rbb Kontrastesendung über „Klimaleugner in der AfD“ – Schrott in höchster Videoqualität

Kontraste, das Politik-Magazin des rbb strahlte am 18.1.18 ein mieses Stück Propaganda aus mit dem einzigen Ziel der AfD eins auszuwischen und gleichzeitig die klimarealistischen Wissenschaftler von EIKE zu diffamieren. Doch dieser Schuss ging mal wieder nach hinten los. Die geplante Diffamierung fällt auf die Macher und ihren Sender zurück. Mit Update vom 21.1.18

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Natürlich sollte der Beitrag von Markus Pohl mit dem Titel „Aus der Nische in den Bundestag“ der im rbb Magazin Kontraste am späten Abend des 18.1.18 lief, eine Breitseite gegen die AfD werden. Dort treiben nämlich auch „Klimaleugner“ ihr Unwesen. Die kommen im Ansehen vieler Angehörigen der plappernden und schreibenden Zunft gleich nach den Nazis. Das passt also prima ins eigene Weltbild. Und wenn man gleichzeitig die „Klimaleugner“ anderer rechter Parteien treffen könnte, dann umso besser. Also dachte sich der Macher Markus Pohl wohl ..frisch auf Gesellen seid zur Hand“ und ging ans Werk. Kein Aufwand war ihm zu groß. Nicht kleckern, klotzen, war die Devise. Jedenfalls bei der Vorbereitung. Dabei wusste er sich von höchster Stelle im Sender gedeckt, schrieb doch seine Intendantin Patrizia Schlesinger mir vor kurzem ins digitale Stammbuch..

Alle Kolleginnen und Kollegen berichten unabhängig und recherchieren vor der Ausstrahlung von Beiträgen gründlich – dafür sind sie ausgebildet… 

Unabhängigkeit und Gründlichkeit gehen also vor, dafür also ist auch er ausgebildet. Glaubt man seiner Chefin.

Und weiß sich auch noch in glücklicher, weil gemeinschaftsstiftender freiwilligen Gleichschaltung mit vielen Kollegen im Sender, denn, so entfuhr es dem Chef vom Dienst von Kontraste, einem René Althammer in einer Mail an mich, vor gut einem halben Jahr:

.. „…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „

 

Der Aufwand ist ungeheuer

Wer sich bisher schon still gewundert hatte, wofür die Öffentlich Rechtlichen Sender rd. 9 Millarden € jedes Jahr ausgeben, und dann noch behaupten, dass reiche leider immer noch nicht, wie es der neue ARD Vorsitzende, das reine Gewächs der Regierungsbürokratie, Ulrich Wilhelm vor kurzem die Politik wissen ließ, der bekam mit diesem acht minütigen Clip in Kontraste reichlich Anschauungsunterricht.

Was haben sie für diesen Clip von 8 Minuten Dauer incl. Anmoderation für einen Aufwand getrieben! Was haben sie sich für eine Mühe gegeben! Zu dritt. Mit Kameramann, Tontechniker und „Journalist“. Dazu eine Ausrüstung in bester Qualität, und alles professionell ausgeleuchtet und ausgesteuert. Z.B. für die beiden insgesamt 41 Sekunden langen Einspieler aus dem Interview mit mir, dem „Einflüsterer der AfD“ wie mich die Offstimme – sozusagen als dem Klimaflüsterer vom Dienst – zwar in der Sache falsch, zu nennen geruhte. Deswegen falsch, weil die AfD als basis-demokratischen Partei alle dies bezüglichen Beschlüsse mit sehr großer Mehrheit der Mitglieder fasste.

Für das dazu gewünschte Interview– obwohl, es war eigentlich ein Verhör mit Frage, Argument, Widerspruch, Gegenargument, etc- brauchte das so unabhängige rbb Kontraste Team gut 90 Minuten. Durchgeführt wurde es vom rbb Journalisten Markus Pohl. Derselbe Pohl, der auch für die Propagandasendung des rbb Magazins Kontraste vom 1. Juni zu Trumps Ausstiegsbeschluss zum Pariser Klima Abkommen federführend war. Und der mir zuvor recht scheinheilig einen „fairen“ Umgang versprach. Woran allerdings weder ich noch die anderen Gesprächspartner für diese Sendung auch nur eine Sekunde glaubten.

Lügen kommen eben solchen Profis, wie Pohl sehr leicht über die Lippen bzw in die Tasten. Zeitweilig war es so, dass die Rollen umkehrt wurden. Pohl redete und argumentierte, ich hörte zu. Vielleicht war das der Grund, dass er von den insgesamt 5400 Sekunden nur 41 aus diesem Gespräch glaubte verwenden zu können. Hätte er mehr gebracht hätte er sich vermutlich noch mehr blamiert. Das aber wollte er wohl sich und seinem Brötchengeber dann doch nicht antun.

Also verlegte er sich auf eine andere, bewährte Methode. Lügen durch Weglassen, wie Platon schon richtig erkannte

Zitat: „

Das Weglassen  der anderen Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge!“

 

Die Ausführung

Doch heute sind wir nicht mehr zu Platons Zeiten, sondern im Informationszeitalter. Da lässt man nicht nur die Hälfte weg, sondern, wenn nötig über 99 %. So wie bei mir. Soviel Fairness darf sein!

Offensichtlich war es bei den beiden anderen Interviepartnern Dr. Rainer Kraft von der AfD und Dr. Philip Lengsfeld von der CDU genau so, denn auch deren Äußerungen wurden, wann immer es passte, und es passte ständig, stark beschnitten. Rund eine Stunde dauerte das Interview mit Dr. Philipp Lengsfeld, gezeigt wurden auch davon nur wenige Sekunden.

Und weil man schon mal so nett dabei ist, Zeit ist schließlich Geld, lässt man eben auch deren lästigen Berufsbezeichnungen bzw. akademischen Titel weg. Nur bei den „Leugnern“ versteht sich, nicht bei den Alarmistenvertretern. Da wird der Fernseh-Alleswisser und habilitierte Astrophysiker Lesch korrekt zum Physik-Professor und Prof. Stefan Ramstorf, ebenfalls korrekt zum Klimawissenschaftler. Präziser eher Klimafolgenforscher. Unterschiede müssen schon deutlich gemacht werden.

Sein Kalkül war, diese von ihm als unwichtig erachteten und deshalb weg gelassenen Informationen könnten ja evtl. den Zuschauer irritieren. Manche könnten ja auf den Gedanken kommen, dass diese Leute evtl. wissen wovon sie reden. Anders als der oder die Macher dieser Sendung.

Küchenpsychologie von Harald Lesch, Verschwörungstheorie von S. Rahmstorf und mehr

Stattdessen darf Harald Lesch ausführlich zu Worte kommen. Er hat zwar noch nie irgend etwas zu Klimathemen in einem Fachjournal mit Begutachtung veröffentlicht, aber zu jedem Thema – auch zu diesem – etwas zu sagen. Köstlich dabei die paar Minuten Küchenpsychologie die Lesch zu den Motiven der „Rentner“ von EIKE und anderen von sich geben darf. Weil die schon immer hemmungslos fossile Brennstoffe genutzt hätten, könnten die jetzt gar nicht mehr anders, die armen Verwirrten. Obwohl man doch weiß, dass das ganz, ganz schnell in die Klimakatastrophe führen würde. Wie er und auch sein Interviewer selbstverständlich wissen. Das war nicht nur Küchenpsychologie sondern auch noch Küchenphysik. Das passt.

Auf die Idee, dass die zuvor herablassend als Rentner benannten Naturwissenschaftler finanziell nichts mehr zu verlieren haben, nicht ihren Job, denn sie haben keinen mehr, und auch nicht ihr Einkommen, kommen beide nicht. Auch nicht darauf, dass „die Rentner“ weil sie Rentner sind und finanziell unabhängig Zeit und Lust haben zu forschen um sich dann fundiert zu äußern. Das ist der einzige Grund! Ihre finanzielle Unabhängigkeit. Pohl weiß das, Lesch müsste es wissen, aber statt sich neutral zu informieren, beglückt er lieber die Grünen auf ihrem Parteitag mit seiner Klima-Propaganda.

Und Klimaforscher Rahmstorf darf sich auch noch ausführlich raunend verschwörungstheoretisch äußern. Das sei doch alles langer Hand vorbereitet versichert er mit Leidensmiene. Da gäbe es doch massive Wirtschaftsinteressen z.B. von Exxon. Wie sich Klein-Stefan eben so die Welt vorstellt. Hier noch einige interessante Hinweise wer das PIK und damit Stefan Rahmstorf und mit wieviel finanziert.

Dass sich BP, einer der größten Petrokonzerne der Welt sich schon vor zig Jahren von British Petrol in Beyond Petrol umbenannt hatte und grüne Agenden in aller Welt mit hohen Millonenbeträgen unterstützt, ebenso wie Shell es sich nicht hat nehmen lassen, seinen Teil zum Bau des Gebäudes der Climate Research Unit der Universität von East Anglia zu finanzieren– um nur eine Millionenspende zu erwähnen- ließen Rahmstorf und Pohl charmant unter den Tisch fallen.

Eben Lügen durch Weglassen.

Der für alle offensichtliche Gegensatz zwischen dem kargen und schmucklosen Heimbüro von dem aus Rentner Limburg gegen die offizielle Klimawissenschaft wettert, und den Millionen die von „der Wirtschaft“ für diese Kampagnen bezahlt werden fiel dem Macher auch nicht auf.

Verleumdung von Spitzenforschern

Stattdessen wollte man die Propaganda weiter treiben und nahm sich als Kronzeugen den Harvard Physiker Dr. Willie Soon zur Brust. Er wurde nicht etwa mit seinem akademischen Grad vorgestellt, sondern als „notorischer Klimaleugner“ . Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass dieser Harvard Wissenschaftler schon viele begutachtete papers zu Klimathemen verfasst und veröffentlicht hat, und auch unnötig zu erwähnen, dass Harvard in einer ganz anderen wissenschaftlichen Liga spielt als Rahmstorf oder der notorische Harald Lesch.

Willie Soon hingegen nahm – wie alle anderen Forscher in den USA auch – eine Finanzierung seiner Forschung aus der Wirtschaft an. Ein in den USA völlig normaler Vorgang mit strengen Transparenzregeln. Daraus versuchen ihm die Alarmisten einen Strick zu drehen, kommen sie doch gegen seine Argumente nicht an. Und Leute wie Pohl greifen das begierig auf. Erwähnt wurde z.B. auch von beiden nicht, dass Stefan Rahmstorf, dessen sonstiges Einkommen ja auch nicht vom Himmel fällt, vor einigen Jahren mal eben 1 Mio $ US von der MacDonnellstiftung bekommen hatte.

Seit 2016 läuft übrigens eine Klage gegen die meisten US – Unterstützer klimaalarmistischer NGO´s , die Liste der Beklagten liest sich übrigens wie ein Who is who der US-Wirtschaft( Details dazu hier). Von alldem erfuhr man nichts weder von Pohl noch von Rahmstorf. Lügen durch Weglassen.

Und weitere Eigentore

Und dann waren da noch zwei schöne Eigentore zu sehen. Im eifrigen Bestreben des Machers Pohl die Feststellung im AfD Programm, dass sich die mittlere Erdtemperatur seit den späten 90er Jahren nicht (signifkant) erhöht, was völlig im Widerspruch zu den Prognosen der Klimamodells steht, glaubte er mit der Darstellung der typischen Differenzkurve dieser Zeitreihe, welche die ARD immer zeigt, diese AfD Aussage widerlegen zu können. Und bewies damit einmal mehr, dass er zwar nachplappern, auch viel Unbequemes weg lassen kann, aber nichts von der zugrunde liegenden Physik versteht. Eifern ersetzt Wissen.  

