Komikernation

Eine unselige Folge des Beschneidungsurteils

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Da hat das Landgericht Köln ein Urteil gesprochen, das medizinisch und juristisch vollkommen korrekt ist - da läßt sich überhaupt nichts dran drehen.

Medizinisch unterscheidet sich eine sog. Zirkumzision aus religiösen Gründen nicht von einer solchen aus medizinischen Gründen.

Nach deutschem Recht ist die Zirkumzision natürlich eine Körperverletzung wie jede Operation und daher nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Was soll man von einem Gericht denn erwarten? Dass es sich nicht an die Gesetze hält?

Es war schon Pech, dass der Kölner Notfall das religiöse Ritual aus der Grauzone gezerrt hat. Aber so ist das eben im Rechtsstaat.

Kann ein medizinischer Sachverhalt politisch aus dem Weg geräumt werden? Natürlich nicht. Operation bleibt Operation.

Kann ein juristischer Sachverhalt politisch aus dem Weg geräumt werden? Offenbar doch. Die Mehrheit der deutschen Parteien knickt ein und wird, das ist absehbar, den betroffenen Religionsgemeinschaften 100%-ig entgegenkommen. Damit Deutschland nicht zur Komikernation wird.

Das Urteil könnte Anlass geben zu einer vernünftigen Diskussion. Zum Beispiel über das Beschneidungsalter. Was 7 Tage nach der Geburt nicht traumatisiert, könnte dies im Alter von 5 Jahren tun. Und so weiter. Aber zu einer echten Diskussion wird es nicht kommen.

Interessant, dass Parteien, die ansonsten gegen die harmlosesten religiösen Vorschriften wettern was das Zeug hält, in diesem Fall lammfromm sind. Man wundert sich. Sind das nicht Komiker?

Wenn ein Gesetz nicht opportun ist, wird es eben geändert. So ist das. Anpassung wird das genannt werden. Mal sehen, wie die Entscheidung des Verfassungsgerichts zum Euro-Rettungsfonds ausgehen wird. Welchem Druck das Gericht wird weichen müssen. Es ist nicht weit her mit der Freiheit der Justiz in Deutschland. Das scheint mir die traurigste Erkenntnis aus dem Beschneidungsurteil zu sein. Deutschland ist eben doch eine Komikernation.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Klimax

R. Gems: "Ja, wir werden es wohl erleben, wie die Regierung und Teile der Opposition, ein Gesetz zimmern werden, das die Folter an Neugeborenen weiter erlaubt."

Sie vergessen hier: es handelt sich nicht generell um Neugeborene, sondern "nur" um neugeborene Jungen. Das ist für unsere feministisch usurpierten Politikergehirne etwas ganz anderes. Denn was man bei Mädchen längst verboten hat, kann man Jungen ohne weiteres zumuten. Da applaudiert ihnen dann die verdienstkreuzdekorierte Inhumanistin Schwarzer von ganzem Herzen. Widerwärtig!

Gravatar: Crono

Herr Kovács, vortrefflich zusammengefaßt. Danke.

@Professor Adorján F. Kovács ...Die Mehrheit der deutschen Parteien knickt ein und wird, das ist absehbar, den betroffenen Religionsgemeinschaften 100%-ig entgegenkommen. ..

~~
Aber wieso denn? Gibt es dafür einen - mir unbekannten - historischen Vordergrund tfff. d.h. Hintergrund?

Gravatar: Ursula Prasuhn

@Anke

Doch, Eltern spielen eine entscheidende Rolle bei dem, was Kinder glauben und leben. Die Prägung durch ihr Vorbild und ihre Werte ist häufig entscheidend fürs ganze Leben. Das gilt sowohl im positiven als leider auch im negativen Sinn.
Natürlich werden Kinder nicht zum Abklatsch der Eltern, erhebliche Prägungen zu leugnen, ist aber lebensfremd.

Gravatar: Menschenskind!

Danke, "Leser".
Ihre Kommentare sind "lesenswert".

Gravatar: Lupengucker

Menschenskind!

