Höcke und die Zwerge

Der „unbequeme Redner“ Björn Höcke (AfD) hat in Dresden eine Rede gehalten.

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Ich habe sie mir auf YouTube komplett angehört. Die künstliche Aufregung, die jetzt von „Spiegel“ bis „Bild“ entfacht wurde, verstehe ich nicht. Er hat eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ gefordert, weil er die Bundesrepublik Deutschland nicht ausschließlich auf dem Holocaust gegründet, sondern die gesamte deutsche Geschichte zum Fundus der Erinnerung gemacht sehen will. Das scheint mir angesichts der einseitigen Fixierung des offiziellen Deutschland auf Auschwitz nicht unangebracht und vermessen zu sein. Dass er das Berliner Holocaustdenkmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnet, weist doch auf genau das, was die Errichter des Denkmals wollten, und dass Höcke die Einzigartigkeit der leicht perversen Tatsache, dass ein Volk in seiner Hauptstadt ein solches Denkmal errichtet, erwähnt, sollte jene, die voll des einzigartigen deutschen Sündenstolzes sind, nicht sonderlich erregen. Keine Sorge, möchte man ihnen zurufen, keine Angst, die Deutschen bleiben trotzdem nach wie vor die Weltmeister sowohl des Verbrechens als auch der Vergangenheitsbewältigung! Es ist von Leuten wie Thomas Oppermann (SPD) scheinheilig, Höcke zu unterstellen, er leugne die Schande, gleichzeitig aber Millionen Antisemiten ins Land zu lassen.

Ob es klug ist, die Zivilreligion der Bundesrepublik zu thematisieren, sei dahingestellt. Der verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle hat davor gewarnt, weil einen derzeit politisch nichts angreifbarer macht als dies. Wir haben andere Sorgen. Andererseits darf es kein Tabu geben, das man nicht ansprechen darf, weil man sonst die Probleme nicht angehen kann, hier also die Schuldkultur und den resultierenden Selbsthass der Deutschen. Um das Gleichgewicht wiederzufinden, das die Deutschen verloren haben, muss eine Diskussion über diese Themen möglich sein. Eine alternative Partei ist daher immer in der Zwickmühle. Ich kann nicht wirklich sagen, was politisch opportun ist: schweigen, um keine Angriffsfläche zu bieten, oder reden und Missverständnisse provozieren? Es geht um jedes Wort, und da agiert Höcke vielleicht unglücklich, doch hat er nicht von einem "schändlichen Denkmal" gesprochen, was ihm jetzt die, die nicht richtig Deutsch können wollen, unterstellen. Freilich kann ein Wolfgang Schäuble sagen, die Deutschen würden "in Inzucht degenerieren", wenn sie nicht grenzenlos Orientalen ins Land ließen: Da regt sich kaum etwas im Blätterwald.

Wahrscheinlich erschrecken viele Umerzogene in Wirklichkeit nicht vor einer nicht erfolgten Holocaustleugnung, sondern vor der häufigen Verwendung des Wortes „Patriotismus“ durch Höcke, auch wenn es mit Adjektiven wie „tief“ und „bescheiden“ versehen wird. Ihnen sei die Kinderhymne von Bertolt Brecht empfohlen, deren letzte Strophe lautet: „Und weil wir dies Land verbessern / Lieben und beschirmen wir's / Und das liebste mag's uns scheinen / So wie andern Völkern ihrs.“ Noch Willy Brandt war Patriot, eine heute für einen Linken unvorstellbare Option. Umerzogen oder durch Einsicht klug geworden sein, das sind zwei verschiedene Dinge.

Dass mit den Bombardierungen der deutschen Städte (und der Auslöschung ganzer Stämme, worauf Höcke nicht eingeht) unter anderem die deutsche „kollektive Identität“ erschüttert, wenn nicht ausgelöscht werden sollte, was mit der Re-Education dann sehr erfolgreich fortgesetzt wurde, geben die US-Amerikaner ohne weiteres zu, es ist in jedem amerikanischen Lexikon nachzulesen. Höcke erzählt da also nichts Neues. In diesem Zusammenhang erwähnt er die berühmte Rede Richard von Weizsäckers zum 8. Mai, der ein Datum der Befreiung gewesen sei. Jeder, der noch deutsche Menschen kennt, die diesen Tag bewusst miterlebten, weiß, dass er als Zusammenbruch erlebt wurde, als totale Niederlage, wie es die Alliierten beabsichtigten. Der Bundespräsident hat die Niederlage zur Befreiung eines von totalitärer Herrschaft vergewaltigten Volkes umdefiniert. Man kann das aus der Sicht des Widerstandes und der Emigration so sehen, aber selbst dem besseren Deutschland blutete, wie dem erwähnten BB, das Herz, als es die Trümmerwüsten sah. Ich hätte vielleicht nicht wie Höcke gesagt, die Rede sei „gegen das eigene Volk“ gerichtet gewesen, weil auch eine heilende Absicht hinter ihr gestanden haben dürfte, aber ich glaube zu wissen, was er meint: Von Weizsäcker habe nur die Position der Sieger übernommen.

Höcke macht in einem großen Teil seiner Rede etwas, was von keinem einzigen Funktionär einer der etablierten Parteien getan würde: Er kritisiert die eigene Partei massiv. Sie werde, so Höcke, irgendwann im satten Funktionärstum „erstarren“. Sie müsse deshalb so lange wie möglich eine „Bewegungspartei“ bleiben, was bedeute, immer im Kontakt mit den Bürgern auf der Straße zu bleiben. Er prophezeit der Partei einen „langen entbehrungsreichen Weg“. Das ist schon wegen der teilweise gewalttätigen Anfeindung, der AfD-Politiker ausgesetzt sind, völlig einsichtig. Er fordert die jungen Leute der AfD auf, unbedingt einen Beruf zu erlernen, damit sie nicht abgehobene Berufspolitiker aus dem Treibhaus werden, die vom Leben keine Ahnung haben, wie dies leider vor allem bei der SPD und den Grünen der Fall ist. Das kann jeder Demokrat doch nur unterschreiben. 

Und dass Höcke als Ziel der AfD anstrebt, irgendwann bei Wahlen 51% zu bekommen, um einen „vollständigen Sieg“ zu erringen, ist, wenn man ehrlich ist, das Ziel jedes Politikers und jeder Politikerin jeder einzelnen Partei, sonst bräuchte er oder sie gar nicht in die Bütt zu steigen. Die AfD, laut Höcke die „letzte evolutionäre, friedliche Chance für das deutsche Volk“, soll „Geschichte schreiben“: Aber das ist doch das Mindeste, was von einer politischen Partei verlangt werden muss. Björn Höcke nun (wieder einmal) zum Nazi zu machen und Fotos zu veröffentlichen, die ihn mit dem nach vorne ausgestreckten rechten Arm winkend zeigen, ist so perfide wie billig. Jeder, der eine Meinung abseits der Trampelpfade vertritt, wird im denkbar langweiligsten Reflex von medialen Zwergen, die ununterbrochen den Kampf gegen rechts kämpfen und denen nichts Neues mehr einfällt, zum Nazi erklärt. Auf Facebook meinte Höcke, sich gegen diese Kritik verteidigen zu müssen. Das war unnötig und hat immer den Beigeschmack des schlechten Gewissens, das er nicht zu haben braucht. Da hat der Autor Akif Pirinçci schon kerniger formuliert, dass man ihn Nazi oder Klobürste nennen könne, es sei ihm gleich. Höcke soll nun mit der Methode, die bei Pirinçci funktionierte, das gleiche Schicksal bereitet, ihm also mit einem falschen Zitat der politische Garaus gemacht werden. Es wird Zeit, dass solche Methoden nicht mehr funktionieren.

