Was die Monopolkommission unterlässt

Ihr Sondergutachten enthält den Kern der Kritik an der Energiewende-Politik nicht – Sie ist wie die Gesetzesmacher verfangen im interventionistischem Klein-Klein – Was sie fahrlässig versäumt, worauf sie aber wenigstens hinweisen müsste - Die fünf naturgesetzlich bedingten Hauptmängel der Energiewende – Für die Stromverbraucher ist das Gutachten letztlich so gut wie wertlos

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Empfohlen, Blogs - Lebenswelt, Blogs - Lebenswelt - Empfohlen, Blogs - Politik, Blogs - Politik - Empfohlen, Blogs - Wirtschaft, Blogs - Wirtschaft - Empfohlen | Schlagworte:
von

Auf Wissenschaftler und Experten mit Scheuklappen sollte man sich lieber nicht verlassen. Nur Scheuklappen für Pferde haben ihre Berechtigung: Die Vierbeiner sollen nur das von Reiter oder Kutscher vorgegebene Ziel antraben, Scheuklappen sie bekanntlich davon nicht ablenken. Aber Wissenschaftler und Experten sind keine Pferde, sondern wichtige Ratgeber. Wenn nämlich Sie ein Ziel ansteuern, sollten sie über den Horizont ihres begrenzten Fachgebietes hinausblicken können, auch andere wissenschaftliche Disziplinen im Blick haben und bedenken, ob das Ziel, das sie als Ratgeber anzusteuern beauftragt sind, auch wirklich sinnvoll ist. So zu verfahren, ist umso wichtiger, je mehr die Spezialisierung auch in den Wissenschaften immer weiter ausufert und Detail-Wissen wichtiges Allgemein-Wissen zurückdrängt. Blicke über den Zaun ihres verengten Fachgebietes zu werfen, wäre auch der deutschen Monopolkommission anzuraten.  Bitte hier weiterlesen

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Charlotte

Ich versteh kaum, was Sie sagen wollen aber vermutlich dasselbe wie Tichy und der Alibijude Broder, dass wir unbedingt wieder Atomkraftwerke brauchen. Noch keiner von euch hat eine Kosten-Nutzen Rechnung gebracht, denn selbst, wenn diese unseelige Energiegewinnung jetzt auf den Punkt erledigt wäre, würden noch Generationen daran zahlen.
Aber mit den Scheuklappen bei Pferden kennen Sie sich auch nicht aus. Pferde sind Fluchttiere und haben die Augen seitlich um einen Rundblick zu haben, von wo Gefahr troht. Das kann im Straßenverkehr von dem Pferd missverstanden werden und es flüchtet und der Brauereiwagen hinter ihm hat keine Chance. Deshalb gibt es Scheuklappen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Erzählen Sie uns doch mal, wo es früher, zur Zeit der 4 großen Strommonopole, so was wie freien Wettbewerb für den kleinen Stromkunden gab.

Stromanbieterwechsel damals? Gabs Nicht!
Heute? Jederzeit möglich.

Bürgerbeteiligung an Großkraftwerken damals ? Gabs Nicht!
Heute? Jederzeit durch Beteiligung an EE-Projekten möglich.

Transparenz in der Stromerzeugung bei den einzelnen Energieerzeugern damals? Gabs Nicht!
Heute? Online auf die 1/4-Stunde kraftwerksscharf möglich.

Wettbewerbsfähigkeit bei niedrigeren Strompreisen damals? Heute bei höheren Strompreisen?
Höhere Strompreise forcieren Investitionen in Effizienzmaßnahmen, Deutsche Produkte sind auf dem Weltmarkt gefragt wie nie eben wegen ihrer Energieeffizienz! Bei EE- und Umwelttechnologien zählen Deutsche Unternahmen zu den Weltmarktführern.

Hat es bei Kernenergie und Kohle jemals KEINE staatlichen Interventionen gegeben?

"Was nicht belegt ist, darf nicht zu einer Politik werden, die ruinöse Folgen hat."
Wer trägt denn die Haftungsrisiken durch Kernenergie im Falle schwerer Katastrophen?

Warum stellen die die hier versammelten Leugner des menschenverursachten Klimawandels sich nicht dem internationalen wissenschaftlichen Prozess? Warum gehen Sie mit Ihren 5 angeführten Hauptmängeln nicht hinein in die echte wiss. Diskussion auf internationalen Kongressen? Warum das Ausweichen auf pseudowissenschaftliche Foren?

usw usf.

Warum ziehen Sie, Herr Dr. Krause, als Nicht-Naturwissenschaftler immer wieder Schlussfolgerungen, die Naturwissenschaft und Technik vorbehalten bleiben. Sie können "geringe Energiedichte", "schlechte Regelbarkeit", "Nutzungsgrad", "Speichertechnologien", Zuverlässigkeit/Disponibilität von EE-Strom, uvm, doch im Detail gar nicht wirklich beurteilen.

Solange die AfD sich ihre Energiepolitik von EIKE ins Wahlprogramm schreiben lässt, solange wird sie um jeden (!) der 60% Wechsel- und Protestwähler bangen und immer wieder neu um ihn kämpfen müssen.

An der Energiepolitik wie von EIKE hier propagiert und von der AfD ins Wahlprogramm übernommen scheiden sich noch mächtig die Geister, das wird auch die ganze kommende Legislaturperiode so bleiben.

An einem Punkt komme ich Ihnen entgegen:
Ich bin unbedingt dafür, das EIKE seine Positionen offensiv in den Medien, in den Talkshows usw. vertreten kann und soll.
Raus aus der Nische des Klima-Stammtischs.
Rein ins volle Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Wir haben alle das gute Recht zu wissen, wie EIKE im konkreten Detail energiepolitisch tickt und über seine Rolle im Parteiprogramm der AfD.

