Nie wieder GRÜN!

Die Flüchtlingsfrage beansprucht zur Zeit alle Kräfte der baden-württembergischen Landesregierung. Daher eine Erinnerung: Sie sollte ihre Einstellung zur nachteilslosen Wahlreiheit der Eltern überdenken.

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Auch wenn die Flüchtlingsfrage momentan alle Kräfte des Landes beansprucht, so soll dem Ministerpräsidenten signalisiert werden, dass die Regierungspolitik der GRÜNEN in BW lediglich ein Intermezzo in der Geschichte des Landes bleiben wird, sollten sie ihre Einstellung nicht in Richtung nachteilsloser Wahlfreiheit für Eltern ändern.

Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann
Staatsministerium
Richard-Wagner-Straße
70184 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete,

wir von der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT hätten es nicht für möglich gehalten, dass die GRÜNEN mit ihrem umweltfreundlichem Programm, die wir vor wenigen Jahren als Alternative zur Fast-Alleinherrscherin CDU wählten, uns 2015 als Familieneltern derart in den Rücken fallen und das minimale Betreuungsgeld auf unerträglich ideologische Weise schmähen und sogar bekämpfen.

Nicht nur das Grundgesetz, sondern auch das Bundesverfassungsgericht betonten die völlige Wahlfreiheit der Eltern bei der Art der Kinderbetreuung. Nur weil die Wahl vieler Eltern ( in BW z.B. 110 000 Elternpaare ) sich gegen eine kollektive Krippenanstalt, statt dessen aber für eine seit Jahrtausenden bewährte, biologische Form der persönlichen  1:1 – Betreuung/Bindung entscheiden, sollen sie nun abgestraft werden, obwohl das minimale Betreuungsgeld von 150 € bereits per se eine Demütigung darstellte, verglichen mit einer fast zehnfachen Subventionierung von Krippen. Ich erlaube mir die Bemerkung, dass die GRÜNEN eine Mutter-Kind-Bindung im Tierreich mit  erheblichem Pathos würdigen. Tiereltern sollen ungestört ihre Brut /ihren Nachwuchs bis zur biologischen Reife füttern und erziehen und lehren dürfen. Wie hätten wir Menscheneltern annehmen können, dass die GRÜNEN ausgerechnet die menschliche Gattung von ihrem biologischen Konzept streichen würden? Widersprechen sich hier nicht Wort und Tat, Herr Kretschmann?

Weil wir uns einen derart extremen Sinneswandel der GRÜNEN  nicht erklären können, vermuten wir, dass sie sich zum Zweck einer möglichen Regierungsbeteiligung prinzipienvergessen an den neoliberal -materiellen Trend der CDU und SPD einschließlich der Linken angepasst haben. Mütter finden nur noch Beachtung unter dem Aspekt ihrer „Arbeitsmarktverwertbarkeit“. Ihre Kinder dienen lediglich als künftige Steuer- und Beitragsbeschaffer, was sich ja in den unzähligen Talkshows deutlich erkennen lässt. Anspruch auf liebevolle Achtsamkeit, Zeit und Zärtlichkeit durch ihre eigenen Eltern haben Kleinkinder heute nicht mehr. Sie müssen als Störfaktor des Arbeitsmarktes umgehend und frühzeitig von den Eltern eliminiert werden. Dabei hilft natürlich eine Arbeitsmarktpolitik, die dafür sorgt, dass ein Alleinverdiener mit seinem Einkommen keine Familie mehr ernähren kann. Nur so schafft man es, dass nicht nur Väter, sondern auch Mütter die Staatskasse mit Steuern füllen. Kinder tragen, gebären, nähren, erziehen, bilden, begleiten, fördern – all das verliert seinen Wert gegenüber Steuern und Abgaben an die Finanzverwaltung.

Herr Kretschmann, wie fühlen Sie sich als Repräsentant einer solchen schizophrenen Partei? Ist Ihnen noch wohl in Ihrer grünen Haut?

Außer der ÖDP ( www.oedp.de ), die sich seit Jahren für eine familiengerechte Politik einsetzt, gibt es seit 2015 auch noch die AfD, die, wenn sie sich keine weiteren Eskapaden mehr erlaubt, eine echte Alternative zu SPD und GRÜNEN sein dürfte. Im Gegensatz zu den bis zur Unkenntlichkeit schwammig gewordenen GRÜNEN bieten diese Parteien scharfe Konturen und differenzierte Konzepte, zumindest in Sachen Familie.

Herr Kretschmann, vielleicht haben Sie noch nicht bemerkt, dass sich die Wählerschaft zum großen Teil aus Groß-/Eltern von Kindern generiert. Was Sie den Eltern aber 2015 bieten ist ein totales Abschreckungskonzept. Ich will meine bittere Enttäuschung über die Bundes- und Landesgrünen nicht verhehlen. Meine Wahlentscheidung und die unzähliger Eltern steht seit Juli 2015 fest. Nie wieder GRÜN!

