Union und SPD zerfleischen sich selbst | Freie-Welt-Wochen-Revue

Liebe Leser! Die Altparteien zerlegen sich selbst und der öffentlich-rechtliche Rundfunk will mehr Geld. Die Folge: Die AfD überflügelt die SPD und die Mainstream-Medien verlieren Leser und Zuschauer.

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Politik | Schlagworte: AfD, Angela Merkel, ARD, CDU, SPD, Union
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Was die alten Regierungsparteien derzeit aufführen, ist ein armseliges Theater. Die SPD hat in den letzten Tagen und Wochen ein aberwitziges Personalkarussell veranstaltet, das jeder Beschreibung spottet (»Was die SPD aufführt, ist ein Possenspiel in mehreren Akten«).

 

Die Union steht auch nicht besser da. Die Beschwerden über die Führung des Verteidigungsministeriums nehmen kein Ende: Ursula von der Leyen ist mit den Herausforderungen der Bundeswehr völlig überfordert (»Von der Leyen lebt in einer gefährlichen Fantasiewelt«).

 

An Angela Merkel prallen diese Realitäten völlig ab. Und im EU-Parlament haben die Unionsabgeordneten gezeigt, wie sie wirklich ticken. Dort haben sie mit der Mehrheit der EU-Parlamentarier für eine Änderung des Dublin-Abkommens gestimmt (»EU-Parlamentarier der Union hebeln Dublin-Abkommen komplett aus«). Als Folge werden mehr Migranten nach Deutschland strömen, weil sie dort einen Asylantrag stellen können, wo sie bereits Verwandte haben.


Die SPD fällt in den Umfragewerten und ist nun von der AfD überholt worden. Die AfD hat es besser verstanden, die Sorgen und Bedürfnisse der Bürger zu thematisieren und aufzugreifen (»Insa-Umfrage: AfD hat erstmals SPD überholt«). Die AfD könnte die SPD als Volkspartei ablösen. Das versetzt die Genossen in Angst und Schrecken. Doch wer sich über andere beschwert, sollte erst vor seiner eigenen Haustüre kehren.


So, wie die Sozialdemokraten und die Union den Bezug zur Realität verloren haben, so verhält sich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Bis 2020 können die Öffentlich-Rechtlichen mit einem Überschuss von über einer halben Milliarde Euro rechnen; trotzdem ist ARD-Chef Wilhelm die monatliche Zwangsabgabe von 17,50 Euro zu wenig. Er fordert abermals einen höheren Rundfunkbeitrag ab 2021 (»ARD fordert erneut Erhöhung des Rundfunk-Zwangsbeitrags«).

Wir laden Sie herzlich ein, an der aktuellen Umfrage teilzunehmen: »Jetzt beginnt der Mitgliederentscheid der SPD zur GroKo. Bis zum 4. März soll entschieden sein. Werden die SPD-Mitglieder Ihrer Meinung nach für die GroKo stimmen?«.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Ihr

Sven von Storch

Herausgeber der Freien Welt

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Horst Joachim

Mal sehen was am Ende bleibt . Auf jeden Fall sehe ich einen immer größeren Verlust deutscher Lebensart und Traditionen wer darauf hinweist wird von den Bundestagsparteien in die rechte Ecke verschoben ,wie der Fall Yücel deutlich zeigt . Ausgerechnet die Grünen und die aufstrebende FDP fallen der AFD in den Rücken
Ist Kubicki kein Deutscher mehr ,oder geht es Ihm nur darum die AFD schlecht aussehen zu lassen , dann muß er aber aufpassen das nicht eher die FDP wieder schlechter aussieht
Wenn ein Deutscher solche Zeilen uber die Türken geschrieben hätte wie Yücel über Deutsche wäre die Empörung Groß aber so wird einfach an einer neuen Bevölkerung gebastelt. Nur werden die auch Ihre Imampolitiker und die Scharia einsetzen statt deutsche Politiker und Parteien . Sie sind schon dabei eigene Parteien zu gründen . Dann wird z. B. Essen Duisburg usw. schon bald Fremd regiert

Gravatar: Zweifler

"Union und SPD zerfleischen sich selbst"
Von wegen...
Haben Sie den gestrigen CDU-Parteitag beobachten.
Mehr Geschlossenheit geht ja wohl kaum (abgesehen
vom 100-Prozent-Parteitag der SPD im letzten Jahr)

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