Warnung vor über 60 % der hier lebenden Türken

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Ich bin dafür, daß Menschen leben können/dürfen wo Sie wollen, mit ein paar Bedingungen: 

- Auf eigene Kosten – zumindest aber nicht auf Kosten der Steuerzahler, in dem Land, wo dieser jemand leben möchte.

-  Dazu kommt natürlich noch, er hat andere Menschen in Ruhe zu lassen.

Ich bin auch dafür, daß jeder jeden meiden kann, wie er es will und es ein Menschenrecht auf Selbstverteidigung gibt.

Nun haben die Türken, die hier leben zu mehr als 60 % für die Etablierung einer Diktatur in der Türkei gestimmt. Somit haben sich diese Leute auch gegen unsere Art (so mangelhaft Sie sein mag) zu leben gestellt. Diese Leute haben Ihre Landsleute unter die Knute des Polizeistaates gebracht. Sie selber leben weitaus freier (noch) hier in Deutschland. Da so viele für dieses Ermächtigungsgesetz gestimmt haben, sollten wir anderen hier Lebenden sie nur noch mit großer Vorsicht betrachten.

Ich schlage auch vor jeden hier straffällig gewordenen Türken sofort in die Türkei abzuschieben. Das hat einen ganz einfachen Grund: Offensichtlich sympathisiert die Mehrzahl mit dem diktatorischen Konstrukt in das sich die Türkei verwandelt hat/wird. Hier gilt für mich: Jedem was er will. Wer es will, kann es meinetwegen bis zum bitteren Ende auskosten.

Wenn es eine Legitimation für Staat geben sollte, dann gehört dazu der Schutz nach innen und außen. Menschen, die das für Ihren Nutzen(?) zerstören wollen und andere einem Diktator ausliefern, haben es verdient unter die Herrschaft dieses Diktators zu fallen.

Vor der Wahl stellte ich schon ein paar Fragen und wies darauf hin, wie ich auf die Wahl reagierte: www.q-software-solutions.de/blog/2017/04/ein-paar-fragen-an-die-tuerken/

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Ulli P.

Jeder von uns sollte sich bewusst darüber sein, was passiert, wenn der Islam im Zusammenspiel mit einem totalitären Anführer wie Erdogan zum Umsturz in Deutschland und Europa aufruft. Es wird Mord und Totschlag geben!

Dann werden wir (leider zu spät) wissen, wie sich der "friedliche" Großteil der hier lebenden Türken mit Unterstützung der z.Zt. hereinflutenden Mitstreiter ihrer "Religions"-Gemeinschaft verhalten werden!

Gravatar: Klartexter

Die BRD wird inzwischen als eine türkische Provinz von vielen Türken gesehen, mindestens so von Erdogan und seiner Regierung. Die Statthalterin der Türkei in Deutschland heißt Merkel und ist hier noch Bundeskanzlerin, denn sonst würden die Nazivergleiche nicht geduldet. Ein Land mit Anstand und Charakter hätte sofort sämtliche militärischen Einrichtungen und Soldaten aus der Türkei abgezogen. Mit dem Flüchtlingsdeal hat sie die BRD an die Türkei ausgeliefert und die Reaktionsunfähigkeit hergestellt, damit Deutschland weiter mit Flüchtlingen aus der islamischen Welt geflutet werden kann. Die Türken und auch die anderen Muslime , werden niemals Deutsche werden, jedenfalls die übergroße Masse nicht. Die doppelte Staatsbürgerschaft schafft zusätzlich Konfliktpotential, denn diese Leute habe kein Souveränitätsproblem, sondern sie werden ihre nationalen Interessen zum Schaden der deutschen Gesellschaft in gewonnene politischen Mandaten einbringen.

Gravatar: Hans Dampf

Ich bin dafür, dass Völker darüber bestimmen können, wen sie in ihr Land lassen wollen.
Nachdem dies bei uns nie der Fall war und es daher auch kein Einwanderungsgesetz gibt, ist der Aufenthalt von Ausländern in Deutschland bis her nicht legitimiert.