Und Herrn Limburg möchte ich zu gerne mal auf einem internationalen Fachkongress zur Netzstabilität, Netzsteuerung, Netzüberwachung live erleben, wenn er den Blackout an die Wand malt in Gegenwart echter Starkstrom-Leistungselektronik-Netzregelungs- Fachleute.

MfG, HPK

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Klaus Peter Krause,…

…mir nach, stellen Sie mit diesem Ihren Schreiben die ganze deutsche Doktoren-Professoren-Familie zu Lachen aus! Wenn HPK keine Ahnung hat, was Strom ist, dem kann man ja das Jonglieren mit Zukunft-Schablonen und Parolen verzeihen, Sie aber sind ein DOKTOR, ich weiß nicht, wer diese fünf Hauptmängel der Energiewende geboren hat, ABER elektroenergetisch gesehen sind sie genauso ein Blödsinn, wie auch die Aussage – „Wir wollen einen Energiemix wie vor der Energiewende“, die Argumentation, kein Hauch vom Elektroprofessionalismus, sieht genauso kindisch naiv aus, wie das Plakatieren beim HPK und hab schon geschrieben, Sie brauchen einer den anderen, sie verfolgen dasselbe Bla-bla-Ziel! Nehmen wir das: -

„2. EE-Strom ist unzuverlässig. Denn Wind und Sonne scheinen, wann sie wollen, und nicht, wann sie sollen. Sie erzeugen daher nur wetterabhängigen Zufallsstrom, auch Wackelstrom genannt.“

Und warum ist der EE-Strom unzuverlässig? Haben wir mit einer NEUEN Art von Elektrostrom zu tun? NEIN doch, das ist einer derselbe Strom, egal aus welchen Stromquellen er kommt und wenn einige EE-Deppen nicht wissen, wie man ihn RICHTIG nutzen soll, das ist doch was anderes! Sie, werter Dr. Krause, werden es NIE verstehen, dass es weltweit um möglichst breiterer NUTZUNG der EE geht, jeder Löffel von Wind- Sonnen- und-und Strom ist weltweit Willkommen, weil sonst würde er mit fossilen Energieträger erzeugt und der ganze Blödsinn der deutschen „Energiewende“ ist EBEN nicht die breite löffelweise Nutzung der EE-Quellen, sondern voller Umstieg auf Ökostrom und für so einen Industriestaat wie DE, sind das bei heutigen Stand der Wissenschaft und Technik NUR dumme Utopien… Und so sollte man das auch dem Volk erklären, wenn man was erklären will, wenn man aber nur froh ist, das Volk mit dieser schwachsinnigen Demagogie zu füttern, dann – Viel Erfolg!

Jetzt kommen die lange Abende, ich wiederhole, ich weiß nicht, wer hinter diesen „FÜNF“ steht, aber ich werde auf jeden Punkt in der „Elektroenergetik“ einen Artikel schreiben und versuche erklären, dass all diese Beweise-Argumentationen, mit welchen die Monopolkommission an die Tafel angenagelt werden soll und auf die Sie so stolz sind, aus Elektrosicht unprofessioneller Schwachsinn sind und EBEN das schmeißt den Schatten der Inkompetenz auf die ganze deutsche Doktoren-Professoren-Familie…

Beste Grüße.

Gravatar: Hand Meier

Zwei Aspekte.
Erstens glaube ich den Angsthasen und Stimmungsmachern schon mal gar nicht.
Zweitens zählen nur die objektiven Fakten, und wer diese lediglich kurz streift, um dann schnellstens in die Thermik seiner Interpretationen davon zu schweben, ist eher ein romantischer kreativer Werbetexter, mit Zeilen-Honorar, aber mit Sicherheit kein Fachmann und einer der nicht durchblickt.
Fakten sind z. B. hier zu sehen https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/schlechtes-zeugnis-fuer-die-klimakanzlerin/

Die deutsche Hinterhältigkeit in der Energiewende besteht in der Vernichtung eines Volkseigentums, was im weitgehend kommunalen Aktienkapital der Stromkonzerne bestand.
Es wurden mit dem EEG Opportunisten angelockt Milliarden an „Klima-Schutz-Pacht-Einnahmen“ durch Windmühlen, Gärgasbauern und Solardach-Halter als „Klima-Schutz-Zaster“ vom geneppten Stromverbraucher zum „Klima-Retter“ umzuverteilen.
Nächster Streich der „Klima-Kanzlerin“ sie sie posiert als „Animiere-Merkel“ zur Anlockung alles Exoten aus Nah und Fern, die dann eventuell als „Klima-Flüchtlinge“ mit einer monatlichen Pro-Kopf-Prämie von den Versorgungs-Ämtern aus dem Steueraufkommen der Einheimischen zu finanzieren sind, die sich der „Exoten-Intensiv-Halter“ überweisen lassen kann.
Es ist dieser alternativlose Stil des Adels, der Funktionäre und in unserem Fall einer „anschaffenden Welt-Klima-Funktionärin“, die niemals Volksabstimmungen zulassen kann, ohne zu riskieren, als nackte Klima-Gaunerin „revolutioniert“ zu werden.

Gravatar: Hand Meier

Lieber Herr Dr. Krause,

ich habe mir nochmal die Liste der Mitglieder dieser Monopolkommission angeschaut.
Tatsache, es ist nicht einer der Mitglieder ein „Energie-Experte“ und begreift wie der technische Sachverhalt eines Wechsel-Spannungs-Strom-Systems funktioniert.
Es sind „Geschäftsführende, Wirtschafts-Theoretiker oder Juristen“, und die haben zugesehen wie das Westdeutsche Volkseigentum an Aktienkapital der Stromkonzerne durch die Energiewende vernichtet wurde.
Unter der An-Täuschung einer angeblichen Liberalisierung wurde exakt das Gegenteil erreicht, es entstand eine „Öko-Sozialistische-Planwirtschaft“ von einer „Klima-Domina“ als Betrugsmodell erweitert.