Ich habe mir die an 500 Gäste der Jungen Alternative gerichtete Rede also angehört. Was mir als „Wessi“ auffiel, waren die Reaktionen dieses Dresdner Publikums. Sie waren nicht so geglättet wie es solche eines westdeutschen Publikums wären. Sprechchöre wie „Volksverräter“ kämen hier den Leuten auch bei Erwähnung Angela Merkels nicht so leicht über die Lippen. Etwas lächeln musste ich aber bei folgendem: Manchmal verfielen die Leute, wohl unbewusst, in den eisernen rhythmischen Beifall aus realsozialistischen Zeiten, der große Begeisterung ausdrücken soll, obwohl Höcke kaum kommunistisch ausgerichtete Zuhörer gehabt haben dürfte. Da sieht man, wie die Erziehung auch auf jene abfärbt, die die Ideologie der DDR ablehnen. Oder umgekehrt: wie patriotisch doch die DDR gewesen sein muss.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: R. Braun

Danke für diesen Kommentar!

Gravatar: freerob

Höcke legt gern das Feuer an die Lunte und dann schreit er "ich wars nicht"! Der Mann ist untragbar für die AFD, ich erwarte von der Führungsriege eine klare Abgrenzung, sonst ist meine Sympathie für diese Partei verbraucht !
Deutschland hat andere Probleme, als die Geschichtsklitterung eines Bernd Höcke, der den Holocaust offensichtlich als kleinen Ausrutscher in der sonst so glorreichen deutschen Geschichte sehen will.
Soll er doch die NPD bereichern mit seinen schrägen Ideen, die Leute die ihm zujubeln machen mir Sorge, haben die im Osten den Schuss nicht gehört, ist das Dummheit oder Bosheit ? Egal ! Beides nicht besonders schmeichelhaft !

Gravatar: die Vernunft

Wer wollte dieses Denkmal? Deutschland und die Berliner sicher nicht! Ein Meer voller Steine für nichts! Stinkhäßlich! Nur gewünscht von höchster politischer Stelle! Es kostete Milionen!

Und warum wird nur der Juden gedacht? Wenn wenigstens aller im Krieg oder im KZ umgekommener Menschen gedacht werden würde! Die ersten Häftlinge in den KZs waren Deutsche, Deutsche, die gegen die damalige Staatspartei waren. Sicher wünschen sich die grün-CDU-SPDler diese Zeiten zurück!

Ich kann dem Gedenken nur des jüdischen Volkes nicht verstehen!!! Und wie ist es heute, sind nicht heute, wie damals, wichtigste finanzielle und politische Entscheider ganz stark jüdisch geprägt?
Das Hitler wegen dieser Führungspersönlichkeiten das ganze jüdische Volk ausrotten wollte, war sicher genauso falsch, wie heute die heutige von den Politikern eingeleitete Verdrängung und Ausrottung des deutschen Volkes!

Gravatar: karlheinz gampe

Höcke redet redet Tacheles, dass stört natürlich viele kranke geistig zurück geblieben Grüne und Linke. Man denke nur an das verlogene Geschwurbel einer Merkel von der kranke linksgrüne Geister glauben diese Frau sei intelligent.

Höcke find ich gut !

Gravatar: Mittelradikal

Herr Professor, Sie haben eine sehr gute Analyse aus rechtlicher Sicht abgegeben. Leider beleuchten die Kritiker die Rede aus anderer Sicht. Genau da ist das Problem. Was wirklich gemeint ist interessiert nicht. In einer Rede mit 8000 Wörtern von Herrn Höcke, braucht nur das Wort Ausländer vorkommen und schon ist es passiert. Der Radar der Kritiker ist nur auf bestimmte Worte programmiert. Was genau gemeint ist interessiert nicht. Die anderen Parteien haben das schon gelernt. Das sollte der AfD auch gelingen.

Gravatar: Mathias B.

Danke, Herr Kovacs für diesen Artikel. Sie sehen die Realität in diesem Merkelland, im Gegensatz zu eben diesen Zwergen in Medien und Politik. Deren Argumentation und Denkfähigkeit gipfelt zur Zeit in der Schaffung von Zensurmedien, weil die ja ihren Wahlerfolg im Herbst garantieren sollen. Wie perfide und wirksam diese Zensur bereits arbeitet, sehe ich fast täglich, wenn meine Zuschriften ignoriert oder gespeicherte Videos in YouTube gelöscht werden.

Gravatar: Hans Meier

Es sind diese spießigen Merkel-Zwerge, die da auf Provisions-Basis abrechnen.
Die per Zweitstimmen-Listen-Platz ins Parlament kamen, um Nebenerwerbs-Millionäre zu werden.
Soviel ist absolut klar.

Denn Ehrlichkeit oder Aufrichtigkeit, wo soll denn so etwas unter einer DDR-Pfarrers-Tochter mit FDJ-Prädikat zu finden sein, die einen „Ethik-Rat“ töpferte, um alle kommunalen Volksvermögen der Bevölkerung, zu vernichten und mit Illusions-Strom aus Sonne und Wind die Bevölkerung veralbert, die auch noch auf dem „Anlasser“ elektrisch Auto fahren soll.

Dieses „Rumpelstilzchen“ namens Merkel muss absolut dumme und saudämliche Trittbrettfahrer haben, soviel ist sicher.

Und damit ist sie und ihr Team „geröntgt“ und als untauglich befunden.

Also, sollten wir zuversichtlich sein, alle AfD wählen, und mitzählen, um den Betrügern von vorn bis GEZ Paroli zu bieten.

Gravatar: dw-seneca

In einer seltenen Stunde der Muße habe ich mir die Rede Höckes komplett angehört und kann dem obigen Beitrag nur vollkommen zustimmen.
Untragbar für mich sind vor allem die AfD-Mitglieder, die jetzt in das Horn des Mainstream blasen und Höcke für diese Rede ebenfalls verdammen. Fast möchte ich wetten, daß diese Kritiker die Rede nicht im Original kennen.
Für die AfD völlig untragbar und längerfristig vernichtend für einen echten Neuanfang sind die Mitglieder, die glauben sich verbiegen zu müssen, die anfangen, dem Mainstream gefallen zu wollen, die den Sturm, der ihnen seitens der linken Politik ins Gesicht bläst, nicht aushalten können. Bestes Beispiel dafür ist die Geschichte mit der AfD in Ba-Wü nach der letzten Landtagswahl, als Meuthen unter die Grasnarbe kroch und sein Rückgrat komplett verlor.