Manche können wir sicher akzeptieren, aber es fehlt die grundsätzliche Legitimation. Alle Gastarbeiter und ihre Nachkommen sollten daher wissen, dass der Unmut vieler Deutschen gegenüber Ausländern aus der Erfahrung der Überwältigung durch unehrliche Politiker herrührt, aus der Erfahrung der Entrechtung, sowie aus der völligen Maßlosigkeit dieser unehrlichen Einwanderungsförderung. Wie dieses völlig unnötig geschaffene Problem einer nicht legitimierten Masseneinwanderung zu lösen ist, ist schwierig zu sagen. Zuerst einmal muss es aber klar benannt werden.
Aus einem Unrecht (gegenüber dem Staatsvolk) erwächst kein Recht.

Ein unverzichtbarer Schritt, der allen Deutschen und den rechtstreuen Ausländern zugute kommt, ist auf jeden Fall, Personen, die uns schaden, sofort aus unserem Land entfernen. Fremdstämmige Straftäter, die seit weniger als 20 Jahren in Deutschland leben müssen sofort in ihre Heimatländer abgeschoben werden, wenn sie zu einer nennenswerten Haftstrafe verurteilt werden (z.B. mehr als drei Monate mit oder ohne Bewährung). Die Haft sitzen sie am besten gleich zu Hause ab, ein Zuschuss für den dortigen Staat ist allemal billiger als die Luxusbeherbergung bei uns.

Gravatar: ropow

Von den 1.430.127 in Deutschland registrierten türkischen Wählern sind nur 696.863 überhaupt zur Wahl gegangen (48,7%) und von diesen haben 439.721 für die Verfassungsreform in der Türkei gestimmt, das sind zwar 63,1% der Türken, die gewählt haben, aber nur 30,7% aller hier lebenden türkischen Wahlberechtigten und nur etwa 15% der 3 Millionen in Deutschland lebenden türkeistämmigen Menschen.

Ihr Satz „Nun haben die Türken, die hier leben zu mehr als 60 % für die Etablierung einer Diktatur in der Türkei gestimmt“ würde ebenso wie Ihre Überschrift „Warnung vor über 60% der hier lebenden Türken“ weit weniger dramatisch ausfallen, wenn Sie Ihre „über 60%“ durch die realen „15%“ ersetzten.

Das heißt natürlich nicht, dass die Lage nicht trotzdem dramatisch sein kann, weil wir nichts über die Nichtwähler wissen, weder über die registrierten Wahlberechtigten, noch über die vielen nicht wahlberechtigten Türken, die auch hier leben.

Ihre starken Aussagen sollten Sie aber - schon der „FREIEN WELT“ zuliebe - besser mit realen Zahlen untermauern. Sie wissen schon - Lückenpresse und so…

Gravatar: M.B.H.

Fahnenmeere auf den Straßen, nur das Symbol auf der roten Fahne ist ein anderes.
Wann kapiert der deutsche Bürger endlich was hier läuft. Eine Stimme für die AFD würde helfen, dass diese Versager-Politiker nicht "weiter so" machen könnten.
Es wird endlich Zeit, diesen schlimmen Verlauf aufzuhalten.
Wähler wacht auf, es ist 5 vor 12.

Gravatar: Thomas

Dem Kommentar von M.B.H. kann nur zugestimmt werden.

Gravatar: siggi

Den Deutschtürken nun Unfrieden zuzuschieben, ist zu kurz gesprungen. Das Problem sind unsere eigenen Gesetzesvertreter, die sich einen Dreck um unsere eigene Gesetze kümmern. Sprechen von fehlender parlamentarischer Kontrolle dort. Hier nehmen sie sie im BT nicht wahr. Kontrollieren nicht die Regierung, mahnen den Rechtsstaat seitens der Regierung nicht an (Mißbrauch des Asyl). Was soll ein Deutsch-Türke von so einem armseligen Bananenstaat wie Berlin denken. Ich kann ihn verstehen, dass er sich nach Führern sehnt, die meinen was sie sagen. Merkels Eierpolitik (Multikulti ist gescheitert), Gabriels Meinungssprünge (Schulz-Marionette) sind von normalen Menschen nicht mehr zu verstehen. Hetze, Staatspropaganda seitens Berlin - dass, ist die traurige Realität hier. Zeit für Veränderungen.