Einen einzigen Ausweg aus dem Dilemma sehe ich allerdings noch. Sollten Sie sich als Vater von drei Kindern, wie Sie bereits deutlich bewiesen haben, in punkto FAMILIE gegen Ihr grünes Parteiprogramm positionieren und für nachteilslose Wahlfreiheit  a l l er   Eltern plädieren, so könnten wir uns doch noch geneigt sehen, GRÜN vor allen anderen Parteien  zu bevorzugen. Aber diese Vorstellung grenzt vermutlich an Illusion.

So grüße ich Sie im Auftrag der INITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT ziemlich desillusioniert und resigniert

Bärbel Fischer

P.S. Dieses Schreiben geht mit gleicher Post auch an alle Landtagsabgeordneten von Baden-Württemberg und wird im Internet weiter verbreitet.

Zuerst erschienen auf familiengerechtigkeit-rv.info

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karin Weber

Ich muss nur die Überschrift lesen, um sofort "JA!!!!" zu brüllen.

Jedes Wort unterschreibe ich. Hoffentlich können wir eines Tages die Verlinkung zwischen diesen Verbrechern und der schönen Farbe "Grün" wieder lösen. Auch der Regenbogen kann nichts für seinen Missbrauch.

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Liebe Frau Fischer, außer der grünen Familien- und Bildungspolitik gibt es noch ganz andere Gründe, nie wieder Grün zu wählen. Die Grünen sind heute grünlackierte Kommunisten, die die Angst der Bürger vor einer angeblichen Klimakatastrophe, vor den angeblich nicht zu beherrschenden Gefahren der Kernenergie und vor einer durch menschlche Aktivitäten verursachte Umweltzerstörung dazu benutzen, heimlich und hintenherum dem Marxismus zur Herrschaft zu verhelfen und Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft abzuschaffen. Die Parteien CDU/CSU, SPD und FDP sind auf diesen Schwindel hereingefallen und versuchen, noch grüner als die Grünen zu sein. Mit Energiewende und Klimarettung zerstören sie unsere Industrie, unsere Volkswirtschaft und unsere Umwelt. Daher kann man außer den Grünen auch diese Parteien nicht mehr wählen. Die Linken habe ich gar nicht erst erwähnt, das sind ja ganz offen rote Kommunisten. Die einzige wählbare Partei ist die AfD.
Mit freundlichen Grüßen
Elmar Oberdörffer

Gravatar: Ralle

Starke Schreibe.

Allerdings zielt doch bei grün, rot, röter alles g e g e n die bürgerliche Gesellschaft und die kleinste und besonders schützenswerte Einheit, die Familie.

Den eingeschlagenen, von Ideologie deformierten, Pfad wird man nicht mehr verlassen, weil man es nicht kann ohne Fehler eingestehen zu müssen.

Gravatar: Gernot Radtke

Fischer: "... könnten wir uns doch noch geneigt sehen, GRÜN vor allen anderen Parteien zu bevorzugen ..." - Ich gehörte auch dann nicht zu den Grünen-Wählern und würde, wäre ich Mitglied der 'Initiative', ob dieser hier für alle Mitglieder der Initiative sprechenden Anmaßung von Frau Fischer die Initiative sofort verlassen. Die Grünen sind für mich die schlimmsten Gängler, Entmündiger, Snobs, Berufsempörten, Demagogen, Rabulisten und Faktenverdreher, die im Lande ihr politisches Unwesen treiben. Die würde ich auch dann nicht wählen, wenn sie mir Geld dafür gäben, was leicht getan wäre, da sie es mir als Bürger ja zuvor weggesteuert haben oder anschließend wieder wegsteuern werden. Nein, diese Brut aus der Hinterlassenschaft des roten Totalitarismus der 68er und der noch etwas älteren braunen deutschen Schollenideologie, diese Brut als Synthese elendsten deutschen Intellektuellen-Totalitarismus wähle ich nicht. Von mir aus sollen sie zum Teufel und dessen Pädophilie-Anhängern gehen, ein Thema, wo sie sich auch bestens auskennen (vgl. Internet).

Gravatar: Peggy

Bei Sozialisten egal welcher Couleur, Nationalsozialisten eingeschlossen, geht es immer gegen die Natur und gegen die Biologie des Menschen, immer!
Und läßt man sie gewähren, wird zunächst die Freiheit eingeschränkt und anschließend der politische Gegner niedergemetzelt. Seit den Jakobinern ist dies das immer wiederkehrende Szenario. Der grüne Mantel ist nur dazu da, die knallrote oder braune Gesinnung dieser Psychopathen zu tarnen.

Gravatar: Rüdiger Braun

Frau Fischer macht zwei Fehler in ihrem Anschreiben.