Gravatar: Patriot

Zentralrat, Bild, Spiegel, Links und Grün bekommen ja schon Herzrythmusstörungen, wenn der Name Höcke überhaupt erwähnt wird. Dazu muß man nur noch die Vokabel "Autobahn" urheberrechtlich Höcke zuordnen, dann ist doch alles klar. Da kommen die bekannten Pawlow`schen unbedingten Reflexe bei den üblichen Hauptverdächtigen so sicher wie das Amen in der Kirche. Wie war das noch mit Frau Petry und von Storch in Sachen "Schießbefehl" und/oder mit Gaulands "Boateng"?
So what? Muß Höcke jetzt Baldrian schlucken, weil der Zentralrat Herzklopfen hat?

Gravatar: Paul

Ohne Höcke wäre die AfD eine belanglose Anpasserpartei.

Gravatar: Stefan Rehse

Ein sehr schöner und notwendiger Beitrag, danke!

Gravatar: Max Latino

Deutschland hat eine sehr lange und vor allen Dingen auch ruhmreiche Geschichte.
Deutschland, das Land der Dichter und Denker, von Mut und Entschlossenheit, von Ordnung und Disziplin, von Bildung, Wissenschaft und Forschung, von zivilisiertem Leben, von immer neuen Höhenflügen in der Wirtschaft und beim Sport.
Ein Land, dass mehr als einmal in Schutt und Asche lag und wo die eigene Bevölkerung, nur alleine im Schweiße ihres Angesichts und ohne jegliche fremde Hilfe, dieses Land immer wieder an die wirtschaftliche Spitze der Welt führte.
Das hatte dieses Land immer der eigenen Bevölkerung und ihren Grundtugenden zu verdanken, die auf der ganzen Welt noch immer hoch geschätzt sind.
Das alles macht unsere linksversumpfte elitäre Minderheit mit ihrer Multi-Kulti-Ideologie gerade wieder zunichte. Bis alles wieder in Schutt und Asche liegt?
Schon zu meiner Schulzeit wurde die deutsche Geschichte auf die Jahre zwischen 1933 - 1945 reduziert.
Das ist unbestreitbar unsere Schuld.
Gewiß.
Der Krieg ist jedoch seit 72.Jahren aus und heutige Generationen können doch nicht mehr in der Gegenwart dafür in Sippenhaft genommen werden und mit dem ewigen Büßergewand durch die Gegend rennen.
Und nennen Sie mir ein Land auf dieser Welt, dass ohne Schuld ist
Als kritischer Hinterfrager wurde ich in der Regel vom Politikunterricht ausgeschlossen und das im westlichen Teil der" Bunten Republik Deutschland."

Gravatar: Gerd Müller

Dieses ständige selbst Asche aufs Haupt streuen kann man kaum mehr aushalten.
Selbst das (von den NS-Verbrechen) betroffene Ausland zeigt Unverständnis über so viel Schuldgetue, nach so langer Zeit ........

Meine Familie hat im Krieg große Opfer gebracht und Angehörige verloren (übrigens auch schon im WW I).
Mein Großvater ist knapp dem KZ-Buchenwald entgangen, indem er von seiner Firma nach USA abgesandt wurde.

Ich wurde erst kurz nach dem Krieg geboren.

Trotzdem muß ich mir heute, 84 Jahre nach der Machtübernahme durch Adolf Hitler und 72 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges, von der Bundesregierung Schuld für die damaligen Verbrechen aufbürden lassen.

Ich fühle mich aber gar nicht schuldig und bin es auch nicht !

Das hat nichts damit zu tun, daß ich durch die Erziehung die ich von meinen Eltern erhalten habe und durch erlerntes Wissen über die damaligen Verhältnisse in Deutschland, ein strikter Gegner des Nationalsozialismus mit all seinen Auswüchsen und Verbrechen bin ......

Trotzdem denke ich, wenn ich von Deutschland spreche nicht zuerst an diese Zeit des "Tausendjährigen Reiches".
Ich zumindest denke an die großen Leistungen, die in diesem Land durch seine Bürger, über den Adel bis zur Kirche vollbracht wurden und an die schönen Landschaften und herzlichen Menschen, die vielen Dichter und Denker, die dieses Land hervorgebracht hat.

Hinter jedem Wort, hinter jedem Zeichen oder hinter jeder Vereinigung sofort den Nationalsozialismus zu vermuten, ist mir deshalb gänzlich fremd.
Und ich halte viele der Statements, Beschuldigungen, Verdächtigungen und Aktionen bestimmter Parteien, Teilen der Kirche und der Regierung lediglich als zweckdienlich unliebsame Bewegungen und Menschen zu verunglimpfen und zu verfolgen !

Andere Staaten, allen voran die ehemaligen Kolonialstaaten und auch die USA, China oder Russland, hätten wenn es um Verbrechen gegen die Menschheit geht, mindestens ebensoviel Grund sich ständig Asche aufs Haupt zu bröseln.
Es waren z.B. 20 Millionen Russen, die Herr Stalin alleine auf dem Gewissen hat, und 45 Millionen starben durch Herrn Mao Zedong ..........
aber da wurde hinter der Geschichte bereits vor langer Zeit ein Häkchen gemacht; es ist erledigt.

Gravatar: Herbert Lachenal

@ Prof. Kovács
Auch wenn Sie in der Sache recht haben sollten: Die Rede und was die Medien daraus machen, wird der AfD Wählerstimmen kosten. Geschichtsbewältigung ist im Vergleich zu den aktuellen Problemen, die wir in unserem Land und in Europa haben, nachrangig.
Herr Höcke schadet der Partei, und Frau Petry bereut offensichtlich seit längerem, dass sie das von Prof. Lucke eingeleitete, gegen Herrn Höcke gerichtete Parteiausschlussverfahren nach ihrer Wahl zur Parteivorsitzenden eingestellt hat.

Gravatar: Erbschuldiger

Eine wirklich maßvolle und treffende Darstellung des Versuchs der Dämonisierung eines Klartext redenden oppositionellen Politikers seitens der " getroffenen Hunde " und ihrer diensteifrigen Medien. " Ganz Deutschland " ist angeblich entsetzt und fühlt sich ähnlich existentiell bedroht wie damals, als ein älterer Herr von der FDP mit einer süffisanten Bemerkung gegenüber einer provokanten Systemjournalistin Sexismusalarm für " ganz Deutschland " auslöste. Inhaltlich ist dem obigen Beitrag nichts hinzuzufügen; er stammt nur leider nicht von mir. Entsetzt ist der wache und vernunftbegabte Zeitgenosse über die tödlichen Folgen der Merkelschen Katastrophenpolitik und die zynische Ignoranz der verantwortlichen politischen Akteure und ihrer medialen Propagandisten. Eine entscheidende personelle und damit taktische Frage für die AfD wird das Für oder Wider betreffs der richtungsbestimmenden Symbolfiguren Höcke und Gauland einerseits, und Petry und Meuthen andererseits sein; ein zweifellos schwieriger Klärungsprozeß scheint unvermeidlich. Der Verfasser des obigen Beitrags schrieb einmal sinngemäß, daß die Zeit freundlichen Schönredens vorbei sei; dem stimme ich zu ! Leisetreten, rückversichern, beschwichtigen und rechtfertigen sind nur dem politischen Gegner dienliche Reflexe. Man muß nicht gleich in die Mülltonne klettern, um den mit Unrat werfenden Gegner wirksam zu bekämpfen; die schonungslose Wahrheit und das Aufbrechen der verlogenen, durch " Politische Korrektheit " geschützten Ideologien und Tabus muß die Alternative zu Merkel und Konsorten kennzeichnen. Wirklich existentielle Fragen für das Deutsche Volk dürfen nicht nur gestellt, sondern müssen auch mutig und eindeutig beantwortet werden. Höcke und Gauland stellen sich diesen Fragen noch am konsequentesten und werden folgerichtig von der Systemjournaille zerrissen und in die braune Ecke gestellt. Beide sind überzeugende Demokraten und Patrioten; das zu verleugnen, sollten wir dem grün/roten Schleim überlassen.