Gravatar: Dirk S

@ ropow

Danke für die Zahlen.

Zahllose Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans Meier

ropow

Danke für Ihre Zahlen.

Daraus lässt sich auch „ein unheimlicher Schluss ziehen“, denn wer gegen die Ermächtigung gestimmt hat, der „ist nun registrierter Gegner des Alleinherrschers“ und wer der Wahl fern blieb, der kann zumindest noch Ausreden erfinden warum, wenn man ihm auf die Pelle rückt.
Denn die Fans von Erdogan sind ja auch die Betuchten, ob mit Fahnen oder Schleiern bis zu den undercover Leuten, in der Berliner Merkelriege.

Gravatar: Karlson

Wie der Autor des Artikels bin ich auch dafür, dass
alle kriminellen Ausländer sofort abgeschoben ge-
hören. Das lässt sich mit den jetzigen Politikern leider
nicht verwirklichen. Darum schlage ich für die kommende Wahl die AFD vor. In der hoffentlich nicht vergeblichen
Hoffnung, dass sich mit der AFD so manches ändern
wird.
Gerade die Türken sind eine große Gefahr für unser
Land, für Europa allgemein, alleine schon durch die
zu große Anzahl. Von der Religion Islam will ich noch
nicht mal schreiben. Da dürften die meisten informiert
sein. Hoffe ich.

Gravatar: Britta

Nein, dass jeder Mensch dort leben kann wo er will,
das kann ich nicht befürworten. Wo kämen wir in Deutschland da hin?
Man stelle sich nur mal vor, 1 Milliarde Menschen will
nach Deutschland, weil wir so großzügig sind.
Das geht nicht. Deutschland ist nicht so groß und bereits
dicht besiedelt. Alleine aus Platzmangel kann nicht
jeder Mensch leben wo er möchte.Jedenfalls nicht bei
uns. Aber Afrika ist groß!

Gravatar: Ich

glaube, dass die misslungene Integration der Türken vor allem auch daher rührt, dass die deutsche Identität völlig ungeklärt ist. Solange es eine Menge Deutschstämmige gibt, die die deutsche Nationalhymne, deutsche Werte und Traditionen vehement ablehnen und sogar bekämpfen, kann man nicht erwarten, dass ein "Eingewanderter" überhaupt weiss, wohin er sich denn integrieren lassen soll! Und gerade die Türken sind sehr traditionsbewusst....!
Bei einem Besuch in Kanada war ich zum Canadaday in Ottawa. Neben mir eine indische Familie, der Vater mit Turban, in dem ein Papierfähnchen mit dem typischen Ahornblatt steckte. Alle Familienmitglieder sangen mit Inbrunst die kanadische Hymne! So stelle ich mir gelungene Integration vor!

Gravatar: FDominicus

@ropov, Könnte man so sehen nur wie werden eben Wahlen ausgewertet? Wer nicht wählt steht für die Meinung der Wählenden. Kurz wenn es jemand hier noch nicht mal nötig hält gegen diktatorische Änderungen zu wählen (solange man noch kann) unterstützt man diese diktatorischen Änderungen.

Sehen Sie ich habe seit 2010 keine der in den Landestagen und Bundestag vertretenen Parteien gewählt. Sehen Sie irgendwo wo dies als Mißtrauen ausgelegt wird? Nein.

Vor gar nicht langer Zeit hielt ich fest: http://www.q-software-solutions.de/blog/2017/04/und-noch-eine-kurze-ansage-an-die-waehlernichtwaehler/

Nicht wählen BEDEUTET Unterstützung. Nur anders wählen drück Protest aus.

Man kann sich natürlich fragen, was geht die hier Lebenden Türken die Türkei noch an. Nur ändert es nichts daran, sie waren wahlberechtigt und Sie haben nicht gegen Dikatur gestimmt.