 

Nicht jeder kann Grafiken lesen

Abbildung 1 Satelitenwerte der globalen Mitteltemperaturanomalie bis 2016. Man sieht deutlich den ersten Sprung, in der Zeit von 1996 bis 1998, physikalisch unmöglich für eine als stetig postulierte CO2 Wirkung (rote schräge Gerade), dann den flachen weiteren Trendverlauf, und die Anfänge des erneuten noch stärkeren El Niños beginnend ab Ende 2015.

Abbildung 2 aus dem Kontraste Bericht. Deutlich zu sehen, der globale von niemandem bestrittene Anstieg seit ca. 1850 dem offiziellen Ende der kleinen Eiszeit, dann der gerade Verlauf ab Mitte 1998 und die nun zuende gegangene neue El Niño Spitze. Für einen derartig steilen Anstieg ist das CO2 viel zu schwach und der Prozess viel zu träge. Außerdem fehlt jede Erklärung dafür warum die Anomalie trotz steigendem CO2 Gehalt wieder steil abfällt.

An die zuvor gezeigte richtige, wenn auch nur bis 2013 verkürzte Darstellung der Anomalie – gezeigt wird hier mit Abbildung 1 die richtige aus Satellitendaten berechnete Version, zeigt man die richtige Grafik, die den gesamten Verlauf anzeigt, samt der extrem steilen aber auch kurzen Spitze – Kreis- die einer der stärksten El Niños der letzten Jahrzehnte ausgelöst hatte. Das diese Spitze aus rein naturgesetzlichen Gründen – und das sind sich alle Klimaforscher einig- nichts aber auch gar nichts mit dem CO2 Anstieg zu tun hatte, und das hatte ich dem unwilligen Herrn Pohl auch im Gespräch erklärt, nur begriffen hat er es offensichtlich nicht, hat nur dazu geführt, dass er diese Grafik zeigte und sich und seinen Sender damit ein weiteres Mal blamierte.

Wie schon gewohnt wurde auch jetzt wieder die Absoluttemperatur, die unbedingt zu jeder Klimakurve gehört, weggelassen. R. Hofmann vom Klimamanisfest von Heiligenroth hat das nachgetragen. Die Kurve sieht dann so aus.

Abbildung 3: Dieselbe Grafik- selbe Quelle mit den eingezeichneten absoluten Werten, die eindeutig zeigen, dass die gesamte Erwärmung der vergangenen 150 Jahre weit von einer als gefährlich einzustufenden Entwicklung entfernt ist. Immer vorausgesetzt, dass der Wert einer komfortablen Temperatur von 15 °C ernst gemeint ist. Mir wäre das auch noch ein bisschen zu kühl. Grafik rbb. Ergänzung Klimamanifest von Heiligenroth

Wie man sieht, bleibt auch das neue warme Jahr 2017 immer noch deutlich unter der so angenehmen 15 Grad Marke. Also hätten die Fragen an Stefan Rahmstorf lauten müssen:

Es ist doch alles im „grünen“ Bereich, trotz Erwärmung – wo immer die herkommt- liegen wir noch deutlich unter der Komfortemperatur von 15 °C. Wozu dann die Aufregung? Wo bleibt dann die Katastrophe? Wozu die große Transformation? Doch zu diesen Fragen konnte sich Pohl nicht durchringen. Er hat ja eine Mission! Und die lautet:

„…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „

 

Schulbücher sollte man nicht als Quellen nennen

Und von nämlicher Qualität war der doppelt Verweis auf das „Schulbuchwissen“, das in einem animierten Filmchen den Treibhauseffekt auch dem minder Begabtesten klar machen sollte, wie dieser Effekt funktioniert. Wieder ohne jede Zahlenangabe, dafür mächtig auf die Propagandapauke gehauen. Wir alle wissen, oder müssten es wissen, dass der Inhalt der Schulbücher der Vorgabe der Kultusminister unterliegt. Das heißt die Politik bestimmt was drin steht und was nicht. War es in früheren schrecklichen Jahren die Lehre von der Eugenik, die sich auch in Schulbüchern wieder fand und noch früher die Kriegsbegeisterung – Jeder Stoß´ ein Franzos´- so ist es heute der sog. Treibhauseffekt. Das Klimamanifest von Heiligenroth hat den oft heillosen Unsinn aktueller Schulbücher zum Treibhauseffekt umfassend analysiert. Hier findet man die manchmal unglaublichen Details dazu. Pohl und Gehilfen hätten da zuvor doch mal reinschauen sollen. Genügend Zeit hatten Sie: Doch für sie galt offensichtlich die Devise: Komm´mir nicht mit Fakten, meine Meinung steht.

Update vom 21.1.18 13:10 Uhr

Ein erfahrener Kameramann kommentiert den rbb Streifen so

Da ich den RBB-Beitrag komplett gesehen habe, ist mir noch mehr aufgefallen. Die Reporter traten nicht als „Reporter“ auf die normal höflich fragen stellen und das Aufnehmen. Sie traten vielmehr „frech-arrogant und überheblich“ auf wie Verhörführer mit kriminell Verdächtigen.

Dazu wurden alle Tricks der Kameraführung eingesetzt, etwa Lesch und Rahmstorf (für den Zuschauer unbewußt) „postiv“ nett ins Bild zu setzen (in Bücherumgebung, hell/freundlich). Dagegen als totaler Kontrast der Mann vom Berliner Kreis-CDU, mit praller Großaufnahme per Teleperspektive ins (errötende*) Gesicht, eine Art „Verhör-Perspektive“ mit der Zuschauer oftmals unbewußt „Beschuldigt“ verbinden. Wer selbst langjährige Praxis als Kameramann hat, der erkennt solche Feinheiten.

Kurzum zog man beim RBB alle, auch die fiesesten Register!

* Hier war wohln absichlich der „Weißabgleich“ unkorrekt bzw. die dabei meist übliche „Automatik“ abgeschaltet.

Feststellung

Bleibt noch festzuhalten, dass EIKE nicht nur laut Satzung überparteilich ist, einige Mitglieder aber in politischen Parteien aktiv sind, sich jedoch zu überparteilicher Zusammenarbeit verpflichtet haben. Ich für meinen Teil nehme mein Grundrecht auf Betätigung in einer Partei wahr, die auf dem Boden des Grundgesetzes steht- in diesem Falle in der AfD- und alle anderen Parteien, die diesen Anforderungen genügen, gern und umfassend von EIKE Rat und Tat bekämen, wenn sie das denn wollten.

 

Anhang;

Zitate – alle Hervorhebungen von mir

Die Bundeszentrale für politische Bildung definiert den Unterschied zwischen Propaganda und Nachrichten so

„Charakteristisch für Propaganda ist es, dass die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht dargelegt und Meinungen und Informationen vermischt werden.“

 

Patrizia Schlesinger rbb Intendantin; Mail vom 17.1.18 17:22

Der rbb lässt sich vor niemandes Karren spannen und ist nicht beeinflussbar – das ist unser oberstes Gebot. 

Und

Alle Kolleginnen und Kollegen berichten unabhängig und recherchieren vor der Ausstrahlung von Beiträgen gründlich – dafür sind sie ausgebildet… 

 

René Althammer   Chef vom Dienst „kontraste“zur Sendung vom 1. Juni Trump Parisaustritt Mail vom 3.7.17 17:50 Uhr

„…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „

Markus Pohl Macher des Kontraste Beitrages über AfD und Klimaleugner (18.1.18) Mail vom 25.11.7 11:39 Uhr

Zu Ihrem Wunsch nach Autorisierung: Nein, das geht leider nicht. Und zwar aus prinzipiellen Erwägungen. Das hätte auch jeder Regierungspolitiker gerne, dass er Aussagen vor Ausstrahlung autorisieren kann. Das hat nichts mit AfD oder mit dem Thema zu tun. Wir bemühen uns um einen fairen Umgang, aber eine Vorzensur durch einen Gesprächspartner können wir nicht zulassen (wäre auch angesichts unserer Produktionsbedingungen komplett unpraktikabel), das gehört für uns zum journalistischen Selbstverständnis.

Meine Antwort vom 25.11.17 13:05 an Markus Pohl

Von einem fairen Umgang war im Beitrag vom 1.6.17 nichts zu merken. Das Gegenteil kam rüber, nämlich  Häme, Diffamierung und tlw. Desinformation. Und an eine Vorzensur hatte ich auch nicht gedacht, sondern nur daran, dass sicher gestellt ist, dass das, was ich sage und meine nicht durch z.B. weglassen entstellt oder gar ins Gegenteil verkehrt wird. Das ist leider heute gängige Praxis. 

Wenn Sie versprechen wirklich fair zu sein, gut, dann lasse ich es darauf ankommen. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans-Peter Klein

* Weglassen:
Sie lassen selber oben den Teil der Sendung weg, wo Sie sich weigern Auskunft über Ihre Spender (EIKE) zu veröffentlichen.

* Treibhaus-Effekt:
Lesch sagt, der TH-Effekt beruht auf dem physikalischen Phänomen, das das CO2-Molekül mit langwelliger (Wärme-) Strahlung, die von der Erde reflektiert wird, in Resonanz gerät und dadurch ein Teil jener Strahlung wieder zur Erde zurück reflektiert wird. Dieses Resonanz-Phänomen tritt wohl nicht auf bei der voraus gegangenen kurzwelligen Strahlung, die vom Weltall auf die Erdoberfläche trifft, sie wird quasi durch gelassen. Den TH-Effekt gibt es ja auch auf anderen Planeten mit einer Atmosphäre.

Wenn dem also so ist, dann ist das so und hat nichts mit Politik oder sogar Ideologie zu tun.

Das sich die CO2-Menge durch Ausstoß von Verbrennungsabgasen im Großmaßstab in der Atmosphäre/ den Ozeanen anreichert, ist ebenso wenig Politik oder Ideologie. Es ist nunmal schlicht und einfach so, wo denn sonst?

Politisch dabei ist einzig die Bewertung:
- Ist das nun Gut oder Schlecht
- wollen wir das oder wollen wir es nicht?
- welchen Primärenergieträgern geben wir den Vorzug: Fossil, Nuklear, Erneuerbar?

Warum sich die AfD auf die EIKE-Argumentationslinie eingeschossen hat und dabei beharrt, bleibt mir ein Rätsel.

Die Antwort von Dr. Alice Weidel fand ich daher unbefriedigend und unwissenschaftlich.
Das kleine Dosen großes bewirken kennen wir doch alle:
- beim Alkoholgehalt im Blut (Promille)
- bei Medikamenten (mgramm)
- Duftstoffe bei Insekten, Säugetieren
- usw.

Das dem EIKE-Argumentationsmuster überwiegend "alte Männer" folgen, meine ich zumindest auch hier bei Freie Welt zu beobachten, lasse mich jedoch gerne eines besseren belehren.

MfG, HPK

Gravatar: Heinz Becker

Ach, der Herr Klein mal wieder. Sie scheinen sehr viel Zeit zu haben und nur darauf zu warten, mal wieder gegen EIKE stänkern zu können. Oder irre ich mich? Wie wäre es einmal mit eigenen Sachargumenten, oder haben Sie ausgehend von Ihrem FreieWelt-Beitrag zu der Energie"speicherung" mit Zügen der Bahn Ihre naturwissenschaftlich-technischen Lücken immer noch nicht schließen können?

Gravatar: Emmanuel Precht

Kurz: Lesch, ein "Hohe Priester" der Grünangelischen Kirche hat als solcher eine zufriedenstellende Arbeit abgeliefert. Hat ihn schon mal wer übers Wasser laufen sehen? Er behautet ja immer er könne es.

Gravatar: Aventinus

Bei Lesch handelt es sich um einen typischen Fall von Narzissmus.