Gravatar: Bálint József

Köszönjük, professzor úr,
Danke, Herr Professor,
so klar sieht man das nur mit dem nötigen Abstand.

Gravatar: Peter Schneekluth

Herr Professor Kovacs, ein ganz ausgezeichneter Artikel.
Gottseidank gibt es noch gute Journalisten!
Durch Höckes' Rede werden mehr Wähler angezogen, nicht weniger. Der Man hat Mut und Verstand!

Peter Schneekluth

Gravatar: Erbschuldiger

@ freerob
Keine Sorge, " die im Osten " sind nicht mehr oder weniger dumm und boshaft als "die im Westen " ! Da schlägt wohl ein wenig die besserwisserische Arroganz der schon immer bundesdeutsch Gewesenen durch.
Ein kleiner Denkanstoß : Zu Zeiten, als in der alten BRD schwerstbelastete Nazis einflußreiche Positionen in Politik, Wirtschaft und Justiz einnahmen, erfolgte in der SBZ und später der DDR eine von der Bevölkerung durchaus mitgetragene Tiefenreinigung von Naziverbrechern, die eine Absetzbewegung dieser Leute in den Westen zur Folge hatte. Selbst die für ihre Grausamkeiten und ihre erwiesene Mordlust bekannten KZ-Täter konnten auf Verständnis und Milde hoffen, waren doch ihre Richter von gleicher Couleur und hatten Anspruch auf dicke Pensionen. Ein ehrlicher Antifaschismus bestimmt auch heute die politische Grundhaltung der Mitteldeutschen und prägt das Gespür für freiheitsbedrohende und demokratiefeindliche Bevormundungen der politisch Dominierenden. Übrigens: Sowohl der von Ihnen geschmähte Höcke als auch der ebenfalls mißliebige Gauland sind, um bei ihrer Diktion zu bleiben, Kinder des Wirtschaftswunderlandes und keine " doofen Ossis ". Sie sind Demokraten und Patrioten und für mich wohlklingende und unverzichtbare Stimmen im disonanten Chor der Merkel-Gefolgschaft. Sie sprechen aus, was Ihnen anstößig erscheint, anderswo aber selbstverständlich ist. Vielleicht aber können Sie mir die Standorte der Monumente, Denkmäler und Gedächtnishaine nennen, die die Spanier für die Vernichtung ganzer Kulturen und ihrer Menschen errichtet haben?
Oder die Schuld-und Kultstätten der sklavenhandelnden Portugiesen und Engländer, der völkermordenden Türken, der Araber, Afrikaner und Indochinesen massakrierenden Franzosen, der die Urbevölkerung ausrottenden,weltweit brutale Kriege führenden und bedenkenlos Massenvernichtungswaffen einsetzenden USA ? Nein ? Dann sollte doch wenigstens das überflüssige Symbol des bundesdeutschen Schuldkultes rhetorisch in Frage gestellt werden dürfen. Es gibt in Deutschland genügend authentische Stätten der Naziverbrechen, die jeder Humanist, auch Herr Höcke, als Mahnung unserer Vergangenheit begreifen wird.

Gravatar: Thomas Rießler

Höcke und die AfD könnten ein Zeichen setzen, um ihre Gesinnung Israel und den Juden gegenüber klarzustellen. Sie könnten sich von dem diplomatischen Aufruhr, den die amerikanischen und europäischen Marxisten gerade mit ihren Anti-Israel-Konferenzen verursachen (Zwei-Staaten-Lösung) distanzieren und offen für den Fortbestand Israels in seinen aktuellen Grenzen eintreten. Was diese Marxisten derzeit unternehmen, ist für Israel nämlich in Anbetracht der Situation im Nahen Osten existenzgefährdend und eine solche Geste Israel gegenüber würde mehr als tausend Worte sagen. Nicht Israel muss weg, sondern Merkel.

Gravatar: ropow

Schon dass Sie so viele Worte machen müssen, um Höckes „Denkmal der Schande“-Rede zurechtzurücken, hätte Sie eigentlich misstrauisch machen müssen, Professor Adorján F. Kovács. Der Kontext zum überall inkriminierten unsäglichen Ausdruck in Höckes Rede ist doch der, dass das „Deutsche Volk“ immer noch so sehr die Geistesverfassung und den Gemütszustand eines „brutal besiegten Volkes“ hätte, dass es sogar - als einziges Volk der Welt - „sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt“ hätte.

Hätte er wenigstens von einem „Denkmal SEINER Schande“ gesprochen, dann hätte er schon mal viele Missverständnisse vermieden. Und von einem „brutal besiegten Volk“ zu sprechen ohne die zuvor brutal geführten Angriffskriege als Ursache dafür zu benennen, ist als Instrumentalisierung zur Erweckung des „deutschen Selbstbehauptungswillens“ einfach nur dämlich. Aber das kommt davon, wenn man sich unbedingt als Volkstribun gerieren möchte, obwohl man weder die Statur, noch die Eloquenz und schon gar nicht das Charisma dafür hat. Er hätte besser bei seinen kurzen Genieeinfällen bleiben sollen („51% AfD = 100% Abschiebung“).

Die einzige Schande, die man mit dem Denkmal verbinden könnte, ist die, dass es offensichtlich nur Makulatur ist. Denn während man zwar 87jährige Omas ins Gefängnis sperrt, wenn sie in ihrer Borniertheit den Holocaust leugnen - schaut man ungerührt zu, wie heute noch Juden durch Deutschlands Straßen gehetzt (Göttingen), durch „Jude, Jude, feiges Schwein“ (Berlin) beleidigt werden und der Holocaust ungehindert GEFORDERT werden kann: „Scheiß Jude brenn“ (Essen) oder „Juden ins Gas“ (Gelsenkirchen) - etwas, das selbst zur Zeit des Nationalsozialismus nicht möglich gewesen wäre. Von dem so dringend benötigten „Selbstbehauptungswillen“ der Deutschen, so etwas nicht - nie wieder - zuzulassen, hat Höcke aber nicht geredet.

