinandersetzen?

Markolf Niemz: Im Jahr 2005 las ich in einer Fachzeitschrift, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen würden, wenn wir fast mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sein könnten. Es handelte sich um eine physikalische Simulation beruhend auf Einsteins Relativitätstheorie und sah aus wie ein Flug durch einen Tunnel. Die abgebildeten Fotos und die sehr hohe Geschwindigkeit erinnerten mich spontan an die Berichte von Sterbenden, in denen oft vom Licht am Ende eines Tunnels die Rede ist. Als ich kurz danach den Tod meines Schwiegervaters im Traum miterlebte und dabei selbst eine Art Lichterfahrung hatte, stand mein Entschluss fest, über die Zusammenhänge von Raum, Zeit und Licht nachzudenken und darüber Bücher zu schreiben. Hierbei kam mir entgegen, dass ich beruflich viel mit intensivem Licht und mit dem Tod konfrontiert bin: Wir forschen in der Lasermedizin und entwickeln elektronische Überwachungsgeräte für Patienten auf Intensivstationen, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befinden.

FreieWelt.net:  Hat das Ihre persönliche Einstellung zum Tod verändert?

Markolf Niemz: Na, und ob. Meine wichtigste Erkenntnis ist, dass die Liebe und das Wissen die höchsten Werte sind, die das Leben zu bieten hat. Zu dieser Erkenntnis kam ich in zahlreichen Gesprächen mit Menschen, die dem Tod schon sehr nahe waren – sogenannten Nahtoderfahrenen. Folgerichtig setze ich die Seele, weil ich sie als den wichtigsten Teil eines Lebewesens betrachte, mit seiner gefühlten Liebe und seinem gelernten Wissen gleich. Diese Seele hat weder ein Ich noch eine Masse und darf genau deshalb beim Sterben ins Licht eintauchen. Die Ewigkeit existiert tatsächlich – im Licht. Das Licht ist ein gigantischer Speicher von aller Liebe und allem Wissen. Seitdem ich diese Zusammenhänge durchschaut habe, bin ich viel ausgeglichener und zufriedener. Mein heutiges Ziel besteht darin, meiner Familie, meinen Freunden und meinen Lesern zu vermitteln, dass sich das Glück nicht im Streben nach materiellen Werten finden lässt, sondern im Streben nach Liebe und Wissen. Daraus ist auch meine „Stiftung Lucys Kinder“ (www.Lucys-Kinder.de) entstanden, die einen Beitrag dazu leisten will, dass selbst die ärmsten Kinder dieser Welt Zugang zu Liebe und Wissen finden können.

FreieWelt.net:  Hat das auch Einfluss auf Ihre Arbeit als Wissenschaftler?

Markolf Niemz: Tatsächlich hat es einen sehr großen Einfluss. Wissenschaft ist alles, was Wissen schafft. Sie darf also nicht nur das anerkennen, was mit bestehenden Theorien konform geht. Wissenschaft macht dann Quantensprünge, wenn wir eine offene Haltung bezüglich neuer Hypothesen einnehmen. Wenn mir jemand von einer Nahtoderfahrung berichtet, kann ich doch nicht wie die Schulmedizin hergehen und sein Erlebnis zu einem Hirngespinst degradieren, nur weil ich es nicht selbst erlebt habe. Wie in jedem Streitfall muss gelten: Im Zweifel für den Angeklagten! Objektive Wissenschaft zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie zunächst alle Möglichkeiten in Betracht zieht, um dann solche auszuschließen, die eindeutig widerlegbar sind. Dank der modernen Notfallmedizin gibt es heute viele bezeugte Berichte, in denen Menschen während eines Herzstillstands etwas erlebt haben, was sich tatsächlich zugetragen hat – aber an einem ganz anderen Ort oder zu einer ganz anderen Zeit. Daraus schließe ich, dass Nahtoderfahrungen real sind.

FreieWelt.net:  Sie haben gesagt, es käme im Sterben vor allem darauf an, das eigene Ich loszulassen.  Aber sind wir etwas anderes als unser Ich?