Gravatar: Hand Meier

Ich kann nur Allen empfehlen, sich klüger machen zu lassen, um die Fakten zu sehen und sich dieses Video anzuschauen https://www.youtube.com/watch?v=0PA3E4x3QfU

Dabei wird so vieles an eindeutigem, und vorsätzlichem Betrug klar.
Die Riege dieser Betrüger lässt ja auch hier ihren Dampf ab.

Gravatar: Haedicke

Lesch sagt... Lesch hat immer was zu sagen! Und er macht auch gern Ansagen. Nur sich unterhalten, das möchte er nicht. Das ist unter seinem Niveau. Wer ist Lesch? Astrophysiker - einer von vielen.
Wenn der CO2-Anteil in den Herbst- und Wintermonaten in der Atmosphäre steigt, führt das zur Erwärmung - wegen Resonanz natürlich. Natürlich! Erwärmung. Im Winter. Aha.
Oder ist es doch die Sonneneinstrahlung? Und die kommt von der Sonne. Die erdreistet sich doch nicht etwa das Klima zu machen und das menschliche Tun als so gering-wertig vorzuführen?
Wir bräuchten also einen kosmischen Sonnenschirm. Haben wir schon - wird HAARP genannt.
Verrückte überlassen nichts dem Zufall, auch nicht den kleinen Dosen und Flaschen von ... Halluzinierenden?

Gravatar: Nathan Warszawski

Selbst wenn die Klimaerwärmung ausschließlich Menschen Gemacht sein sollte, gibt es keinen Hin- oder Beweis, dass durch Senkung von CO2 die Klimaerwärmung gestoppt wird.
Ein Auto, dass im freien Fall von einer Brücke in die Tiefe stürzt, hört nicht auf zu fallen, wenn der Fahrer nicht mehr aufs Gaspedal drückt.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Nathan Warszawski 23.01.2018 - 01:08

Ihr Ansatz öffnet ein wenig die Tür, man sollte ihn dann aber auch zu Ende denken.
Der anthropogene Anteil der Klimaerwärmung muss mit unseren Emissionen zu tun haben, also gilt es die zu verringern, die CO2-Emissionen sind dann automatisch "nur" ein Teil davon.

Beim Auto dass ins Schleudern kommt und auf einen Abhang zurast, lohnt sich sehr wohl die Reduktion der Geschwindigkeit, ein gefühlvolles Betätigen der Bremse und eine Kurskorrektur.

Einmal im freien Fall, haben wir keine Einflussmöglichkeiten mehr, dann "nimmt die Natur ihren freien Lauf", sprich die Natur pendelt sich gnadenlos auf einem unbekannten neuen Niveau ein und wir Menschen können nur noch reagieren, nicht mehr agieren, Ende offen.
MfG, HPK

Gravatar: Heinz Becker

Guten Morgen, Herr Klein, habe schon auf Ihren Kommentar gewartet. Womit begründen Sie eigentlich Ihre kühnen Behauptungen? Jetzt kommen Sie bitte nicht mit dem (deutschen) Konsens, Konsens ist in der Wissenschaft außer bei Naturgesetzen eher ein Zeichen deren Versagens.

Gravatar: Jutta Erdmann

Sehr geehrter Hr. Klein,

also Ihr Vegleich mit dem Auto...so was von physikal. unpassend.
Ich verstehe ja, wenn Menschen Angst vor Veränderungen haben, wobei die des Klimas unsere kleinste Sorge sein sollte, aber eine Schwankung der globalen Temperatur um 0,5 Grad in 100 Jahren um den Mittelwert von 15 Grad ist nicht der Überbringer von Armageddon.
Das seriöse Organisationen gar eine Abkühliung in den letzten Jahren messen ist aber echt jetzt eine Frechheit!
Wenn Ihnen das Klima Sorgen macht, so seien Sie versichert, es hat sich immer geändert und wir werden uns anpassen. Die Menschen um das jahr 1000 hatten auch Ihre Probleme. Kein Gletscher auf der Zugspitze dafür Schafsweiden. Und die im 19 Jh. erst, einfach mal eine kleine Zwischeneiszeit.
Ja das Klima kann man NICHT RETTEN
und die Retter auch nicht.

Gravatar: Hand Meier

@ Herr Hans Peter Klein,

was beabsichtigen Sie mit solchen Texten?

„Das dem EIKE-Argumentationsmuster überwiegend "alte Männer" folgen, meine ich zumindest auch hier bei Freie Welt zu beobachten, lasse mich jedoch gerne eines besseren belehren“.

Sagen Sie mal wie alt sind Sie denn, und in welcher „Lauterkeit“ beteiligen Sie sich an „einer Betrachtung von Wunsch und Wirklichkeit“?

Wie Sie sehen ergreift auch „eine Frau - Jutta Erdmann“ mit Sinn für die Realität, Ihre Schein-Kompetenz auf, mit der Sie hier ständig Ihre neckischen Auslassungen einstellen.
Wenn Sie zusammen mit den Wende-Spezialisten Stemmer & Diehl uns hier zutexten, dann mit absoluter Sicherheit nicht, um der Wahrheit einen Bruchteil näher zu kommen.
Wer meint, damit etwas zu erreichen, kommt mir so glaubhaft, ehrlich und intelligent vor, wie Frau Maischberger, wenn sie einen souveränen Kanzler Österreichs, als alte Schickse blöd anmacht, und nicht schnallt was sie sich da für einen Totalschaden leistet.
MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Jutta Erdmann schreibt am 23.01.2018 – 12:55
„Die Menschen um das jahr 1000 hatten auch Ihre Probleme. Kein Gletscher auf der Zugspitze dafür Schafsweiden.“

Mal wieder bei EIKE vorbei geschaut Frau Jutta Erdmann ?

Ist nicht Ötzi der Mann aus dem Eis seit über 5000 Jahren unter Eis und Schnee gewesen ?
Wie soll das gehen wenn vor 1000 Jahren selbst auf knapp 3000 m alles Eisfrei gewesen ist und die Schafe das saftige grün genossen haben?
Die Ötzi Fundstelle liegt ja nur einige hundert Meter höher als die Zugspitze.

Die Schwankung der globalen Temperatur, sagen wir mal der Temperaturerhöhung hat zumindest an der Fundstelle von Ötzi die Temperatur merklich abgehoben.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Jutta Erdmann schreibt am 23.01.2018 – 12:55
„Das seriöse Organisationen gar eine Abkühliung in den letzten Jahren messen ist aber echt jetzt eine Frechheit!“

Der deutsche Klimaatlas vom DWD Deutsche Wetterdienst, sagt aber was anderes, nur mal eine Blick rein werfen und die Messwerte der einzelnen Messtationen kann man auch beim DWD einsehen wenn jemand der Meinung ist das da geschummelt wird.

Der Deutsche Wetterdienst ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

MfG

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Herr Meier (Spitzname: Handy?)
Was ich beabsichtige ?

Aufklärung, auf der Basis von
- begründeten Daten und Fakten mit Quellenangaben
- logischer Argumentation
- bei subjektiven Wertungen z.B. Risikobewertung, Schadenbewertung, Interessenkonflikten usw. meine Position klar benennen und begründen

Im Stil bemühe ich mich um Klarheit und Wahrheit gewürzt mit einem Schuss Ironie aber nicht beleidigend oder gar diffamierend, bin ja nur ein kleines Sünderlein.
MfG, HPK

Gravatar: Hans  Diehl

Hallo Hand Meier.

Ich warte immer noch auf die Antwort auf meine Frage.

Warum steigen, die Strompreise für die Verbraucher, obwohl sich die Börsenpreise, sprich Strom beschaffungskosten seit 2009 mehr als halbiert haben.

So jetzt mal ran, und erklären Sie allen die hier mit lesen warum das so ist, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen.

Gravatar: Udo Stemmer

Hand Meier schreibt am 23.01.2018 - 16:27
„Das dem EIKE-Argumentationsmuster überwiegend "alte Männer" folgen.

Und so ist die Realität:
Internationale Klima- und Energiekonferenz von EIKE

http://www.pfalz-express.de/wp-content/uploads/2014/04/eike.jpg

Da sehe ich keinen der unter 30 oder 40 Jahre, so auf den ersten Blick, meisten sind 60+.

Auch ist mir aufgefallenen das bei EIKE steht:
„Bei insgesamt etwa 130 Tagungsteilnehmern“
Wenn mal mal so grob durchzählt komme ich auf ca. 80 Personen.
Hat da EIKE wieder mal Probleme mit den Zahlen ?

MfG

Gravatar: Hand Meier

Hand Meier 23.01.2018 - 19:46

@Diehl
[...] dann würden Sie vielleicht manches begreifen https://www.welt.de/wirtschaft/article172515532/Strompreis-Irrsinn-der-Energiewende-wird-von-GroKo-irgnoriert.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web

Erstens steigen die Stromverbraucherpreise jährlich durch die höheren Summen an Vergütungen von privilegiertem Wind.-, Solar- und Gärgas-Strom, was Sie wahrheitswidrig bestreiten. https://de.sputniknews.com/infographiken/20170627316351672-strompreise-in-europa-infografik/

Zweitens muss dieser zuvor schon hoch vergütetet private Luxus-Strom von dieser Leipziger „Börse“ entsorgt werden, und zwar zu Schleuderpreisen, da er zur Unzeit anfällt. Auch das, weigern Sie sich einzugestehen. https://www.pravda-tv.com/2017/05/energiewende-40-millionen-euro-fuer-oekostrom-entsorgung-an-nur-einem-tag/

Drittens müssen sämtliche konventionellen Kraftwerke permanent, mit allen Betriebskosten laufen, um die Lücken der Windmühlen und Solarpaneelen auszugleichen, was deren Wirtschaftlichkeit hoch strapaziert, und auch das bestreiten Sie. http://www.achgut.com/artikel/spirit_of_bullshit

Offensichtlich sind Sie ein ganz übler Finger, der sich möglicherweise dafür rächen will, in Anlagen investiert zu haben, und dabei sehr viel Geld in den Sand gesetzt zu haben, denn mir sind keine Gewinner um Frank Asbeck oder ähnliche Rosstäuscher bekannt.
Lassen Sie mich zukünftig in Ruhe, oder geben Sie mir Ihre Anschrift.

Gravatar: Armin Helm

@ Heinz Becker & Hand Meier

DON'T FEED THE TROLLS!

:)

Gravatar: Hand Meier

@ Hans Kolpak,

ich danke Ihnen für die Links zu den Videos.
MfG

Gravatar: Michael Löhr

Ich halte die Energiewende a la Deutschland für den größten ideologischen, wissenschaftlichen und finanziellen Schwachsinn, der je von einem Land "ersonnen" worden ist.

Die sogenannte Klimaerwärmung durch CO2 geht mir sonstwo vorbei, weil eine Klimaerwärmung nicht nur Nachteile bringt, sondern durchaus auch Vorteile haben kann, was leider immer vergessen wird.

Von daher lese ich nicht mehr bei EIKE und auch hier überfliege ich die Texte nur, weil es fürchterlich langweilig und langatmig ist und weil niemand die gegnerische Seite "bekehren" kann.

Mich interessieren nur die tatsächlichen Fakten dieser Energiewende.

Ist es so langsam mal möglich eine Großstadt wie Frankturt ausschließlich mit Erneuerbaren am Leben zu halten? Nein! Davon ist man Lichtjahre entfernt. Man schafft es ja noch nicht mal einen Weiher mit 500 EW, zudem noch ohne Industrie, ausschließlich mit Erneuerbaren zu versorgen.

Ist die deutsche Energieversorgung ökologisch? Nein! Wenn ich sehen will, wie ökologisch Strom erzeugt wird und zwar schon seit Jahrzehnten, sehe ich mir z.B. die Seite "electriccitymap.org" an. Frankreich, Finnland, Norwegen und Schweden machen es vor. Entweder hat man Wasser und/oder Atom.