Gravatar: Adorján Kovács

@ropow
Das ist mir alles klar. Politisch klug war das von Höcke natürlich nicht, er schadet damit wahrscheinlich der AfD und vielleicht hat er doch einen blinden Fleck, der ihn zu diesem Thema treibt. Man kann das jedenfalls besser machen. So viele Worte habe ich zum Problembegriff "Denkmal der Schande" gar nicht machen müssen; der Großteil meiner Ausführungen geht ja auf andere Aspekte der Rede ein. Dass man jetzt aber davon redet, er habe gesagt, das Denkmal sei eine Schande, ist schon dreist. Was nun die Reziprozität von deutschem Angriffskrieg (den Höcke, wie Sie richtig schreiben, "dämlicherweise" unterschlägt) und alliiertem Vernichtungswillen angeht, so hätte ich Ihnen früher - in der Schule sozialdemokratisch erzogen - zugestimmt. Heute weiß ich nicht: Musste Bomber-Harris unbedingt eine Million Zivilisten umbringen, weil die Nazis keine Zivilisten schonten? Mussten zwangsläufig zwölf Millionen Deutsche vertrieben werden, weil die Nazis mit Völkern auch so umsprangen? Hier gilt doch das ewige Gesetz des Vae victis...

Gravatar: freerob

Die Aufarbeitung der NS Zeit in der BRD ist wirklich kein Ruhmesblatt, 70 Jahre später werden 90 jährige Greise in die Mangel genommen. Lächerlich ! In den Nachkriegsjahren hat man beide Augen zugedrückt. Zur Lage im Osten: Klar da hat man heftig die Nazis "aufgearbeitet" und nebenbei dem Stalin gehuldigt, also ganz tiefgründig scheint mir die Verwandlung der Ossis auch nicht gelungen zu sein, sehe ich die heutigen Aufmärsche fühle ich mich doppelt bestätigt.
Den angeblichen Schuldkomplex der Deutschen, erspürt doch nur Höcke und Friends und das Holocaust-Denkmal in Berlin ist für mich und 79 Millionen Deutsche kein Problem. Wie andere Völker mit ihrer geschichtlichen Schuld umgehen ist deren Sache, mit dem Völkermord an den Juden haben wir ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen welches an uns haften bleibt. Trotzdem, wir sind ein stolzes Volk mit abschnittsweise dunkler Vergangenheit und heller Zukunft, so wir denn wollen und uns weder von unseren Pappnasen an der Regierung noch von "Möchtegern" Tribunen ala Höcke verkackeiern lassen.

Gravatar: Martin K.

Höcke soll nur so weiter machen. Bei den Piraten gab es zuerst auch eine Idee, dann kamen die Frustrierten, die die Ausrichtung der Partei verdreht haben und dann kam der Absturz. Je mehr NPD, desto schneller ist die AfD passe.

Gravatar: Aufbruch

Herr Kovacs, in der Analyse haben Sie ja Recht. Aber Deutschland ist in einem Wahljahr und die "Etablierten" wollen die AfD vernichten. In einer solchen Situation eine von der Wortwahl her so angreifbare Rede zu halten, ist doch saudumm. Wen will den Höcke mit solchem Geqatsche noch für die AfD gewinnen? Im Gegenteil, er stößt Leute, die vor der Merkel-Diktatur zur AfD wechseln wollten ab. Er könnter so etwas machen, wenn es in Deutschland neutrale Medien geben würde. Gibt es aber nicht. Sonst würden sie das Merkel'sche Regieren gegen Recht und Gesetz und am Bürger vorbei angreifen, statt dem dummen Geschwätz eines Herrn Höcke solch großen Raum zu widmen.

Gravatar: ropow

@Adorján F. Kovács

„… der Großteil meiner Ausführungen geht ja auf andere Aspekte der Rede ein.“

Eben. Höckes andere Aspekte enthalten aber - wie Sie selber sagen - weder Neues, noch Dinge, die ein Demokrat, ja sogar ein Politiker in einem spontanen Anflug von Ehrlichkeit nicht auch unterschreiben könnte - sie hier so ausführlich zu bemühen wirkt wie ein ebenso ambitionierter wie vergeblicher Versuch Höckes „blinde Flecke“ dahinter zu verstecken, es sind derer einfach zu viele. So sprach Höcke vor dem Denkmal-Dilemma zwar als einer der ersten von den immer größer werdenden Angsträumen von Frauen - aber bei ihm mussten es ja unbedingt „blonde Frauen“ sein. Und an anderer Stelle erschreckt er potentielle AfD-Wähler wiederum damit, dass er über angebliche europäische Kapazitäts- und afrikanische Reproduktionsstrategien dilettiert.

Natürlich ist die Verdrehung seiner Worte durch die „medialen Zwerge“ hier dreist, wie dreist, kann man aber erst ermessen, wenn man weiß, dass einer der ihren einst tatsächlich von einem „Schandmal“ sprach - und das ganz ohne dass man seine Worte dabei verdrehen musste:

"Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität." - Rudolf Augstein am 30.11.1998 in

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7085973.html

Gravatar: Ralle

Wo ist das Problem? Nun, Herr Oppermann, die Renate Künast der SPD, tituliert Herrn Höcke als Nazi, umgehend steht im Videotext (TED) zur Abstimmung:

Sollte AFD´ler Höcke für seine Nazi-Rede strafrechtlich verfolgt werden?

So reagieren die "Verteidiger der Demokratie". Sie haben immer, ganz populistisch, einfache Antworten.

Gravatar: H.Roth

Ganz klar, Höcke hat nicht gesagt: "Das Denkmal IST eine Schande", sondern "Denkmal der Schande", was ja die Sache genau trifft. Oder wie sollte man es sonst nennen?

Was an der Sache so entsetzlich ist, ist, dass man in der Öffentlichkeit keine sachliche, unaufgeregte Debatte über das Thema führen kann. Meiner Ansicht nach, kann es nicht genug solcher Mahnungen/ Mahnmale geben, die uns vor Augen führen: "Nie wieder Holocaust!" Das Kainsmal des "Brudermordes" bleibt nun mal als furchtbare Narbe an Deutschland haften. Man kann nicht sagen, "tausend gute Jahre deutscher Geschichte" sind wichtiger als diese 12 Jahre. Es hilft einem Mörder eben auch nicht, wenn er vor Gericht sagt: 60 Jahre habe ich tadellos gelebt, ich habe nur einen Tag lang gemordet. Schuld bleibt Schuld. Und die Herausforderung ist es gerade, damit zu leben und damit richtig umzugehen. Dies tut unsere aktuelle Regierung nicht. Und leider ist auch der Ansatz, den Höcke hier andeutet, nicht der Richtige.

Gravatar: Wolfgang Adler - AfD-

....muss das alles jetzt sein, im Wahlkampf, der von der AfD eh noch nicht wahrgenommen wird? Hätte Höcke nicht
Zeit gehabt bis zum 24. September " eine Minute nach
18 Uhr " ?? So jedenfalls werden wir nicht mit einer starken Fraktion in das Berliner Parlament einziehen können!!