Markolf Niemz: Bei jedem Begriff, den wir verwenden, sollten wir uns zunächst bewusst machen, was er eigentlich bedeutet. Meines Erachtens besteht das Ich aus seinem Körper und aus seiner Seele. Die Seele selbst hat also kein Ich. Wenn mein Körper stirbt, bricht eine wichtige Säule meines Ichs weg. Folglich stirbt mit meinem Körper auch mein Ich. Die Seele ist davon nicht betroffen, das heißt, sie kann unsterblich sein. Genau das berichten viele Nahtoderfahrene: Sie hatten das Gefühl, dass sich das Ich allmählich auflöse – meistens während der Lebensrückschau. Diese spult das eigene Leben nicht wie einen Film ab, sondern sie zeigt es aus den Perspektiven aller, die irgendwie daran beteiligt waren. Ich werde dabei alle Liebe, die ich anderen geschenkt habe, selbst empfinden. Entsprechend werde ich alles Leid, das ich anderen zugefügt habe, selbst empfinden. Eine Sterbeerfahrung verläuft positiv, wenn sich der Betroffene auf die Lebensrückschau einlässt, also bereit ist, sein Leben offenzulegen und aus seinen Fehlern zu lernen. »Loslassen vom Ich« bedeutet demnach, alles von sich preiszugeben.

FreieWelt.net: Ist es Ihnen nach Ihrer eigenen Einschätzung gelungen, eine Brücke zwischen Religion und Wissenschaft zu bauen?

Markolf Niemz: Ich denke schon, aber ob diese Brücke auch von meinen Lesern beschritten werden kann, müssen sie natürlich selbst beurteilen. Persönlich denke ich, dass der Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion dringend vertieft werden muss. Wir Physiker leben schließlich nicht in einer anderen Welt als die Theologen. Also muss es auch möglich sein, dass wir eine gemeinsame Sprache finden. Der Weltfrieden und eine intakte Umwelt sind extrem labile Voraussetzungen für das Fortbestehen der Menschheit. Leider ist die Menschheit bereits in der Lage, sich selbst zu vernichten – gewollt mit Waffen oder ungewollt, indem sie die zunehmende Umweltzerstörung ignoriert. Um beides zu verhindern, bedarf es des Dialogs zwischen den Menschen, aber auch zwischen Naturwissenschaft und Religion.

FreieWelt.net:  Die Lucy-Trilogie ist abgeschlossen.  Wird es trotzdem auch in Zukunft Veröffentlichungen von Ihnen zu diesem Thema geben?

Markolf Niemz: Ja, ich bin schon mittendrin. Im August erscheint mein neues Buch „Bin ich, wenn ich nicht mehr bin?“ beim Verlag Kreuz im Hause Herder. Darin verarbeite ich viele neue und vor allem spannende Erkenntnisse in Bezug auf Grenzerfahrungen. Außerdem enthält es erstmals eine in sich schlüssige Erklärung für die wissenschaftlich umstrittenen Phänomene „Jenseitskontakte“ und „Wiedergeburt“.

FreieWelt.net: Herzlichen Dank für dieses Interview!

Das Interview führte Fabian Heinzel

www.lucys-kinder.de

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gast

Das alles ist mit biblischem Wissen und Werten nicht vereinbar.
Die Bibel schreibt einen Menge über das ewige Leben, den Himmel und auch die Hölle, also über das Leben nach dem Tod. Wir alle stehen nach dem Ende unseres Lebens vor Gott als dem Richter. Haben wir unser Leben Jesus übergeben, kommt der Himmel und das ewige Leben.
Es gibt in der Bibel devinitiv gute Beschreibungen von beiden real existierenden Orten Himmel und Hölle. Da bleibt kaum eine Frage offen.
Menschen wählen in diesem Leben selber, wo sie die Ewigkeit verbringen möchten.

Gravatar: Reinhard Jung

Mich beeindruckt Markolf Niemz und macht mich neugierig auf seine Veröffentlichungen.Ich glaube, dass wir dringend eine spirituelle Tiefe in der westlichen Kultur entwickeln müssen. Die Nahtoderfahrungen sind eindeutig Tiefen- erfahrungen, die von allen spirituellen Traditionen berichtet werden.Sie haben mittlerweile große Beweiskraft und lassen verwandelte Menschen zurück. Ich halte sie für eines der wichtigsten Zeichen für unsere Zivilisation, der noch viel Herzenskultur fehlt.

