Integrationsbeauftragte macht Sorgen

Es gibt große Aufregung darüber, dass AfD-Vize Alexander Gauland über SPD-Vize und zugleich Staatsministerin sowie Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz sagte, „wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können“ (siehe „Gauland: Özoguz in Anatolien entsorgen“).

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Daraufhin wurde Herr Gauland, wenn nicht sogar gleich die ganze AfD und alle ihrer Wähler, wüst als Hetzer, Rassist und Nazi beschimpft. Der größte Heuchler ist dabei der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, der jetzt „dieser gauland ist ein mieser, dreckiger hetzer. solche arschlöcher braucht niemand.“ twittert, aber 2013selbst twitterte „lach, wir wollen ja alle die merkel entsorgen und besser regieren“.

Entsorgen ist ohnehin kein von den Nationalsozialisten verwendeter Begriff (siehe „Ist Gaulands ‚entsorgen‘ wirklich ein Naziwort?“), sondern bedeutet, dass man seiner Sorgen ledig wird, was inzwischen vor allem auf Müll bezogen wird, aber eben auch auf Politiker, die ihre Ämter entweder ganz verlieren oder gegen andere eintauschen, auf denen sie keinen Schaden mehr anrichten können. Entsprechend hat sich auch niemand darüber aufgeregt, als ich in zwei Blogbeiträgen „entsorgen“ schrieb („Eine ehrliche Fusion mit anderen Parteien könnte eine Chance sein, womit sich auch der ungünstige Name entsorgen ließe.“ in ‚ALFA will fusionieren‘ und „Diese Frau [Petry] könnte aber auch gewinnen und wie vor einem Jahr Herrn Lucke so diesmal Herrn Meuthen als Ko-Sprecher entsorgen.“ in ‚AfD-Austritt vor gut einem Jahr und Ausblick‘). Das Wort kommt sogar in 21 Kommentaren hier vor, davon drei von mir (erst kürzlich„Die hauchdünne schwarz-gelbe Mehrheit böte sogar die Chance, Herrn Laschet gleich mit zu entsorgen, wenn Herr Pretzell nicht wäre.“, bereits 2014 „Herrn Lucke jetzt entsorgen zu wollen, ist z. B. ein totaler Irrweg.“ und 2013 „Im Gegensatz zu den etablierten Parteien, die sich europafreundlich nennen, aber das Gegenteil sind, wie z. B. ihre Unterstützung der desaströsen Eurorettungspolitik zeigt, will die Alternative für Deutschland nicht ihre schlechtesten Politiker im Europaparlament entsorgen, sondern die besten Köpfe dorthin entsenden.“).

Die künstliche Aufregung über Herrn Gauland soll verdecken, worüber er sich aufregte und warum er die Desintegrationsbeauftragte überhaupt entsorgen wollte (siehe auch „Gaulands missglückte Entsorgung“). Denn sie schrieb bereits im Mai im Tagesspiegel (siehe „Leitkultur verkommt zum Klischee des Deutschseins“): „Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ Man darf diese irrige Ansicht haben und äußern, aber doch nicht als Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Wer die deutsche Kultur nicht nur ablehnt, sondern leugnet, ist für diese Aufgabe einfach nicht geeignet und selbst höchstens in deutschlandfeindliche Kreise integriert, zumal sie auch schon vorher entsprechend auffiel (siehe Wikipedia und „Was Özoguz will“).

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: lector

Zum Thema des Worts "Entsorgung".

Dieses Wort wurde nicht von den Adolfschen, sondern erst ihren Enkeln in den 70er-Jahren erfunden, als Analogie zu Ver-sorgung.

"Ent-sorgung" hat den Vorteil, hier eine eingeführte Entsprechung zu haben, welche auf dem Verb "sorgen (für...)" beruht.

Es wurde dann besonders wegen des Beiklangs "eine Sorge weniger" sehr gern eingesetzt, mit einer euphemistischen Konnotation besonders im anheimelnd klingenden "Entsorgungspark" (klingt süß wie Sanssouci, "Ohne-Sorg") für den Lagerplatz für strahlende Brennstäbe...

Das Wort ist also auf dem Mist der PR bedrohlicher Industrien entstanden; auch wenn die Parallele zu "Versorgung" nicht ungeschickt ist und insofern sprachlich passt.

Dennoch bieten sich solche Reklame-Begriffe besonders dafür an, auch in einer Weise verwendet zu werden, die ihre gewisse Schiefheit ausnutzt, um mit anderen Bedeutungen hinterlegt zu werden; man vergleiche "Kollateralschaden" u.a. schöne Beispiele für unschöne Entitäten.

Politiker "bei der EU entsorgen" wurde schon häufig verwendet, ohne dass ein Hahn danach gekräht hätte.

Bei den AfD-Ungeheuern passt man natürlich besonders auf und wittert das Böse in jeder Silbe.

Es sollte von hier aus besonders geachtet werden, WIE man spricht, fast mehr als WAS.

So könnte man aber auch Fallen stellen und scheinbar Böses anklingen lassen, um den prompten Medienrummel dann zu nutzen und sich Gehör zu verschaffen:
Müsste dann aber so auf Zack sein, dass es gelingt, INHALTE und ARGUMENTE zum glotzenden Volk zu transportieren; um am Ende den Scheinskandal aufzulösen und sich jedenfalls gewiss nicht noch entschuldigen zu müssen, nicht mal halb so Böses artikuliert zu haben wie die andere Seite:

Pack, Mischpoke, Nazis - bis hin jetzt zu den schlimmsten Schimpfwörtern, die die deutsche Sprache aufzubieten hat.
Man kann nur hoffen, die AfD hat richtig gute Anwälte, die auch die Gegenseite anzugreifen wissen.