Wenn ich Nichtwählen und Wählen zusammenziehe dann waren nur gerade mal 14,x % der Türken gegen diese diktatorischen Machterweiterungen. Ich habe also noch "untertrieben", nämlich wenn ich in Betracht ziehe wie Wählen und Nichtwählen gewertet sind. Also sollte ich vor 3/4 der Türken warnen?

Gravatar: FDominicus

@siddi "Den Deutschtürken nun Unfrieden zuzuschieben, ist zu kurz gesprungen."

Warum soll ich denen keinen Unfrieden zuschreiben? Haben Sie aktiv für ein Nein gestimmt? Nein. Also haben Sie Ihre Landsleute in eine Dikatur geschickt.

Das wir hier unsere eigenen antidemokratischen Bestrebungen haben, bleibt davon doch unberührt. Fakt ist hier leben die Türken in weitaus mehr Freiheit, sind aber brutal genug um Ihren Landleuten in der Türkei weniger Freiheit zu geben.

@Dirk S. Ich bitte meine Antwort an @ropo zu beachten. Jeder der nicht zu Wahl ging und jeder der für Ja stimmte unterstützt nun mal mehr Diktatur, es ist noch schlimmer als nur diejenigen die wirklich mit "ja" stimmten.

Gravatar: FDominicus

@Brita: "Nein, dass jeder Mensch dort leben kann wo er will,
das kann ich nicht befürworten. Wo kämen wir in Deutschland da hin?
Man stelle sich nur mal vor, 1 Milliarde Menschen will
nach Deutschland, weil wir so großzügig sind.
Das geht nicht. Deutschland ist nicht so groß und bereits"

Bitte lesen Sie die Bedingungen durch, die stehen dort mit gutem Grund.

Gravatar: FDominicus

@ropov:
"Das heißt natürlich nicht, dass die Lage nicht trotzdem dramatisch sein kann, weil wir nichts über die Nichtwähler wissen, weder über die registrierten Wahlberechtigten, noch über die vielen nicht wahlberechtigten Türken, die auch hier leben. "

Doch das wissen wir. Nur wer aktiv dagegen wählt ist auch dagegen. Das es so gewertet wird, dafür kann ich ja nichts. Nur ändert es ja nichts. Denken Sie an den Nichtwähleranteil hier in D. Was bedeutet es? Es bedeutet diejenigen die noch Wählen bestimmen auch über die Nichtwählenden. Genauso ist es für die nichtwählenden Türken.

Mir ist völlig klar, daß es so nicht sein muß. Die Auswirkungen sind aber so, als ob es wo wäre. Für uns in D gilt eben auch "mitgefangen - mitgehangen". Glauben Sie wirklich alle Deutschen waren überzeugte Nazis? Sicherlich nicht, welches Etiket wird aber "allen" Deutschen angehängt. Ihr habe nichts gegen die Diktatur gemacht. Sorry, die Türken machen genau dassselbe und sie hätten diese Machtbefugnisse aufhalten können. Nur tatsächlich irgendwo 14 % waren es, die eben aktive dagegen wählten. Ganz gemein ausgedrück die Türken haben sich mehrheitlich so verhalten eine Diktatur zu unterstützen. Eine Wahl die die Deutschen nach den EMG nicht mehr hatten. Die Türken hätten es aufhalten können.

Gravatar: Chummy

@ropow
Ihre Zahlen sind faktisch richtig aber trotzdem falsch.
Sie beziehen diese Zahlen auf die gesamte Türkische Bevölkerung obwohl nur ca. die Hälfte berechtigt war zu wählen.
Sie sollten also auch nur die Ja-Stimmen auf die Wahlberechtigten beziehen. Zieht man dann noch in Betracht, dass darunter Aleviten und Kurden sind, die mit Sicherheit nicht mit Ja gestimmt haben, dann haben ca. 90% der Wahlberechtigten für Erdogan gestimmt. So wird ein Schuh draus. Nicht durch Ihre Milchmädchenrechnung - sry.