Die Tage habe ich irgendwo gelesen, dass bisher ca. 10.000 Tonnen Atommüll angefallen sind. Wenn ich mir dann die jahrzehntelange sichere und saubere Stromversorgung ansehe, mit den entsprechenden Mengen und das auf meine Person umrechne, habe ich vermutlich selbst nur ein paar Gramm dieser "Ressourcen" verbraucht. Verglichen mit meiner wöchentlichen Tankfüllung von 50 bis 60 Litern Diesel, ist der Energieverbrauch bei der Kernenergie von daher Witz.

D.h., ich bin für die weitere Forschung bei der Kernenergie, weil nur sie fantastische Möglichkeiten zur Ressourcenschonung bietet (siehe auch James Lovelock u.a.) und sie von daher tatsächlich ökologisch ist. Bis es vielleicht mal die Kernfusion gibt.

Und der nächste Witz sollen dann E-Autos sein, die nur ein Spielzeug für Besserverdienende sind. Hat sich eigentlich mal jemand überlegt, wie die Gegend um die Mehrfamilienhäuser in unseren Städten aussehen soll, wenn in der Nacht die Stromkabel aus den Fenstern raushängen, um die Karren aufzuladen? Denn keine Stadt und kein Versorger kann es sich leisten überall und flächendeckend Ladestationen zu bauen. Von daher halte ich synthetisch hergestellte Kraftstoffe in Verbindung mit Brennstoffzellen schon für sinnvoller.

Meine Energieversorgung würde so aussehen:
70 % Kernenergie und der Rest von mir aus mit Windrädern und Solaranlagen, sowie diversen Gaskraftwerken, falls Sonne und Wind mal wieder schlapp machen.

Das hätte etwas mit Vernunft zu tun. Dazu benötigt es aber aufgeklärte und nüchtern denkende Menschen und keine Angsthasen, die durch den Idiotenterror der Medien und Grünen völlig verunsichert worden sind. Schweden, Finnen, Japaner, Franzosen usw., sind keine dummen Selbstmörder, sondern neigen anscheinend zu einer rationalen Sicht der Dinge, zu der wir Deutschen schon lange nicht mehr fähig sind. Wir versuchen ja auch schon seit 30-40 Jahren unser Bildungssystem zu verbessern. Mit durchschlagendem Erfolg.

Nun denn....

Gravatar: Hans Diehl

Michael Löhr sagt.
Mich interessieren nur die tatsächlichen Fakten dieser Energiewende.

@Michael Löhr
Schön, dass Sie sich nur für die „tatsächlichen“ Fakten der Energiewende interessieren.

Tatsächlich Fakt ist, dass die Großhandelspreise sinken, wegen der vorrangigen Einspeisung von EE Strom, aber die Verbraucherpreise ständig steigen.

Siehe hier:
http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Und hier:
http://solarbetreiber.de/tl_files/solarbetreiber/platzhalter/aee_strompreis_beschaffung_eeg_umlage_2009_15.jpg

In der Praxis bedeutet das, dass die Verbraucher ständig mehr für Strom bezahlen müssen, obwohl die Versorger sich von Jahr zu Jahr den Strom billiger beschaffen können.

Ich hoffe ich habe Ihr Interesse auf wesentliche Fakten der Energiewende lenken können.

Gravatar: Klaus Widmann

@Hans Diehl 24.01.2018 - 17:19
vielleicht haben Sie für uns dumm gebliebene einen heißen Tipp, wie und wo wir Strom zum Großhandelspreis beziehen können?
Scherz beiseite, Sie und Ihre Mitstreiter wollen oder können einfach nicht kapieren, daß den Endverbraucher der Großhandelspreis Null interessiert. Der merkt nämlich nur, daß sein Strompreis von Jahr zu Jahr steigt.
Fakt ist, daß die Versorger sich den Strom immer billiger wegen des EE Anteils beschaffen, insofern gebe ich Ihnen recht. Aber warum ist das so? Weil Ihr toller EE Strom nicht speicherbar ist und es deshalb zu einem Überangebot kommt.
NfG

Gravatar: Udo Stemmer

Gravatar: Michael Löhr
Michael Löhr 24.01.2018 - 15:15
„Die Tage habe ich irgendwo gelesen, dass bisher ca. 10.000 Tonnen Atommüll angefallen sind.“

Herr Michael Löhr, vor einigen Tagen bei EIKE nachgelesen ?

Im Atommüllreport für das Kernkraftwerk Greifswald 1-5 werden bereits ca. 100.000 Tonnen radioaktive Abfälle genant und wir haben in Deutschland ca. 30 Kerntechnische-Anlagen.

http://www.atommuellreport.de/daten/greifswald.html

Herr Michael Löhr,
verraten Sie doch mal welche Quelle die ca. 10.000 Tonnen Atommüll für Deutschland aufruft, oder wieder nur FAKE NEWS ??????


Michael Löhr schreibt am 24.01.2018 - 15:15
„Ich halte die Energiewende a la Deutschland für den größten ideologischen, wissenschaftlichen und finanziellen Schwachsinn, der je von einem Land "ersonnen" worden ist.“
„Mich interessieren nur die tatsächlichen Fakten dieser Energiewende.“

Herr Michael Löhr,
lassen Sie Fakten sprechen und verraten Sie uns die.


Michael Löhr schreibt am 24.01.2018 - 15:15
Verglichen mit meiner wöchentlichen Tankfüllung von 50 bis 60 Litern Diesel, ist der Energieverbrauch bei der Kernenergie von daher Witz.

Die 50 bis 60 Litern Diesel entsprechen so ca. = 1200 km Fahrstrecke.
Das sind ca. 62.000 km im Jahr und da braucht ein E-Auto so ca. 9.300 kWh und die liefert bereits eine 10 kWp PV-Anlage, Kostenpunkt ca. 10.000 €.

Der Diesel von Herr Michael Löhr kostet Jährlich so um die 3.600 € (ca. 1,16€/l), also in in 3 Jahren sind die kosten von der PV eingespart beim Kraftstoff und ab den Jahr 4 kostet der „Kraftstoff“ bei E-Auto ……….€.


Michael Löhr schreibt am 24.01.2018 - 15:15
Meine Energieversorgung würde so aussehen:
70 % Kernenergie und der Rest von mir aus mit Windrädern und Solaranlagen, sowie diversen Gaskraftwerken, falls Sonne und Wind mal wieder schlapp machen.

Herr Michael Löhr,
Ihnen ist sicher bekannt das bei der Kernkraftwerk bei den Neubauten ca. 11 Cent/kWh + Inflationsausgleich + 35 Jahre Einspeisevergütung + Staatsbürgschaften zu stemmen sind.

Bei der Windkraft, auch in England sehen ca. 6 Cent/kWh auf der Rechnung ohne Staatsbürgschaften ohne Inflationsausgleich und nach 20 Jahren ist Schluss.

Bei PV (in D) sehen auch nur noch 5 bis 6 Cent/kWh auf der Rechnung ohne Staatsbürgschaften ohne Inflationsausgleich und nach 20 Jahren ist Schluss.


Michael Löhr schreibt am 24.01.2018 - 15:15
„Schweden, Finnen, Japaner, Franzosen usw., sind keine dummen Selbstmörder, sondern neigen anscheinend zu einer rationalen Sicht der Dinge, zu der wir Deutschen schon lange nicht mehr fähig sind.“

Franzosen = Ursprünglich hätte das AKW in Flamanville bereits 2012 in Betrieb gehen sollen, doch die Bauzeit verzögerte sich, die Kosten von ca. 3 auf ca. 10,5 Milliarden Euro stiegen.

Finnen = Ursprünglich hätte das AKW in Olkiluoto bereits 2012 in Betrieb gehen sollen, doch die Bauzeit verzögerte sich, die Kosten von ca. 3 auf ca. 9 Milliarden Euro stiegen.

MfG

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Michael Löhr 24.01.2018 - 15:15

Kann es sein, dass Sie zu vereinfachter Lego-Logik neigen ?

* Viel hilft viel, also hilft wenig wenig,
* Was nicht ist, das wird wohl nichts, und wenn doch, dann nehmen wirs gerne mit, und wenn nicht, nach mir die Sintflut.

Kostproben:
* Kernenergie ist ... ökologisch. Bis es vielleicht mal die Kernfusion gibt.
Sorry, das ist noch nicht mal Lego-Logik, das ist Unlogik pur. Wie ist es denn dann, wenns mal die Kernfusion gibt?

* Ist es so langsam mal möglich eine Großstadt wie Frankturt ausschließlich mit Erneuerbaren am Leben zu halten?
Sorry, keine Stadt kann sich aus sich aus sich selbst heraus am Leben erhalten, sie alle brauchen einen kontinuierlichen Zustrom aller Art von außen, rund um die Uhr. Es sind gerade die Erneuerbaren, die diesen täglichen externen energetischen Zustrom deutlich verringern können

* Ihre Einstellung zum Atommüll ist ein zynischer Witz, eben : Nach mir die Sintflut.
MfG, HPK

Gravatar: Michael Löhr

An Herrn Stemmer zum Atommüll:

www.kiefermedia.de/fakten/atommuell

...ich lag also mit meinen 10.000 Tonnen bisher gar nicht so falsch. Bis zum Jahr 2022 sollen es dann 17.200 Tonnen sein. D.h. nach wir vor, es sind lediglich ein paar Gramm Ressourcenverbrauch und Abfall, die meine Person in 40 Jahren Versorgung mit "Atomstrom" betreffen. Das ist schlichtweg genial wenig.


Auf Ihren sonstigen auswendig gelernten Käse habe ich keine Lust einzugehen, weil es reine Zeiträuberei ist, die zu nichts führt.

Sie gehören auch zu der Spezies, die nicht alles glauben sollte was Sie so denkt.:-)))

Ich schenke Ihnen aber auch noch einen Link:


www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-der-atomausstieg-ist-ein-grosser-fehler-interview-a-1178009.html

Gravatar: Hans Diehl

Klaus Widmann sagt.
Scherz beiseite, Sie und Ihre Mitstreiter wollen oder können einfach nicht kapieren, daß den Endverbraucher der Großhandelspreis Null interessiert. Der merkt nämlich nur, daß sein Strompreis von Jahr zu Jahr steigt.
Fakt ist, daß die Versorger sich den Strom immer billiger wegen des EE Anteils beschaffen, insofern gebe ich Ihnen recht. Aber warum ist das so? Weil Ihr toller EE Strom nicht speicherbar ist und es deshalb zu einem Überangebot kommt.


@ Klaus Widmann
Faktisch sind Sie auf dem richtigen Wege, bis auf einen Punkt.

Ist Ihnen bekannt, dass das einmal anders geregelt war ??

Vor der EEG Neuordnung, die ab 2010 gilt bekamen die Stromversorger den EE Strom entsprechend ihrem Bedarfsvolumen anteilmäßig, zwingend zugeordnet.
Den Restbedarf mussten sie sich konventionell beschaffen. Mit anderen Worten, die Konventionellen mussten angepasst werden.

Der EE Strom war, bis auf geringe Prognoseabweichungen erst mal weg.

Ab 2010 der EEG Neuordnung ist das anders. Die EE sind zusätzlich zum Vermarkten an die Börse verbannt worden, mit der Konsequenz die im Folgenden deutlich gemacht wird.
Zitat IWR
Der steigende Anteil erneuerbarer Energien hat am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen geführt. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage Zitat Ende.

Wenn Sie nun Ihre richtige Betrachtung durch diese Tatsache ergänzen, wissen Sie wo das Überangebot , mit all den Folgen herkommt..


Eine der gravierendsten Folgen ist das „Paradoxon“ das seit 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die EEG Umlage. Deshalb ist auch seit dem die EEG Umlage, und ihr Strompreis so rapide nach oben gegangen.

