Schlag nach bei Shakespeare-Trump und Obama on tour

"Trump on tour", das dürfte das Motto der ungewöhnlichen Reisetätigkeit des noch im Amt befindlichen amerikanischen Präsidenten Trump in den kommenden Tagen sein. Er bricht mit der Tradition, wenn man daran denkt, daß bisherige amerikanische Präsidenten als erstes ihre Nachbarn in Kanada und Mexiko besucht haben.

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Vermutlich können sich nur zwei Persönlichkeiten dem gedanklich nähern, was derzeit in Washington abläuft. Zwei Meister der Intrigen, die in verschiedenen Jahrhunderten unbegreifliche Dimensionen sachgerecht zu Papier oder auf die illuminierte Leinwand gebracht haben: William Shakespeare, dem wir das berühmte Lied aus dem Musical "Kiss me Kate" mit dem Refrain "Schlag nach bei Shakespeare" verdanken können, weil er der literarische Meister aller menschlichen Abgründe genannt werden muß. Er kannte das heutige politische Washington nicht, aber scheint noch im Nachhinein das einzige Wesen zu sein, das die Dimension der Abläufe in Washington zu begreifen in der Lage sein dürfte.

Cineastisch kann ihm einer das Wasser reichen und das ist Roland Emmerich. Da können wir zudem als Beobachter des Dramas ungeahnten Ausmaßes in der US-amerikanischen Hauptstadt gewiß sein, daß er noch zu unserer Lebzeit die Abläufe in ihrer gesamten Bandbreite auf Zelluloid bannen kann und wird. Voraussetzung dafür sind allerdings nicht die Fähigkeiten des gegnadeten Regisseurs, sondern der Sieg der "Guten" in Washington. Wenn die McCains, Clintons und Soros die Oberhand gewinnen, dürften von den Lichtspiel-Häusern bald nur rauchende Ruinen übrigbleiben.


Wird Präsident Trump die Rückkehr nach Washington erlaubt?


"Trump on tour", das dürfte das Motto der ungewöhnlichen Reisetätigkeit des noch im Amt befindlichen amerikanischen Präsidenten Trump in den kommenden Tagen sein. Er bricht mit der Tradition, wenn man daran denkt, daß bisherige amerikanische Präsidenten als erstes ihre Nachbarn in Kanada und Mexiko besucht haben. Es ist nicht nur ein Traditionsbruch, wenn Präsident Trump mit Riad in die Hauptstadt jener Kräfte fliegt, die seit Jahr und Tag den globalen Terrorismus finanzieren. Milliardenschwere Fonds für wohltätige Zwecke stellen das nach Kenntnis der meisten Regierungen auf dem Globus sicher. Die Folgen sind zwischen Afghanistan und Mali und in europäischen Staaten mit Migrationszukunft zu bestaunen. Mit dem Besuch in Israel wie auch mit dem in Riad könnte eine gewaltige Perspektive verbunden sein. Das Land und Palästina brauchen Frieden und eine Entwicklung, die den Prozeß beendet, den 1916 das Sykes-Picot Abkommen an Mord und Totschlag in der Region in Gang gesetzt hat. Der Vatikan ist immer eine Reise wert und vielleicht läßt sich dieser Präsident auf eine Unterstützung jener Konzepte ein, die unter Papst Benedikt XVI. so hoffnungsvoll vor der Fertigstellung standen: die Grundlagen-Beziehungen zur russisch-orthodoxen Kirche und das mögliche Konkordat zwischen dem "Wertepol" in Rom und dem chinesischen Riesenreich, das auf der Suche nach tragfähigen gesellschaftlichen Werten zu sein scheint.

