Schulz will SPD, Deutschland und EU abschaffen

Martin Schulz hatte ohne Not direkt nach der Bundestagswahl und sogar nochmals nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungsverhandlungen kategorisch ausgeschlossen, dass die SPD für eine Verlängerung der Großen Koalition zur Verfügung steht. Inzwischen hat er seine Meinung geändert und der heutige SPD-Parteitag folgt ihm dabei mit großer Mehrheit. Nun gilt also tatsächlich: ‚SPD fällt um und Merkel zu Füßen‘.

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Außerdem wird er selbst als SPD-Vorsitzender bestätigt, wenn auch nicht mehr mit 100 Prozent wie im März, so doch immerhin mit knapp 82 Prozent (siehe „SPD hält an Schulz fest – und wählt sechs Parteivizes“), obwohl er nicht nur sein Wort bricht und die SPD existenziell gefährdet, sondern auch Deutschland und die EU abschaffen will.

Denn Genosse „Schulz will Vereinigte Staaten von Europa bis 2025“. Er will „die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln. ‚Ich will, dass es einen europäischen Verfassungsvertrag gibt, der ein föderales Europa schafft'“. „Der Verfassungsvertrag müsse von einem ‚Konvent‘ geschrieben werden, der die ‚Zivilgesellschaft‘ mit einbeziehe. Die Mitgliedstaaten, die nicht zustimmten, müssten die EU ‚automatisch‘ verlassen.“ Konkret bedeutet das, dass nicht nur Deutschland, sondern auch die stolzen europäischen Nationen ihre Souveränität verlieren sollen.

Während die Deutschen wieder nicht gefragt würden, ob sie das denn überhaupt wollen, würden die meisten anderen Völker nicht mitmachen, so dass die EU zerfiele, wenn es nach dem SPD-Vorsitzenden ginge. Dieser hält nicht nur wenig von Demokratie, Deutschland und Europa, sondern scheint auch die jüngste europäische Geschichte schon wieder vergessen zu haben. Es gab schon einmal einen Verfassungskonvent, der eine Verfassung für Europa (eigentlich ein überdimensioniertes Vertragswerk) vorlegte, welche 2004 feierlich unterzeichnet wurde, um nach ablehnenden Volksentscheiden in Frankreich und den Niederlanden sang- und klanglos zu verschwinden. Dasselbe ist den Vorschlägen von Martin Schulz und ihm selbst als SPD-Vorsitzendem zu wünschen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Er will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln.“ …

Weil er den in Brüssel beschlossenen EU-Bevölkerungsaustausch etwa sogar selbst mit beschloss und nun nicht weiß, wo er die mit Sicherheit in Kürze kommenden 70 Millionen Migranten – die auch Deutschlands Bestanderhaltung(!?) dienen sollen - unterbringen soll??? http://www.journalalternativemedien.info/videothek/ra-lutz-schaefer-bestandserhaltungsmigration/

Konvertiert er nun wieder zum Merkeltum, um dann auch per Diktat auf die Territorien der dann ehemaligen EU-Mitgliedsstaaten Zugriff zu haben?

Ist das nicht auch der wesentliche Grund dafür, dass er gegenüber seiner wieder anerkannten Göttin(?) auf einmal so gesprächsbereit ist???

Gravatar: Gernot Radtke

"Schulz will SPD, Deutschland und EU abschaffen" - ein Mordskerl, dieser Schulz. In Würselen hat er, damals Buchhändler und danach Bürgermeister, auch nur Chaos und Schulden hinterlassen. Schulz schafft ab; der Bürger muß es dann wieder anschaffen.

Gravatar: Mensch nach deutschem, staatlichen Recht

"‚Ich will, dass es einen europäischen Verfassungsvertrag gibt, der ein föderales Europa schafft'"

Was Verträge auf EU-Ebene werte sind, wissen wir seit Maastricht!

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