Ich entschuldige Sie nicht, sondern danke Ihnen herzlich für Ihre lesenswerten Zeilen!

Gravatar: Jochen

@Swaantje
Sie schreiben: "Toleranz muss für beide Richtungen gelten."
Wie sieht dann ein Kompromiss für beide Seiten aus? Nur halbe Vorhaut wegschneiden?
Sie merken schon, ich kann Sie und ihre Fraktion einfach nicht mehr ernstnehmen, obwohl ich gegen die Beschneidung von Kindern bin.

Gravatar: Anke

Ursula Prasuhn, 26.07.2012 08:46

Auf die genannten Punkte sind Sie erneut ja leider gar nicht eingangen, und genau darum ging es schon die ganze Zeit.
Dass sie dann von einer "Technik" reden und "wild um sich schlagen" und das somit auf eine Metaebene heben, ist skurril - und lässt einen falschen Eindruck entstehen, der die Dinge ins Gegenteil verkehrt.
Wenn Sie mal angegangen werden, z.B. mit Stillosigkeiten "Sie sollten "Geschichte lernen und dann ginge Ihnen vielleicht ein Licht auf" oder Ähnlichem und Sie verwahren sich dagegen - dann werden Sie vielleicht auch selbst merken, wie das so ist, wenn dann jemand Drittes ankommt und nun ausgerechnet Ihnen Unsachlichkeit vorhält. Das ist nahezu Realsatire.

Gravatar: Hanno

Das immer gleiche Totschlagsargument mit der Zeit der Aufklärung wirkt allmählich naiv und einfallslos (um nicht zu sagen: primitiv)
Die Aufklärung kann man nicht so undifferenziert als Argument ins Feld führen!!

Gravatar: Hanno

@ Schiller
Zitat: "Es ist nur befremdlich, dass überhaupt diskutiert wird, ob eine unumkehrbare Verstümmelung tolerierbar ist."
Da haben wir es: Sie wollen doch gar nicht diskutieren! Fordern Sie also nicht scheinheilig zu einer Diskussion auf, die Sie selbst absolut überflüssig finden, weil Sie glauben, mit Ihrer Meinung sowieso das Recht gepachtet zu haben.

Gravatar: Kritiker

@ Herrn Gems 15.8.2012 11:37
Ihre Argumentationsweise lässt jedem halbwegs zivilisierten Menschen die Haare zu Berge stehen.
Habe selten solch aggressiven Unsinn gelesen.
Merken Sie denn nicht, dass Sie sich mit dieser ausfälligen Art selbst keinen Gefallen tun?

Gravatar: Rudi Gems

@ Kritiker

Anstatt mich hier zu beschimpfen, sollten Sie vielleicht mal etwas zu dem konstruierten Kriminalfall schreiben?

Glauben Sie nicht, das ein Täter ins Gefängnis käme, der sich einfach einen Säugling schnappen würde, ihn beschneiden würde, wie die Juden, und ihn dann wieder abliefern würde? das wäre doch mal ganz interessant gewesen?

Grüße, Rudi Gems

Gravatar: Rudi Gems

Ein Ritus der unter anderen Umständen, ein Verbrechen ist, kann in einem Rechtsstaat, nicht geduldet werden, Ulli! Und eine Religion, die Riten hat, die außerhalb der Religion, strafrechtlich erheblich relevant sind, hat nicht das geringste Recht, geachtet zu werden. Auf so eine Bande, sollte man den Verfassungsschutz ansetzen.

Grüße, Rudi Gems

Gravatar: Riccardo H.

Danke, Herr Rießler! Klarer, deutlicher und auch fundierter als Sie kann man meiner Meinung nach in dieser Sache nicht Stellung beziehen.
Im Verlauf der Auseinandersetzung hatte ich auch den Eindruck, dass hier ständig zwielichtige Leute das Wort ergreifen, die ihre Ideologie auf der Schiene von Säkularisierung und schiefer Auslegung des Grundgesetzes verkaufen wollen.

Gravatar: Gast

Anke, 25.08.2012 13:33

Exakt! Dem ist nichts hinzuzufügen...