Fakt ist, es gibt weder Wettbewerb unter den Stromerzeugern, sondern „Sonder-Preise“ für unzuverlässigen „Edelstrom“.
Nicht der preiswerteste kommt zum Zug, sondern der „Erlesene“ hat Kartell-Privilegien, um risikolos abzukassieren.

Gleichzeitig stieg der Endverbraucher-Preis auf das Doppelte, ohne auch nur eines der angeblichen Ziele erreichen zu können, weil diese Ziele nur täuschende Tarnungen sind, um eine Unzuverlässigkeit und eine völlig fehlende Wettbewerbsfähigkeit zu kaschieren.
Die Ethik-Kommission ist ein ähnliches Betrüger-Projekt, wo nach §täuschenden Vorwänden gesucht wurde um deutsches Volksvermögen“ politisch zu enteignen.
Schließlich entstanden alle Stromkonzerne aus den Stadtwerken der Kommunen und die Aufgaben-Teilung konzentrierte sich in der Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit preiswerter elektrischer Energie.
Dabei war das „Kosten-Deckungs-Prinzip“ der Kommunal-Wirtschaft der Maßstab und nicht eine „Gewinnmaximierung“ durch eine Monopol-Stellung.
Insofern war die Monopol-Kommission gar nicht nötig, um die bestehende Strom-Wirtschaft in den Ruin laufen zu lassen.
Unter Merkel wuchert die Planwirtschaft, mit allen bekannten Ergebnissen der DDR-Wirtschafts-Katastrophe.
Wir haben aber offensichtlich so viele Vernetzungen von umtriebigen Personen, die sich als Wissenschaftler mit Titeln tarnen und sich das „Silikon-Hirn“ polieren, denen geht es so, wie Dieter Bohlen so knapp sagte, „mach einem Idioten mal klar, dass er einer iss, das versteht der doch gar nich“!
Es macht betroffen festzustellen wie frei von aller Vernunft in Deutschland Politik gemacht wird, weil es keine direkte Demokratie hat.
Denn in der Schweiz, wäre ein solches Desaster durch Volks-Abstimmung längst nicht möglich.

Gravatar: Udo Stemmer

Hans-Peter Klein schreibt am 15.10.2017 - 00:12
„Hat es bei Kernenergie und Kohle jemals KEINE staatlichen Interventionen gegeben?“

Ich behaupte man dass es ohne Staatliche Unterstützung in Form von Geld oder gesetzlichen Sonderreglungen oder Steuervergünstigungen usw. für die Kernkraft in keinem Land der Erde ein AKW stehen würde.

Bei der Kohle ist es ja ähnlich, das bestehen ja auch spezielle Gesetze die der Kohle Sonderrechte einräumt.
~
Hans-Peter Klein schreibt am 15.10.2017 - 00:12
„Ich bin unbedingt dafür, das EIKE seine Positionen offensiv in den Medien, in den Talkshows usw. vertreten kann und soll.“

Nur möchte EIKE nicht das man ihre „erfunden“ Zahlen wiederlegt.
Leute die das machen deren Beiträge (nicht Quellenangaben) werden nicht bei EIKE veröffentlicht und auf Nachfragen in welcher Quelle man die von EIKE veröffentlichten Zahlen nachschauen kann werden nicht verraten von den EIKE Leuten.
Da kommen dann so Antworten wie:
~
Hans-Peter Klein schreibt am 15.10.2017 - 00:12
An der Energiepolitik wie von EIKE hier propagiert und von der AfD ins Wahlprogramm über-nommen scheiden sich noch mächtig die Geister, das wird auch die ganze kommende Legis-laturperiode so bleiben.

Herr Hans-Peter Klein,
das die Energiewende Weltweit auf den Vormarsch ist haben auch die Leute bei EIKE und der AfD mitbekommen.
Nur möchten das die älteren Herren nicht zur Kenntnis nehmen und sich im „Herbst“ ihres Lebens eingestehen das ihr lebenslanger Einsatz und Berufsleben z.B. für die Kernkraft oder auch Kohleverstromung vergebens wahren und ein Auslaufmodell sind.

Ca. 70 Prozent der Deutschen sind offen für CO2-Abgabe, nach einer Umfrage.
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/energie-trend-70-prozent-der-deutschen-offen-fuer-co2-abgabe-foto-5751837

Kommt eine „CO2-Abgabe“ so ist auch das mit den Kohlekraftwerken erledigt.

Bei PV sollen ja bereits bei neuen Anlagen in der Welt ca. 1,5 Cent/kWh auf der Rechnung sehen.
(Die 1,5 Cent/kWh halte ich aber persönlich für unrealistisch)
Ein Unternehmen will in Saudi-Arabien ein 300 MW-Solarprojekt zum Preis von umgerechnet ca. 1,5 Cent pro Kilowattstunde umsetzen.
Kann da Kohle, Gas, Kernkraft oder Öl noch mithalten wenn von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kWh von der PV kommt?

http://energyload.eu/energiewende/international/guenstigster-solarstrom-weltweit-saudi-arabien/

https://www.albawaba.com/business/pr/uae%E2%80%99s-masdar-edf-energies-lead-bidding-saudi-solar-plant-1030134

Gravatar: Udo Stemmer

Hand Meier schreibt am 16.10.2017 - 20:05
„Denn in der Schweiz, wäre ein solches Desaster durch Volks-Abstimmung längst nicht möglich.“

Klares „Ja“ für Schweizer Energiewende bei der Volks-Abstimmung im Mai 2017.
Ca. 58 Prozent votierten bei der Volksabstimmung für eine stärkere Förderung der erneuerbarer Energien.

