Offener Brief an Helmut Schmidt

Helmut Schmidt kritisiert Merkel und Westerwelle.

Merkel  wirft er wilhelminische Großspurigkeit,  und ein
übertriebenes Geltungsbedürfnis vor.
Westerwelle ist für ihn ein "Meister der Wichtigtuerei. Er sollte Charakter haben und einen gewissen moralischen Standard. Das ist eine ganze Menge", meinte Schmidt.

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Das Geschehen in der bürgerlichen Koalition ist nicht erfreulich.

Das Helmut Schmidt jedoch in dieser persönlich, beleidigenden Form in der Süddeutschen Zeitung diese beiden Politiker herabwürdigt, zeigt, dass er offensichtlich von der verheerenden Entwicklung seiner SPD-Partei ablenken will. (Machiavelli)

Es mag  seinem Alter geschuldet sein, dass er den dramatischen Kurswechsel seiner Partei nicht mehr verfolgt, und es ihm mehr Freude macht die Politik der bürgerlichen Parteien zu kritisieren, es sei ihm gegönnt.

Was hat die SPD abstürzen lassen?

Es liegt nicht an der Hartz-4-Gesetzgebung die Schröder durchgesetzt hat. 2005 lag die SPD noch bei  34,2%. Da gab es Hartz-4 schon drei Jahre.

Der Absturz erfolgte von dem Tag an, als Kurt Beck so nebenbei verkündete,  dass es  Ländersache sei,  mit wem Koalitionen gebildet würden. Das war eine berechnende Aussage,  den Wortbruch in Hessen in Kauf nehmend, um den Weg zu öffnen für ein Bündnis mit Linken und Kommunisten auf Bundesebene.

Die Minderheitsregierung in NRW wird zur Folge haben,  dass die Kommunisten (z.T. durch den Verfassungsschutz beobachtet)  das Heft des Handelns in der Hand haben.
Diese Partei wird,  auf ihrem Weg zu ihren politischen Zielen,  die Minderheitsregierung bei jedem Gesetz erpressen,  das nur durch die Mehrheit des Landtages in Kraft treten kann.             

Bislang war keine EMPÖRUNG bei den Bürgern im  westlichen  Deutschland zu vernehmen.
Das ist eigentlich das  BEDROHLICHSTE an dieser WEICHENSTELLUNG.

Die SPD hat es versäumt,  sich konsequent von den Linken zu distanzieren.

Die Geister die sie rief wird sie nun nicht mehr los. 
                                                                                   
Abgesehen davon, was Kommunisten weltweit anrichten, Sozialdemokraten und Sozialisten haben bislang immer die  Länder herunter gewirtschaftet. Siehe Ungarn, Schweden, Spanien, Polen, England, Österreich, usw. usw.

In Tschechien,  Ungarn,  England,  Slowakei  gibt es nun konservativ-liberale Regierungen.

Unsere konservativ-liberale Regierung wird den Umschwung schaffen.                                                                    

Was sagt Helmut Schmidt zu den Kommunisten in seiner SPD Partei?

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Otto

Frau Schellen, die Bundesregierung ist weder konservativ, noch liberal. Und auch einen "Umschwung" wird sie nicht schaffen.

Helmut Schmidt leidet mit zunehmendem Alter an wachsender Selbstüberschätzung.

Gravatar: Dirk

Es ist so wie es immer war, die meisten Bundesbürger aber nicht wahr haben wollen. Schmidt hat Recht. Das war beim NATO-Doppelbeschluss so und stimmt jetzt erst recht. Die derzeitige Regierung ist ein Desaster. Man kümmert sich nur um seinen eigenen Krempel, darum, dass unbequeme Aussagen erst nach der NRW-Wahl "angerissen" werden und ansonsten wird sich untereinander nur um Aussagen und Rechtfertigungen gestritten.

Helmut Schmidt ist lediglich derjenige, der Tacheles redet und derjenige, der kein Blatt vor den Mund nimmt.

Von Selbstüberschätzung ist weit und breit nichts zu sehen, das ist schlicht die Wahrheit.

Wieso -frage ich mich- werden die Aussagen von Helmut Schmidt eigentlich immer erst im nachhinein als "wahr" anerkannt?

Gravatar: Susanne

Selbstüberschätzung sehe ich eher bei manchen Leuten, die glauben, ihre Urteile über Helmut Schmidt müssten unbedingt der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

Gravatar: Klaus L.

Was ist denn an den Aussagen des Herrn Schmidt falsch?
Heute werden doch die Wahllügen einfach so hingenommen und ich muss gestehen, ich bin auch darauf hereingefallen.
Herr Schmidt gehört nicht nur der Oppositionspartei an, zudem kenne ich niemanden, der eine bessere Beurteilung der momentanen Politik fachgerichtet abgeben könnte. Ich sehe in seinen Aussagen auch keine Beleidigung, die Politik unserer Regierung ist eine Beleidigung dem Bürger gegenüber.
Das hatten wir alles schon, Wahlbetrug ist nichts neues. Bei unserer momentanen Regierung ist es allerdings mehr als deutlich, dass die Richtungslosigkeit auf den Rücken genau derer ausgetragen wird, welche die Regierung gewählt haben. Lug und Betrug und machtgeile Politik bis zur nächsten Wahl. Sowas kann ich in kommunaler Politik dulden, aber nicht im Bund.
Wann bitte wird hier eine Politik betrieben, die uns mit wirklichen Reformen weiter bringt?
Wir haben in Herrn Schmidt einen fachkompetenten Beobachter, wir sollten auf seinen Rat hören und uns darüber Gedanken machen.

Gruß
Klaus L.

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