Kongresswahlen: Trump ist erfolgreicher als Clinton und Obama

Bei den Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus hat sich Präsident Trump – wie so oft gegen alle Prognosen- relativ gut geschlagen. Gemessen daran, wie er unter medialem Dauerfeuer steht, sind die Verluste eher moderat ausgefallen. Noch vor einigen Wochen haben die „Experten“ den Demokraten einen Erdrutschsieg vorausgesagt.

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Bei den Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus hat sich Präsident Trump – wie so oft gegen alle Prognosen - relativ gut geschlagen. Gemessen daran, wie er unter medialem Dauerfeuer steht, sind die Verluste eher moderat ausgefallen. Noch vor einigen Wochen haben die „Experten“ den Demokraten einen Erdrutschsieg vorausgesagt. Es kursierten fantastische Zahlen über die Zahl der Sitze von Senat und Repräsentantenhaus, die die Demokraten erobern würden. Es war die Rede von einer „blauen Welle“. Blau ist in den USA die Farbe der Demokraten.

Der Durchmarsch der Demokraten ist ausgeblieben


Das dieser Durchmarsch der Demokraten ausgeblieben ist, das lag auch daran, dass Trump nach wie vor eine Wahlkampfmaschine ist und die Bürger mobilisieren kann. Das wird Folgen haben. Denn selbst lange in inniger Feindschaft verbundene Senatoren  wie sein Vorwahlkampfrivale Ted Cruz holten Trump zur Wahlkampfhilfe in ihre Staaten.

Trump  war das Zugpferd für den Senatorenwahlkampf und thematisierte in seinen Reden und Auftritten vor allem die Gefahr der Massenmigration. Damit brachte er zum ersten Mal die Republikaner in ihrer Gesamtheit bei der Migrationspolitik auf seine Linie. Und er holte seine Partei insgesamt aus dem Umfrageloch, in das sie sich selbst durch die nur halbherzige Unterstützung für des Präsidenten Politik im Kongress gebracht hatten.

Trump hat weniger Sitze verloren als Obama und Clinton und den Senat behalten


Dass US-Präsidenten nach zwei Jahren die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, ist die Regel und nicht die Ausnahme. Unterschiedliche Mehrheiten zwischen Weißem Haus und Kongress  gehört zu der Idee der Gewaltenteilung, die in der US-Verfassung eine große Rolle spielt.  Vergleichen wir das Ergebnis der Kongresswahlen mit denen unter Clinton unter Obama wird das ganz deutlich: Die umjubelte Lichtgestalt Bill Clinton hat bei den ersten Kongresswahlen nach der Amtsübernahme 52 Sitze im Repräsentantenhaus und 8 Sitze im Senat verloren. Bei demgefeierte, nobelpreisgekrönten Friedefürsten Barack Obama waren es nach zwei Jahren Präsidentschaft 63 Sitze im Repräsentantenhaus und 6 Sitze im Senat.

Donald Trump dagegen, nach Ansicht der Presse der  Spalter und Hetzer, der Polarisierer und Verrückte, der Gottseibeiuns des Universums - hat im Senat drei Sitze hinzugewonnen und nur 26 Sitze im House abgegeben. Nanu? Es ist wie so oft: die Prognosen der „Experten“ sind falsch und mit der Lesart unserer Presse scheint es nicht allzu weit her zu sein.

Trump kann weiterhin neue Richter für den Obersten Gerichtshof benennen


Vor allem das Ergebnis im Senat wird Trumps entscheidender Hebel für den politischen Wandel sein, auch lange über seine Amtszeit hinaus. Denn er kann weiterhin konservative Richter für den obersten Gerichtshof setzen und zwar auf Lebenszeit. Schon jetzt hat die Ernennung von zwei Konservativen das Gewicht im Obersten Gerichtshof nachhaltig verschoben. Da in seiner Amtszeit weitere Richter altersbedingt ausscheiden können, mögen sich ihm hier Möglichkeiten eröffnen, von denen seine Amtsvorgänger nur träumen konnten.