Gravatar: Hand Meier

Herr Stemmer,

auch wenn temporär in der Schweiz so abgestimmt wurde, die nächste Volksabstimmung wird sich zwangsläufig ergeben, wenn die finanziellen Folgen denen ins Haus stehen, die bisher Angst vor Atom-Gespenstern hatten.
Das ist ja das Gute in einer echten Demokratie, es kann sich kein Kult dauerhaft einrichten, kein tausendjähriges nationalsozialistisches Reich, keine DDR, keine Klima-Kanzlerin usw.
Der ganze pathetische lackierte Blödsinn scheitert in der Schweizer Demokratie, sogar in der Neutralität erkennt man die klügere Alternative einer souveränen Bevölkerung.

Gravatar: Egon Dirks

Werte Redaktion,…
…diesmal ist es noch kein Artikel, der muss nachgearbeitet werden und da kommt noch vieles dazu, aber man kann ihn vielleicht als Kommentar veröffentlichen, er m.E. ist ja mehr, als selbst das Thema…
Ich bedanke mich voraus.
ED.

Der Kern der Kritik der Energiewende-Politik…

Teil 1.
Von Egon Dirks

„Auf Wissenschaftler und Experten mit Scheuklappen sollte man sich lieber nicht verlassen“. Dr. Klaus Peter Krause.

Da ist wieder nichts neues, wieder dieselbe Eier, nur in einer anderen Projektion. Wieder unterlässt die Monopolkommission in ihrem Sondergutachten den Kern der Kritik der Energiewende-Politik, besonders was die FÜNF naturgesetzlich bedingten Hauptmängel der Energiewende betrifft… Und entnehmen wir diese Letzte aus dem Artikel von Dr. Klaus Peter Krause „Was die Monopolkommission unterlässt“ vom Okt. 13 2017 und, wie ich es versprochen habe, für jeden der FÜNF Hauptmängel schreibe ich einen Artikel, wie ich die Kritik naturgesetzlich (sprich – elektrophysisch) verstehe, aber die Punkte 1 und 4 stehen der Physik nach dicht nebeneinander und da schaue ich sie gemeinsam an. Also, Teil 1: -

1. Wind und Sonnenlicht haben eine viel zu geringe Energiedichte. Das heißt: Um sie zu nutzen, ist zwangsläufig ein riesiger Flächenbedarf nötig mit zigtausenden Windkraft- und Fotovoltaik-Anlagen. Das gilt ebenso für den Energiepflanzenanbau zur Herstellung von „Biogas“

4. Der Nutzungsgrad von EE-Strom ist zu gering. Bei Windkraftanlagen liegt er bei knapp 20 Prozent ihrer Nennleistung, bei Solaranlagen (Fotovoltaik) um 10 Prozent. Das heißt: Diese „Stromfabriken“ stehen zwischen 80 und 90 Prozent der Zeit eines Jahres still. Das ist Verschwendung pur.

Ich werde versuchen möglichst kurz zu sein. Im Prinzip scheint alles richtig zu sein und das ist eben die Kunst das Volk für Idioten zu halten und die kommt nicht von selbst, dahinten stecken hochausgebildete Presse-Autoren- und Doktoren-Desinformatoren und das hier ohne Rücksicht, dass die Energiedichte und Nutzungsgrad solch Kriterien sind, die wohl bei Auswahl von Varianten bei Projektierung genutzt werden können, nicht aber, wie es vorkommt, ZEHN letzte Jahre der „Energiewende“ stumm zuschauen, 27 000 Windmühlen reinstecken, Halbdeutschlands Dächer mit Solar ein pflastern und jetzt auf einmal so eine KLUGE Kritik, dass Wind und Sonnenlicht eine geringe Energiedichte haben…
Schauen wir Mal wieder, wie diese Frage bei den Amis geregelt wird, sage wieder – die Amis sind für mich die ELEKTRO-Götter, wir – die EE-ELEKTRO-Komödianten; schauen sie in welch siedlungsleeren Gegenden die Windparks in Kalifornien und San-Francisco aufgestellt sind; die Amis mit Russen haben die größten Wasserkraftwerke der Welt; ich kenne keinen Windpark unter 1300 MW; nach der West- soll auch bei der Ostküste USA 2018 ein Offshore-Windpark 7 000 MW in den Betrieb genommen werden; mit 10% Ökostrom im Netz haben sie MEHR Ökostrom im Netz, als unser gesamter Stromverbrauch 600 Mrd. kWh; leider haben auch sie solch EE-Matrosen, die mindestens 15% Ökostrom im Netz fordern, aber sie haben auch einen Kongress, die scheint im Schädel was drin zu haben, NEIN, sagen sie, heutzutage zu teuer… Und was machen wir? Je naher zur Kirche in einem Dorf ein Bürgermeister 3-5 Windmühlen reinsteckt, desto erfolgreicher ist die deutsche „Energiewende“, dann haben wir im Dorf den Ökostrom-ÜBERSCHÜSS, der nach Italien umsonst verschenkt werden muss… Mehr gesagt, statt vom geringen Nutzungsgrad bei EE-Strom zu plappern, wäre doch einfacher in so einem Dorf hingehen und nachschauen, ob diese Windräder überhaupt ans Netz angeschlossen sind und wenn sie angeschlossen sind (Hi-hi!), dann nicht mit der statistischen Belletristik 10-20% jonglieren, sondern von den Stromzählern in den Windmühlen die Höhe der Stromlieferung ablesen…