Schauen Sie mal was der Ex Chef vom Fraunhofer Institut dazu sagt.


https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI



MfG

Gravatar: Dirk S

@ Udo Stemmer

Ohne auf die Mengen eingehen zu wollen: Radioaktive Abfälle sind nicht immer Atommüll. Atommüll ist eine Teilmenge der radioaktiven Abfälle.

@ Hans-Peter Klein

Zitat:"Wie ist es denn dann, wenns mal die Kernfusion gibt?"

Dann gibt es Energie im Überfluss und das ohne nennenswerte radioaktive oder CO2-Belastung. Denn das Endergebnis der Fusion ist im Idealfall neben Energie Helium (das man dann in Luftballons abfüllen könnte, freuen sich die Kinder).

Wobei: Die Kernfusion selber gibt es schon, die treibt unter anderem die ganzen Solarzellen an: Die Sonne gewinnt ihre Energie aus der Kernfusion. Und dann gibt es noch die Wasserstoffbomben, die arbeiten auch mit (unkontrollierter) Kernfusion. Was noch nicht klappt, ist eine kontrollierte Fusion in einem Reaktor, die lange genug aufrechterhalten werden kann, um mehr Energie abzugeben als sie beim Start aufnimmt. Aber es gibt da vielversprechende Konzepte, die bestimmt in "50 Jahren" das Ziel erreichen (die Entwickler von Fusionsrektoren sagen schon seit rund 50 Jahren "in 50 Jahren", ist inzwischen so 'ne Art Running Gag).

Ergänzende Grüße,

Dirk S

Gravatar: Armin Helm

@ Dirk S

Bis wir die Kernfusion haben können wir uns mit dem DFR behelfen... vorausgesetzt man überwindet die Indoktrination, die die Öffentlichkeit auf dem von Angst beherrschten Pseudo-Wissensstand der 70er und 80er Jahre hält.

https://dual-fluid-reaktor.de/index.php

Gravatar: Dirk S

@ Armin Helm

Hört sich auf dem ersten Blick nicht schlecht an. Dass ein Bau in DE aus ideologischen Gründen scheitern dürfte, sehe ich auch so.

Ideologiefreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Udo Stemmer

Michael Löhr schreibt am 25.01.2018 - 10:14

"...ich lag also mit meinen 10.000 Tonnen bisher gar nicht so falsch. Bis zum Jahr 2022 sollen es dann 17.200 Tonnen sein. D.h. nach wir vor, es sind lediglich ein paar Gramm Ressourcenverbrauch und Abfall, die meine Person in 40 Jahren Versorgung mit "Atomstrom" betreffen. Das ist schlichtweg genial wenig."

„mit meinen 10.000 Tonnen bisher gar nicht so falsch“ na ja sind ja nur +72% und die sollen innerhalb der nächsten 4 Jahre anfallen.
Kernkraftwerke sind ja bereits seit über 50 Jahre in Deutschland am Start und in den nächsten 4 Jahren wird ja der Anteil an Atomstrom bis auf 0% heruntergefahren.

Nur in Asse sollen in der Einlagerungsphase 1965 bis 1978 ca. 16.000 Abfallbehälter mit Radioaktivem Müll eingelagert worden sein, da hab ich an ihren 10.000 Tonnen doch so leichte zweifel, da vom 1978 bis 2018 (2022) ja auch noch was an Radioaktivem Müll um die Ecke gekommen ist.

Dann gibt es ja noch den Schacht Konrad, wo so ca. 300.000m³ an Radioaktivem Müll gelagert werden soll.



Michael Löhr schreibt am 24.01.2018 - 15:15
„Meine Energieversorgung würde so aussehen:
70 % Kernenergie und der Rest von mir aus mit Windrädern und Solaranlagen, sowie diversen Gaskraftwerken, falls Sonne und Wind mal wieder schlapp machen.“

Da kommen aber dann jedes Jahr ca. 1050 Tonnen dazu bei Ihren ca. 70% Strom aus Kernenergie und nach 40 Jahren sind es dann ca. 42.000 Tonnen.



Michael Löhr schreibt am 24.01.2018 - 15:15
„Auf Ihren sonstigen auswendig gelernten Käse habe ich keine Lust einzugehen, weil es reine Zeiträuberei ist, die zu nichts führt.“

Sehr gute und überzeugende Argumente haben Sie da gebracht Herr Michael Löhr, ich bin beeindruckt.

Zumindest habe Sie eingesehen, verstanden das die Preise vom kWh aus einem neuen Kernkraftwerk ca. das doppelt sind als von einem neuen Windrad oder PV-Anlage und wenn der Wind weht oder die Sonne scheint das AKW Pause machen kann.

#


Dirk S schreibt am 25.01.2018 - 10:43
„Ohne auf die Mengen eingehen zu wollen: Radioaktive Abfälle sind nicht immer Atommüll. Atommüll ist eine Teilmenge der radioaktiven Abfälle.“

Aber nur theoretisch, in Deutschland und auch in Japan hat man breites Leergeld bezahlt.
Dirk S schreibt am 25.01.2018 - 10:43
„Dann gibt es Energie im Überfluss und das ohne nennenswerte radioaktive oder CO2-Belastung.“

O.K. dann kostet das kWh noch 2 Cent + 7 Cent Netzdurchleitung sind dann 9 Cent/kW in 20 Jahren.

In 20 Jahren sind die heutigen PV-Anlagen abbezahlt und das kWh kostet den Leuten noch 1 bis 2 Cent an der eigen Steckdose.
Da hat Kernfusion mit 2 Cent/ kWh keine Chance und fraglich ist ja auch noch ob die 2 Cent jemals erreicht werden, da sind 5 bis 10 Cent/kWh wesentlich realistischer, nur für die Herstellung.

#

Armin Helm schreibt am 25.01.2018 – 14:55
„Bis wir die Kernfusion haben können wir uns mit dem DFR behelfen... „

Bein Dual Fluid Reaktor wird doch bereits seit 20 , 30 herumgeirrt und nicht Kongresses hat sich geschehen, nur die Kosten sind gestiegen.
New Nuclear ist doch ein „Rohrkrepierer“

#

Dirk S schreibt 25.01.2018 - 16:09
„Dass ein Bau in DE aus ideologischen Gründen scheitern dürfte, sehe ich auch so.“

Aus Wirtschaftlichen gründen scheitert ein Neubau in Kernkraftsektor erst man, wenn von neuen Windkraftanlagen und PV-Anlage das kWh für ca. 5 Cent/kWh kommt.

Herr Dirk S,
kein Investor verbrennt sich die Finder, außer er kann die Steuerzahler mit ins Boot zu nehmen um die Verluste auszugleichen.

MfG

Gravatar: Dirk S

@ Udo Stemmer

Zitat:"Aber nur theoretisch"

Nein, auch praktisch. Radioaktive Abfälle entstehen auch in der Medizin, Forschung etc. Womit "Atommüll" aus AKW nun mal eine Teilmenge des Oberbegriffs "radioaktive Abfälle" ist.

Zitat:"Da hat Kernfusion mit 2 Cent/ kWh keine Chance"

Sie haben keine Ahnung, um was für Energiemengen es dabei geht. Da können Sie mit Ihren Solarzellen einpacken.

Zitat:"Bein Dual Fluid Reaktor wird doch bereits seit 20 , 30 herumgeirrt und nicht Kongresses hat sich geschehen, nur die Kosten sind gestiegen."

Gut Ding will Weile haben. Zumal erst 2012 Patente eingereicht wurden.

Zitat:"New Nuclear ist doch ein „Rohrkrepierer“"

Nö. Nur weil Sie kein Fan dieser Technik sind, muss sie kein Rohrkrepierer sein. Besonders schön: Man kann "Atommüll" im laufenden Betrieb gleich mit vernichten.

Zitat:"kein Investor verbrennt sich die Finder, außer er kann die Steuerzahler mit ins Boot zu nehmen um die Verluste auszugleichen."

Genau, deshalb investiert ja auch niemand in irgendwas. Quark, investiert wird, wenn es sich finanziell lohnt. Wenn man natürlich das Risiko auf andere abwälzen kann, klar macht man, nimmt man mit.

Was den DFR betrifft: Wenn man sich den Artikel ansieht, der über http://www.freiewelt.net/blog/dual-fluid-reaktor-fachlich-begutachtet-10055573/ verlinkt ist, dann findet man unten Werte, aus denen man die abgeschätzte erzeugbare Strommenge errechnen kann. 1500 MW, 8300 Volllaststunden pro Jahr und 50 Jahre Betrieb ergeben 622,5 TWh an Strom, was bei einem Verkaufspreis ab Generator von 1ct/ kWh rund 6 Milliarden Euro in 50 Jahren macht. Davon lässt sich schon so einiges finanzieren. Und es würde vermutlich Investoren dafür geben, wenn nicht die Politik ihren Nuschel dazwischen hätte.

Strahlende Grüße,

Dirk S

Gravatar: Michael Löhr

Sehr geehrter Herr Stemmer,
mich stört der Atommüll nicht die Bohne. Nur derjenige der geistig völlig derangiert ist, will Brennstäbe, die zudem noch über 90 % Restenergie verfügen, somit noch ein Wertstoff sind, für ca. 30.000 Generationen unter der Erde verbringen.

www.wiwo.de/technologie/green/tech/atommuell-australien-will-radioaktiven-abfall-mit-neuem-kraftwerk-weiternutzen/13551992.html

Und wenn es die Australier nicht machen, dann machen es die Russen, die USA, Finnland, Schweden, Frankreich, England usw..

Anstatt der Bevölkerung Ewigkeitskosten aufs Auge zu drücken, wie es die vereinten grünen Dummköpfe in Deutschland vorhaben, werden andere Länder die ungenutzten Brennstäbe noch nutzen und wir könnten daraus auch noch ein Geschäft machen, wenn wir selbst nicht zur Kernenergie zurück wollen.

Udo Stemmer:
"Zumindest habe Sie eingesehen, verstanden das die Preise vom kWh aus einem neuen Kernkraftwerk ca. das doppelt sind als von einem neuen Windrad oder PV-Anlage und wenn der Wind weht oder die Sonne scheint das AKW Pause machen kann."

....wenn das AKW nicht wäre, das Kohlekraftwerk oder sonstige Hilfskrücken, die von den Erneuerbaren benötigt werden und der Wind dann nicht weht, würden Sie im Dunkeln sitzen. Das ist nämlich die Krux bei Ihrer Preisrechnung. Wenn man genug Wasser, Kohle oder Kernkraft hat, um Strom zu produzieren, hat man einen realistischen Vollpreis, mit entsprechender Versorgungssicherheit. Bei der Windenergie ist es nur ein Teilpreis, der um die anderen Kraftwerke ergänzt werden muss, wenn man denn Versorgungssicherheit haben will.

Diesen Umstand haben Sie bis zum heutigen Tage nicht kapiert.

Wind- und Solarenergie sind vergleichbar mit einem Haus, was nur an 25 % der Jahreszeit bewohnbar ist. Für die restlichen 75 % Jahreszeit müssen Sie dann ein Ersatzhaus vorhalten. Natürlich mit entsprechenden Kosten.

Die konventionellen Kraftwerke können Vollversorgung. Wind und Solar können es nicht und habe noch nicht einmal annähernd den Beweis angetreten.

Ich baue lieber 40 KKW, investiere dafür 440 Mrd. Euro und habe damit eine rundum sichere Stromversorgung, bevor ich für das gleiche Geld Wind- und Solaranlagen baue und habe dann eine Versorgungssicherheit die irgendwo zwischen 0 % und 500 % liegen kann.

Gravatar: Dirk S

@ Michael Löhr

Zitat:"Diesen Umstand haben Sie bis zum heutigen Tage nicht kapiert."

Den Eindruck habe ich auch.

Zitat:"Die konventionellen Kraftwerke können Vollversorgung. Wind und Solar können es nicht und habe noch nicht einmal annähernd den Beweis angetreten."