Gravatar: Maxx Bike

Also langsam schwillt mir etwas der Kamm, bei diesem „postfucktischen“ Geschwafel!

Selbst auf Plattformen fernab der mainstreams fängt es offenbar langsam an, dass gewisse -von mir bisher sehr geschätzte- Kommentatoren ihren Humor verlieren und in das Gejaule des Pseudo-Moral-Rudels mit einstimmen!

Was sagte er da genau, der Herr Höcke:
„Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner
Hauptstadt gepflanzt hat.“

Ich folgere also nun:
Die Widersprecher und Moralapostel, die gerade ganz laut schreien, sind also offenbar der Meinung, dass der deutsche Holocaust KEINE Schande für Deutschland ist?

Interessant, aber was ist er denn sonst bitte???
Also ich bin ganz sicher nicht stolz darauf...aber die Gutmenschen etwa???

Wenn dieser Satz aber in der moralischen Dampfkammer dermaßen umgedeutet wird, warum wurde der Satz in einer Rede der Kulturstaatsministerin Monika Grütters vom 6. September 2016 nicht gleichermaßen umgedeutet? Sie zitiert den langjähriger Direktor des British Museum und Gründungsintendanten des Humbold-Forums Neil MacGregor mit den Worten:

„Er [MacGregor] kenne, …... „kein anderes Land, das in der Mitte seiner Hauptstadt ein Mahnmal der
eigenen Schande errichtet hätte.““
https://m.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2016/09/2016-09-06-gruetters-denkmalkultur.html
(relativ unwahrscheinlich fake)

Und hier tritt nun wiedermal völlig offen die pseudomoralische und abgrundtiefe Verkommenheit dieser postfucktischen Gutmenschen zutage!
(-Links-grün-versiffte Deutschlandhasser- kann man durchaus ebenfalls gelten lassen)

Es kommt also schon wieder einmal überhaupt nicht auf den Inhalt an, sondern lediglich WER etwas sagt oder tut. Und somit wurde erneut der Beweis erbracht, dass die Politik sich schon lange von der Metaebene gelöst hat, völlig orientierung-/schwerelos unterwegs ist und auf alles feuert, was sich nicht mit der gleichen ziellosen Bahn bewegt.
(Naja, ein Ziel könnte man schon ausmachen...aber das ist ein anderes Thema...)

Und die „Alternative....“?
Man hört fast nichts von den dort Angetretenen: In Taskshows sind sie meist brav und angepasst, kaum ein Statement oder eine Kritik erscheinen in den Medien. Zugegeben, die Leid(!)medien unterdrücken ja nach Kräften diese Stimmen, aber es gäbe andere Wege/Medien, sich eine laute Stimme zu verschaffen.

Und im Falle von Höcke: JETZT schlagen sie gleichermaßen mit drauf, wie diese Gutmenschen! Hallo, geht’s noch??

Man hat langsam das Gefühl, dass die internen Machtkämpfe und Schlachten den größten Teil der Energie und (wo)menpower aufzehren...geht nur mir das so? SO Leute, wird das im Herbst nichts...!!

Und nun, wo die NPD ja offenbar doch nicht verfassungsfeindlich sein soll, zumindest nicht so richtig
doll...könnte man bei der nächsten Wahl ja auf komische Ideen kommen...

Gravatar: RAFAMedR Martin Schmid

Lieber Herr Adler, da kein Mensch mit einem AFD-Angehörigen auch nur den Dreck unter dem Fingernagel zu tun haben möchte, sprich koalieren wird, benötigen Sie 51 %, um ernsthaften Einfluss auszuüben. Glauben Sie ernsthaft, dass das passieren wird? Gruß, Ihr Schmid

Gravatar: Ge

Oben hat jemand von brutal geführten Angriffskriegen Deutschlands geschrieben.

Zur Reinwaschung von dem desaströsen Schuldkult wird es sicherlich notwendig sein,
sich auch und gerade von diesem Mythos zu befreien.

Am leichtesten wird das beim Ersten Weltkrieg gehen, das war ganz eindeutig kein
Angriffskrieg, denn Deutschland war von einer von Großbritannien angezettelten
Allstaatenkoalition umstellt, mit der einzigen Ausnahme Österreich-Ungarns.
Die russischen Truppen drangen sogar in Ostpreußen ein, bevor sie in der
Schlacht bei Tannenberg geschlagen wurden. Und im Westen, was hätte Deutschland
angesichts des französichen Aufmarsches da tun sollen? Der Schliefenplan lag
in der Schublade, und konnte einem gerechtfertigten Präventivkrieg als
Schlachtplan dienen. Der einzige - und tragische - Fehler lag in seiner
Verwässerung, sonst hätte Deutschland den Krieg gewinnen können. Dem Kontinent
wäre dann der Zweite Weltkrieg erspart geblieben.

Und auch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs war Deutschland wieder von einer
Koalition seiner direkten Nachbarn umstellt, und wieder waren es die Angelsachsen,
diesmal Großbritannien im Zusammenspiel mit den USA, die hierfür maßgeblich gewesen
waren. Hitler ließ sich schließlich zum Angriff
auf Polen hinreißen, nachdem es dort keinerlei Entgegenkommen in der Ostpreußen-
frage gegeben hatte und zudem die deutsche Minderheit zunehmenden Pogromen ausgesetzt
wurde. Im weiteren Verlauf befand sich die Sowjetunion in der letzten Phase ihrer
Mobilisierung für einem Angriff auf Deutschland und ganz Europa, als man ihr mit
der Operation Barbarossa gerade noch in den Arm fiel. Auch wenn Deutschland mit
seiner totalen Niederlage bezahlte, so wurde die Sowjetunion doch derart geschwächt,
dass sie an ihren Eroberungen in Osteuropa schließlich nicht festhalten konnte und
selber zusammenbrach. So hat Deutschland trotz aller nicht zu leugnenden Fehlleistungen nicht nur Europa sondern sogar die Sowjetunion letztlich vor dem Stalinismus bewahrt
und damit der gesamten Menschheit einen unschätzbaren Dienst erwiesen.

Gravatar: Klaus Kolbe

Hier noch ein kleiner Beitrag zu dem Aspekt „brutal geführte Angriffskriege“, man könnte auch von Sieger-Geschichtsschreibung sprechen:

In vier (neben sicher noch vielen anderen) Büchern kann man nachlesen, wer diese europäische Urkatastrophe (den zweiten 30jährigen [1914–1945] Krieg gegen Deutschland, wie John Major, engl. Premier, diese Zeit einmal bezeichnete), die jedesmal unter Einmischung der USA bis zum Weltkrieg forciert wurde, angezettelt und in die Wege geleitet hat:

»Verborgene Geschichte – Wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte«
geschrieben von zwei britischen Historikern, Gerry Docherty & Jim Macgregor

und

»Sie wollten den Krieg – Wie eine kleine britische Elite den Ersten Weltkrieg vorbereitete«
geschrieben von Wolfgang Effenberger & Jim Macgregor (Hg.)

und

»1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte«
von Gerd Schultze-Rhonhof

und

»1940/41 – Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs«
von Stefan Scheil

Über einhundert Jahre nach Beginn des WK I und fast 80 Jahre nach Beginn des WK II ist es langsam an der Zeit, den geschichtlichen Realitäten gebührend Rechnung zu tragen.