Gravatar: Frank

Zahlenspiele....
ob es am Ende tatsächlich "nur" 15% der in D lebenden Türken waren, spielt doch keine Rolle. Das ist eben Statistik. Und diese nutzt jeder Politiker für sich, wie er es braucht. Z.B. hat nach der letzten Wahl in Berlin sich dieser Herr Müller am Wahlabend hingestellt und im Fernsehen geäußert, dass die SPD den eindeutigen Wählerauftrag hat - mit 21,6 % der Stimmen. Es waren aber insofern fast 80 % der abgegebenen Wählerstimmen, die die SPD nicht gewählt haben.
So funktioniert Statistik bzw. Politik.
Ich bin aber auch dafür, dass die Türken, die "ja" gestimmt haben, in die Türkei (zurück-)gehen.

Gravatar: K Becker

Erinnere mich: vor einiger Zeit gab es eine Erfassung an Hochschulen/ Universitäten in Deutschland unter moslemischen Studenten/innen, mit dem Ergebnis, daß knapp 70 % die Scharia über das Grundgesetz stellen.
Ansonsten schlage ich vor: Alle die doppelte Staatsbürgerschaft haben und gegen unser Grundgesetz verstoßen - ausweisen, in "ihr" Land.

Gravatar: FDominicus

@Frank.

Ich schrieb ja, nicht wählen bedeutet Unterstützung für was auch immer raus kommt. Nur ein klares Nein bedeutet eben gegen die Diktatur zu stimmen. Und somit haben die Meisten "Ja" zur Dikatur gesagt.

Im Grunde müssten solche Wahlen anders ablaufen. Wer explizit für ja stimmt muß es auch Nichtwähler müßten so bewertet werden, daß der status quot beibehalten wird. Dann hätte ein Wahlenthaltung ganz klar nein bedeutet.

M.E. ist das die einzige wirklich legitime Art Nichtwähler zu erfassen. Nur wenn sich eine Mehrheit für eine Änderung findet sollte die Änderung auch stattfinden.

Dann hat man aber noch ein Problem wie bewertet man Nichtwähler bei einer BT-Wahl? Meine Vorschläge wären da. Gehen nur die Hälfte wählen gibt es auch nur die Hälfe an Abgeordneten und auch das Geld für den Staat wäre nur die Hälfte. Genau dann würde nicht wählen berücksichtigt werden. Auch ist eine Frage warum dürfen Leute der Exekutive mitwählen? Angestellte des Staates dürften eigentlich nicht wählen. Da Sie ja ein Interesse haben, daß sich möglichst nichts für Sie ändert - nur produktiv sind die Angestellten nicht. Sie "dienen" eben keinen Kunden.

Als Alternative böte sich bei der Besetzung von Parlamenten an. Für den Anteil der Nichtwähler werden einfach beliebige Leute ausgewählt, d.h. auch Leute die mit Parteien gar nichts am Hut haben, bekämen im Parlament eine Stimme.

Mir ist die Problematik der Bewertung durchaus klar, nur muß man eben wenn etwas nicht stimmt eben viellleicht mal aus dem bestehenden ausbrechen.....

Gravatar: ropow

@FDominicus

Sie haben also seit 2010 keine der in Landtag und Bundestag vertretenen Parteien gewählt und es - trotz der schon nach dem ersten Kabinett Merkel sichtbar gewordenen Notwendigkeit einer Richtungsänderung - nicht für nötig gehalten, diese auch aktiv herbeizuführen. Auch Sie haben damit Merkel & Co. in die Lage versetzt, das Land erst so richtig an die Wand zu fahren. Wurden Sie damit auch zu einer Gefahr für Deutschland? Könnte man so sehen, nicht?

Muss man aber nicht - seien Sie doch so gut und billigen Sie den hier nichtwählenden Türken auch dieselben guten persönlichen Gründe für ihre Enthaltung zu, die Sie seinerzeit hatten. Als Nichtwähler erteilen Sie nun mal den aktiv Wählenden das Mandat für Sie zu entscheiden. Warum man so etwas Dummes macht, verstehe ich zwar nicht, muss es aber respektieren, auch wenn die Politik diese Dummheit gnadenlos ausnützt und Quoren (Mindestwahlbeteiligungen) - im Gegensatz zu Wahlen - nur für Bürgerentscheide und Volksentscheide vorsieht, um deren Chancen zu minimieren.