Normalerweise wird für "Trump on tour" der Himmel leergefegt. Jeder andere Flugverkehr bleibt am Boden und das auf der Route des Präsidenten für lange Zeit. Alle, die klar bei Verstand sind, werden um die Sicherheit dieser Maschine bis zur möglichen Landung bei Washington besorgt sein. Zum ersten Mal in der modernen Geschichte dürfte bei den Abläufen in Washington nicht sicher sein, ob die Präsidentenmaschine landen darf oder zur Landung gezwungen wird. Die Welt steht Kopf, weil Amerika Kopf steht.


Trump versus Obama, zeitgleich in Europa


Bei Präsident George W. Bush war es noch so, daß wegen der von ihm zu verantwortenden Kriegsverbrechen und der Führung von Nürnberg-relevanten Angriffskriegen sich ein Besuch fremder Staaten nach Amtsende verbot. Nicht nur in der Schweiz drohten gebotene Haftbefehle, als George W., kurz nach Amtsende dieses Land besuchen wollte. In diesen Tagen haben sich die Dinge mit "Segen von ganz oben" dramatisch verschoben. Zeitgleich zum Präsidenten Trump tourt der Präsident a. D. Obama durch Europa. Ein Präsident, der seinen Verpflichtungen als Friedens-Nobelpreisträger dadurch nachgekommen ist, daß es an jedem Tag seiner achtjährigen Präsidentschaft nach den internationalen Kriterien irgendwo auf diesem Globus Krieg geführt hat. Notorisch waren die von ihm zu verantwortenden Drohnenmorde, nicht nur in Jemen oder Afghanistan. Da die globalen Machtverhältnisse derzeit so gestrickt sind, daß man bei amerkanischen Präsidenten bestenfalls darauf hoffen kann, sie eines Tages vor dem auch für sie zuständigen "himmlischen Richter" zu sehen, ist es doch bodenlos entlarvend, Präsident a.D. Obama mit der Bundeskanzlerin Dr. Merkel als Debatten-Duo in der nächsten Woche beim Luther-Kirchentag in Berlin vor dem Brandenburger-Tor sehen zu müssen. RBB überträgt diese Scharade, denn was soll den Deutschen jener Mann sagen, der gewohnheitsmäßig unschuldiges Blut vergossen hat? Hat die Kirche Nachholbedarf? Erfolgt der in Berlin bekannte Ruf nach dem "globalen Krieg", diesmal gemeinsam vorgetragen? Ein verheerenderes Signal hat Kirche lange nicht mehr gegeben und in der Wirkung richtet es sich gegen das deutsche Volk und den frisch gewählten neuen amerikanischen Präsidenten Trump.


United States of Echelon


Es ist hohe Zeit für die Verschwörungs-Praktiker. Anders kann niemand werten, was selbst in den "System-Flackschiffen" so alles publiziert wurde und wird. Man muß den Eindruck haben, daß freie, gleiche und geheime Wahlen nur in dem Umfang gewährleistet werden sollen, wie das staatenübergreifende Bündnisestablishment das zuläßt. Anders kann niemand werten, was seit geraumer Zeit tatsächlich abgelaufen ist. Nach Einschätzung des Bündnisestablishments muß sich bereits vor dem amerikanischen Wahltermin abgezeichnet haben, daß der von vielen nicht so richtig für voll genommene Kandidat Trump wahrscheinlich bei dem archaischen amerikanischen Wahlsystem durchaus Siegeschancen haben würde. Dann haben die Schlapphüte grenzübergreifend das gemacht, was sie ausgezeichnet können: sie haben über die Bande gespielt, um Kübel von Unrat über den Kandidaten Trump zu sammeln. Kübel wohlgemerkt, die jeden anderen per se umgebracht haben würden, von der gesellschaftlichen Verfemung ganz zu schweigen. Die ganzen Berichte mit Geheimdienst-Hintergründen, die seither über die "Flugzeugträger-Gruppen im amerikanischen Medienwesen" die Welt überfluten, haben einen erkennbaren Hintergrund: das Echelon-System zur Sicherung der angelsächsischen Globalherrschaft aus derZeit nach 1945, das sich der NATO ebenso bedienen kann wie der israelischen Dienste. Da gibt es offenkundig eine Struktur, die selbst über die Akzeptanz eines Wahlergebnisses befindet. Nachdem das Unglück mit der Wahl von Präsident Trump schon eingetreten ist, mußte alles zur baldigen Revision unternommen werden. Wer unter diesen Aspekten an die angebliche Relevanz des amerikanischen Systems von "checks and balances" glaubt, kann mit der gleichen Wirkung den Mond anbellen, Sonderermittler aus dem Kernbereich des tiefen Staates hin oder her.