Und wieder ist es absolut richtig, dass der Nutzungsgrad beim EE-Strom gering ist, aber was heißt Verschwendung pur, umgekehrt, das muss man in den Kauf nehmen, von da muss man tanzen, wie die Amis das machen, und schon gar nicht so, wie bei uns es der Fall war, hab in der „Elektroenergetik“ das beschrieben, also, bei 2009 hat ein DOKTOR festgestellt, dass der Wind im Norden ZWEI mal stärker weht, als im Süddeutschland, deshalb muss der Windstrom vom Norden nach Süden transportiert werden, die Frage ist – wie elektroKLUG war dieser Doktor?!, WEIL er sagt nicht, dass, um denselben Effekt zu haben, muss man im Süden ZWEI Windanlagen reinstecken, NEIN, er will sauberen WINDSTROM 800 km weit transportieren und da sage ich sofort, dass so was Blödes gab‘s in der Weltelektroenergetik bislang noch nicht und das WICHTIGSTE: Bei Nutzungsgrad für Windstrom „bei knapp 20 Prozent“ wird die 4 GW Gleichstromleitung SüdLink 80% der Zeit eines Jahres stillstehen! Aus Sicht ELEKTRO ist das ein Verbrechen, für HPK sind das NEUE Technologien und die deutsche Doktoren-Professoren? Das ist EBEN die Schande für die ganze deutsche Doktoren-Professoren-Familie, sie stellen sich einfach DUMM an und so, ob sie davon nichts nicht mitbekommen haben und so weiter, und so fort, der Artikel wird für die „Elektroenergetik“ noch geschliffen, kommen noch drei Artikeln und da versuche ich genauso zeigen, was so ein Kern der Kritik der Energiewende-Politik Wert ist, ich sehe das eher als eine „Konstruktive Diskussion“ (Demagogie!) mit der man das Volk bis 2050 für Deppen halten versuchen wird…

Beste Grüße.

Gravatar: Udo Stemmer

Hand Meier schreibt am 18.10.2017 – 10:42
„auch wenn temporär in der Schweiz so abgestimmt wurde, die nächste Volksabstimmung wird sich zwangsläufig ergeben“

Die nächste „Volksabstimmung“ steht ja im München an am 05.11.2017 werden die Würfel für die Steinkohleverstromung neu geworfen.

Nach dem Bürgerentscheid "Raus aus der Steinkohle" werden wir ja sehen was die Bürger müchten.

Da sieht man ja die Demokratische Meinung der Leute. Mehr CO2 oder weniger, mehr Luftschadstoffe oder weniger.
Klimaleugner oder Klimarealisten, wer ist in der Mehrheit und in einer Demokratie gibt eben die Mehrheit die Richtung vor.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Udo Stemmer,…

…was Sie, HPK, WELT und-und bezüglich der „Energiewende“ jetzt nur noch nachkrähen, das ist die sog. Strategie des letzten Furzes! Es ist längst völlig egal, was richtig oder falsch ist, oder ob es nur: – Der Hund bellt und der Wind treibt das Bellen, - ist, wichtig ist den letzten EE-Furz rechtzeitig zu setzen, weil es eine schwere Aufgabe zu erwarten ist, man muss bis 2050 konstruktiv diskutieren, richtiger wäre gesagt, – STINKEN!

Aber lassen wir die „konstruktive“ Demagogie mal weg, sie beide wollen sosehr, dass sie als wichtige Persönlichkeiten wahrgenommen werden, einer mit Dezentralisierung und zukünftigen neuen Technologien, der andere – ein wunderbarer Ökostrom-Cente-Prozente-Buchhalter, kommt schauen wir mal mit ihnen das „Energiewende“-Problem an, auf das ich seit Jahren keine Antwort finde… Ist bekannt, dass ganz Europa mit WECHSELSTROM Transit Leitungen 380/220 kV verbunden ist und jetzt auf einmal sollen die ZWEI Leitungen Ost- und SüdLink GLEICHSTROM Leitungen werden –WARUM?! Ausgenommen Amis, sind mir nur paar Gleichstromleitungen in Russland und eine – in Südafrika bekannt und, mehr gesagt, nur die Amis haben im Gleichstromtransport gewisse Erfahrung, aber die Hammer-Frage ist doch: - Warum auf einmal muss man sich vom Wechselstrom absagen und auf neue unbekannte Technologien umsteigen?! Kann versichern, dass die alte GroKo Regierung und BNA wussten die Antwort nicht, das wissen auch nicht all unsere Doktoren-Professoren, bin nicht sicher, dass die kommende neue Jamaika-Basar-Regierung mit den Grünen GIGABYTE-Spezialisten irgendwelche Klarheit bringt und da ist es mir eingefallen, ob wir nicht mit ihnen eine KONSTRUKTIVE Diskussion starten sollen, warum Absage vom Wechselstrom und wer und was kann hinter dieser Affäre stecken?! Was meinen sie darüber?! Bitte-bitte mir aber nicht mit den Stromverlusten reinfahren, da haben sie doch keine Ahnung, was Stromverluste sind…

Bin gespannt auf ihre konstruktive Meinung!

Beste Grüße.

Gravatar: Egon Dirks

Werte Redaktion,…

...es geht ja weiter mit der Kritik der Energiewende-Politik, war ziemlich akkurat bei der Wortauswahl, noch zwei und sind wir fertig…

Ich bedanke mich voraus
ED.

Der Kern der Kritik der Energiewende-Politik (2)…

Teil 2.
Von Egon Dirks.

„Auf Wissenschaftler und Experten mit Scheuklappen sollte man sich lieber nicht verlassen“. - Dr. Klaus Peter Krause.

Eher wir weiter gehen, will ich erklären, warum „Die fünf naturgesetzlich bedingten Hauptmängel der Energiewende.“ so mit echter Freude für mich Willkommen sind, erstens, habe ich immer behauptet, dass die „Energiewende“ ein Jahrhundert-Projekt, man will sie nicht als eine Elektro-Revolution haben, ist, der von EE-Matrosen, die kein Hauch Ahnung, was Strom ist, haben, organisiert und durchgesetzt wurde; zweitens, das ist der elektrischer Teil der „Energiewende“, in dem Institute und EE-Doktoren-Professoren alles negatives vom Ökostrom zusammengekratzt haben und beschimpfen ihn pauschal, ohne einmal sich zu fragen: Ja, WAS ist denn dieser Ökostrom und WO kann man mit seiner Wirkung überzeugt sein? Also: -

„2. EE-Strom ist unzuverlässig. Denn Wind und Sonne scheinen, wann sie wollen, und nicht, wann sie sollen. Sie erzeugen daher nur wetterabhängigen Zufallsstrom, auch Wackelstrom genannt. Daran ändert sich auch dann nichts, wenn immer mehr EE-Anlagen in Betrieb gehen. Sie sind ebenso unsicher sind wie weniger Anlagen Denn es gibt Wetterlagen, in denen alle Anlagen überhaupt keinen Strom erzeugen, unabhängig davon, wie viele es sind. Denn 26 500 Anlagen liefern bei Windstille genauso wenig Strom wie 170 000, nämlich Null. Das Gleiche gilt für Solaranlagen mit ihrem Strom aus Sonnenschein. Wasserkraft lieferte 2016 nur 3,3 Prozent des Bruttostroms, und ein weiterer Ausbau ist in Deutschland nicht möglich.“

Nicht elektrisch, sondern richtig kindisch naiv sieht der ganze Absatz aus und vor allem elektrisch total falsch! Nehmen wir den dritten Satz, ich will nicht klug sein, aber ich will auch Blödsinn nicht tolerieren, ob es wetterabhängigen Zufallsstrom gibt oder nicht lassen wir vorerst offen, aber alle Generatoren in der Welt, egal welch Energieträger sie antreiben, stellen zu Verfügung die Spannung U, die sog. nicht Strom- sondern Spannungssinusoide dar, d.h., NUR Spannung (VOLT) ist der energetischer Verursacher, Kern, Faktor bei der Stromerzeugung, der Strom ist NUR die Ableitung von-von…! D.h., eine WKA 10 kV stellt ins Netz eine dieselbe Spannungshöhe 10 kV, völlig Wurst, mit welcher Geschwindigkeit der Wind weht, aber bei Wind haben wir die 10 kV im Netz, kein Wind - Null kV, bei Kohle- oder AKW bei Generatoren 10 kV haben wir stabil und konstant 10 kV im Netz – das ist der Unterschied, ABER mit dem STROM im Netz Kohle- Atom- oder Wind hat das, grob gesagt, WENIG ZU TUN! Grob gesagt hier bedeutet: In der Stromversorgung haben wir mit dutzenden Strömen zu tun und alle sind real und jeder hat seine Physik und Definition, außer die Überschüssige und Überflüssige Ströme, Zufallsstrom und Wackelstrom, diese, in unseren Fall, sind Resultat der grenzenloser Fantasie der Doktoren-Professoren!

Was da vorkommt, habe ich in der „Elektroenergetik“ mehrmals erklärt, mache es nochmal hier, ABER, wenn einige Doktoren-Professoren meine Darstellung für falsch finden, da sollte man doch Mensch sein und sagen, was da falsch ist, nicht so, er kann sich mit der Physik des Stromes alle Haaren vom Arsch rausreisen, das wird aber so, wie wir Doktoren-Professoren das haben wollen, ob richtig oder falsch, das spielt keine Rolle!

Also nochmal. Eine WKA kommt in einem Knoten ins Netz 10 kV, erstens, das ist eine 10 kV Maschine und sie kann NUR 10 kV auf den Klemmen bilden, egal, wie stark der Wind weht, mehr gesagt, sie bleibt am Netz dran NUR, wenn sie stabil die Spannung 10 kV und die Frequenz 50 Hz hält, bei jeder spürbarer Abweichung, trennt die Automatik die WKA vom Netz.

Was passiert mit dem STROM im Netz, wenn in einem fossilen Knoten 10 kV 1, 100 oder 1000 WKA zusätzlich ans Netz kommen, ja, ABSOLUT NICHTS, weil die Existenz und die Stromgröße im Netz verursacht NUR der VERBAUCH, die Abnahme vom Netz!!!, klar, egal, wie viele WKAs sich drehen oder stehen, aber sie nehmen Teil in dieser Abnahme und das kann wohl der Zufallsstrom sein, diese 20% der Nennleistung, keinen andere gibt’s nicht! Was aber da sehr gefährlich ist – mit der Größe der Anzahl der WKAs wächst die Leistung des Kurzschlusses des Netzes und bei Kurzschluss kann das zur Verschmelzung Teilen des Netzes führen!

Und zum Schluss: Die Aussage, dass in windigen und sonnigen Tagen wir im Netz so viel Ökostrom, wie von 22 AKWs haben, ist, mir nach, einfach dumm, egal wer das behauptet, aber ich rechne mit KONSTRUKZIVER Diskussion, bin ja auch nur ein Mensch und mache, wie auch alle Fehler, deshalb besonders interessant für mich wäre, was die EE-Ingenieure HPK und Udo Stemmer dazu zu sagen haben…

Beste Grüße.

Gravatar: Udo Stemmer

Hallo Herr Egon Dirks,

solange die EE-Quellen weniger kWh herstellen als zeitgleich in Deutschland nachgefragt wird, entlastet der Zufallsstrom den Schadstoffausstoß und wir reden nicht nur vom CO2.

Übrigens Herr Egon Dirks,
die Leistungen von Wind und PV werden doch vorausberechnet oder haben die Leute bei den konventionellen und Netze noch nichts von einem Wetterbericht gehört und wann der Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist ja auch kein Geheimnis.

Nicht nur die EE-Einspeisrung zappelt, auch der Stromverbrauch, Stromnachfrage zappel und das haben die Konventionellen ja auch in den letzten 70 Jahre hinbekommen das auszugleichen.