Gravatar: Robbespierre

Menschenwürde gibt es seit rund 160.000 Jahren. Traditionen überholen sich.

Gravatar: Anke

Die Bundesrepublik ist freiheitlich wie nie ein Staat auf unserem Territorium zuvor. Das drückt sich unter anderem in der Religionsfreiheit aus. Er schreitet zum Schutze Aller da ein, wo Grenzen überschritten werden, und das ist bei der B. der Fall. Deshalb war das Landgericht-Urteil nur korrekt. Die Vorstellung, der Staat würde sich in einzelne Religionen einmischen, ist realitätsfern.

Gravatar: Schiller

Dem ursprünglichen, obigen Autorenbeitrag, über den hier diskutiert wird, kann ich nur zustimmen. Ich denke außerdem, dass es gar nicht erst zu einer Legalisierung kommen wird. Nicht nur, weil sie falsch wäre, sondern allein schon, weil die Regierung nicht noch einmal in Karlsruhe mit einem grenzwertigen Gesetz zurückgepfiffen werden will, schon gar nicht unter Hinweis auf die rudimentären Grundrechte; das wäre schon etwas peinlich.

Gravatar: Y.Y.

@N.M.
Warum schreiben Sie dann selbst noch? Offensichtlich wollen Sie noch das letzte Wort haben für das Festklopfen einer Falschbehauptung.

Gravatar: Y.Y.

@N.M.
Darf ich hier nur schreiben, wenn ich zuvor konkret angesprochen wurde? Das wäre mir neu.
Haben Sie auch erst nach konkreter Ansprache geschrieben?
Ich fasse es nicht!!

Gravatar: Arnie

@Anke 13.Sept. 17:58
Den letzten Absatz Ihres Kommentars haben Sie richtig gut geschrieben. Und ob Sie es glauben oder nicht, das meine ich ehrlich!

Gravatar: Y.Y.

@Robespierre
Sie bewegen sich meiner Meinung nach mit dem, was Sie zur Menschenwürde sagen, auf sehr dünnem Eis.
Jedenfalls kommt mir das, was Sie schreiben, zwar vollmundig, aber nicht überzeugend vor.
In jedem Menschen stecken sog. gute und sog. schlechte Seiten, und die Menschenwürde wird in unterschiedlichen Kulturkreisen oder auch Philosophien unterschiedlich gesehen. Mit der Menschenwürde verhält es sich also nicht so statisch und unverrückbar, wie Sie glauben machen. Die Menschen zeigen in ihrem Verhalten oft so wenig Menschenwürde, dass ich mich immer wieder frage, wie weit es mit ihr her ist.

Gravatar: Robbespierre

Y.Y., 15.09.2012 17:10

Das wirkt selbst vollmundig und etwas abstrakt. Die Argumentation hat auch leider konkret mit der Beschneidung nichts zu tun. Die ist nämlich gerade kein Ausdruck von Menschenwürde. Und die Gründe dafür hatte ich ja genannt.

Gravatar: Susanne

@Rießler
Danke, Herr Rießler, Sie sprechen exakt meine Befürchtungen aus.
Ich sehe die Kinder auch lieber in der Obhut der Eltern als in staatlicher Bevormundung.
Bei Eltern weiß ich, dass sie ihre Kinder lieben, bei den gutmenschlichen Ideologen weiß ich nicht, was sie über die Kinder im Schilde führen.

Gravatar: Susanne

@Rudi Gems
Gibt es nicht genügend historische Beispiele, die belegen, dass Mehrheiten nichts darüber aussagen, wer Recht und wer Unrecht hat. Das müssten wir Deutsche doch besonders gut wissen.

Gravatar: Meike L.

@Marion
Ist wirklich alles klargestellt?
Ich beneide Sie um Ihre Denkweise. Da haben es andere wie ich doch schwerer, wenn ihre Stellungnahme auf einer breiteren Fächerung der Argumente beruht. Da ist die Sache weitaus komplizierter und nicht so eindeutig, wie Sie sie sehen.