Von vermehrter Sprach-Hygiene kann zwar die Spontaneität der freien Rede leiden, aber immerhin für beide Seiten, was das dialogische Klima hoffentlich soweit durchlüftet, dass man wieder ZUR SPRACHE findet, auf den BEIDEN vorhandenen Seiten:

der vereinten Alternativ-Bewegung auf der einen Seite -
wie der gleichgestellten Kartellpolitik auf der anderen Seite.
(Wer braucht denn noch GleichSCHALTUNG, wenn sie/er/es* GleichSTELLUNG für sich verbuchen darf?)

Hoffen wir, die CDU bald so gut entsorgen zu können, wie es den "Christ"demokraten in Italien schon ergangen ist, die von ihren Mühen erlöst wurden (oder röcheln sie noch, politisch gesehen?).

"Die" CDU als Partei kann sehr wohl entsorgt werden; den Menschen, die da als Mitglieder fossiliert sind, können aber in einer alternativen Partei gerne um Asyl nachsuchen.

Frau Ötzogutz? Mag körperlich in Hamburg geboren sein, ist aber geistig doch eher in Anatolien beHEIMATet und sollte sich DORT von ihren deutschen, allzudeutschen Sorgen selbst befreien: sich selbst ent-sorgen im aller-aller-besten Sinne.

Gute Reise und einen angenehmen Aufenthalt!

Gravatar: rinhard


Es ist die verdorbene SPD die mittlerweile zu einer der
größten Schandflecke in Deutschland geworden ist. Denn sie ist es, die solchen islamischen Elementen Tür und Tor öffnet bis hinein in den sog. Bundesvorstand. Eine SPD die skrupellos den Weg zur Islamisierung unserer Heimat ebnet, sollte hochkant aus dem BT
hinausgeworfen und von Bioddeutschen nur noch ver-
achtet werden.

Stellt man Merkel mal beiseite, so hat keine andere
deutsche Partei soviel von diesem Islampack in ihren
Reihen als die SPD!

(Gekürzt, d. Red.)

Gravatar: Aufbruch

Die Mainstream-Medien liegen Merkel zu Füßen. Nur sie hätten die Möglichkeit, deren Verfehlungen unter die breite Öffentlichkeit zu bringen. Soziale Medien und Internet-Forn reichen da nicht. Daher sind die Mainsrteam-Medien mit dafür verantwortlich, was nach der Wahl in Deutschland passiert. Die Blaupause dafür liegft ja schon parat: Das "Impulspapier" der Integrationsbeauftragten von Merkels Gnaden. Özuguz hat darin niedergelegt, was sie mit Deutschland vor hat: Abschaffen, entsorgen. Entsorgen in einen Multikulturalismus, der durch eine Massenimmigration befeuert wird. Damit wird den Deutschen die Identität, die Kultur und die Nation genommen. Würden die Bürger den Inhalt dieses Papiers kennen, der ihnen aber wohlweislich vorenthalten wird, würde tatsächlich Ozuguz, wie es Gaulandgefordert hat, entsorgt und Merkel die Wahl verlieren.

Gravatar: Aufbruch

Wenn man Sorgen los werden will, muss man für eine Entsorgung dieser Sorgen sorgen. Özuguz ist in der Tat eine Sorge für Deutschland. Bei der jetzigen politischen Konstellation kann nur der Wähler am 24. September dafür sorgen, dass Özuguz entsorgt werden kann, bvor sie selbst mit den steilen Thesen ihres Impulspapiers Deutschland entsorgt.

Gravatar: Elke

Was ist denn an dem Wort "entsorgen" im Umgang mit den Menschen so dramatisch? Wie nennt man denn Familienmitglieder, die total ausgegrenzt werden, die als Mutter bzw. als Vater beim Familienzusammenbruch nicht mehr gebraucht werden, obwohl die Kinder noch Kinder sind? Das ist doch eine glatte Entsorgung - oder auf den Müll geschmissen. (Mit Charakter hat es natürlich nichts zu tun.) Also ich weiß keinen anderen Ausdruck. Man wird ganz einfach weggeschmissen.

Hier noch ein link zu besagter Dame aus Anatolien:

http://www.emma.de/artikel/ministerin-aydan-oezuguz-entlarvt-334201

Gravatar: Hand Meier

Man muss sich mal bewusst werden, die SPD hat einer in Deutschland aufgewachsener Türkin dazu verholfen „die Fliegen-Fängerin der Kanzlerin“ zu werden.
Diese Dame kennt offensichtlich weder Göthe noch die weltweiten Göthe-Institute, oder die deutschen Komponisten und Philosophen!!!

Wenn eine Peinlichkeit an Dummheit gesucht wird, die kaum noch steigerungsfähig ist, dann diese Merkels „Dingensbums-Ministerin“.

Angenommen die Welt schaut zu, was unter Merkel in Deutschland an wahnsinniger Dummheit als Regierungs-Tatsache existiert, dann fragt man sich doch, warum greift dort niemand ein?
Warum stoppt niemand Merkel & Co?
Bleiben die Deutschen als Volk, bei den Wahlen komplett ausgeschlossen, weil sie von Berufs-Gaunern gepeinigt werden oder was ist in dem Land Tatsache?

Gravatar: Tobias

Und zur Belohnung das diese Özuwuz uns Deutsche
als Kulturloses Volk dargestellt hat, dafür darf sie jetzt
in sämtlichen Talkshows ihren Seifer absondern.

Ich bin entsetzt über diese MSM die das dieser unmöglichen Person genehmigen machen.
Raus mit dieser Person aus unserer Politik.

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