Sonne oder Halbmond? - Ostern und das Weib der Apokalypse!

Mancher mag sie noch kennen, eine Monstranz, auch etwas weniger monströs Tabernaculum genannt, wie sie in manchen Darstellungen Sonne und Mond vereint, eine wohl erst ausgangs des Mittelalters kreierte plastische Ikone und köstlich, doch auch aufrüttelnd zugleich finde ich, was Jakob Lorber, der österreichische Mystiker des 19. Jahrhunderts in seinem Buch "Himmelsgaben" Jesus dazu sagen lässt:

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Ich muß gewisserart die sonderbare Ehre haben, als ein immerwährender Arrestant in irgendeinem vergoldeten Tabernaculum zu sitzen und zu warten, bis der Priester, entweder durch seine Ordnung oder manchmal auch durch einen klingenden Beutel genötigt, Mich dem armen, halb und oft auch gar nichts glaubenden Volke zur meistens sehr uninteressanten Anschauung, Anmurmelung und Anrufung ausstellt. Nach einem ein- oder zweimaligen metallenen Segen mit Begleitung des Metallgeklingels und Chorgeplärrs aber muß Ich Mich dann von neuem wieder untätigermaßen einsperren lassen.
Daß solches ein allerbarster Unsinn ist, welchen die spätere Glanzsucht ausgeheckt hat, mögt ihr wohl ohne Fernrohr auf den ersten Blick aus Meinen Evangelien ersehen und an den ersten echtkirchlichen Gebräuchen zu den Zeiten der Apostel und ihrer Nachfolger durch mehrere Jahrhunderte hin."

Auch jene, die dem medialen Vermögen des Schreibknechtes Gottes, wie sich Lorber selbst nannte, skeptisch gegenüberstehen, werden um die Erstarrung der ursprünglichen christlichen Religiosität wissen und werden ahnen, wie viele am Ende eines Gottesdienstes achtlos geplapperte Vater-Unser den Vater, um den es doch ging, mittels solcher Gebetshülsen aus der Kirche gejagt haben, während die Plappermäuler selbst, denen doch alle Sünden vergeben sind, noch frömmelnd in den Kirchenbänken saßen. - Von anderen achtlosen Frömmeleien abgesehen.

Zudem gibt die Geschichte des Christentums dem Tonfall von Jesus, alias Lorber Recht, denkt man an den Streit zwischen Arianern und Nicänern um die Existenz der Trinität oder jenen Krampf darum, ob eine Hostie nun der tatsächliche Leib Christi sei oder nur der symbolische, wie gleichermaßen, dass katholische und evangelische Christen nicht gemeinsam das Abendmahl feiern dürfen und ähnliche geistlosen Hirnverrenkungen mehr.

Die Geschichte des Christentums ist auch die Geschichte - eigentlich müsste man sagen: primär die Geschichte - einer Entfremdung von dessen ursprünglicher Wahrheit und auf diesem Hintergrund ist die Tatsache, dass so viele der christlichen Religiosität Lebewohl sagen, in Wahrheit eine absolut nachvollziehbare Konsequenz (wenn ich auch glaube, dass, sich vom Niedergang des Religiösen durch Menschenhand blenden zu lassen, letztendlich zur Folge  hat, zum eigenen Nachteil das Kind mit dem Bade auszuschütten, mithin sich selbst).

Zu ihr, der Geschichte des Christentums, gehört im Übrigen auch, dass das institutionelle Monster namens Kirche in seiner Gestaltung eine eigenmächtige Kreation von Menschen war, die das berühmte Jesuswort Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen vor allem materialistisch-organisatorisch hatten verstehen wollen und nicht so, wie es gemeint war: als Bestätigung der großen Erkenntnis des Petrus und damit als Losung für all jene, die gemeinsam unerschütterlich - als Gemeinde vereint - an Christus glauben.

Nicht ein zukünftiger Peters-Dom, nicht ein zukünftiger Vatikan, nicht die Katholische Kirche waren damit gemeint, sondern die Gemeinschaft Gläubiger, die wahre Kirche, wobei eine organisatorische Struktur hätte durchaus sinnvoll sein können, wenn sie sich nicht verselbständigt und über den Glauben gestellt hätte.