Was gefährdet ein Präsident mit dem Namen Trump?


Unterstellt man das Denken, wie es bei dem gewesenen Stratfor-Chef, George Friedman, deutlich geworden ist: so ziemlich alles, wofür seit 1870 die Vereinigten Staaten sich auf dem europäischen Kontinent zur Verhinderung einer normalen Zusammenarbeit zwischen Nachbarstaaten eingesetzt haben. Über zwei Weltkriege sind die USA ganz schön weit damit gekommen, die Welt in den Schwitzkasten zu nehmen. "Noch ein Schritt ist nötig", scheint man in Echelon-USA zu denken. Da könnte Trump vor sein und damit der ansonsten beendeten Welt Hoffnung vermitteln. Vor diesen Hintergrund muß das gemeinsame Auftreten der deutschen Bundeskanzlerin mit der Speerspitze des amerikanischen Echelon-Establishments, Obama, in Berlin in der kommenden Woche auf dem Kirchentag gesehen werden.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Britta

http://opposition24.com/obama-vorsitz-mitglieder-anti/302363

Viel Geld ist unterwegs um Präsident Donald Trump
dass Handwerk zu legen.
Viel Rufmord ist nötig um das zu erreichen.
Die deutschen Medien arbeiten fleißig mit.

Den Gipfel des Ekels beweist Barack Hussein Obama
mit seiner Anti-Trump-Bewegung. Kann ein Expräsident
noch tiefer sinken?
Was für ein schlechter Charakter ist dieser Obama.
Das hat es noch nie gegeben.

Auch Soros soll ca. 1 Milliarde locker gemacht haben
um Trump aus dem Amt zu hebeln.
H. Clinton hat ebenfalls eine Anti-Trump-Bewegung
gegründet.

Falls Donald Trump aus seinem Amt geekelt wird,
so hoffe ich sehr, dass er alle Hetzer ob so oder
so zur Rechenschaft ziehen kann.
Und da er über genügend Money verfügt,
könnte ihm das zum Glück gelingen.
Ich freue mich, wenn all die Medienschaffenden
die über ihn herziehen ihren Job verlieren, oder so!

Gravatar: RA Martin Schmid

Hallo Herr Wimmer,

schauen Sie doch mal, was zwei harmlose und vollkommen berechtigte Sätze in den USA für ein Brandfeuer ausgelöst haben:

"Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen. Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei."

Jetzt stellen Sie sich mal vor, das hätte der Chef der Schweiz gesagt. Ne, kam von Madame Merkel, die mit Chris Lindner im Herbst wenngleich knapp gewinnen wird.

Endlich merken Ihre amerikanischen Freunde, woher der Wind weht, nachdem die Kolportierung der angeblichen Tatsache, die BRD würde den Automarkt der USA torpedieren, sich schon wieder als gezielter nonsens heraus gestellt hat.

Kalter Krieg BRD/USA, er möge endlich kommen, aber unseren Putin behalten wir doch bitte lieb, oder? Ihre Vorfahren ham nur ein bissl Krieg gegen ihn geführt und ein paar Leutz erschossen, aber das war ja eher ein Scherz und er hat das lässig weggesteckt, wie er nun eben mal immer gut drauf ist.

Ach so, ja, und Nordkorea als gute Freunde bitte nicht vergessen, wer weiß, wofür wie die noch brauchen, falls Trump uns den Krieg erklärt ... durchaus möglich ...

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