Im Fokus
Die Zukunft des Euro

Pixelio.de/ Markus Vogelbacher)
Warum hätte Lothar Binding dem ESM nicht zustimmen sollen? Weshalb sollte man lieber Europa schützen als den Euro? Inweifern sind die Zahlungsströme in der EU außer Kontrolle und was hat das mit den Target-2-Salden in der der Bilanz der Bundesbank zu tun? Antwort geben Maximilian Römhild, Hans-Olaf Henkel und Sebastian Panknin diese Woche im Fokus.

Foto: Sebastian Panknin
Artikel im Fokus
Interview mit Sebastian Panknin (BdSt):
Das TARGET-II-System bezieht sich auf die Kapitalbilanzen zwischen den Zentralbanken im Eurosystem. Das Außenhandelsdefizit der Krisenstaaten, günstigen Zinskonditionen für Zentralbankgeld, schwächere Qualitätsanforderungen an die zu hinterlegenden Sicherheiten und ein Vertrauensverlust auf dem Interbankenmarkt haben zu außerordentlich hohen TARGET-II-Forderungen bei der Bundesbank geführt. Sebastian Panknin ist Diplom-Volkswirt und arbeitet als Referent für Haushalts- und Finanzpolitik beim Bund der Steuerzahler e.V. (BdSt). FreieWelt.net sprach mit ihm über das TARGET-II-System, und die daraus resultierenden Milliarden-Forderungen der Bundesbank.
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von Maximilian RömhildDer nachfolgende Beitrag bezieht sich auf eine Nachricht von Herrn Binding (MdB), in der er sich gegen Massenmails aussprach, wie Sie im Zusammenhang mit der Eurorettung und dem ESM von abgeordnetencheck.de versendet wurden. Insbesondere zeigt er Alternativen zu dem von Herrn Binding favorisierten Methoden wie ESM und Fiskalpakt auf.
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Blog im Fokus
von Prof. Dr. Hans-Olaf HenkelBei den Olympischen Sommerspielen 2012 haben sie es gezeigt: Die Briten sind stolz auf ihr Land - und das nicht zu Unrecht. Indes entpuppt sich der Euro als Spaltpilz. Und er entfremdet nicht nur die Briten von uns.
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Foto: Oliver Lang/ddp
Artikel im Fokus
Markus Kerber, Rechtsprofessor und Mitkläger gegen den ESM, beziffert das Risiko der für Deutschland mit dem ESM in Verbindung stehenden Haftungen auf 3,7 Billionen Euro. Dies entspreche 150 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes, erklärte Kerber in der italienischen Zeitung Corriere della Sera. Jeder Einwohner Deutschlands, egal, ob Kind oder Erwachsener, schultert bei Annahme des ESM damit ein Risiko von rund 45 000 Euro.
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Foto: Thomas Lohnes/dapd
Artikel im Fokus
Um 0,3 Prozent ist das deutsche Bruttosozialprodukt im zweiten Quartal gewachsen – im Vorjahreszeitraum waren es allerdings noch 0,5 Prozent gewesen. Damit deutet sich an, dass die Zeit des Wachstums auch in Deutschland bald vorüber sein wird. Die Krise greift auch auf die deutsche Industrie über. Wichtigste Stütze dieses Miniwachstums ist die Auslandsnachfrage.
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