Wenn das Thema stimmt, gibt es auch Cash aus dem Steuersäckel

Als die Debatte um Unterstützung für die Mehrheit selbsterziehender Eltern und die Einführung eines Betreuungsgelds einst begann, schlug die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen vor, Familien kein Bargeld auszuzahlen, sondern nur Sachleistungen bereit zu stellen, damit das Geld nicht sachfremd (sie meinte Saufen und Flachbildschirme) verwendet werde.

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Das wurde von vielen Politikern, besonders auf der linken Seite des Hohen Hauses begrüßt.

Als jetzt Bundesinnenminister Thomas de Maiziere vorschlug, Flüchtlingen in Deutschland lieber Sachleistungen zu geben, statt Geld auszuzahlen, damit die Steuermittel nicht direkt an kriminelle Schleuserbanden weitergereicht werden, schlug ihm massive Empörung von der linken Seite des Hohen Hauses entgegen.

Merke: Eltern darf man kein Geld in die Hand geben, Flüchtlingen schon.

Womit erneut belegt wäre, welch widerwärtige Doppelmoral in Teilen der politischen Elite unseres Landes herrscht.

Beitrag erschien auch auf: denken-erwuenscht.de 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gernot Radtke

Beispiele für die „widerwärtige Doppelmoral“ der Linken, zu denen ich auch die Grünen zähle, lassen sich zuhauf finden. So unterstützen sie alles, was irgendwie mit der ‚Gleichstellung‘ der Frauen zu tun hat, lassen aber die Diskriminierung der muslimischen Frauen und Mädchen in islamischen Submilieus deutscher Städte völlig außerhalb ihrer Kritik; im Gegenteil biedern sie sich diesen sogar noch an. - Sie erheben laufend neue Hilfsforderungen für alle Beladenen der Welt (Griechen, Syrer, Asylanten usw.); daß es vor allem ihre eigene Klientel, die kleinen Leute, ist, die das bezahlen und sich mit den kleinen Leuten der anderen beladen lassen muß, verschweigen sie geflissentlich. – Sie fordern die Vermögensbesteuerung (schleichende Enteignung) für die Deutschen, um damit die Vermögensbesteuerung wahrhaftiger Steuerhinterzieher in Europa außen vor und damit fortsetzbar zu halten. – Sie, die immer laut fordern, daß, wer arbeitet, auch davon leben können muß, schaffen immer mehr einklagbare Unterstützungsansprüche, mit denen auch der sein Leben fristen kann, der keinen Schlag Arbeit dazu beiträgt, obwohl er dies könnte, - Am „widerwärtigsten“, um dieses Wort nochmal aufzunehmen, ist aber ein Doppel-‚Humanismus‘, in dem die eingeborenen Deutschen das in jeder Weise zu gängelnde und zu erziehende Objekt dafür sind, daß andere Ethnien und Kulturen als außerhalb aller Kritik stehende Subjekte bei uns tun und lassen können, was sie wollen, und dafür auch noch jede Unterstützung von uns erhalten. - Die Doppelmoral der Linken, wie überhaupt deren Moral, also die Moral derjenigen, die noch jedes Staatswesen, das sie sich unter den Nagel gerissen hatten, in den Abgrund der Geschichte gekarrt haben – diese Moral ist ein einziges böses Elend.

Gravatar: Helene

Interessanter Aspekt. Merkwürdigerweise sind Asylbewerber aber andererseits auch Leute, die ganz besonders "bemuttert" werden müssen.

Gravatar: H.Roth

Gut beobachtet. Diejenigen, die laut aufschreien, wenn dem Taschengeld der Asylinteressierten eine Kürzung droht, jubeln laut bei dem Urteil, das Betreuungsgeld abzuschaffen.

Gravatar: Bärbel Fischer

Während unsere links-grün-roten Oppositionspolitiker heute Zeter und Mordio schreien bei dem Vorschlag, den Flüchtlingen anstatt 143.- Taschengeld mehr Sachleistungen zu gewähren, hatten genau die selben Politiker vor knapp drei Wochen keinerlei Problem damit, Müttern das bare Betreuungsgeld von 150.- als Herd-, Schnaps-, Verdummungs-oder Fernhalteprämie respektlos aus der Hand zu schlagen zugunsten der Sachleistung kollektive Krippenbetreuung.

Leiden denn besagte Damen und Herren an Amnesie oder gar an Schizophrenie? O nein, die Diagnose lautet schlicht: feministisch rot-rot-grüne Mütterphobie.

„Am Taschengeld sparen heißt an der Menschenwürde sparen“, so tönt es von links. Flüchtlingen wird also in Deutschland Menschenwürde zugestanden, zu Recht. Vollzeitmüttern hingegen wird dieses Recht im selben Land verweigert. Obwohl sie durch das Aufziehen einer neuen Generation dafür sorgen, dass das Sozialsystem funktioniert, werden sie abqualifiziert zu einer Gattung ohne Anspruch auf Menschenwürde.

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