Dass ein Präsident keine Mehrheit im Repräsentantenhaus besitzt, ist die Regel und nicht die Ausnahme. Das hat für einen Präsident durchaus auch Vorteile. Die US-Demokraten sind jetzt in der Verantwortung. Wenn sie die Politik des Präsidenten aus parteipolitischen Gründen sabotieren und die wertvolle Zeit mit „Amtsenthebungsverfahren“ und Trump-Bashing verbringen, das mit den Problemen der einfachen Amerikaner nichts zu tun hat, werden die Amerikaner ihnen das übel nehmen. So war das auch unter Bill Clinton, als die Republikaner sich mehr mit der Lewinski-Affäre befassten als mit den relevanten politischen Fragen. Clinton gewann eine zweite Amtszeit.

Trump wird den Kongress zwingen, Farbe zu bekennen


Ohne Zweifel wird der Präsident den Kongress zwingen, Farbe zu bekennen. Dabei wird er mit einem demokratischen Kongress noch weniger Hemmungen haben als mit dem Kongress, in dem seine Parteifreunde die Mehrheit hatten. Seine Initiativen wurden auch vom republikanischen Establishment ausgebremst und Trump konnte mit ihnen nicht offen die Konfrontation suchen. Wenn sich die Demokraten weigern, die Grenzen zu schützen, die Mauer zu Mexiko zu finanzieren, dann tragen sie auch die Folgen für die illegale Einwanderung.
Dazu gehören insbesondere die hohe Kriminalität, der Rauschgifthandel und die illegale Migration. Diese Probleme hat Trump nicht herbeigeredet oder sich ausgedacht wie die linke Presse in Deutschland unterstellt. Die Zahlen sprechen für sich:

Die Zahl der Gewaltverbrechen und Drogentoten ist explodiert


In den USA gibt es 33.000 schwer kriminelle und gewalttätige Gangs, viele davon aus Lateinamerika, die die Städte tyrannisieren. Diese kriminellen Gangs haben geschätzt 1,4 Millionen Mitglieder und sind für den massiven Anstieg von Kriminalität und Gewalt verantwortlich. Allein in Chicago mit 2,7 Millionen Einwohnern, der Heimatstadt von Barack Obama, gab es im Jahr 2016 über 3.500 Schießereien und 762 Morde.  
Der Handel mit Kokain und Heroin ist ein massives Problem. In der Altersgruppe der unter 50-jährigen stellen Drogen mittlerweile die häufigste Todesursache überhaupt dar, noch vor Verkehrsunfällen. Drogen sind für einen von 50 Todesfällen in den USA verantwortlich. Allein zwischen den Jahren 2000 und 2015 starben eine halbe Million US-Amerikaner als Folge von Drogenmissbrauch.

Lateinamerikanische Gangs und Heroin kommen über die mexikanische Grenze


Sowohl die lateinamerikanischen Gangs als auch das Heroin kommen über die US-mexikanische Grenze. Deshalb hat Präsident Trump der Grenzsicherung eine hohe Priorität gegeben. Trump hat 10.000 zusätzliche Einwanderungs- und Zollbeamte eingestellt, 5.000 zusätzliche Grenzkontrolleure und weitere Richter, um die Verfahren zu beschleunigen. Trumps großes Ziel, eine durchgehende Mauer zu bauen, wird bislang noch im Kongress blockiert. Natürlich wenig medial beachtet: Es war Bill Clinton, der mit dem Bau von Grenzbefestigungen begonnen hat.

Trumps Chancen auf eine zweite Amtszeit sind gestiegen


Sicherlich wird die Situation für Trump mit dem von den Demokraten regierten  Repräsentantenhaus  schwieriger. Aber Trump hat wohl zur Genüge bewiesen, dass er Herausforderungen annimmt und bewältigt, auch wenn weltweit und auf allen Ebenen sein Scheitern 24/7 angekündigt wird. Er hat sich in den Vorwahlen der Republikaner gegen alle Kandidaten des Establishments durchgesetzt, ohne dass darauf jemals auch nur einer einen Dollar gesetzt hätte. Er hat die Präsidentschaft gegen Hillary Clinton gewonnen, obwohl die ihren Wahlkampf jahrzehntelang vorbereitet hatte. Er hat nach zwei Jahren besser abgeschnitten als Bill Clinton und Barack Obama, obgleich die Republikaner diesmal viel weniger Großspenden zur Verfügung hatten und die große Mehrheit der Medien gegen sich. Trump ist nicht am Ende. De politische Auseinandersetzung in den USA geht in die nächste Runde. Und seine Chancen auf eine zweite Amtszeit sind gestiegen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wiedertäufer343