Auch wenn ich selbst Lorbers obige Worte nur zu gut nachvollziehen kann, finde ich, enthalten sie allerdings höchstens die halbe Wahrheit, weil eine bestimmte Darstellung der Monstranz eine meines Erachtens viel umfassendere enthält:

Monstranz
mit freundl. Genehmigung:  www.kirchenausstattung.at
M. Gradinger, A-3110 Neidling, Bachstraße 12

 

Zu dieser Monstranz gehören wesentlich der Mond, der in dieser Form auch als Lunula bezeichnet wird und mehr ist als nur eine Halterung für das Allerheiligste, das Sanctissimium, die Hostie also, die für die Sonne steht und von der deshalb auch in vielen Monstranz-Gestaltungen Strahlen ausgehen.Der Wahrheit und Bedeutung der Monstranz wird man nur gerecht, wenn man das Sonnenweib aus dem Fünften Siegel der Offenbarung des Johannes einbezieht:

Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.

Diese Frau ist meines Erachtens das, was Goethe als das Ewig-Weibliche bezeichnet, die mit 12 Sternen gekrönte menschliche Seele. In der Bibel finden wir sie im Gleichnis von den zehn Jungfrauen in den Gestalten jener fünf, die sich auf das Kommen des Bräutigams vorbereitet hatten, oder wir finden sie - wie ich auch glaube - im Hohen Lied Salomos in Sulamith, der Geliebten des Bräutigams, der sein ganzes Sehnen gilt.

Dieses Weib, das die Sonne gebiert - ein Vorgang voller Schmerzen und eines Lebens in der Wüste - steht auf dem Mond.

Für manchen mag das zu vereinfacht klingen, aber für mich repräsentiert die Unterteilung der Bibel in Altes und Neues Testament die Bedeutung von Mond und Sonne.

Der Mond, das ist die Basis. Ohne sie hätte das Weib keinen Stand. Er ist Voraussetzung für die Geburt des Sonnenbewusstseins.

Immer wieder weist die Bibel darauf hin, dass dieses kein Honigschlecken ist, wir denken an Noah und die Sintflut, wir denken an Hiob, an Jonas, an all das, was sich um die Kreuzigung Jesu ereignet, sei es das Schlafen der Jünger in Gethsemane, die Verleugnung des Petrus, der Verrat des Judas. Es sind ja Stationen, wie sie jede Seele auf ihre Weise mitmacht. Kein Mensch, der nicht auf seinem Weg durch die Welten-Tage der Schöpfungsgeschichte Christus verraten und verleugnet hat oder es noch tut und selbst ans Kreuz muss, um sein Ego zu kreuzigen.

ROLLEI
Golgatha. 12. Station des Kreuzweges Jesu, Bad Kissingen

 

Jesus ist nicht ersatzweise für alle gestorben, damit es allen Folgenden erspart bleibe, sondern er hat mit seinem Weg den Weg für alle Menschen gezeigt, gebahnt. Auch auf diesen Weg verweist - nicht von ungefähr bedeutet lat. monstrare zu deutsch zeigen - in verdichteter, bildlicher Form die Monstranz.

Zu jener Zeit des Alten Testaments - repräsentiert durch den Mond - gibt es nur ein Ahnen, ein wiederholtes Verweisen der Propheten auf etwas, was kommen wird. Und es wäre falsch anzunehmen, dass das, was da kommen soll, im Bewusstsein der Menschen heute da ist - meistens ist es nur als Zip-Datei vorhanden.

Menschen selbst und ihre Religionen blockieren Weiterentwicklungen: Weder erkennt das orthodoxe Judentum die Ankunft des Messias an, noch lässt der Islam den Sohn zu, ja er stellt sogar das Reden über und den Glauben an einen Sohn Allahs unter Strafe.

Es ist kein Zufall, dass das Symbol der Mondsichel zu dem bedeutendsten des Islam geworden ist und der sogenannte Halbmond Flaggen und Moscheenkuppeln ziert.

Es fehlt die Sonne.

Es ist ebenso kein Zufall, dass sich Juden und Palestinenser im ehemals Heiligen Land bis aufs Messer bekriegen. In oben angesprochenem Sinn ist es ein Kampf um den Mond.

Der Mond ohne Sonne ist gefrorenes Bewusstsein.