Gravatar: Wolfgang Adler  -AfD -

Lieber Herr Martin Schmid,

Ihnen als linker (SPD ??) Gutmensch kann ich nur entgegnen, daß ich wirklich niemanden habe, der mir nahesteht, Sie sind wirklich eine Art Hellseher aus der Ferne, schon sehr bemerkenswert! Doch eines ist Fakt, daß wir z.Zt. nicht nur die drittstärkste Partei in Deutschland sind, sondern bis heute (..ohne Kommunalwahlen..) auch uns ca. 8 Millionen Menschen bundesweit gewählt haben. All diese Menschen schauen auf die Unsauberkeit "Ihrer" Fingernägel und erkennen, daß wir die Sauberen und Anständigen sind, die für Volk, Vaterland und unsere Ethnie einsteht, auf die wir ein Recht haben, wie jedes Volk dieser Welt!!

Gravatar: HansHH

Meine email an Herrn Höcke und die AfD vom 19.01.17:

"VÖLLIG UNNÖTIG & ÜBERFLÜSSIG,
BESONDERS IM WAHLKAMPF!
Als schlaues Kerlchen sollte Björn Höcke - spätestens seit Pirincci - wissen, dass die Hetzer der Lügenpresse doch nur darauf warten, alles zu verdrehen!"

Gravatar: Adorján Kovács

Antisemitismus ist wahnhaft, irrational und sachfremd, er hat nicht nur aus Menschlichkeit und Anstand zu unterbleiben, sondern auch aus Klugheit: Die Juden haben sich immer als Volk verstanden, und mit dem Hinweis darauf kann man jedem, der Deutschen und anderen Europäern das Volk-Sein austreiben will, den Mund stopfen. Wenn die Juden ein Volk sein dürfen, warum andere nicht?

Gravatar: Marcus

@HansHH

Um zu wissen, was die Hetzer der Lügenpresse alles verdrehen, bräuchte Herr Höcke schon hellseherische Kräfte. Die verdrehen nämlich mittlerweile alles böswillig und mutwillig.

Dann müsste Herr Höcke eigentlich überhaupt nichts mehr öffentlich sagen. Zumindest müsste er nichts mehr sagen, das auch nur nicht mehr auch nur 1 Milimeter von der politischen Korrektheit abweicht - so wie es viele seiner Kritiker aus der eigenen Partei heute schon tun.

Gravatar: ropow

@Ge, @Klaus Kolbe

Sie haben noch das „internationale Finanzjudentum“ vergessen, das ja angeblich auch nichts anderes wollte, als „die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen“.

Über die ach so verzweifelten Friedensbemühungen Hitlers hätten Sie sich aber auch gleich an der Quelle informieren können, etwa in „Mein Kampf“, Kapitel 14, über die Notwendigkeit für Deutschland sein Gebiet auszudehnen, weil es sonst nicht mehr „lebensfähig“ sei, über Hitlers Absicht Polen zu beseitigen, über die Strategie Russland zu besetzen, um dann England zu schlagen, etc., etc.. Es ist schließlich Hitler selbst, der allen revisionistischen Versuchen die Kriege von Hitler-Deutschland als reine Notwehr zu sehen schon im Ansatz den Garaus macht:

„So wie unsere Vorfahren den Boden, auf dem wir heute leben, nicht vom Himmel geschenkt bekamen, sondern durch Lebenseinsatz erkämpfen mussten, so wird auch uns in Zukunft den Boden und damit das Leben für unser Volk keine völkische Gnade zuweisen, sondern nur die Gewalt eines siegreichen Schwertes." - Adolf Hitler in „Mein Kampf“.

Gravatar: karlheinz gampe

Die Kritiker Höckes sollen einfach klar äußern was genau an seiner Rede verwerflich ist, wenn sie dazu geistig in der Lage sind !
Die Lügenpresse verfälscht und verdreht deshalb hat sich ja auch der Begriff Lügenpresse unsere Wahrheitsmedien ala Merkel eingebürgert.

Gravatar: ropow

@Adorján F. Kovács

Was Antisemitismus nun mit Höcke zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Höcke ist kein Nazi, sondern ein typischer Romantiker, wie man an seiner Hinwendung zur Vergangenheit bis ins Mittelalter hinein, seinen heißen Empfindungen für das verklärte Ideal „1000 Jahre Deutschland“ mit eigenem (germanischen) Kulturgut, seinem Gralsritter-Sendungsbewusstsein und seinem schmalzigen Pathos erkennen kann.

Dass diese Begeisterung der Romantik im Deutschland im Laufe der Zeit sich letztlich in den aufgeladenen nationalen Vaterlandskult der Nationalsozialisten mit antisemitischer Betonung verwandelte, ist weder der Romantik noch Höcke anzulasten.

Allerdings wird Höckes Karriere, wenn er sich weiterhin so unbedacht aufführt, bald ein weiteres charakteristischen Merkmal der Romantik aufweisen: das des Fragments.

Gravatar: Matze

Zum Thema Höcke gibt es nur 2 Möglichkeiten, wie das zu erklären ist:
- Entweder wird Höcke von den Rothschilds oder von Goldman Sachs bezahlt um die AfD von aussen zu zerstören und wahrscheinlich gibt es dann noch mehr Leute die das versuchen oder
- Die AfD ist so blöd, lässt Höcke gewähren und macht das Zerstörungswerk selbst

Denn: eine Partei wie die AfD hat die Chance nach Meinungsumfragen betreffs einer konservativen neuen
Partei ca. 20 % zu erreichen. SO erreicht man nur genau das Gegenteil

Gravatar: Klaus Kolbe

@ ropow am 23.01.2017 um 03.55 Uhr

Woher nehmen Sie eigentlich diese Chuzpe, anderen etwas derartig Niederträchtiges zu unterstellen, indem Sie meinen Kommentar (ich kann nur für mich sprechen) meinen, um solch billige Polemik ergänzen zu müssen?!

Frei nach dem Motto: „Und wenn ich mal nicht weiterweiß, hol ich die [nicht mehr ganz so probate] Nazi-Keule raus“ – oder wie?!

Ihre völlig haltlosen und dreisten Anwürfe zeigen lediglich, daß Sie nichts von dem, was ich geschrieben habe, begriffen, geschweige denn die von mir empfohlene Literatur gelesen haben.

Gravatar: Lara Berger

Höcke hat weder Falsches noch Verwerfliches gesagt.

Wenn die AfD sich nun von ihm distanziert, beugt sie sich damit dem Medienwillen, der Lügen über die Rede verbreitet. Aber ich wähle sie gerade deswegen, weil sie das normalerweise nicht tut, sondern ihre eigene Haltung hat. Was soll ich mit einer Partei, die durch Mediengezeter genauso wird wie die Etablierten? Zu starke Medien müssen entmachtet werden, weil sie nicht demokratisch legitimiert sind, sondern gerne nach der Meinungsführerschaft schielen. Damit manipulieren Wirtschaftskräfte ein Volk und das steht ihnen in einer echten Demokratie nicht zu! Medien haben neutral zu berichten, nicht zu agitieren!