Sagen wir mal, ohne zusätzliche Speicher, die ordentlich kosten, können Wind und Solar das nicht. Hat der Stemmer Udo aber auch nicht kapiert. Zumindest meines Eindruckes nach. Er ist eben Hardcore-PV-Fan, da scheint die Sonne auch um Mitternacht.

Sonnige Grüße,

Dirk S

Gravatar: Udo Stemmer

Dirk S schreibt am 30.01.2018 - 12:50
„Sie haben keine Ahnung, um was für Energiemengen es dabei geht. Da können Sie mit Ihren Solarzellen einpacken.“

Herr Dirk S,
Sie haben ja nicht mal ausgepackt bei der Kernfusion, meine PV-Module liegen aber bereits seit über 20 Jahren auf dem Dach und liefern jedes Jahr über 1000 kWh / kWp ab.

Dirk S schreibt am 30.01.2018 - 12:50
„Was den DFR betrifft: Wenn man sich den Artikel ansieht, der über ……….“

Herr Dr. Peter Heller schreibt:
http://www.freiewelt.net/blog/der-dual-fluid-reaktor-ein-neues-konzept-fuer-einen-kernreaktor-5486/

„Bezogen auf die installierte Leistung ergeben sich dann Kosten von 1 €/Watt, deutlich unter denen eines modernen Kohlekraftwerks.“

Die durchschnittlichen Preise für kristalline Module aus Deutschland liegen bei 0,54 €/Watt peak, chinesische Produkte notieren bei 0,52 €/Wp (18.08.2016).
Die kostengünstigsten südostasiatischen Solarmodule erreichten beinahe die 0,40 €/Wp Marke.
http://www.solarserver.de/service-tools/photovoltaik-preisindex.html

Da sind die 1 €/W bei dem Dual Fluid Reaktor ja doppelt so teuer wie die PV-Platten und die PV-Platten sind in einem Jahre aufgestellt.

Dirk S schreibt am 30.01.2018 - 12:50
„1500 MW, 8300 Volllaststunden pro Jahr und 50 Jahre Betrieb ergeben 622,5 TWh an Strom“

Nur dumm das der Dual Fluid Reaktor sehr anfällig ist und die 50 Jahre Betrieb nicht übersteht, sind ja ca. 1000 °C am Start und das mag das Material nicht so gerne.

Dirk S schreibt am 30.01.2018 - 12:50
„was bei einem Verkaufspreis ab Generator von 1ct/ kWh rund 6 Milliarden Euro in 50 Jahren macht.“

Nur dumm das bereits ein "normales" AKW zur Zeit ca. 10 Milliarden Euro kostet und es werden auch nur weltweit so um die, unter 6500 Volllaststunden pro Jahr erreicht im Durchschnitt.

Bei 10 Milliarden Euro für den Dual Fluid Reaktor fallen so ca. 400.000.000 € nur Zinsen an im Jahr und
bei 1 Cent/kWh X 6500h X 1.500.000 kW = 97.500.000 € am Stromertrag.

Herr Dirk S,
wie soll das gehen wenn bereits die Zinsen ca. das 4 fache sind was man an Stromvergütung bekommt ?

Wir haben da noch nichts zurück gezahlt auch noch keine Reparaturen und Personal, Endlagerung sind da auch noch nicht dabei.

Schuldzinsen 4% ?
Hab mal bei E.on geschaut was die für frisches Geld bei den Anleihen bezahlen, von der Bank ist Geld für E.on noch teurer, wegen fehlender Sicherheiten.
https://www.eon.com/de/investor-relations/anleihen/uebersicht-anleihen.html

Dirk S schreibt am 30.01.2018 - 12:50
„Davon lässt sich schon so einiges finanzieren. Und es würde vermutlich Investoren dafür geben“

Na dann Herr Dirk S,
nur zu und investieren Sie in den Dual Fluid Reaktor, da wissen Sie bereits vor Fertigstellung das Ihr Geld im Dual Fluid Reaktor verbrannt wird.

#

Michael Löhr schreibt am 30.01.2018 - 13:01
„Nur derjenige der geistig völlig derangiert ist, will Brennstäbe, die zudem noch über 90 % Restenergie verfügen, somit noch ein Wertstoff sind, für ca. 30.000 Generationen unter der Erde verbringen.“

Nur dumm das man nur bei den Brennstäben was mit der „Restenergie“ machen kann.
Um am die „Restenergie“ zu kommen fallen aber erst auch mal wieder Atommüll an bei der Aufarbeitung, Umarbeitung der Brennstäbe.

80 bis 90% vom strahlenden Zeug kann man doch nicht als „Restenergie“ nutzen oder kommt auch der Verstrahlte z.B. „Putzlappen“ u.s.w. in den BN800 ?


Michael Löhr 30.01.2018 - 13:01
„Australien will radioaktiven Abfall mit neuem Kraftwerk weiternutzen, 08. Juni 2015“

Heute ist 2018 und wo ist der Atommüll fressende „Müllschlucker“ in Australien ?

Michael Löhr schreibt am 30.01.2018 - 13:01
„....wenn das AKW nicht wäre, das Kohlekraftwerk oder sonstige Hilfskrücken, die von den Erneuerbaren benötigt werden und der Wind dann nicht weht, würden Sie im Dunkeln sitzen.“

Herr Michael Löhr,
alle sitzen da im Dunkeln, nur ich besorge mir die eine oder andre kWh wo anders, will doch keine 100% Stromversorgung mit PV.

Michael Löhr schreibt am 30.01.2018 - 13:01
„Die konventionellen Kraftwerke können Vollversorgung.“

Das müssen sich eben die Konventionellen bezahlen lassen vom Endverbraucher ist doch klar.
Die Stromversorger gestalten doch ihre Tarife und „Grundgebühren“ selber, da sitzen doch die Kunden nicht mit am Tisch.

Michael Löhr schreibt am 30.01.2018 - 13:01
„Ich baue lieber 40 KKW, investiere dafür 440 Mrd. Euro“

Kein Problem damit, nur in D geht das nicht, 2022 ist Schluss mit Kernkraft in Deutschland.
Da müssen Sie nach Russland, die USA, Finnland, Schweden, Frankreich, England usw..

Ach und übrigens Herr Michael Löhr,
In 2017 sind nur so ca. 3 KKW ans Netz gegangen mit ca. 2,3GW bei den EE-Kraftwerken waren es so um die 90 bis 100GW.
Bis Ihre 40 KKW da sind (weltweit) dauert es ja noch so 12 bis 13 Jahre.

#

Dirk S schreibt am 30.01.2018 - 15:58
„Sagen wir mal, ohne zusätzliche Speicher, die ordentlich kosten, können Wind und Solar das nicht. Hat der Stemmer Udo aber auch nicht kapiert.“

Dirk S, wo hab ich den gesagt das man heute Wind und Solar großtechnisch speichern kann oder soll ?
Der Wind und Solarstrom wir zeitgleich verbraucht, die Stromnachfrage übersteigt doch das Angebot an Wind und Solarstrom deutschlandweit.
Es sind doch kein Überschuss an Wind und Solarstrom vorhanden in Deutschland den man speichern könnte, deutschlandweit.

Gespeicherten Strom haben wir doch in Deutschland bereits jede Menge in Form von Kohle, Gas, Öl usw..

MfG

Gravatar: Otto Weber

@ Udo Stemmer 31.01.2018 - 01:08
>>Schuldzinsen 4% ?
Hab mal bei E.on geschaut was die für frisches Geld bei den Anleihen bezahlen<<

?????????????

Auch bei einfachstem Finanz-Grundwissen

große, und auch noch dümmlich öffentlich dokumentierte NULL-Kenntnis des @Udo Stemmer.

Zum Beispiel: E.ON SE Medium Term Notes v.17(17/21)
Anleihe WKN: A2E4BD
Rendite p. a. 0,273%

Das heißt, für „frisches Geld“ und einem (üblichen) Emissionskurs von 100% würde der Zinssatz momentan für eine vergleichbare Anleihe ca. 0,3% betragen

UND NICHT 4%.

Bitte verschonen Sie uns künftig nicht nur mit Ihren elektrotechnischen „Weisheiten“, sondern auch mit Ihren finanzmarktlichen.

Gravatar: Dirk S

@ Udo Stemmer

Zitat:"Sie haben ja nicht mal ausgepackt bei der Kernfusion,"

Was ist an "wenn, dann" so schwer zu verstehen? Wenn die Kernfusion erst mal nutzbar ist, dann kann man mit der Strom im Überfluss erzeugen.

Zitat:"Da sind die 1 €/W bei dem Dual Fluid Reaktor ja doppelt so teuer wie die PV-Platten und die PV-Platten sind in einem Jahre aufgestellt."

Dafür liefert der DFR auch dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint. Sollen die Solarmodule die gleichen Versorgungseigenschaften haben, dann benötigen sie ein Mehrfaches an Modulen und es kommen noch mal zusätzliche Kosten für Speicher hinzu, oder eben ein Back-Up-Kraftwerk. Diese Kosten vernachlässigen Sie völlig.

Zitat:"Nur dumm das der Dual Fluid Reaktor sehr anfällig ist und die 50 Jahre Betrieb nicht übersteht, sind ja ca. 1000 °C am Start und das mag das Material nicht so gerne."

Nur dumm, dass es außer Glas, Stahl, Aluminium, Kupfer, Baumwolle und Plastik auch noch andere Materialien gibt. Sogar hochhitzebeständige. Die sinnvolleweise Verwendung finden. Erst nach dem Verdampfer kommt wieder konventionelle Kraftwerkstechnik ins Spiel.

Zitat:"Nur dumm das bereits ein "normales" AKW zur Zeit ca. 10 Milliarden Euro kostet und es werden auch nur weltweit so um die, unter 6500 Volllaststunden pro Jahr erreicht im Durchschnitt."

Dumm, wenn man nicht lesen kann. Ein DFR ist leistungsfähiger als ein normales AKW, folglich bei gleicher Leistung kompakter und somit preisgünstiger. Mal abgesehen davon, dass sich die Rechnung nur auf einen 1500 MW-Block bezieht.

Zitat:"wie soll das gehen wenn bereits die Zinsen ca. das 4 fache sind was man an Stromvergütung bekommt ?"

Polen will nach dieser Meldung ( http://ruhrkultour.de/polen-will-den-dual-fluid-reaktor-dfr-bauen/ ) einen DFR Prototypen bauen, 100 MW Leistung, unter 100 Millionen Euro. Also unter 1€/W, macht extrapoliert bei 1500 MW 1,5 Milliarden, eher weniger. Ihre Annahme von 10 Milliarden sieht recht falsch aus.

Zitat:"Nur dumm das man nur bei den Brennstäben was mit der „Restenergie“ machen kann.
Um am die „Restenergie“ zu kommen fallen aber erst auch mal wieder Atommüll an bei der Aufarbeitung, Umarbeitung der Brennstäbe."

Das ist so falsch. Es gibt genügend Systeme, die sich ihren "Brennstoff" selbst erbrüten. Nix mit Aufarbeitung. Und es gibt Systeme, die Atommüll nutzen können. Des einen Müll ist des anderen Schatz.

Zitat:"80 bis 90% vom strahlenden Zeug kann man doch nicht als „Restenergie“ nutzen"

90% des "strahlenden Zeug" sind schwach- bis mittelradioaktiv und emittieren nur 1% der Radioaktivität der radioaktiven Abfälle. Das Zeug stellt keine wirkliches Problem da.
Es sind die restlichen 10%, die den hochradioaktiven Abfall darstellen. Und die lassen sich durchaus als neuer Brennstoff wiederverwenden.

Zitat:"kommt auch der Verstrahlte z.B. „Putzlappen“ u.s.w. in den BN800 ?"

Nein, der wird dekontaminiert. Es sei denn, es sind russische Putzlappen. Die kommen zur Nachverstahlung nach Kyschtym.