1. der aktuelle Trend ist nicht "neoliberal-materialistisch", der Trend ist vielmehr zutiefst sozialisitsch um nicht zu sagen kommunistisch, was nicht nur die Familienpolitik anlangt.

2. lässt Frau Fischer im letzten Absatz zu, daß sie doch wieder rudert um die Grünen doch bitte, bitte wählen zu können. Rückgrat schaut anders aus.

Meine Einschätzung: Die Grünen sind bis auf Weiteres (eigentlich schon immer und für immer) nicht wählbar und das liegt nicht nur an der Familienpolitik sondern an der zugrunde liegenden sozialistisch/kommunistischen Ausrichtung die an Bürgerverachtungeg kaum zu überbieten ist. Herr Kretschmann als Altstalinist des KBW wird einen Teufel tun das zu ändern.

Gravatar: Andreas Schneider

In einem Anfall von Unmut habe ich bei der NRW-Landtagswahl 1985 mein Kreuz bei den "Grünen" gemacht - etwas, das ich mir bis heute nicht verzeihen kann.

Im Grunde zeigt dieser Haufen genau das, was man von einst frischem, knackigem, grünem Gemüse erwarten kann, wenn es altert: es wird braun.

Gravatar: Jürgen G.

Der Begriff Ökofaschisten passt besser auf die Grünen. Sie predigen Wasser uns saufen Schampus. Sie haben nichts mit der arbeitenden Gesellschaftsschicht zu tun.

Gravatar: Carolus

Die Melonenpartei ist und bleibt absolut unwählbar: außen grün, innen rot mit braunen Kernen.

Gravatar: Ralle

So funktioniert "freie Meinungsäußerung" heute.

"Hart aber Fair"-Folge kommt in den Giftschrank

Unseriös, einseitig, überspitzt: Nach der Beschwerde von Frauenverbänden hat die ARD eine Folge der Plasberg-Talkshow "Hart aber fair" aus der Mediathek gelöscht. Der nächste Ärger folgt sogleich.

Wenn Schauspielerin Sophia Thomalla, #aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek und FDP-Politiker Jürgen Kubicki in einer Sendung zum Thema Genderwahnsinn diskutieren, ist klar: Dies wird kein Hochschulseminar.

http://www.welt.de/vermischtes/article145506912/Hart-aber-Fair-Folge-kommt-in-den-Giftschrank.html

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/ Gleichstellungsstellen Nordrhein-Westfalen hatte Beschwerde eingelegt. Die ARD kuscht.

Gravatar: Ralle

Noch was zum Nachdenken.

Bücher müssen mal wieder brennen

http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/buecher-brennen-wieder/

Auszug:

"Das trifft Kästner übrigens nicht zum ersten Mal. Seine Bücher landeten schon auf den Scheiterhaufen der berüchtigten Bücherverbrennung der Nazis, die das intellektuelle Schriftgut Deutschlands plünderten, um jede Form des eigenen Denkens zu verhindern."

Will man wirklich mit den grünen Nazis noch versuchen zu kooperieren?

Gravatar: Klaus Kolbe

@ Peggy am 21.08.2015 um 14.48 Uhr

Die Grünen sind eine von den roten Sozialisten erfolgreich unterwanderte und „übernommene“ Partei.
Man nennt sie auch Melonen-Partei: außen grün, innen rot!

Im übrigen ist den Ausführungen Elmar Oberdörffers vom 21.08.2015 um 13.09 Uhr zuzustimmen.

Gravatar: Karin Weber

@ Klaus Kolbe

Die Grünen sind die Zwillingsbrüder der Nazis.

Gravatar: kalle

@Karin Weber
Stimmt, Faschisten hier wie dort!

Gravatar: Klaus Kolbe

@ Ingo Damsch am 25.08.2015 um 11.28 Uhr

Diese (von vielen anderen) gesammelten deutschfeindlichen Zitate kenne ich – gleichwohl ist es richtig, sie immer wieder einem breiten Kreis vor Augen zu führen.

Sie sagen: „Wehren wir uns gegen diese Mischpoke.“

Da ist Ihnen voll und ganz zuzustimmen. Dann aber sagen Sie bitte auch, Herr Damsch, wie, wenn friedliches Demonstrieren (Bsp. Pegida) nur dazu führt, daß die an diesen Aktionen Teilnehmenden von Politik und der gesamten Gutmenschen-Industrie angefeindet, in die probate braune Ecke gestellt und mit Schimpfwörtern übelster Art bedacht werden, von deren Helfern aus dem rotlackierten Faschistischen-Lager zum Teil sogar tätlich angegriffen wurden?
Wie kann sich ein Volk gegen diese geballte Polit- und Medien-Hoheit (und deren Helfershelfer) diktatorischen Ausmaßes zur Wehr setzen (und dabei positive Änderungen herbeiführen, denn nur das kann das Ziel sein), ohne dabei den rechtsstaatlichen Rahmen verlassen zu müssen?

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