Niemand möge allerdings annehmen, dass die Kirche inclusive der Kirchensteuerzahler um ein Haar besser seien und sich im Besitz der Sonne wähnen sollten. Wer angesichts der weltweiten Not der Menschen wie die Kirche ein riesiges Vermögen hortet und zusieht, wie jährlich Tausende von Menschen verhungern, hat nichts begriffen, auch wenn angeblich sogenannten Christen die Sünden vergeben sind. Mancher mag die Geschichte des Kranken am Teich Bethesda kennen, der wohl fast ein Leben lang, 38 Jahre, krank war, und, geheilt von Jesus, nichts Besseres zu tun hatte, als diesen ohne Not bei den Juden zu verpfeifen, die hatten wissen wollen, wer ihn angewiesen habe, am Sabbat sein Bett nach Hause zu tragen.

Nicht einmal 38 Jahre Leidens vermögen verhindern, dass ein Geheilter dem, der ihn heilte, in den Rücken fällt.

Der Kirche haben zweitausend Jahre nicht gereicht.

Das Schreien des Weibes, von dem in der Offenbarung des Johannes Zeugnis gegeben wird, sollte den Kirchen und allen selbstsicher Gläubigen in den Ohren dröhnen:

2 Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der Geburt.
3 Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen,
4 und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße.
5 Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.
6 Und die Frau entfloh in die Wüste, wo sie einen Ort hatte, bereitet von Gott, dass sie dort ernährt werde tausendzweihundertsechzig Tage.

Was der Apokalyptiker in einem Bild erfasst, erfasst auch die Monstranz ohne Worte in einem Bild. Allerdings mit jener großen Gefahr, auf die der Sinn der Worte Jakob Lorbers - man mag stehen zu ihm, wie man will - verweist: Alles sieht so schön vergoldet aus.

Das Gold wird der Bedeutung des Bildes gerecht, aber birgt zugleich große Gefahr, denn:

Die Monstranz anzuschauen muss auch heißen, das Blut zu sehen, mit dem jenes Gold erkauft ist. Es ist nicht nur das Blut Jesu, sondern das so vieler Menschen, die auf ihrem Weg über die Erde bluten wegen ihres falschen Bewusstseins oder leider auch, weil sie sich zu dem wahren Bewusstsein bekennen. Jüngstes Beispiel ist das schreckliche Sterben vieler Kopten. – Jedesmal schreit das Weib.

Ostern ist ein kosmisches Ereignis, weil sein Zeitpunkt durch den ersten Vollmond nach dem Frühlingseintritt bestimmt wird. Ostern aber verbinden wir auch mit den Sonnenstrahlen des Frühlings.

Leben erwacht. Nie ist die Erde so voller Energie.

Wir sollten um Sonne und Mond wissen, um deren beider Bedeutung, wenn wir eine Monstranz sehen, wenn wir an Ostern denken, an unser Leben.

So gesehen stellt sich nicht die Frage nach Sonne oder Mond. Beide sind ohne einander nicht denkbar und beide sind nicht nur physische Körper. Nach Hildegard von Bingen, Paracelsus und anderen, die davon wussten, hat eine falsch verstandene Aufklärung ein entsprechendes Bewusstsein verdunkelt. Daran konnten auch ein Goethe, ein Novalis, ein Michael Ende nichts ändern.

Für das 5. Siegel, für jenes Bewusstsein, das sich auch in der Monstranz zeigt, sind Sonne und Mond gleichermaßen notwendig. Ohne Sonne ist Erstarrung vorprogrammiert, ohne Mond gäbe es nicht die Erde, den Raum für uns Menschen, der nicht wie Ikarus an der Sonne scheitern oder sie sich per Lichtschutzfaktor vom Leib halten, sondern sie, fußend auf dem Mond, in sich gebären soll.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerhard Berger

Anmerkung zu Lorber:
Er steht in der Tat jenem Mohammed näher, als Ihnen lieb sein könnte.

Wir kennen uns nicht, daher schenken Sie mir bitte Glauben, wenn ich versichere, ganz bestimmt nicht ihre Gefühle verletzen zu wollen.

Automatisches Schreiben in mehr oder weniger absentem Bewußtseinszustand ist ein altbekanntes Phänomen.

Der eine wie der andere standen bei diesem Vorgang nie mit denen in Verbindung, die sie als Urheber der Ergebnisse ihres automatischen Schreibens ausgeben.