Zitat:"Heute ist 2018 und wo ist der Atommüll fressende „Müllschlucker“ in Australien ?"

Entgegen anderslautenden Gerüchten hat auch Australien so was wie eine Verwaltung und Genehmigungsprozesse. Selbst China schafft so etwas nicht in 3 Jahren.

Zitat:"alle sitzen da im Dunkeln, nur ich besorge mir die eine oder andre kWh wo anders, will doch keine 100% Stromversorgung mit PV."

Also schnorren Sie an der Infrastruktur, die andere bezahlen. Wusste ich es doch.

Doch nun stellen Sie sich mal vor, alle anderen machen es genauso wie Sie. Dann gibt es keine allgemeine Stromversorgung mehr, wo Sie sich die eine oder andere kWh besorgen können. Dann sitzen auch Sie im Dunkeln.

Zitat:"Das müssen sich eben die Konventionellen bezahlen lassen vom Endverbraucher ist doch klar.
Die Stromversorger gestalten doch ihre Tarife und „Grundgebühren“ selber, da sitzen doch die Kunden nicht mit am Tisch."

Sie vergessen die EEG-Umlage und die Steuern darauf. Die bestimmt der Staat. Ohne EEG wäre der Strompreis knapp ein Drittel niedriger.

Zitat:"Da müssen Sie nach Russland, die USA, Finnland, Schweden, Frankreich, England usw.."

Warum bleiben eigentlich die bei Atomstrom, während die Deutschen ihre vergleichsweise sicheren AKW vom Netz nehmen?

Zitat:"wo hab ich den gesagt das man heute Wind und Solar großtechnisch speichern kann oder soll ?"

Nirgendwo. Habe ich auch nie behauptet. Aber darum geht es ja auch nicht.

Zitat:"Der Wind und Solarstrom wir zeitgleich verbraucht,"

Und was machen wir bei Flaute oder Dunkelheit? Genau, wir beziehen den Strom aus konventionellen Kraftwerken. Die Sie ja für zu teuer halten.

Zitat:"Es sind doch kein Überschuss an Wind und Solarstrom vorhanden in Deutschland den man speichern könnte, deutschlandweit."

Doch, je nach Wetter, Tages- und Jahreszeit. Nur wird der Strom dann mit negativen Preis "exportiert". Den könnte man auch speichern. Für die Nacht, schlechte Zeiten und Inversionswetterlagen. Für die Zeiten, in denen Solar- und Windkraftanlagen keinen Strom liefern.
Und wenn man den Netzen was gutes tun will, dann richtet man Kurzeitspeicher zur Glättung der Einspeisung des Zufallsstromes ein.

Zitat:"Gespeicherten Strom haben wir doch in Deutschland bereits jede Menge in Form von Kohle, Gas, Öl usw.."

Sie schreiben doch immer, dass konventionelle Kraftwerke so teuer und ihre Solarmodule so billig sind. Und dass wir doch lieber in Solarmodule investieren sollten, anstelle in konventionelle Kraftwerke.
Was Sie dabei übersehen ist, dass man bei Ihrer Denkweise entweder den Zufallsstrom der EE nicht nur zeitlich glätten, sondern auch für schlechte Zeiten speichern (Investionenen in die ach so billigen Solar-Module sind nun mal für eine nationale Stromversorgung nicht alles) muss. Oder statt dessen einen Kraftwerkspark vorhält, der in der Lage ist, den Ausfall des gesammten Zufallsstom zu kompensieren (Worst-Case-Szenario). Und der ist teuer, verdammt teuer. Alternativ sitzt man im Dunkeln und friert sich im wahrsten Sinne des Wortes die Nase ab. Denn auch Heizungssteuerungen brauchen Strom. Auch bei Dunkelheit und Flaute. Und ohne Speicher oder Kraftwerkspark gibt es den bei Dunkelheit und Flaute nicht. Aber Sie haben bestimmt auch noch einen zusätzlichen Holzkamin.

So und nun verstehen Sie hoffendlich, warum ich den Eindruck habe, dass Sie das Problem nicht einmal ansatzweise kapiert haben.

Versorgungssichere Grüße,

Dirk S

Gravatar: Udo Stemmer

Otto Weber,
bei ihrer Anleihe A2E4BD reden wir über ein Anleihe von ca. 4 Jahren, bei Kernkraftwerken bracht E.on ca. 20 bis 50 Jahre das Geld.
Auch ist das Anleihevolumen nur ca. 1/13 vom Finanzbedarf das man bei einem AKW über Jahrzehnte einfriert.

Anleihe A2E4BD
Emissionsdatum 22.05.2017
Fälligkeit 23.08.2021
Emissionsvolumen 750.000.000 €

https://www.eon.com/de/investor-relations/anleihen/uebersicht-anleihen.html
Bei 2 Milliarden US$ und 10 Jahre sind es ca. 5,8%
Bei 1,4 Milliarden € und 12 Jahre sind es ca. 5,75%
Bei 1 Milliarden US$ und 30 Jahre sind es ca. 6,65%
Bei 0,9 Milliarden Pfund Sterling und 30 Jahre sind es ca. 5,875%
Bei 0,7 Milliarden Pfund Sterling und 30 Jahre sind es ca. 6,75%

Jetzt ist ja jeden klar weshalb E.on über 5% bezahlt im Kapitalmarkt, also muss E.on bei der Bank noch mehr bezahlen.

Werfen Sie einfach eine Blick in den Geschäftsbericht 2016 von E.on
Netto-Verschuldung ca. 26 Milliarden €

Kapitalkosten vor Steuern (in %) ca. 5,3% so steht es im Geschäftsbericht 2016 von E.on.

https://www.eon.com/content/dam/eon/eon-com/investors/annual-report/EON_Geschaeftsbericht_2016.pdf


Herr Otto Weber,
die Zinsbelastung sind dann nicht 400.000.000 € in Jahr sonder über 500.000.000 € im Jahr, die Einnahmen sind aber unter 100.000.000 € im Jahr.

Herr Herr Otto Weber,
der Kapitalbedarf zur Finanzierung von AKW sind sogar ca. 5 mal so hoch als die Einnahmen.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 - 14:41
„Was ist an "wenn, dann" so schwer zu verstehen? Wenn die Kernfusion erst mal nutzbar ist, dann kann man mit der Strom im Überfluss erzeugen.“

Ganz einfach Herr Otto Weber,
1. Das kWh gibt es nicht für 1 Cent von der Kernfusion.
2. Die Netzdurchleitung kommt auch noch drauf mit 7 Cent Tendenz zu 10 Cent/kWh.
3. Das kWh von der eigen PV ist bereits an der eigen Steckdose, für 1 oder 2 Cent.
4. PV ist bereits heute nutzbar nicht erst in 50 Jahren, 100 Jahren …. wie die Kernfusion.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 - 14:41
„Dafür liefert der DFR auch dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint.“

1. Da kann man in der Nacht auch Netzstrom zukaufen, sind ja eigendlich alle bewohnen Grundstücke am Netz angeschlossen.
2. In 10, 20 Jahren sind die Akkus extrem günstig und da ist fraglich ob überhaupt noch jedes Grundstück einen Netzanschluss hat oder braucht.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Ein DFR ist leistungsfähiger als ein normales AKW, folglich bei gleicher Leistung kompakter und somit preisgünstiger.“

Alle aktuellen AKW Projekte in Europa haben sich die Baukosten verdreifacht, da wird auch der DFR keine Ausnahme machen.
Wenn beim DFR nur eine Verdreifachung bei den Baukosten kommen kann man sich glücklich schätzen.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Polen will nach dieser Meldung

http://ruhrkultour.de/polen-will-den-dual-fluid-reaktor-dfr-bauen/

einen DFR Prototypen bauen“

Polen wollte bereits von Jahrzehnten ein AKW bauen und wieder ein Rohrkrepierer, mal einige Bilder zur Ansicht Herr Dirk S.

http://www.smartage.pl/wp-content/uploads/2017/02/2-8.jpg

http://czarnobyl1986.info/zarnowiec/4.jpg

https://static1.s-trojmiasto.pl/zdj/c/9/12/620x0/124410-Juz-w-2016-roku-moze-rozpoczac-sie-budowa-pierwszej-elektrowni-atomowej-w.jpg

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Das ist so falsch. Es gibt genügend Systeme, die sich ihren "Brennstoff" selbst erbrüten. Nix mit Aufarbeitung. Und es gibt Systeme, die Atommüll nutzen können.“

Der „Brüter“ im Kalkar ist ein Rohrkrepierer der den Steuerzahler richtig Geld gekostet hat.

Auch der „Brüter“ in Japan wird abgerissen nach Milliarden Verlusten für den Steuerzahler.
https://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/japan-monju-endgueltig-stillgelegt

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Entgegen anderslautenden Gerüchten hat auch Australien so was wie eine Verwaltung und Genehmigungsprozesse. Selbst China schafft so etwas nicht in 3 Jahren.“

Und wie ist der Sachstand in Australien nach fasst 3 Jahren ?
Außer Spesen nichts gewesen so hab ich das noch im Hinterkopf.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Also schnorren Sie an der Infrastruktur, die andere bezahlen. Wusste ich es doch.“

Nein, ich muss natürlich die kWh und die Grundgebühr bezahlen, das ist doch selbstverständlich, möchte doch gar nicht die Netzinfrastruktur günstiger nutzen als die anderen.
Die Großverbraucher schnorren die Infrastruktur, nutzen die beim Strombezug, haben sich aber weitgehend bei den Netzkosten verabschiedet.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Doch nun stellen Sie sich mal vor, alle anderen machen es genauso wie Sie. Dann gibt es keine allgemeine Stromversorgung mehr, wo Sie sich die eine oder andere kWh besorgen können.“

Weshalb soll es da den keine Stromversorgung mehr geben ?
Da müssen die Energieversorger eben ihre Tarife dementsprechend anpassen, das ist aber Aufgabe der Energieversorger nicht der Stromkunden, Tarifstrukturen zu entwickeln.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Sie vergessen die EEG-Umlage und die Steuern darauf. Die bestimmt der Staat. Ohne EEG wäre der Strompreis knapp ein Drittel niedriger.“

Ist Ihnen der Strom aus dem Netz zu teuer, dann PV aufs Dach, an die Wand und die Stromrechnung ist dein Freund oder über Stromsparende Geräte nachdenken, Durchrechnen und dann auch kaufen und einsetzen wenn es sich rechnet.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Warum bleiben eigentlich die bei Atomstrom, während die Deutschen ihre vergleichsweise sicheren AKW vom Netz nehmen?“

In den USA werden auch so einige AKWs abgeschaltet und beim Neubau läuft es auch nicht rund.
In Frankreich, England, Finnland miss man erst mal das finanzielle Fiasko von den aktuellen Neubauprojekt verkraften.
In Russland braucht die Kernkraft das es auch bei der Landesverteidigung rund läuft.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Und was machen wir bei Flaute oder Dunkelheit? Genau, wir beziehen den Strom aus konventionellen Kraftwerken. Die Sie ja für zu teuer halten.“

Der Preis bildet sich doch aus Angebot und Nachfrage und wenn von den EE-Quellen zu wenig kommt schlagen die Stunden der Konventionellen und da müssen die richtig Kasse mach, ist doch klar.
Die Konventionellen müsse es schaffen von der Grundlast sich zum Lückenfüller zu wandeln. Schaffen die das nicht oder zu langsam sehe ich schwarz für so manche Kraftwerke, da kommen andre mit neuen Konzepten, Ideen, Systeme und nehmen deren Platz ein.