Während sogar die meisten Nazis (nach dem Ergebnis des Entnazifizierungsverfahrens) eigentlich nur ein Häuschen mit Garten wollten, um dort mit einer blonden blauäugigen Frau blonde blauäugige Kinder aufzuziehen, wird mit ihnen natürlich nie argumentiert um den Nationalsozialismus zu entdämonisieren, die „Mehrheit der friedlichen Moslems“ wird hingegen jederzeit herangezogen um den Islam zu verharmlosen. Passive Bürger werden nun mal nach Belieben vereinnahmt. Was Sie mit den nichtwählenden Türken hier machen, ist allerdings auch nichts anderes.


@Chummy

Wenn ich mir schon die Mühe mache alle relevanten Zahlen zusammenzutragen, dann sollten Sie wenigstens so viel Mühe aufbringen, diese auch vollständig zu lesen. Ich habe sehr wohl zwischen Wahlberechtigten und Nichtwahlberechtigten unterschieden und mich eben NICHT nur auf die Gesamtheit der in Deutschland lebenden türkeistämmigen Menschen bezogen.

Immerhin birgt Ihr Kommentar einen wichtigen Hinweis für @FDominicus: Hätte er die rund 25 Prozent Kurden, Aleviten und die christlichen Aramäer und Assyrer in Rechnung gezogen, die die Verfassungsreform sicher nicht mitgetragen haben, dann hätte seine Warnung vor den übrigen Türken mehr Substanz bekommen.

Gravatar: Martin K.

Überspitzen wir mal: 10 der 3 mio. Türken gehen zur Wahl, 9 wählen Erdogan, d.h. 90% der hier lebenden Türken sind für Erdogan. Eine gewagte Behauptung, aber das wurde ja schon angemerkt.

Dass die Wahlbeteiligung recht gering war, kann man auch als Zeichen dafür sehen, dass ein Großteil der Türken das Referendum als innertürkische Angelegenheit ansieht, mit der man als Deutscher (türkischer Abstammung) nichts zu tun hat. Den ist die Türkei schlicht egal, weil sie dort nicht leben.

Gravatar: FDominicus

@ropov Ich habe aktiv nicht im Bundestag oder Landtag vertretene Parteien gewählt, also habe ich es genauso gemacht wie ich es hier fordere. Was haben Sie in der
Zeit so gewählt? Ich bin auch aktiv in einer Partei tätig die man wählen konnte. Nur haben es zu wenig für nötig gehalten diese Partei zu wählen.

@Martin K. Erklären Sie mir was an meiner Interpretation von Nichtwählen falsch ist. Es ist völlig egal wie das Ergebnis ausgeht nicht wählen ist so als ob man für die Mehrheit gestimmt hätte

Gravatar: Chummy

@ropow
hätten Ihre Zahlen Substanz, würden Sie nicht auf 15% kommen.
Das ist Unsinn.
Wenn 63% Ja gesagt haben, kann man diese Zahl nicht relativieren indem man sie im Verhältnis zu den gesamten in Deutschland lebenden Türken setzt.
Die, die nicht Wahlberechtigt waren und die die nicht gewählt haben, müssen herausgerechnet werden.
Wer sagt Ihnen, dass die nicht gewählt haben mit Nein gestimmt hätten ? Keiner.
Demzufolge muß man von den tatsächlichen Wählern ausgehen und das Ergebnis im Verhältnis zu denen setzen.
Daraus ergibt sich dann eben nicht Ihre 15% der hier lebenden Türken haben Erdogan gewählt.
Was für ein Quatsch.
63% der wählenden Türken haben ja gestimmt. Die kann man nur in Verhältnis setzen zu den Wahlberechtigten. Dann kann man bei den Wahlberechtigten unterscheiden zwischen Alewiten, Christen, Kurden, Moslems etc. . Also innerhalb der Wahlberechtigten kann man Verhältnisse bilden. Ansonsten können Sie ja auch gerne noch deren Haustiere hinzuziehen ;) .
Das ist Verdrehung der Mathematik.
Das machen zur Zeit die Grünen, die Özuguz und Andere.

