Wie Kindertagesstätten eine Nation zerstören können

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Jan-Olaf Gustafsson, Komiteemitglied der Family Campaign Foundation of Sweden, warnt eindringlich vor einem zerstörenden Prozess, der auch in Deutschland grassiert. Hier einige Passagen daraus:

Außer dem Ostblock hat Schweden die längste Tradition von Tagesstätten für Kleinkinder, die durch die Regierung eingerichtet wurden. Eine große Zahl der Länder rund um die Welt sind dabei, unsere Kindertagesstätten zu kopieren, die nach 25jähriger Erfahrung in Schweden sich jetzt entpuppen

als das größte soziale und wirtschaftliche Desaster des Jahrhunderts.

Anfang der 30er Jahre wurden Alva und Gunnar Myrdal von der regierenden Partei beauftragt Pläne für „die moderne Familie“ und für die Gesellschaft von morgen auszuarbeiten.

Die Myrdals hatten eine bestürzende Ansicht sowohl von der Familie als auch der Mutter, die keiner außerhäuslichen Tätigkeit nachging und sich ganz der Erziehung ihrer Kinder widmete. In ihrem Buch „Krisen in der Bevölkerungsfrage“ schrieb sie: „Für schwache, dumme, faule, nicht ehrgeizige oder andere weniger intelligente Individuen, ist es noch möglich weiter in der häuslichen Atmosphäre zu bleiben und ihren Weg sowohl als Hausfrauen und Dienerinnen zu gehen.

Der vergangene Premierminister Olaf Palme verkündete den Tod der Hausfrau. Sein Minister Equality sagte, dass die Hausfrau ins Museum gehöre, und eine große Tageszeitung erklärte, dass Hausfrauen „Verräterinnen“ seien. Nachdem man den Ruf der Nur-Hausfrau derart in den Schmutz gezogen hatte, war es leichter, ihnen ihre Rechte zu entziehen.

Unzählige Frauen jeden Alters verloren ihren Stolz und ihr Selbstvertrauen und wurden von dem System eingefangen. Jedem Kind im Alter zwischen ein und fünf Jahren ist ein Platz in der Kindertagesstätte garantiert. Enorme Beträge werden in das System investiert. Das schwedische System ist totalitär. 

Die allgemeine soziale Situation in Schweden ist in Aufruhr. In den Schulen herrscht Gewalt, Eltern und Lehrer werden bedroht und niedergeschlagen.

Jedes dritte Kind im Alter von 4 Jahren leidet an psychologischen Störungen! Jedes Jahr begehen 100 Kinder Selbstmord. Manche sind erst vier, fünf oder sechs Jahre.

Ein moderner säkularer Staat formt seine Bürger allmählich um, damit sie ein totalitäres System akzeptieren. Dieser neue Bürgertyp, ohne Stolz und Selbstvertrauen und von Sozialmitteln abhängig, wagt es nicht und weiß auch nicht, wie die Situation zu ändern ist.

Wenn nichts in den Ländern getan wird, in denen dieser Prozess begonnen hat, kann man sich drauf vorbereiten, die Demokratie als blühende Zukunft für freie Individuen zu verabschieden.

Wird die Familie zerstört oder geschwächt, so wird es nicht lange dauern, bis auch das Land zerstört ist.

Die gesamte Länge des Artikels finden Sie unter: Jan-Olaf Gustafsson

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Susanne

Was die Autorin hier schreibt ist wirklich vollkommen daneben. Schweden ein totalitäres System! Anspruch auf einen kostenpflichtigen Vollzeit-Kindergartenplatz haben bis zum letzten Jahr vor Schulbeginn nur Kinder, deren Eltern berufstätig sind, bei zwei Eltern müssen beide berufstätig sein. Ist dies nicht der Fall, besteht nur der Anspruch auf 15 Stunden in der Woche. Wie kann man das totalitär nennen? Wieso verbreiten sie hier so einen Unsinn?!

Gravatar: Petra

Will Merkel Deutschland zerstören?

Gravatar: Susanne

Hier bedient sich jemand meines Namens.

Gravatar: Skeptiker

Was mir wirklich Sorgen macht, ist der epidemische Zerfall von Familien. Gerade wieder ist eine Familie in der Nachbarschaft zerbrochen; diesmal hat die Frau die Familie verlassen und den Mann mit den zwei Kindern zurückgelassen.