Ich hätte mir gewünscht, dass man sich gegen die Hetze in den Medien massiv zur Wehr setzt und juristisch aus allen Rohren feuert, statt Rügen auszusprechen. Wofür denn? Er hat eben nicht Falsches gesagt. Es ist an der Zeit auch mal darüber zu reden, dass Deutschland der Welt nicht nur Leid und Tod brachte und damit große Schuld auf sich lud, sondern dass wesentliche Erfindungen, die die gesamte Menschheit weiterbrachten aus Deutschland kamen, wie das Auto oder der Computer (der nicht von Bill Gates, sondern von Konrad Zuse erfunden wurde!).

Wir müssen der Schuld gedenken, aber wir dürfen daraus keinen Schuldwahn machen. Denn der führt, wie man bei den Etablierten sehen kann, zum Hass auf die eigene Nation und zu massiven Versuchen, diese zu zerstören! Haben diese Figuren mal darüber nachgedacht, dass sie damit Hitlers dämonisches Erbe vollenden und sich zu seinem Erfüllungsgehilfen machen?

Gravatar: Adorján Kovács

@ropow 23.01.2017 - 14:17
Meine Einlassung war eher an einige Kommentatoren gerichtet.
Ich würde das Thema selbst ganz lassen, wie das Martin Lichtmesz anderswo gesagt hat (http://sezession.de/page/39/): "Jeder Frontalangriff à la Höcke ist auf realpolitischem oder parteipolitischem Gebiet zum Scheitern verurteilt. Er wird gewiß sein Publikum finden, aber kaum mehrheitsfähig sein. Auf letzteres nun kommt es an. Die Zeit rennt uns davon."
Außerdem (und aus diesem Grund) gibt es für Höcke und die AfD genug andere Themen; wie Sie schon sagten: "Er hätte besser bei seinen kurzen Genieeinfällen bleiben sollen".

Gravatar: Ron Ceval

Die Islamisierung ist in diesem Land schon weit fortgeschritten, wenn die freie Meinungsäußerung durch Dogmen geknebelt wird. Die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, Aggressivität gegenüber denen, die selber denken und das Ergebnis mutig mitteilen, Vorschriften über das, was man sagen darf und streng dafür sorgen, daß niemand auch nur einen Daumenbreit davon abweicht: das ist muslimische Mentalität.

Gravatar: ropow

@Klaus Kolbe

Die Chuzpe muss ich wohl von Ihnen haben, der Sie hier - vorbei an einer vermutlich nur überlasteten Redaktion - unverfroren Bücher anerkannter Geschichtsrevisionisten wie Gerd Schultze-Rhonhof oder Stefan Scheil empfehlen, ohne (!) dazu zu sagen, dass und warum sie umstritten sind.

Und bei der Verve, mit der Sie und diese Herren Hitlers Behauptung von „Verteidigungskriegen“ unterstützen, ist es nur legitim (wenn nicht sogar naheliegend) danach zu fragen, warum sie nicht auch Hitlers Behauptung über das „internationale Finanzjudentum“ in seiner Reichstagsrede am 30. Januar 1939 unterstützen.

Gravatar: Klaus Kolbe

@ ropow am 24.01.2017 um 13.15 Uhr

Ich kann nur wiederholen, was ich schon in meinem vorigen Kommentar schrieb:

Frei nach dem Motto: „Und wenn ich mal nicht weiterweiß, hol ich die [nicht mehr ganz so probate] Nazi-Keule raus“ – oder wie?!

Vielleicht noch zu ergänzen durch „Antisemitismus-Anwürfe“.

Ihre völlig haltlosen und dreisten Anwürfe zeigen lediglich, daß Sie nichts von dem, was ich geschrieben habe, begriffen, geschweige denn die von mir empfohlene Literatur gelesen haben.

So, und nun wäre ich Ihnen sehr verbunden, mich in Zukunft mit Ihren, was weiß ich, welchen Visionen auch immer geschuldeten Anwürfen dieser niederträchtigen Art zu verschonen!

Gravatar: RAFAMedR Martin Schmid

@ ropow
Lieber Ropow, nach der geradezu lächerlichen Ernennung von Herrn Schultz zum Kandidaten der SPD - die sich damit das eigene Grab geschaufelt hat - sollte man jede Hoffnung fahren lassen und stattdessen als Deutscher selbst irgendwo Asyl suchen, in Nordkorea oder Lybien vielleicht.

Gravatar: Erbschuldiger

Bei all dem Für und Wider zu Höcke sollte man die Kirche im Dorf lassen und nicht vergessen, daß Höcke weder die Finanzkrise, noch die Energiekrise und schon gar nicht die mit der Masseneinwanderung verbundene Kulturkrise verbrochen hat. Das haben andere zu verantworten, die jetzt nur allzugern Höcke skandalisieren wollen, um von sich und ihren katastrophalen Fehlleistungen abzulenken. Wer jetzt in die Höcke-Schelte einstimmt, besorgt letztlich das Geschäft der Unterdrücker unliebsamer Meinungen. Höcke hat keine Verträge und Gesetze gebrochen oder außer Kraft gesetzt, sondern er hat als Provinzpolitiker einer aufstrebenden oppositionellen Partei seine verbürgten Grundrechte in Anspruch genommen und als Demokrat auf die von den Machthabern verordnete knebelnde politische Korrektheit gepfiffen. Er spricht deutlicher als andere aus, woran unser Land krankt. Trotz aller taktischen Erwägungen seiner Partei verdient er deren volle Unterstützung. Merkel-Deutschland ist nicht mit weichgespülten Abduckern und Leisetretern zu verändern. Deutschland und Europa brauchen eine konsequent und unmißverständlich auftretende Sammlungsbewegung aller freiheitsliebenden und basisdemokratischen Kräfte; daß Merkel und Co.das mit allen Mitteln ihrer Macht verhindern wollen, liegt auf der Hand !

Gravatar: Gisela Glatz

Hier wird doch plötzlich ein Aufschrei von allen Medien laut, wie sonst das ganze Jahr nicht. Nicht einmal der Terroranschlag hat so viele Menschen auf den Plan gerufen,um ihre Meinung zur Höcke- Rede und dem Denkmal der Schande abzugeben. Man kann das Denkmal der Schande so oder so auslegen, wie man es gerade zuordnet !!! Es kann an die Schande des Krieges erinnern oder aber als Schande inmitten der Stadtt stehen. Kommt darauf an, wie man es sieht. Wenn natürlich nur der ermordeten Juden gedacht wird und nicht auch den anderen armen gefallenen Soldaten, gleich welcher Nation, dann ist es auch eine Schande. Also kann man es drehen wie man will, oder gerade braucht. Den Parteien und Politikern kam es gerade recht und ihre Auslegung fällt negativ aus. Bitte, liebe Politiker, einmal nachzudenken kann nicht schaden.

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