Mit EE-Strom im Netz geht das noch besser, so ist die Blackoutzeit auf ca. 13 Minute zurückgegangen bei ca. 35% EE-Strom im Netz.

Länder mit wenig EE-Strom haben wesentlich länger Blackout Zeiten.
Frankreich ca. 1 Stunde und Polen über 200 Minuten.

#

Egon Dirks schreibt am 20.10.2017 - 17:40
„Ausgenommen Amis, sind mir nur paar Gleichstromleitungen in Russland und eine – in Südafrika bekannt und, mehr gesagt, nur die Amis haben im Gleichstromtransport gewisse Erfahrung,“

Herr Egon Dirks,
erst mal nachdenken, dann was schreiben O.K.

Gleichstromleitungen gibt es zwischen ca. 50 bis 100 auf der Welt zur Energieübertragung.

Eine keine Auswahl:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_HG%C3%9C-Anlagen

Ob an HGÜ-Leitungen für das keine Deutschland braucht, da habe ich auch etwas Bauchschmerzen und für die Energiewende braucht man die erst recht nicht.

Nur ist das Netz in Deutschland ja auch etwas in die Jahre gekommen und dann wird eben das gemach was Stand der Technik ist und da sind bei über ca. 300 km HGÜ angesagt.

MfG

Gravatar: Egon Dirks

Halo Herr Udo Stemmer,…

„erst mal nachdenken, dann was schreiben O.K.“

…sage ehrlich, das habe ich für Sie geschrieben, ich war sicher, dass Sie Kapital schlagen werden, hab mich verrechnet, Danke sehr! Über HGÜ – was das ist und wie ich sie verstehe, habe ich mehrmals in der „Elektroenergetik“ geschrieben, mit zwei in Russland und-und… – da habe ich reine HGÜ-Freileitungen gemeint, die ich nicht verstehe, die HGÜ-Kabelleitungen, die aus Notwendigkeit bei Überquerung von Wasserflächen, in Bergen, in Großstädten vorkommen - das ist was anderes und was ich da nicht verstehe ist – die Welt ist EBEN mit Wechselstrom Freileitungen 380/220 kV verbunden, die Russen transportieren tausende km mit FL 500 kV Strom aus Sibirien nach Ural und Zentrum, haben sogar eine FL 500 kV in Ägypten von Assuan nach Alexandria gebaut, Wechselstrom FL dieser Spannungshöhe gelten als eine erprobte zuverlässige Art des Stromtransports, besonders bei Entfernungen 500-1000 km und auf einmal dieser Ost-West- und SüdLink „Energiewende“-Blödsinn hoch ZWEI – im Quadrat! Gleichstrom statt Wechselstrom und Kabel statt Freileitung und keine Sau fragt – WARUM?! Da muss man doch eingefrorene Gehirne haben, eine EE-Kolchose nicht Staat…

Nur noch ein Rat: Lernen Sie, bitte, eine eigene Meinung zu haben, nicht nur, was eine Tante Dunja schreibt und sagt weiter zu leiten, verstehen Sie mich richtig, Ihr Kommentar, all diese Ungenauigkeiten, das Springen vom einem aufs andere, selbst nach der Terminologie sieht man sofort, das ELEKTRO als Fach für Sie fremd ist und so weiter, und so fort…

Beste Gruße.

Gravatar: Egon Dirks

Werte Redaktion,…
…das weitere auf Ihre Entscheidung und Schluss damit…
Ich bedanke mich herzlich.
ED.

Der Kern der Kritik der Energiewende-Politik (3)…

Teil 3.
Von Egon Dirks

„Auf Wissenschaftler und Experten mit Scheuklappen sollte man sich lieber nicht verlassen“. Dr. Klaus Peter Krause.

Die Punkte 3 und 5 wurden von mir gekürzt und so, dass das Wichtigste drangeblieben ist und das richtig unnötige aus dem Punkt 5, was praktisch nicht stattfindet, habe ich unterlassen, damit wir mit dem Teil 3 den „Kern der Kritik…“ beenden…

3. Wetterabhängiger Zufallsstrom bedeutet schlechte Regelbarkeit. Dadurch kann man mit ihm die erforderliche Netzstabilität nicht sicherstellen – im Gegensatz zu Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken. Nur diese drei Letztgenannten vermögen es, die Soll-Netzfrequenz von 50 Hertz stabil zu halten… Daher ist Zufallsstrom nicht grundlastfähig, also nicht in der Lage, den jeweiligen Strombedarf jederzeit sicherzustellen.

5. Strom ist in der nötigen Größenordnung nicht direkt speicherbar. Was die Verbraucher an Strom gerade abfordern, muss sekundengenau in der gleichen Menge auch erzeugt werden. Oder umgekehrt formuliert: Strom muss, sowie erzeugt, auch sofort verbraucht werden – innerhalb einer Zehntel Sekunde. Wenn Wind und Sonne mehr Strom erzeugen, als gerade benötigt wird und der Überschuss nicht im Ausland unterzubringen ist, müssen die EE-Anlagen abgestellt werden.