Gravatar: Robbespierre

Beschneidungen zu befürworten, ist eine Form von Gewaltverherrlichung.

Gravatar: Thomas Rießler

Der Humanist Karl Marx ist ein gutes Beispiel für den radikalen Humanismus. Es gibt ja sogar eine Denkrichtung, die sich marxistischer Humanismus nennt. Anscheinend haben die radikalen Humanisten gefallen am Märchenerzählen, wenn sie dies in Abrede stellen. Das Beschneidungsverbot in der Sowjetunion war kein Zufall und ist auch nicht irrelevant für die hiesige Beschneidungsdebatte. Es gibt für die heutigen Humanisten wahrlich keinen Anlass, sich so großmäulig als Verfechter von Recht und Ordnung gegenüber gläubigen Menschen aufzuspielen, wenn die millionenfachen Verbrechen des ehemaligen Ostblocks gegen die Menschheit auf humanistischem Mist gewachsen sind.

Gravatar: Gast

Was der Ostblock mit dem LG-Urteil zu tun haben soll, scheint doch sehr fraglich. Die Judikative ist allein an die heutige Verfassung gebunden, daran hat sie sich auch orientiert.
Die Begründungen der Beschneidungsgegner erscheinen da im Verlauf der Diskussion schlüssiger.

Gravatar: Voltaire

Dem Autor des obigen Artikels, Herrn Kovács, kann ich nur zustimmen. Klar ist wie schon gesagt, dass bei der Beschneidung staatliche Zurückhaltung einfach nicht mehr gelten kann.

Die Religionsfreiheit wird in ihrem Wesen nicht außer Kraft gesetzt, wenn dieser Vorgang aufgrund anderer Grundrechte verboten worden ist. Man sollte u.a. auch nicht vergessen, dass das Kind in seiner späteren Wahl und somit der Religionsfreiheit maßgeblich beeinträchtigt wird.

In Deutschland gibt nun mal seit der Säkularisierung der Staat den Rahmen vor, es ist nicht die Kirche und auch keine Religion. Seien wir lieber froh darüber.

Gravatar: Melanie

@Thomas Rießler
Mich beeindrucken immer wieder Ihre scharfsinnigen, einleuchtenden Kommentare. Danke dafür!

Gravatar: Gast

Kein Gott kann sowas wollen wie eine derartige Tortur für ein Kleinkind.

Gravatar: Rudi Gems

Sie Herr Rießler, haben die Mehrzahl der Juden, die Mehrzahl der Muslime, die Mehrzahl der Spinner, die Bundeskanzlerin und eine Mehrzahl der Abgeordneten des deutschen Bundestages, auf Ihrer Seite.

Wir Beschneidungsgegner, haben die Wissenschaft, die Mehrzahl der Juristen, die Mehrzahl der Mediziner und die Intelligenz, mehrheitlich auf unserer Seite. Das genügt mir und uns. Ich bin der festen Überzeugung, das wir Beschneidungsgegner, auf der qualitativeren Seite stehen. Deshalb, lehne ich mich auch ganz entspannt zurück, und warte, was da kommt. Die Seite, bei der die Beschneidungsgegner stehen, hat sich in der Historie, immer durchgesetzt. Sie Herr Rießler, haben die Verliererstraße gewählt, die in der Historie, einen mentalen Kinnhaken nach dem Anderen, einstecken musste.

Grüße, Rudi Gems

Gravatar: Schmunzler

@Rudi Gems
Sie sagen: "Darf ich mal daran erinnern, das Ärzte, ein abgeschlossenes Hochschulstudium haben?"
In diesem Fall verweisen Sie auf den Wert eines Hochschulabschlusses, weil er Ihnen geeignet scheint für Ihre Argumentation.
Darf ich Sie daran erinnern, dass Sie in anderen Fällen, in den Ihnen die Meinung von Fachleuten nicht in den Kram passte, genau umgekehrt vorgegangen sind und Hochschulabschlüsse geringschätzig als wertlos und nichtssagend bezeichnet haben.
Nichts desto trotz ist es aber immer wieder unterhaltsam, Ihre und Ankes Unzugänglichkeit für Argumente zu verfolgen und zu beobachten, wie sie diese in geradezu klassischer Manier von sich abprallen lassen und auf den Meinungsgegner projezieren.