Gravatar: ropow

@FDominicus

„Ich habe aktiv nicht … gewählt“

Das nennt man dann wohl „dynamische Lethargie“. Damit haben Sie zwar etwas mit Clint Eastwood gemein, den Niedergang Deutschlands werden Sie damit aber genau so wenig aufhalten, wie die hier nichtwählenden Türken den Weg der Türkei in eine Diktatur.

@Chummy

„Die, die nicht Wahlberechtigt waren und die die nicht gewählt haben, müssen herausgerechnet werden.“

Genau das habe ich in meinem Kommentar gemacht, wobei der Bezug auf „alle hier lebenden Türken“ lediglich eine Replik auf die Aussagen von FDominicus ist.

Es tut mir leid, wenn die dabei verwendete einfache Mathematik und Logik für Sie wie ein Dschungel wirkt, ich habe aber leider nicht die Zeit, Sie bei der Hand zu nehmen und da herauszuführen. Lesen Sie meinen ersten Kommentar einfach noch ein paar Mal - Sie werden sehen, irgendwann stehen Sie ganz unvermutet wieder im Freien.

Gravatar: Franz Horste

Nicht erst nach diesem Referendum wissen wir, was wir von den meisten hier lebenden Türken zu halten haben. Seit Jahren ist zu beobachten, wie Türken sich immer mehr von unserern Werten zugunsten von Erdogans Gesinnung verändern. Junge Frauen, die hier aufgewachsen und sozialsiert waren, haben ihre Ortung verloren und tragen neuerdings Kopfverhüllungen. Es ist zu hoffen, dass diese Phase wieder verschwindet. Doch so genau weiß man das nicht.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/feiger-richter-in-heidelberg-druckt.html

Gravatar: Tom

Wenn ich Türke wäre würde ich auch Erdogan wählen, soviel steht fest. Man kann den Türken einiges nachsagen, aber Nationalstolz haben sie - und wenn man sich die Komiker im deutschen Bundestag ansieht, weiß man wen man garantiert NICHT über den Weg trauen sollte. Haben unsere Integrationsmeister wirklich gedacht, die Türken würden ihnen in den Allerwertesten kriechen ?

Gravatar: FDominicus

@ropos Wollen Sie es nicht verstehen? Ich habe aktiv eine andere Partei als die in den Landtagen und Bundestag vertretenen Parteien gewählt. Also habe ich aktiv gegen die bestehenden Parteien gestimmt. Ist Ihnen das nun klar? Wenn nicht kann ich daran auch nichts mehr ändern. Ich war eben nicht nicht wählen sondern habe aktiv etwas anderes gewählt. Was haben Sie in der Zeit gemacht? Wenn Sie wie 90% der aktuellen Wähler gewählt habe oder gar nicht haben Sie genau das gemacht was die wählenden und nicht wählenden Türken gemacht haben. Ein "Ja" zu einer Diktatur.

Gravatar: Seyyar.Tayyar

Die Türken sagen euch auch nicht,wählt diese oder diese.Demokratie ist,was Volk gewählt hat,Gewinnt die Fpö oder La Pen die Wahl,ist nun mal so.Das Volk entscheidet.Die Türkei hat so entschieden leider ..

Gravatar: ropow

@FDominicus

Jap. Jetzt ist es angekommen. War ein Missverständnis, ich dachte wir reden über Systemwähler und Nichtwähler (und ihre Bedeutung für das Wahlergebnis). Die Ich-wähle-chancenlose-Parteien-und-möchte-das-als-Mißtrauen-verstanden-wissen-Wähler habe ich dabei glatt übersehen.

Tschuldigung.