Da die Frau (dank langjähriger Unterstützung durch ihren Mann) ihre akademische Ausbildung abschließen konnte, verwirklicht sie sich nun selbst und zahlt brav Alimente an ihren Ex-Mann und ihre Kinder.

Ach ja, die Kinder waren übrigens immer in der KITA oder im Kindergarten, sogar ganztags.

Und die Mutter ist selbst ein Kind geschiedener Eltern.

Was die Gründe im Einzelnen sind, kann ich natürlich nicht sagen, trotzdem erscheint es mir durchaus plausibel, dass die allgemein zunehmende Verantwortungslosigkeit eben auch dadurch befördert wird, dass es so leicht ist, die Erziehung der eigenen Kinder so einfach wegzudeligieren.

Und ich halte es auch für plausibel, dass die Erfahrung des Abgeschobenwerdens, die immer mehr Kinder machen (müssen ?) bei diesen Kindern Narben hinterlässt und dann das Scheidungsrisiko erhöht, wenn dieser Kinder selbst Erwachsen sind.

Gravatar: Freigeist

Der säkulare Staat passt ihnen nicht. Wollen Sie einen Gottesstaat? Wann treten Sie zum Islam über?

Gravatar: Menschenskind

Bitte korrigieren, denn das ist Unsinn:

"Jedes dritte Kind im Alter von 4 Jahren leidet an psychologischen Störungen! "

"Psychische" Störungen heißt das. Psychologie ist die Wissenschaft von den psychischen Vorgängen. Eine gestörte Psychologie wäre eine gestörte Wissenschaft. ;-))

Gravatar: Susanne

@Menschenskind
Seien Sie bitte nicht zu kritisch. Bei Blogs wie denen von Marie-Luise Schellen darf man es nie zu genau nehmen.

Gravatar: Rudi Gems

Als damals, von Frau Eva Herman, auf dieses Problem hingewiesen worden ist, hat man sie mit allen erdenklichen Tricks und Raffinessen, bis hin zu "Schau-Talk-Sendungen", versucht kaltzustellen, und man muss es leider feststellen, soweit madig gemacht, das man mit Fug und Recht behaupten kann, es ist diesen widerwärtigen Menschen gelungen, einen Rufmord an Frau Eva Herman, auszuführen.

Wie das aber im Leben so ist, auch der Rufmord hat da seine Grenzen, wo das Opfer Recht hat. Nur wenige Monate, nachdem man Fr. Herman fertig gemacht hat, meldet sich nun von einer anderen Seite, erneut jemand zu Wort.

Die Kindertagesstätten, sind nicht unproblematisch. Kinder, die nicht in einer liebevollen Umgebung einer Familie aufwachsen können, haben Nachteile. Viele nachdenkliche Menschen, spüren sowas instinktiv, was ja nun, immer mehr, auch von der Wissenschaft bestätigt wird.

Natürlich, gibt es Umstände, in denen selbst die Kindertagesstätte, die bessere Alternative ist. Es gibt eben "Familien", die so kaputt sind, das es für ein Kleinkind unzumutbar wird, dort weiter leben zu müssen. Der Level, ab dem man aber für eine Kinderkrippe plädiert, sollte meines Erachtens, aber besonders hoch angesetzt werden, und im Zweifel "für die Familie" entschieden werden.

Natürlich sind auch nicht alle Kindertagesstätten von gleicher Qualität. Besonders geschickte, begabte und gut geschulte Betreuer in Kindertagesstätten, können durchaus ein Level schaffen, der dem von Familien gleich kommt. Leider steht sowas aber nicht auf dem Gehirn des Personals geschrieben, sondern man kann sich bestenfalls, auf seine Intuitionen verlassen. Die Frage, ob man es richtig oder falsch gemacht hat, entscheidet sich wohl fast immer, erst Jahre später, mit Folgen, die einem den Schreck, zu Leibe aufsteigen können lassen.

Kindertagesstätten? Ja, Aber! Kindertagesstätten als Regelfall? Nach diesem Text, sollte es dem Vorletzten klar sein, das das ein Unding sein muss. Krabbelgruppen, wo sich mehrere Mütter (Väter) zusammentun, sollten in jedem Falle den Vorzug erhalten.

Grüße, Rudi Gems

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