Das Ökostrom schlechte Regelbarkeit bedeutet, das ist strickt eine leere Behauptung, weil man muss erstmal sagen, was da unter Regelbarkeit gemeint wird, wenn, wie es bei uns üblich ist, dass das die Zeiten sind, in denen die Stationen hoch gefahren werden oder umgekehrt, dann sind die WKAs wegen Mehrzahl und kleineren Einzelleistungen sogar flexibler, EIN und AUS auf Kommando, bitteschön; wenn mit der Windstärke was nicht im nötigen Intervall liegt, das überwacht Automatik und bei kritischen Werten schaltet sie die WKAs vom Netz ab; ja, richtig, dass das ständige EIN und AUS wirkt negativ auf die Netzstabilität, das zupft das Netz, hat aber mit „stabil halten“ der Netzfrequenz 50 Hz nichts zu tun, da verwechselt man zwei Dingen – das EBEN „stabil halten“ der Netzfrequenz 50 Hz bei all möglichen kritischen Situationen-Störungen, Überlastung, Ausfall von Generierleistungen usw. und den Zusammenspiel der Frequenz des Netzes und WKAs, das Problem der Herstellung der Frequenzidentität seitens der Windkraftanlagen wegen Unregelmäßigkeiten der Windstärke, wer diese zwei Sachen nicht getrennt versteht, der hat wenig vom Strom im Schädel, auf das Problem habe ich mehrmals noch 2009 mit „Alpha Ventus“ aufmerksam gemacht und hieß es: Der Hund ist anderswo begraben! Ich konnte damals nicht wissen, dass den EE-Matrosen bis heute es scheißegal ist, wo der Hund begraben ist… Wegen des Mangels von den Elektrokenntnissen kann man nicht begreifen, dass eben beim Windstrom das Hauptproblem nicht die Wetterabhängigkeit mit allen dazu negativen Folgen ist, sondern das Frequenzausgleich-Problem, machen kann man ja alles, die Frage ist nur, was das kosten wird… Deshalb auch verschiedene Wege: Mal separate Windstromnetze (Dänemark, England) oder riesenteure Frequenzanpassung zum fossilen Industrie-Netz (USA), so verstehe ich das, das ist eine komplizierte Sache und da kann ich viel schreiben, sage NUR, wären unsere WKAs INS NETZ GEGANGEN, wie das behauptet wird, hätten wir doch keinen Windstrom gehabt, wie wir auch keinen Kohle- oder Atomstrom im gesamten NETZ haben, mehr gesagt, ein WINDSTROM-Transport, wie SüdLink, was nirgendwo in der Welt vorkommt, wäre und ist DANN einfach DUMM und so weiter, und sofort, und ist das alles in der „Elektroenergetik“ drin…

„Strom ist in der nötigen Größenordnung nicht direkt speicherbar“. Und bei wem in der Welt ist der Zufalls-STROM in der „nötigen“ Größenordnung speicherbar?, man will klug formulieren und sieht letztendlich lächerlich aus, weil, habe mehrmals geschrieben, dass die breite Nutzung der EE ist goldrichtig, der Umstieg auf EE heutzutage - kapital dumm und was da der rote Faden ist, selbst die hier Kritik des Zufallsstroms geht nicht von der Nutzung der EE aus, sondern vom Umstieg auf EE, aus welchem schon Grunde, aber da haben die "Kritiker" die Orientierung verloren und deshalb finde ich das nur als billiges Bla-bla, das ist eine dieselbe „Energiewende“-Lügerei, nicht mit der Ökostrom-Menge wird operiert, sondern mit hunderttausenden Windmühlen und Solardächern werden dem Volk Nudeln an die Ohren angehängt…

Das „sekundengenau in der gleichen Menge“, da muss man keine Ahnung, kein Konzept haben, was Strom ist, ein normaler Mensch, wird es NIE begreifen, dass, wenn ich jetzt in die Küche gehe, öffne den Wasserhahn und entnehme ein Becher Wasser, da muss irgendwo in DE eine Pumpstation diesen Becher Wasser sekundengenau ins Wassernetz einspeisen, wir aber sind EE-Doktoren-Professoren…

Und noch der letzte Schwachsinn: „Wenn Wind und Sonne mehr Strom erzeugen, als gerade benötigt wird…“, Strom als Ware, als Produkt ist die Kilowattstunde (kWh), habe schon erklärt, (Artikel „Es lebe ewig die… Kilowattstunde“), Kilowattstunde ist bestimmter Äquivalent der ARBEIT des Stromes (Joule) und der „gerade Benötigte“ ist EBEN der STROM, der vom Stromzähler abgezählt wird, keinen anderen gibt’s nicht und das kennt jeder Elektromonteur, und das wird NIE ein deutscher EE-Doktor-Professor begreifen, zu kompliziert…

Der deutsche Öko-Surrogat wird ins Ausland verschenkt und das behaupten auch die deutsche EE-Doktoren-Professoren…, 2010 war das Jahr des Dachsolar-Booms, mehr als 50% der weltproduzierten Solarzellen wurde auf die deutsche Dächer gebracht und da waren am WINTER die Meldungen, dass der deutsche Solarstrom die Pariser von erfrieren gerettet hat und niemandem ist es eingefallen zu fragen: Ja, wie konnte denn der Dachsolarstrom nach Paris kommen? Elektrisch gibt’s da keine andere Lösung, als von Dach aufs Dach bis Paris hopsend… So auch hier, eher krähen, dass der ÜBERSCHUSS (was ist das?) vom Zufallsstrom ins Ausland abgeschoben oder verschenkt wird, sollte doch man sich elektrisch und doktorisch versuchen vorzustellen, wie dieser Strom überhaupt ins Hochspannungsnetz 110 kV und höher kommt, da war mal der Wind-Baron mit den sog. „Einspeisenetze 110 kV“ auf dem richtigen Weg, aber seit 2013 ist davon nichts mehr zu hören, mehr gesagt, wenn der Zufallsstrom ins Hochspannungsnetz auch kommt, dann ist er schon kein Zufallsstrom, sondern irgendein Prozent vom Strom Mix, wie auch immer beim Exportstromhandel… Also, man kann da drehen, wie viel man will, ABER dass der Zufallsstrom ins Ausland abgeschoben und verschenkt wird ist ein großmaßstäblicher „Energiewende“-Blödsinn und so weiter und sofort, und Ende damit, bis ich nicht auf Unangenehmes gekommen bin…

Ist doch klar, was ich von dem Kern der Kritik der Energiewende-Politik halten kann. Oder?!

Beste Grüße.

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang