„Sollen sich die Kinder doch wehren“

Gerhard Amendt weist darauf hin, dass sich die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ nicht für das Recht von Pädophilen ausspricht, auf Kinder straffrei zugreifen zu dürfen. Aber sie übernimmt die Zielvorstellungen, die der pädophilen Propaganda und der Charakterstörung zugrunde liegen.

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Empfohlen, Blogs - Politik, Blogs - Politik - Empfohlen | Schlagworte: FAZ, Generationengrenze, Gerhard Amendt, Kinder, Pädophile, Sexualisierung, Sexualpädagogik, Vielfalt
von

Gerhard Amendt schreibt in seinem ausgezeichneten Beitrag „Sollen sich die Kinder doch wehren“ für die FAZ (Ausgabe Nr. 303 vom 31.12.2014, S. 6):

Die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ spricht sich nicht für das Recht von Pädophilen aus, auf Kinder straffrei zugreifen zu dürfen. Darum geht es ihr nicht. Sie übernimmt jedoch die Zielvorstellungen, die der pädophilen Propaganda und der Charakterstörung zugrunde liegen. Sie will die Grenze zwischen den Generationen und den Geschlechtern überschreiten und letztlich abschaffen. Beides ist jedoch maßgeblich für eine kultivierte Gesellschaft. Diese Überschreitung der Generationengrenze begründet die Gemeinsamkeit mit der Pädophilie. Sie bringt den Wunsch zum Ausdruck, dass Inzest als Inbegriff der Grenzziehung nicht nur straffrei gestellt, sondern wertgeschätzt wird. In diesem Sinne bedeutet Sexualisierung, dass zärtliche und sorgende Beziehungen mit Kindern von sexuellen Impulsen gerade nicht frei sein sollen. Ganz im Gegenteil, erst wenn auch Zärtlichkeit resexualisiert wird, ist die Voraussetzung für sexualisierende Vielfalt geschaffen. Wenn die Rede vom „Dekonstruieren“ ist, dann sollen Lehrer, die Schamgefühle und Respekt in der Sexualpädagogik hegen, durch Vertreter von Lobbygruppen ersetzt werden. Es soll abgeschafft werden, was der Grenzüberschreitung im Wege steht. Wer sich dem widersetzt, gilt als unaufgeklärt und als Repräsentant einer sexualfeindlichen Kultur. Vielleicht gilt das demnächst auch für eine sogenannte Vielfaltphobie der Kritiker.

Zuerst erschienen auf theoblog.de

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Und wie, bitte, sollen die Kinder sich wehren gegen den staatlich verordneten Sexualisierungsunterricht? Müssen da nicht eher die Eltern sich wehren?

Gravatar: Greenhoop

Der Titel soll ja gerade provozieren und die Absurdität aufzeigen, natürlich müssen sich Gesellschaft und vor allem Eltern dagegen wehren. Die "normalgebliebene" Gesellschaft muss den Eltern jedoch behilflich sein, sie ermutigen oder bestärken, damit dieser Schwachsinn bzw. diese Umerziehung keine Früchte trägt. Gerade bildungsferne Familien bedürfen der Aufklärung denn die Masse wird entscheiden, wohin die Reise führen wird.

Gravatar: Lea

Ich fasse es nicht. Hier wird doch die Tür mehr als nur spaltbreit für die Pädophilie geöffnet.
Ich habe regelrecht Angst um meine schulpflichtigen Kinder.

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang