Juncker vs. Schulz

Der ehemalige Premierminister Luxemburgs und Chef der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker hat als Spitzenkandidat der EVP die besten Chancen auf die EU-Präsidentschaft. Gegenüber seinem Konkurrenten Martin Schulz ist er das kleinere Übel.

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Am Freitag wurde Jean-Claude Juncker zum Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei, der christdemokratischen Fraktion im Europaparlament, zu der auch die CDU gehört, gewählt (siehe “EVP-Spitzenkandidatur: Juncker will die ‘Konsensmaschine’ Europas werden”). Er hat damit die mit Abstand besten Chancen, der nächste Präsident der EU-Kommission zu werden, der vom Europaparlament auf Vorschlag des Europäischen Rats bestätigt wird, wobei sich der Rat nach dem Vertrag von Lissabon erstmals am Ergebnis der Europawahl zu orientieren hat. Bei dieser hat die EVP die besten Chancen, womit uns der langjährige, inzwischen abgewählte Premierminister Luxemburgs und Chef der Euro-Gruppe auch zukünftig weiter nerven darf.

Er ist aber wohl immer noch besser als sein einziger ernsthafter Konkurrent, Martin Schulz, der als SPD-Mitglied letzten Samstag von der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) aufgestellt wurde und sein Amt als Präsident des Europaparlaments für den Wahlkampf missbraucht (siehe “Kritik an Spitzenkandidat Martin Schulz”). Bis Bernd Lucke von der AfD und welcher Fraktion auch immer Chancen hat, werden noch mindestens fünf Jahre vergehen, falls nicht vorher schon eine grundlegende Reform der EU gelingt.

Beitrag erschien zuerst auf: alexanderdilger.wordpress.com 

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