E.on schaut bereits nach andern Konzepten, Ideen, man wir sehen was sich durchsetzt.
https://www.presseportal.de/pm/109984/3853728

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Doch, je nach Wetter, Tages- und Jahreszeit. Nur wird der Strom dann mit negativen Preis "exportiert".“

Herr Dirk S befreien Sie mich aus meiner Unwissenheit, an welchen Tag und zu welcher Stunde hatte wir in Deutschland einen Überschuss aus EE-Quellen ????

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Sie schreiben doch immer, dass konventionelle Kraftwerke so teuer und ihre Solarmodule so billig sind.“

O.K. das haben Sie verstanden das EE-Strom günstiger ist als aus konventionellen Kraftwerken.
Ist aber die Strommenge aus EE nicht ausreichend vorhanden kann man auf konventionelle Kraftwerke zurückgreifen, haben doch einen Strommix.
Nur so können sich die konventionellen Kraftwerke refinanzieren.

Dirk S schreibt am 31.01.2018 – 14:41
„Aber Sie haben bestimmt auch noch einen zusätzlichen Holzkamin.“

Ich habe keinen Holzkamin, zu teuer (Kaminkehrer, Brennholz usw.) zu arbeitsintensiv.
Verheize meine überschüssigen PV-Strom im Warmwasser und in den Heizungsspeicher und die wenigen Liter Öl die wir noch im Jahr brauche werden zugekauft.
Das kWh PV-Strom (zum Heizen) kostet doch nur so ca. 1 Cent und bei Öl kostet das kWh ca. 5 bis 7 Cent, da ist der Strom doch wesentlich günstiger.

MfG

Gravatar: Dirk S

@ Udo Stemmer

Zitat:"1. Da kann man in der Nacht auch Netzstrom zukaufen, sind ja eigendlich alle bewohnen Grundstücke am Netz angeschlossen."

Und wo kommt der her, wenn alle Solaranlagen haben?

Zitat:"2. In 10, 20 Jahren sind die Akkus extrem günstig und da ist fraglich ob überhaupt noch jedes Grundstück einen Netzanschluss hat oder braucht."

Sie sollten mal Ihre Einfamilienhaussiedlung verlassen. Nicht überall ist eine Versorgung per Solarzellen auf dem Dach möglich.

Zitat:"Der „Brüter“ im Kalkar ist ein Rohrkrepierer der den Steuerzahler richtig Geld gekostet hat."

Ändert nichts daran, dass der seinen Brennstoff selbst erbrüten kann. Darum ging es. Ich denke, wir können das als geklärt abhaken.
Mal abgesehen davon, das Kalkar vom technischen her kein "Rohrkrepierer" war (da durch die Verweigerung der Betriebserlaubnis nie in Betrieg gegangen), sondern durch die Politik zugrunde gerichtet wurde.

Zitat:"Auch der „Brüter“ in Japan wird abgerissen nach Milliarden Verlusten für den Steuerzahler."

Lesen Sie eigentlich Ihre eigenen Links? Die Anlage war eine Pilotanlage, die soll gar keinen Gewinn abwerfen, sondern Konzept und Ausführung prüfen.

Zitat:"Nein, ich muss natürlich die kWh und die Grundgebühr bezahlen, das ist doch selbstverständlich, möchte doch gar nicht die Netzinfrastruktur günstiger nutzen als die anderen."

Oh, also sind Sie auch auf die Netzinfrastruktur angewiesen. Und das, wo Sie uns immer einen von Ihren tollen günstigen Solarmodulen vorschwärmen.

Zitat:"Weshalb soll es da den keine Stromversorgung mehr geben ?"

Weil keiner mehr die Kosten dafür bezahlt. Haben dann ja alle die supergünstigen Solarmodule auf dem Dach und kaufen nur noch die eine oder andere kWh aus dem Netz. Damit das für einen Energieversorger kostendeckend geht, werden die Preise für die kWh enorm steigen. Am Ende ist die zusätzliche kWh so teuer, dass die kaum noch einer kaufen will/ kann und spätestens dann wird die Sache unwirtschaftlich. Was zur Folge hat, dass sich das Thema öffendliche Stromversorgung erledigt.

Zitat:"Da müssen die Energieversorger eben ihre Tarife dementsprechend anpassen, das ist aber Aufgabe der Energieversorger nicht der Stromkunden, Tarifstrukturen zu entwickeln."

Irgendwann ist der Preis so hoch, dass den keiner mehr zahlen kann/ will. Was dann?

Zitat:"Ist Ihnen der Strom aus dem Netz zu teuer, dann PV aufs Dach, an die Wand und die Stromrechnung ist dein Freund oder über Stromsparende Geräte nachdenken, Durchrechnen und dann auch kaufen und einsetzen wenn es sich rechnet."

Wie ich schon schrieb, verlassen Sie einfach mal ihre Einfamilienhaussiedlung.

Zitat:"Der Preis bildet sich doch aus Angebot und Nachfrage und wenn von den EE-Quellen zu wenig kommt schlagen die Stunden der Konventionellen und da müssen die richtig Kasse mach, ist doch klar."

Wenn der Strom aus den Konventionellen zu teuer ist, kauft keiner mehr. Außerdem fallen jetzt schon hohe Kosten für die Back-Up-Kraftwerke an, die letztendlich von den Kunden getragen werden müssen. Und das funktioniert nur so lange, wie nicht alle Ihrem Konzept folgen.

Zitat:"Die Konventionellen müsse es schaffen von der Grundlast sich zum Lückenfüller zu wandeln."

Das würde voraussetzen, dass die EE grundlastfähig würden. Was nur mit riesigen und teuren Speichern funktionieren kann; Kosten, die den vermeindlichen Kostenvorteil der EE mehr als vollständig nivellieren.
Wenn man EE grundlastfähig machen will, dann muss man sich nicht nur darüber im Klaren sein, dass die dafür notwendige Speicherinfrastruktur richtig teuer sein wird, sondern auch, dass es dann so schnell kein Zurück zu konventionelle Grundlastkraftwerken geben wird. Denn die werden dann dicht gemacht. Das ist eine Entscheidung für Jahrzehnte.

Und wie mit der Versorgunssicherheit der EE aussieht, das kann man hier lesen: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutsches-stromnetz-schrammt-am-blackout-vorbei-aid-1.6636489

Zitat:"Schaffen die das nicht oder zu langsam sehe ich schwarz für so manche Kraftwerke, da kommen andre mit neuen Konzepten, Ideen, Systeme und nehmen deren Platz ein."

Am besten per Lastabwurf, das ist einfach, billig und schnell. Zuerst bei Ökos und den Solar- und Windkraftanlagenbesitzern, die sind ja auch die Problemverursacher.

Zitat:"E.on schaut bereits nach andern Konzepten, Ideen, man wir sehen was sich durchsetzt.
https://www.presseportal.de/pm/109984/3853728"

Haben Sie sich die Seite überhaupt angesehen? Das Konzept basiert auf Netzeinspeisung und Speichersystemen, im Beispiel den Akkus von Elektroautos. Also genau das, was ich immer schreibe: Speicher.

Zitat:"Herr Dirk S befreien Sie mich aus meiner Unwissenheit, an welchen Tag und zu welcher Stunde hatte wir in Deutschland einen Überschuss aus EE-Quellen ????"

https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article170189224/Strompreis-Kollaps-durch-Herwart-offenbart-Wahnsinn-der-Energiewende.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/energiepolitik/energiewende-paradox-deutschlands-wundersame-stromschwemme-12615682.html

https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/tid-33861/energiewende-absurd-wie-deutschland-seine-nachbarn-mit-strom-ueberflutet_aid_1117590.html

https://tarifo.de/news/15449-strom-ueberproduktion-an-pfingsten-belastet-netze-und-verbraucher/#

Den ganzen überproduzieren Strom könnte man zwischenspeichern anstelle ihn (in günstigesten Fall) zu verschenken.

Zitat:"Ist aber die Strommenge aus EE nicht ausreichend vorhanden kann man auf konventionelle Kraftwerke zurückgreifen, haben doch einen Strommix.
Nur so können sich die konventionellen Kraftwerke refinanzieren."

Sie verstehen anscheinend nicht, dass irgendjemand die konventionellen Kraftwerke finanzieren muss, damit Sie sich die eine oder andere kWh dazu kaufen können. Denn von Kunden, die ab und zu mal die eine oder andere kWh dazu kaufen, kann keiner Kraftwerke betreiben, geschweige denn vorhalten.
Und wenn man die Gesamtkosten betrachtet, sind EE nicht wirklich kostengünstiger, im Gegenteil. Nur können Einige Teile ihrer Kosten auf Andere verlagern, so dass EE für diese Personen persönlich günstiger wird.

Zitat:"Ich habe keinen Holzkamin,"

Echt nicht? Wenn Sie einen hätten, dann würde Sie ein nächtlicher Blackout im Winter weniger hart treffen, sollten Sie mal drüber nachdenken.
Noch ist es so, dass andere die Rechung dafür zahlen, dass es konventionelle Kraftwerke gibt, von denen Sie die eine oder andere kWh kaufen können. Nur ob das in Zukunft noch so sein wird, dass kann man nicht sicher sagen. Schließlich könnten wir alle so schlau sein und auf Solarmodule umschwenken. Und wenn alle nur ab und zu mal die eine oder andere kWh Strom kaufen, dann machen die Stromversorger irgendwann dicht. Und dann gibt es niemanden mehr, bei dem man die eine oder andere kWh kaufen kann. Dann müssen auch Sie entweder frieren oder die Kosten für ein persönliches Back-Up-System tragen.

Und genau deshalb bin ich mir sicher, dass Sie das Problem nicht verstanden haben.

Gespeicherte Grüße,

Dirk S

Gravatar: Dirk S

@ Karl Brenner

Klimaänderungen sind nicht nur Triebfeder der Evolution, sondern auch der menschlichen Kultur. Wenn man sich die Klimarekonstruktion seit Ende der letzen Eiszeit ansieht und das mit der menschlichen Geschichte in Verbindung setzt, dann fällt auf, dass der Übergang von kalt nach warm und Warmzeiten im allgemeinen mit Frieden, Wohlstand und kultureller Blüte einhergingen, während Kaltzeiten für Hunger, Krieg und Barbarei stehen und sich in Übergangszeiten von warm nach kalt sich kulturelle Rückschritte verzeichnen lassen.

http://vademecum.brandenberger.eu/grafiken/klima/klima_geschichte.jpg
http://vademecum.brandenberger.eu/grafiken/klima/holocene.jpg
https://climatism.files.wordpress.com/2016/10/climate-changes.gif?w=590

Also, lieber in einer Warmzeit leben, als in einer Kaltzeit. Egal, was der Weltklimarat so von sich gibt. Man stelle sich mal vor, wir hätten die andauernden Missernten wie während der Kleinen Eiszeit. Wie würde das dann auf diesem unter den Bedingungen völlig überbevölkerten Planeten abgehen? Wir können uns freuen, dass wir derzeit eine Warmphase haben.

Klimaneutrale Grüße,

Dirk S

Gravatar: Otto Weber

@Udo Stemmer 31.01.2018 - 22:00
>>Dirk S schreibt am 31.01.2018 - 14:41
„Was ist an "wenn, dann" so schwer zu verstehen? Wenn die Kernfusion erst mal nutzbar ist, dann kann man mit der Strom im Überfluss erzeugen.“

Ganz einfach Herr Otto Weber,???????<<

?????????????????????

Na, @Udo Stemmer, wieder verwirrt?????
Ich habe nicht über Kernfusion geschrieben!!

Da sind Sie wohl für Rationales wieder nicht Aufnahme bereit.

Gute Besserung!!

Gravatar: Udo Stemmer

Otto Weber schreibt am 01.02.2018 – 14:28
„Ich habe nicht über Kernfusion geschrieben!!“

Was wollen Sie den Herr Otto Weber
ich hab doch Herrn Dirk S (31.01.2018 – 14:4) korrekt zitiert oder nicht und Ihnen das ins „Stammbuch“ geschrieben.

MfG

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