Gravatar: Freigeist

@Gast
Einige hundert Millionen Hindus sehen dies ganz anders.
Sie überschätzen ihre Ansichten etwas. Alle Religionen sind ein riesiger Schwindel zur Beruhigung der bildungsfernen Massen.

Gravatar: Reinhard Jung

Als ob es die Menge macht...kennen Sie nicht den Spruch mit den Fliegen?
Es gibt eine ewige Weisheit, die essenzieller ist, als die äußeren Traditionen und doch von den reifsten Vertretern gelebt wird. Ein beeindruckendes Beispiel war Ramana Maharshi, dessen universelle Botschaft in manchen NTE gespiegelt wird. Es geht nicht um Meinungen, sondern um ein Erfahrungspotential, das jedem offensteht. Das ist wissenschaftlich.

Gravatar: solosunny

So "schön" wie sich die Nahtoderfahrungen oft anhören - es gibt auch andere, weniger schöne. Und was mir noch nicht vorkommen ist: es gibt keine Berichte von "normalen Sterblichen", die vom biologischen Tod zurückgekommen wären.

Gravatar: Katholik

@solosunny
Naja, aus dem Neuen Testament fallen mir spontan mindestens zwei ein, die vom biologischen Tod zurückgekommen sind ;-)

Gravatar: Rudi Gems

@ Katholik, und die anderen

Vielleicht, sollte ich euch mal berichten, wie ich die Sache sehe?

Der Schöpfer, hat mit Hilfe der Evolution, die Erde und das Weltall erschaffen. In einer langen Kette, wo der Schöpfer ein Tier nach dem anderen erschaffen hat, hat er in einem Zweig der Tierarten, den Menschen erschaffen.

Mit dem Menschen, hatte er ein Problem. Menschen reagieren nicht immer so, wie die übrigen Tiere. Oft sind Menschen, in der Lage, Dinge zu tun, die die Schöpfung extrem behindern. Deshalb war der Schöpfer gezwungen, wenn er seine Schöpfung weiter machen wollte, mit einzelnen Menschen, in Kontakt zu treten. Insbesondere, musste er dem Menschen, "Liebe und Wissen" näher bringen. Damit bin ich auch, mit der Überschrift des Herrn Niemz, völlig dakor. Ja, es kommt dem Schöpfer auf Liebe und Wissenschaft an.

Der Schöpfer erkannte sehr schnell, das es sehr wohl, darauf ankam, das es einige Menschen gibt, für die, das "Hauptgebot der Nächstenliebe", keine leere Floskel ist, so wie bei den meisten Christen, sondern wirklich ein Mittelpunkt ihres Lebens. Und da Nächstenliebe, nichts für einfache Gemüter ist, war es unabdingbare Vorraussetzung, das sie gleichzeitig, auch ein hohes Wissen haben mussten.

Die Erde ist ein gefährlicher Ort. Um die Schöpfung bewerkstelligen zu können, greift der Schöpfer, auf alles mögliche an gefährlichen Sachen zurück. Da gibt es dann Kometeneinschläge, Vulkanausbrüche, bis hin zu Riesenvulkanausbrüche, aber auch Tsunamis, Erdbeben, Unwetter und sonstige Katastrophen. Dies alles, war in der Vergangenheit nötig, um die Schöpfung, so ablaufen zu lassen, wie der Schöpfer dies gerne gehabt hat. Um dies alles auszugleichen, ist er auf Menschen angewiesen, die Nächstenliebe üben. Diese pickt er sich dann heraus, und tritt mit ihnen in Kontakt.

Nahtoderfahrungen, wie uns dies Herr Niemz näher bringen will, haben dort, kaum ihren Platz. Wofür sollte das nützlich sein? Und deshalb, stehe ich dem auch skeptisch gegenüber.