Beim einem geht die Bezeichnung "Satanische Verse" in die richtige Richtung, der andere zeigte, daß dieser, stets negative Mediumismus ebenso in der christlichen Kultur vorkommt und seit altersher bekannt ist.

Wenn jemand bei Ihnen anruft und behauptet, er sei Gott, Erzengel oder was auch immer in dieser Richtung, Sie würden einfach die Verbindung trennen.

Passiert dasselbe ohne Geräte, muß es - natürlich - immer mindestens ein wer weiß wie höheres Wesen sein.

Auf die Idee, daß letztgenannter Verbindung absolut nicht wünschenswerte, psychophysische "Zustände" zugrunde liegen, kommen die Betroffenen nicht.

Die Ludendorff'sche Gattin schrieb eine Abhandlung über induziertes Irresein und machte dabei auf die altbekannte Tatsache aufmerksam, daß sich derartiger Wahnsinn durch Induktion überträgt auf Menschen, die mit denjenigen in häufigem Kontakt stehen.
Angemerkt sein muß, daß an dieser Frau ganz sicher keine Literatin verloren gegangen ist. Mit anderen Worten, das Büchlein ist sprachlich sehr holperig, wenn es noch höflich ausgedrückt werden soll.

Selbst Kemal Atatürk kam über seine Arbeit in einer Freimaurerloge zur eigenen, geistigen Erkenntnis, wie es sich mit Herkunft und Absicht des Islam tatsächlich verhält. Die Trennung von Staat und Islam war daher eines seiner vordringlichten Ziele.

Ein Mystiker konnte Lorber nie sein.
Da haben wir einen Meister Eckart, den Görlitzer Jakob Böhme und einige andere mehr, die allesamt zu Einsicht und Erkenntnis gelangen konnten, ohne jede mediale Kontakte.

Ein frohes und gesegnetes Osterfest!
Der übermorgige Karfreitag ist nicht umsonst unser höchster, christlicher Feiertag.

Gravatar: H.Roth

Interessanter Artikel.

Zum islamischen Halbmond eine Anmerkung: Die arabischen Stämme verehrten vor schon Mohammed u.a. einen Mondgott namens Allah. Die Mondsichel war auch davor ein religiöses Symbol in ihrem Götterkult. Ein Mondgott (Sin) wurde schon vor Abraham verehrt (in Mesopotamien).

Die erwähnte Frau aus Offenbarung 12 wurde von den Christen schon immer als ein Bild für das Volk Israel gesehen. Aus diesem Volk sollte und ist der Messias hervorgegangen, ein Ereignis, das der Drache (Satan) verhindern wollte und dazu veranlasst, dieses Volk (bis heute) vernichten zu wollen. Das ist historisch sichtbar in einem konstanten Antisemitismus bis heute. Hitler war demnach ebenso ein Werkzeug des "Drachen", wie auch der Koran und dessen judenmordende Anhänger.

Jesu Geburt und Himmelfahrt werden in Vers 5 in einem Satz genannt, auch wenn über 30 Jahre dazwischen lagen. Der im Bibeltext anschliessend erwähnte Sieg über den Drachen, das ist die eigentliche Bedeutung von Ostern.

Ganz nebenbei, kann man dieses "Zeichen am Himmel" auch als astronomische Beschreibung der Konstellation der Himmelskörper zur Zeit der Geburt Jesu sehen. Diese besondere Stellung von Mond, Sonne und dem Sternbild Jungfrau läßt sich - so schreibt Fritz Henning Baader - wohl genau berrechnen und zurückdatieren.

Gravatar: Klaus Elmar Müller

Maria ist die sonnenumkleidete Frau, ist die Monstranz für den Fleisch gewordenen Gott. Herr Klinkmüller langweilt sich im Gottesdienst. Millionen Katholiken beten von Herzen an. Der Film "Mary`s Land", zur Zeit in den Kinos, beweist, wie heiß katholische Herzen für Jesus Christus und die jungfräuliche Gottesmutter glühen!

Gravatar: Joachim Datko

Zitat: "[...] und auf diesem Hintergrund ist die Tatsache, dass so viele der christlichen Religiosität Lebewohl sagen, [...].

Je gebildeter die Menschen werden, desto weniger können sie mit irrationalen Geschichten manipuliert werden. Die frühere religiöse Indoktrination von klein auf ist heutzutage nicht mehr möglich.

Joachim Datko - Physiker, Philosoph

Gravatar: Hans Mohrmann

Daß ein Ethik-Lehrer keine Ahnung von katholischer Mystik haben kann, war ja schon zu erwarten. Aber einen Artikel, der elementare Inhalte des katholischen Glaubens, nämlich den Glauben an die Wandlung und an die katholische Kirche als Stiftung Jesu Christi verhöhnt, habe ich auf dieser Seite nicht erwartet. Oder doch.

Gravatar: Chisana

Der echte Jesus war der Iesous hó Barabbas (griech.-hebr. "Ich bin der Weg und Sohn des HERRN") und dieser wurde nicht gekreuzigt. Er fand viele Nachfolger, sie nannten sich nicht umsonst "die Anhänger des Weges".

Der echte Jesus war ein Jude, so wie alle Deutschen Juden sind.

Das Wort Juden auf Jiddisch geschrieben lautet יידנטום und was Buchstabe für Buchstabe übersetzt heißt eydntum = Heidentum, wird aber übersetzt als Judentum.

Auf Hebräisch wird das Wort Juden so geschrieben יהדות und Buchstabe für Buchstabe übersetzt kommt dabei heraus thvdhj = Dudsche "deutsch".

Das mit Jesus Christus, dem Gekreuzigten, ist alleine auf den Glauben der Hykussos zurückzuführen und der Sache mit dem Sündenbock, die sich auch Kinder Israel nennen, auf ihren Stammvater Jakob bezogen (siehe dazu 1.Mose 32:28) und die sich hinter dem Wort Juden verstecken (siehe dazu Offenbarung 2:9 und 3:9). Zurück geht die Sache mit der Kreuzigung auf die Erfindung des Mose, die "eherne Schlange an einem Panier" (siehe dazu 4.Mose 21:9).

Es ist bezeichnend und sollte jedem einleuchten, daß es ein jüdischer König war, namens Hiskias, der sich gegen die mosaische Religion stellte und sie Götzenanbetung nannte.

2.Könige 18:4 Er tat die Höhen ab und zerbrach die Säulen und hieb die Ascheren um und zerstieß die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu dieser Zeit hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man hieß sie Nechuschtan.

Wer nicht dazu imstande ist das zu verstehen, der möge weiterhin Jesus Christus (die eherne Schlange an einem Panier) anbeten, aber er befindet sich damit auf dem falschen Weg.

Gravatar: Gerhard Berger

Herr Mohrmann,
Irrungen und Wirrungen gehören auf diesen Wegen dazu, ebenso, diesen sprachlichen Ausdruck zu verleihen.

Da dürfen wir, als ebenfalls fehlerbehaftete Menschen, nachsichtig sein.
Viellicht war es gar nicht die Absicht des Autors, verhöhnend zu wirken, sondern nur, seiner eigenen Ansicht und Empfindung Ausdruck zu verleihen?

Insbesondere letztere kann gelegentlich gewaltig von der eigenen abweichen.

Die von Ihnen angesprochenen Aspekte, waren lange vor einer katholischen Kirche vorhanden und werden es - unabhängig von der - religiösen oder pseudoreligiösen - Weltlage immer bleiben.

Die katholische Kirche als Stiftung Jesu Christi betrachten zu wollen, entspringt hingegen eher dem historischen Machtanspruchsstreben, -denken und -handeln der katholischen Kirche.

Freuen wir uns gemeinsam auf den morgigen, höchsten christlichen Feiertag und gedenken der unermeßlichen Tat - für alle Menschen - des größten Liebenden, den das Antlitz der Erde jemals "im Kleide der Erde" getragen hat.

Ein frohes und gesegnetes Osterfest!
G.B.

Gravatar: Franz Horste

Weihnachten ist Geschenke und Ostern ist Frühlings-Deko.
Je mehr Wissen in die Welt kommt, desto weniger kann sich ein gebildeter Mensch an Vorschriften aus Märchen aus tausend und noch so vielen Nächten halten. Tut er es dennoch belügt er entweder sich selbst oder seine Mitmenschen, oder aber er hat keine Ahnung von irgendwas. Sämtliche Götter dieser Welt haben einst irgendwelche Menschen der Antike erfunden, um sich Dinge zu erklären, die sie nicht verstanden haben. Warum sollte jemand an erfundene Gestalten von Vormenschen glauben? Genauso gut könnte man an Feen; Elfen, Trolle, Hexen etc. glauben. Den Glauben an jene haben Kirchen den Menschen aus fiskalischen Gründen untersagt. Jeder Glaubensvorstand wollte halt ganz gerne alles Gespendete für sich alleine. Gib den Menschen einen Gott, und sie spuren!
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/gedanken-zu-ostern.html

Gravatar: Johannes Klinkmüller

Dass ich das Abendmahl angeblich verhöhne, wo ich es mit dem sogenannten Sonnenweib in Verbindung bringe, erschließt sich mir nicht, Herr Mohrmann.

Meines Wissens hat Lorber nicht (nur) automatisch geschrieben, sondern sogar mehreren Menschen gleichzeitig Unterschiedliches diktiert.
Pauschalen mediumistischen Verdikten kann ich mich nicht anschließen, was immer auch hinter dem Begriff sich alles verbergen soll. Schließlich war das In-Zungen-Reden der ersten Apostel in gewisser Weise auch mediumistisch. Und die Offenbarungen einer Hildegard, die selbst der katholischen Kirche mittlerweile heilig sind, die eines Jakob Böhme, ja selbst der Beginn der Rheingold-Oper, der sich Richard Wagner in einer Schlaf-Trance offenbarte, wie er selbst schrieb, oder der Stimmen-Brief Rilkes (https://goo.gl/UGbZRQ) sind solche Dokumente. Und Wagner hat in seinem Ring sowie in der Lohengrin- und in der Parzival-Oper tiefste spirituelle Wahrheiten zum Ausdruck gebracht; gerade er ist ein Beispiel für Menschsein, für die zwei Seelenseiten in uns, denkt man an seine antisemitischen Ausfälle.
Ich persönlich lehne Dinge wie Pendeln und Séancen ab, wie sie vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufkamen und auch sicherlich einen Rilke, der glaubte, daran teilnehmen zu müssen, negativ beeinflussten - ich vermute, deshalb haben seine „Duineser Elegien“ diesen dunklen Ton. Doch gibt es genug Menschen, die unter höchst negativen Einflüssen stehen ohne obige Utensilien.
Ich kann zu Lorbers Authentizität nichts sagen außer, dass ich vor vielleicht 20 Jahren seine Ausführungen zum Großglockner und den beispielhaften Kampf der hellen und dunklen Wolken um den Gipfel gelesen habe und mich erinnere, dass mich das sehr beeindruckt hat (was mich für manche nun schon dem Satan ausgeliefert sein lässt - ich meine jetzt nicht Sie, Herr Berger; ich bedanke mich im Übrigen für Ihre höfliche Ansprache und Ihren vermittelnden Hinweis).
Vergessen wir nicht, dass alles, was mit Materie zu tun hat, selbst das Schreiben eines Textes, also selbst das der Evangelien, zwei Seiten zeigt, eine geistig reine und eine von der Gegenseite, von der Materie beeinflusste, sprich yin und yang (und da solches Vokabular bei manchen die totale Esoterik-Phobie auslöst, sage ich stattdessen auch Himmel und Erde, oben und unten, männlich und weiblich).
Vielleicht ist nur der erste Logos, der Vater, von diesem Umstand polarer Struktur befreit, ob es noch der zweite und dritte, Christus und der Heilige Geist sind, da bin ich mir nicht einmal so sicher. Der Umstand dieser Polarität ist ja kein negativer - eher im Gegenteil -, sondern beinhaltet die Möglichkeit der Entwicklung, sonst eben hätten wir, gäbe es nur den ersten Logos, den Vater, das Islam-Phänomen, den starren Vater - ohne Entwicklung, ohne Sohn. Letztere Einstellung kann in dunkelste Tiefen führen; da kann man dann auch die treffen, die immer alles so genau wissen.
Menschliche Seelen sind so unterschiedlich strukturiert und so unterschiedlich entwickelt, dass ich mich wundere, wie man sich da ein Urteil zutrauen kann. Manche Christen würden selbst Jesus heute verdammen, wenn er käme und geistige Dinge äußerte.
Mir ging es bei dem Hinweis zu Lorber um die Tatsache, dass er m.E. völlig zu Recht darauf hinweist, dass Menschen dazu neigen, Heiliges einzukasteln und dann dieses Heilige, - ist es nicht so wie ihre eigene Heiligkeit?! - , wie eine Monstranz zur Schau zu tragen. Das trifft auch auf den Priester zu, der am Sonntag das Sakrament verteilt und unter der Woche, wie wir wissen, möglicherweise ganz schaurige Dinge getan hat. Sind dann alle, die von seiner Hand das Sakrament empfangen haben, des Teufels?
Nein, es kommt darauf an, wie die Seele ist, die es empfängt, und wenn diese durch einen Priester, der das Sakrament in wahrer Liebe verteilt, unterstützt wird, dann ist es gut.
Jesus hat das Abendmahl möglicherweise auch an jenen Jünger verteilt, der ihn später verriet; Theologen schlagen tausend gedankliche Salti, dass das nicht so gewesen sein könne; doch er verteilte es auch an Petrus, einen Jünger, den er zuvor noch als Satan bezeichnet hatte (Markus 8,33), wissend, dass Verrat und Satan-Sein zum Menschen gehören und dass die, die immer alles so genau wissen, letzterem Bewusstseinszustand noch am ehesten verfallen sind.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Ich denke: Besonders im politischen Leben unserer(?) Kanzlerin „fehlt die Sonne“!!!