Gravatar: Gast

Die fundamentalistisch verklärte, ein Leben Lang Spuren hinterlassende Verstümmelung von Kleinkindern ist eines der rustikalen Rituale, die noch aus Vorzeiten übrig geblieben sind und zeigen, wie kurz es den Menschen in der gesamten Erdgeschichte erst gibt. Erst im Laufe der Jahrmillionen lässt der Mensch die Irrungen und Wirrungen von einst nach und nach hinter sich.

Gravatar: Impertinenz

@R.Gems
Zitat: "Jedenfalls ist die Gefahr gegeben, das ich zukünftig, einige Kommentatoren, hier ignorieren werde."

Sie machen mir mit dieser Drohung richtig Angst, Herr Gems.
Wie soll ich nur ohne Ihre Zuwendung leben!?
Als Zeichen meiner Reue und meines guten Willens schreibe ich sogar unter dem Namen, den Sie sich wünschen.

Gravatar: G. L.

@Anke
Sind Ihre Worte nicht auch tausendfache Wiederholung?
Immer, wenn ich in gewissen Abständen die weiteren Kommentare hier nachlese, kommen insbesondere Ihre mir so vor.

Gravatar: Gast

Wenn irgendeiner "radikal" ist, dann doch wohl die, die die Klinge zücken.

Gravatar: Rudi Gems

Schade, ich hatte gehofft, das alles in den Kommentar reinging. So sah das Ende aus:

"Spätestens, wenn die Parlamentarier, im Bundestagswahlkampf 2013 mit Schildern und Plakaten konfrontiert werden, wo draufsteht, „Wählt keine Parteien, die 8-tagealte Säuglinge foltern lassen.“ (unter anderem auch von mir) wird ein breites Umdenken bei den Parlamentarier erfolgen. Da bin ich mir Sicher. Und, dann werden Sie, Herr Rießler, und Ihresgleichen, schlechte Karten haben.

Grüße, Rudi Gems"

Gravatar: Bitte aufhören

@Rudi Gems
Langsam wird Ihre Selbstdarstellung als Inbegriff des Nächstenliebenden zu viel.

Gravatar: Iker

Die Wissenschaft hat wesentliche Dinge in der Bibel leider widerlegt. Weder gab es z.B. einen Stern von Bethlehem noch ist es wahrscheinlich, dass Jesus dort geboren wurde, sondern eher in Nazareth. Auch Kaspar, Melchior Balthasar hat es den Forschern zufolge nicht gegeben. Von der Arche Noah und dem Beginn der Menschheit in Adam und Eva ganz zu schweigen. Wir wissen, dass alles Leben aus dem Wasser entstanden ist. Gleichwohl kann man an Gott und Jesus glauben. Nur, die offenbar leider als faktenfragil und eher bildlich einzuschätzende Bibel als Grundlage für irgendwelche Handlungen herzunehmen, die das von Gott geschaffene Leben verletzen, ercheint doch sehr vage. Von daher spricht nicht sehr viel dafür, an der Beschneidung festzuhalten, aber viel dafür, sich von dem zweifelhaften Brauchtum lieber früher als später frei zu machen.

Gravatar: Gast

Gut an der Diskussion ist, dass die unsinnigen Beweggründe der Beschneidungsbefürworter mit der Zeit immer deutlicher wurden. Seit diese zutage liegen, ist die letzliche Abschaffung der Beschneidung aus humanistisch-ethischen Gründen wieder etwas wahrscheinlicher geworden.

Gravatar: Rudi Gems

Auf diese Art, kann man natürlich auch zeigen, was man von Pressefreiheit hält. Bedauere es sehr, jemals bei euch einen Kommentar geschrieben zu haben.

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Gottes Schatten sind in der Natur überall zu finden.Carl von Linné

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