Nun vielleicht noch ein paar Takte zu den "Heiligen Schriften"? im Prinzip, interessiert es mich eigentlich überhaupt nicht, was dort geschrieben steht, und wer es warum, dort aufgeführt oder rezitiert hat. Allein schon einige Stellen, in dem Neuen Testament, sind für mich, so verworren und abenteuerlich, das mir die Sache, doch ziemlich am Po vorbei geht.

Wie bitte, soll ein Schöpfer, mit einem Bibelschreiber, Kontakt aufgenommen haben, und ihm per "Inspiration", erzählt haben, das Jesus eine Mutter hatte, die Maria hieß, und eine Oma, die Anna hieß? Wie soll er die Begleitumstände, der Zeugung von Jesus, und dessen Geburt, per Inspiration erhalten haben? Und bitte was ist das für eine Beleidigung des Schöpfers, wenn man ihm unterstellt, das er Inspirationen versendet, in denen er sich soweit entblößt, das er zugibt, an den Klapperstorch zu glauben?

Wie gesagt, glaubt von mir aus was ihr wollt. Glaubt an den Klapperstorch, glaubt an Väter, die es als unabdingbar darstellen, das ihr eigener Sohn auf bestialischer Weise ermordet wird, und glaubt von mir aus, auch an Nahtoderfahrungen. Ich kann euch eh nicht daran hindern. Mein Ding, ist das nicht. Ich glaube an den Schöpfer, an den Imperativ, zur Nächstenliebe und Wissensaneignung, und sonst gar nichts.

Grüße, Rudi Gems

Gravatar: Rudi Gems

@Johannes G. Klinkmüller

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich Ihnen überhaupt antworten soll. Ich habe aber bis jetzt, weder verstanden, wo die Intension Ihres Beitrages liegt, noch habe ich verstanden, was Sie eigentlich sagen wollen, bzw. was Sie stört oder was Sie meinen.

Ich habe Herrn Niemz, durchaus meine Wertschätzung erteilt, indem ich darauf hingewiesen habe, das ich die Forderung nach "Liebe und Wissen", durchaus mit ihm teile.

Der Begriff, "Gesülze" bezog sich nur auf die religiösen Beiträge. Und dabei bleibe ich auch. Ich finde sogar, für manche Einträge, in der Bibel, ist das Wort "Gesülze", noch eine harmlose Untertreibung.

Was soll ich z.B. mit der Auforderung durch JHVH anfangen, wo er da angeblich, die Israelis auffordert, gegen die Maobiter, einen Angriffskrieg zu starten, und in dem Land einen Krieg "der verbrannten Erde" durchzuführen, und alles kurz und klein zu schlagen, bzw. zu töten und zu morden, bis auf die Mädchen, die noch keinen Sex hatten?

Es wäre schön gewesen, wenn sie anhand meines Textes, Gegendarstellungen aufgezeigt hätten, dann wären wir ja vielleicht noch in eine ganz interessante Diskussion gekommen?

Das was Sie da abgeliefert haben, indem Sie sich u.A., über mein Niveau, mokiert haben, ist durchaus dazu geeignet, die anderen Leser urteilen zu lassen. Ob dabei, aber ihr Niveau, Herr Klinkmüller, besser wegkommt als meins? Nun ja, lassen wir uns überraschen?

Grüße, Rudi Gems

Gravatar: HeideMarie R. Ehrke

@Rudi Gems
@ Rudi Gems zu Herrn Johannes Klinkmüller

Ich zitiere SIE:
"Wir Beide, sind uns vielleicht wesentlich näher, als Sie denken?"

Gott BEWAHRE kann ich da nur sagen! Was für ein Irrdenken Ihrerseits!

Ich zitiere SIE ein zweites Mal:
"Und wenn Sie, Frau Ehrke, solche Texte, als von Gott inspiriert empfinden, und als "Heilige Schrift", verehren, dann können Sie mir nur noch Leid tun."