Scheinbar auch deshalb schrieben die DWN heute:

„Geheimtreffen: Merkel übergibt Dossier über Putin an britische Spione“!!?

Setzt sie damit etwa das fort, was sie bereits Ende 2015 begann? https://de.sputniknews.com/zeitungen/20151225306772008-merkel-agentin/

Doch macht man so etwas mit Freunden, die ihr zu Sowjet-Zeiten schon eine exzellente Ausbildung vermittelten? Oder schwenkte sie nur deshalb um, weil sich die Russen gegen das Sowjetsystem durchsetzten und seit Präsident Putin mit wachsenden Erfolgen aufstreben???

Ich frage deshalb, weil die Inhalte dieser Dossiers aus auch meiner Sicht in höchst dubioser Weise zustande kamen https://ddbnews.wordpress.com/2017/04/05/unglaublich-so-viel-geld-bekommt-die-firma-sonnenstaatland-ssl-fuer-denunziation-gegen-aufgewachte/ und scheinbar folgenden Hintergrund haben: https://pressefreiheit24.wordpress.com/2017/04/15/die-geschichte-hinter-der-geschichte-false-flag-luegen-manipulation-der-medien/

Doch gehört sich so etwas - besonders von der Angela Dorothea gegenüber dem Wladimir Wladimirowitsch, die doch schon wegen ihrer gemeinsamen sowjetischen Vergangenheit allerbeste Freunde sein „sollten“???

Lässt die Angie die Geschichte etwa nun aus Trotz etwa fleddern? Weil sie sich vielleicht auch hiervon „persönliche Vorteile“ verspricht?

Oder meint sie etwa sogar, dass – weil die einst von ihr verteidigte DDR kollabierte - das nun von ihr vertretene System unbedingt gewinnen „wird“?

Sind ihr die Folgen etwa schon deshalb egal, weil „sie“ etwa „glaubt“, für ihr bisheriges Handeln mit Sicherheit in den Himmel zu kommen?

Gravatar: Johannes Klinkmüller

Hallo Herr Beyer,

wenn Sie nicht möchten, dass solche Themen, wie ich sie anspreche, zur Sprache kommen, dann schreiben Sie das bitte offen oder wenden Sie sich an die Redaktion.
Aber einen Satz oder Aspekt aus dem Beitrag anzusprechen, um dann über thematisch völlig anderes zu schreiben, ist einfach schlechter Stil. Es hat auch mit der Fähigkeit zum Respekt zu tun.

Sie machen das ja nicht zum ersten Mal.

Gravatar: karlheinz gampe

Herr Beyer hat doch interessante Infos, auch wenn sie nicht direkt mit dem Thema zu tun haben ! Ich sehe im dem Mond auch den Stierkult ! Ägypten hatte auch schon die Sonne zwischen den Hörnern des Stieres .Bei uns und Griechen wurde der Sonnenwagen von Pferden gezogen oder der Hirsch trug die Sonne im Geweih. Man denke nur an die heidnischen ,alten Festtage; die von der Kirche übernommen wurden. Ostern ist nur ein Beispiel. Mit Hase und Eiern !

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