Es ist gut, dass Trump eine konservative Politik macht. Aber seine Politik ist zu wenig ökologisch und sozial. Konservatismus und Sozialität müssen sich nicht ausschließen. Es ist gut, dass in Deutschland die Parteien AfD, ÖDP und FW im Aufwind sind. Die CDU liegt in manchen Umfragen schon unter 25 %. Die CDU ist keine Volkspartei mehr. Zudem vertritt die CDU ein veraltetes Christentum. Wir brauchen ein erneuertes Christentum gemäß M. Porete und C. G. Jung. Mehr dazu unter Öko-Theosophie (bitte googeln).

Gravatar: Fake Name

Ich empfehle jedem, die Q-Posts zu lesen unter https://qmap.pub/

Es geht nicht nur um die Wirtschaft und relevante politische Fragen! Es geht jetzt vor allem um die NOCH NICHT RELEVANTEN Fragen, die so lange verschwiegen wurden und deren Wahrheit sehr schwer zu ertragen sein wird. All die gequälten ermordeten Kinder !!!!!!!!! Es wird alles ans Licht kommen!

Trump kämpft gegen die pädophilen Satanisten, die Massenverhaftungen stehen an. Dafür war der Sieg im Senat wichtiger als alles andere.
Q:
"We got what we needed.
Thank you, Patriots!
Senate means everything."

"If we would have swept it all tonight. And then come the arrests. They would claim we rigged the election to create the arrests. We had to “loose” somewhere for optics. Brilliant. And we will still take back the house. Evil will be locked up." (God Bless America)

Q bereitet die Öffentlichkeit jetzt mental auf die Möglichkeit eines Martial Law vor, das eventuell kurzzeitig notwendig wird, wenn die Satanisten mit Aussicht auf Militärgericht und GTMO durchdrehen und ihre Mobs auf die Straßen schicken.

Trump ist diesen verblendeten Dummköpfen um Jahre voraus!

Gravatar: Klaus Bartholomay

Auch Deutschland u. die deutsche Nation ,Kultur, Wirtschaft, Bildung ....brauchen eine Germany First - Regierung u. Politik , sonst ergeht es dem Volk u. Land wie der Titanic. Und ohne Erneuerung der biblischen Glaubenslehre, statt Globalismus durch Merkelismus rettet die Welt, steht weiterhin mene mene Tekel ... und Ps. 2 ,4 über Volk u. Land.

Gravatar: Marc Hofmann

Mit der Mehrheit der Demokraten im Representantenhaus hat Trump etwas "wertvolles" in die Hand bekommen...eine Opposition an der Trump sein Profil weiter vertiefen kann...eine Opposition die Trump vor sich herjagen kann...Trump wird diese Demokraten in die Ecke drücken...Trump wird Gesetze einbringen, die zum Wohl der Bürger sind und nicht zum Wohl der Globalisten....lehnen die Demokraten diese Gesetze ab so wird Trump dies für sich nutzen und noch mehr Wähler auf seine Seite ziehen können.

Was mit einer Partei passiert, die kein Profil mehr hat, sieht man an der SPD, FDP und Union...die grün-sozialistische Merkel hat hier ganze Arbeitet geleistet. In Deutschland gibt es genau zwei Pole (Profilierungen) die Grünen Sozialisten unter der Führung von Merkel und ihren Medien (in den USA sind das die Demokraten-Obama/Clinton) und die AfD (in den USA sind dies die Republikaner-Trump)

Gravatar: Hajo

Einen Friedensnobelpreis für den schwarzen Friedensengel mit Blut an den Händen ist sicherlich das groteskeste was man sich vorstellen kann und demzufolge kann man diese Weltenverbesserer in die Tonne treten, denn sollten sie wieder mit der allseits bekannten Frau an die Macht kommen geht das Schlachten erst richtig los, da wäre dann Trump ein reiner Friedensfürst, genauso wie er sich redlich im Repräsentantenhaus und Senat geschlagen hat und er im Vergleich zu anderen im Ergebnis weit vorne steht, nur will es niemand zur Kenntnis nehmen und das hat System, aber sie werden sich an Trump die Zähne ausbeißen und das wissen sie und deshalb werden alle Register gezogen um ihn zu desavoiren, was ihnen aber nicht gelingen wird.

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