Nicht umsonst sagt der Volksmund: "Pack Dich doch mal an der eigenen Nase!". Erstens habe ich das SO gar nicht geschrieben und zweitens, wüssten gerade SIE NICHT, was damit gemeint wäre. Ihnen scheint NICHTS heilig zu sein und Ihre Worte wie: "Also, wie gesagt, "Liebe und Wissen", geht 100% in Ordnung" sind einfach nichts anderes als Lippenbekenntnisse, um SICH auch DAMIT zu schmücken wie mit einer Trophäe.
Ihnen fehlt beides, weshalb WIR Welten auseinander sind.

Mein Fazit, was Ihre Kommentare betrifft:
Selbst SIE IGNORIEREN ist schon zuviel der Ehre. Wie mutig von Herrn Klinkmüller, IHNEN so offen die Wahrheit zu sagen. Meine Hochachtung.

Ich zitiere SIE ein drittes Mal:
"Aber für Nahtoderfahrungen, bleibe ich bei meinem Urteil."

Wie können Sie so arrogant sein und über ERFAHRUNGEN urteilen, von denen SIE gar keine Ahnung haben. SIE haben NULL Erfahrung! Der erfahrene Notarzt, der mich kurz nach einem schweren Unfall untersuchte, war fassungslos und immer wieder hörte ich von ihm den EINEN Satz: "Wie kann das sein? WIE Kann das sein? SIE haben einen Ruhepuls von 60? Wie kann das sein?" JA, der Körper lügt nicht. (So heißt übrigens auch ein interessantes Buch). Mein Mann, der das Auto gefahren hatte, schrie und stöhnte schrecklich – und ich war wesentlich schwerer verletzt als er. Mein Puls war ein RUHEPULS - auf 60.

Die Erfahrung, über die Sie so dreist urteilen, die haben SIE NICHT gemacht. Da ICH darüber sprechen kann, bin ich FROH und DANKBAR, dass es so einen mutigen Wissenschaftler gibt, der aus seiner Warte davon berichtet, trotz solcher Irrgläubigen, auf die er auch hier trifft.

Wie gesagt: "SIE IGNORIEREN ist schon zuviel der Ehre." – aber trotzdem der beste Weg. Vergelte es Gott in seiner großen, großen Weisheit, denn Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sicher.

Gravatar: Rudi Gems

@ Fr. Ehrke

Ihre Aggressivität, verrät Sie doch Fr. Ehrke!

Sie können unmöglich von Liebe und Wissen erfüllt sein, sonst würden sie nicht so aggressiv reagieren. Offensichtlich, versuchen Sie doch gar nicht zu verstehen, was ich meine. Für Sie bin ich ein Irrdenkender, und gehöre in eine Schublade. Na Danke!

Wenn ich nicht gleich den Scientologenkittel anziehe, und Hurra und Bravo schreie, weil eine Fr. Ehrke oder ein Herr Niemz etwas geäußert hat, bin ich wohl gleich ein Irrdenkender? Volle Begeisterung!

Was bilden Sie sich eigentlich ein, wer Sie sind? Haben Sie tatsächlich geglaubt, ich würde noch auf Märchen mit absolutem Glauben reagieren? Sowas habe ich vielleicht mal in meiner Kindheit gemacht. Ich will ja gar nicht behaupten, das Sie oder Herr Niemz, "Märchen" erzählen, aber überprüfen, kann ich nichts davon, so das ich eben auch nicht ausschließen kann, das es sich um ein Märchen handelt. Märchenhaft anhören, tut es sich aber auf jeden Fall. Und solange es sich für mich so anhört, bleibe ich eben skeptisch. Das einzige, was ich dann noch überprüfe, ist die Frage "passt es in mein Weltbild?" Und das tut es eben nicht. Und damit ist die Sache, dann erstmal für mich erledigt. Und damit müssen auch Sie, sich abfinden, Fr. Ehrke!

Sie Können hier, von mir aus so aggressiv werden, wie Sie wollen. Sie können mich auch ruhig versuchen zu beleidigen. Mich zu überzeugen, wird Ihnen, damit, nicht gelingen. Im Gegenteil. Die Erfahrung hat mir gezeigt, das Menschen, die unberechtigt aggressiv werden, mit äußerster Vorsicht zu genießen sind.

Rudi Gems

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