Gravatar: FDominicus

@ropov. Nun freut micht. Daher eben meine Aufforderung an alle Wähler aktiv gegen die derzeitigen in den Landtagen und Bundestag vertretenen Parteien wählen. Nur das ist eine aktive Schwächung. Ich wünschte mir wie vielleicht Sie auch, daß Nichtwählen als Ablehnung gewertet würde, nur wie genau sieht diese Ablehnung aus?

Noch können wir uns überlegen wir es anders aussehen könnte. Nun bitte ich darum sich vorzustellen: Wenn nur 50% zum wählen gehen werden auch nur diese Prozentzahl an Politikern Abgeordnete. Bei einer Wahl von 50 % hätten wir statt 600+ nur noch ein bisschen mehr als 300 Abgeordnete. Wenige Abgeordnete sollten sich um weniger neue Gesetze bemühen können, was nur heißt staat keiner Ahnung 4000 Seiten neuer Gesetze im Jahr sind es "nur" noch 2000 oder gar weniger.

Altenrnativ, die freien Sitze werden mit Leuten besetzt die keiner Partei angehören... Dann könnten z.B. die SPD und CDU zusammen (angenommen 30 % wählen eine der beiden Parteien, und 50% der Leute gehen nicht wählen) können eben diese 30% der Wählenden keine Mehrheit stellen. Glauben Sie nicht, es gäbe auch dann weniger Gesetze?

Und noch eine Sache die man andenken könnte. Warum dürfen Angestellte des Staates mit wählen? Betrachtet man die Situation heute, bedeutet es mehr staatliche Angestellte dürften mehr Unterstützung für die aktuellen Parteien bedeuten, oder es wird denjenigen die wirklich produktiv sind mehr abgenommen. Sollte es nicht so sein, das Bürger die diesen Staat tatsächlich finanzieren nicht auch mehr Mitspracherechte bekommen?

Wenn wir bei der aktuellen Bewertung von Nichtwählern bleiben und den Staatsapparat immer weiter ausdehnen, bedeutet es im Endeffekt eine weitgehende Abschaffung jeder Freiheit. Sollte das unser Ziel sein?

Gravatar: ropow

@FDominicus

Fehler 1: Nichtwählen hat einfach zu viele Gründe, von „das Wetter ist zu schön“ über „Politik ist zu eklig“ bis zu „ein Zeichen setzen“. Die Idee, diese Vielfalt der Motive in die Einfalt des Wählens oder Ablehnens zwingen zu wollen ist so illiberal, dass sie eigentlich nur von Liberalen kommen kann.

Fehler 2: Gesetze werden realiter weniger von Abgeordneten für das Volk, sondern für und von im Hintergrund agierenden Lobbys gemacht. Auch wenn die Abgeordneten weniger werden - die Interessen der Lobbyisten werden es nicht und damit auch nicht die Gesetze.

Fehler 3: Welche Parteilosen die „freien Sitze“ besetzen bestimmt dann wer? Richtig - Lobbys. Damit könnten Lobbyisten nicht nur die Fäden der gewählten Abgeordnetenmarionetten ziehen, sondern auch ganz offen als Abgeordnete die Geschicke des Landes bestimmen. Eine grandiose Idee, funktioniert am Besten mit…

Fehler 4: Ganz oder teilweiser Wahlrechtsentzug für die Minderproduktiven (nach Hayek, Hoppe): Um Leistungseliten vor der Tyrannei der Mehrheit zu schützen, sollen also nur jene, die durch die im Bundestag bestimmenden Lobbys zu Besitz gelangt und geschützt sind darüber bestimmen dürfen, welche Lobbys im Bundestag ihre Kraft dem Wohle der Besitzenden widmen, ihren Nutzen mehren, und Schaden von ihnen wenden können, etwa, in dem sie den Staat von unproduktiven Bereichen wie Rente, Pflege und Arbeitslosigkeit befreien - gemäß dem sattsam bekannten Glaubensbekenntnis „nur Besitzende können vom Wahlrecht verantwortlich Gebrauch machen“ einer Mövenpickokratie.

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