Grüne laufen heiß – wir müssen Klimafushima-Moment verhindern

Deutschland erlebt einen warmen, aber zu trockenen Sommer. Auch mangels anderer Themen läuft der Sommerschlager ‚Hitze‘, deren problematischer Teil übrigens eigentlich eine Dürre ist, jeden Tag über die deutschen Medien. Solche eine Gelegenheit darf nicht ungenutzt verstreichen, dachten sich die Grünen und die mit ihnen verbündeten Aktivisten und drehten auf:

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Oliver Krischer, grüner MdB und einer der Hintermänner des EEG, mit dem sich grüne Aktivisten auf Kosten der Gesamtbevölkerung durch Windmühlen und Solarpanele dumm und dusselig verdienen, sieht die ‚Erden glühen‘ und fordert ‚radikalen Klimaschutz‘. Die abgebrochene Theologiestudentin Katrin Göring-Eckardt und Kraft ihres grünen Bundestagsmandats natürlich auch ausgewiesene Wetterexpertin fordert im Spiegel: ‚Wir müssen radikaler werden‘. Interessanterweise kommt als erste Konsequenz aus der von den ihr verkündeten ‚Klimakrise‘ das Thema Dieselauto. Darauf kommt nur eine grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag: Selbst die schärfsten Alarmisten des Klima-Spin-Doktoren-Instituts PiK in Potsdam würden nicht behaupten, dass der NOx-Ausstoß unserer Dieselautos etwas mit dem Treibhaugas-Weltuntergangsszenarien des Weltklimarats zu tun hat. Und Anton Hofreiter, der grüne Ko-Fraktionsvorsitzende (seines Zeichens immerhin promovierter Biologe), der (Sie ahnen es) natürlich auch oberster Wetterexperte der Republik ist, fordert schließlich, dass für Klimaschutz ‚jetzt das Ruder herumgerissen werden muss‘: ‚Rascher Kohleausstieg und ökologische Verkehrswende‘.

Was sich alles wie ein schlechter Witz im Sommerloch liest, hat natürlich Methode: Denn im Grunde versuchen die Grünen ein schon zwei Mal erfolgreiches Muster wieder zu bedienen. Da die Kanzlerin und die CDU/CSU schon zwei Mal vollkommen stimmungsgetrieben agiert haben, insbesondere nach Fukushima, warum sollte dies nicht noch ein drittes Mal klappen?

Also aus allen Rohren gefeuert: Heißzeit! Endzeit! Kanzlerin muss Urlaub abbrechen! Den Ostlern muss endlich die Kohle weggenommen werden!

So versuchen Grüne, BUND, Greenpeace und Co. einen deutschen Klimafushima-Moment herbeizuschreien. Ich bin nur froh, dass die Deutschen aber offenbar weiter sind. Und kühler wird es die nächsten Tage auch. Und die linken Truppen haben es diesmal auch übertrieben: Denn auch der letzte Klimagläubige versteht, dass mit dem Spin ‚Klimaasyl‘ das Ganze überdreht wurde – der wahre Humanist überzeugt nicht, sondern greift lieber zur altbewährten blanken politischen Erpressung?

Die Wahrheit ist leider viel trauriger – es gibt viele Probleme in Afrika: Raubbau an der Natur und seine lokalen und regionalen Folgen gehören ganz sicher dazu, aber die Kohlekraftwerke in der Lausitz, die unsere Krankenhäuser und Altenheime im Sommer kühl und unter lebensnotwendigen Strom halten, haben Null-Komma-nichts mit der momentanen Asylkrise im Mittelmeerraum und unserer deutschen Innenpolitik zu tun. Die völlig undurchdachte, überstürzte Energiewende in Deutschland (Atomstrom hat übrigens ähnlich viel mit Klimaweltuntergang zu tun, wie Dieselstickoxide, nämlich gar nichts) hat eine für Deutschland verheerende Bilanz: Sie hat uns bis dato schon wahnsinnig viel Geld gekostet (außer den grünen Glücksrittern), unseren Standort belastet, das Stromnetz gefährdet, die Landschaft verschandelt und wie neuste Erkenntnisse deutlich vermuten lassen im Falle der Windkraft auch unser lokales Wetter beeinflusst – die Windgeschwindigkeiten an diversen Wetterstationen sind über die letzten zehn Jahre signifikant gesunken.

Wird es in 20 Jahren wirklich reichen zu sagen, wir hatten es gut gemeint? Oder der Sommer war so heiß (so heiß ist er ja gar nicht)?

Nein, verhindern wir gemeinsam einen weiteren Aussetzer der deutschen Öffentlichkeit und vor allem der linken deutschen Eliten. Schauen wir gemeinsam im kühleren Herbst, was für nachhaltigen Umweltschutz in Deutschland und anderswo tatsächlich getan werden kann und muss. Weitere zehntausende Windräder oder überhasteter Kohleausstieg sind jedenfalls garantiert nicht richtig.

Ein Klimafushima-Moment muss unbedingt verhindert werden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

Wenn es dann als Ausgleichswetterlage einen langen kalten Winter gibt, erzählen uns die Klimatopaniker wieder was anderes.

Wer die Augen ein wenig offen hält, erkennt die Blödsinnigkeit dieser panischen Ansagen.

Wenn z.B. jetzt in der Elbe sogenannte "Hungersteine" auftauchen, von denen man bisher noch nicht einmal etwas wusste und die wegen der damaligen Hitze einen noch niedrigeren Wasserstand anzeigen als man es sich vorstellen kann, dann erhebt sich Frage: "Wo sind die PKWs, Fabriken, Heizungsanlagen und sonstige "Klimakiller" damals, also vor paar hundert Jahren, hergekommen ?"

Das Klima ändert sich, ganz ohne Frage, aber das hat es schon tausendmal getan und wird es auch wieder tun, auch ohne diese seltsamen „Grünen“ Phantasten ...

Gravatar: Hans-Peter Klein

Liebe Frau Lengsfeld,
ich schätze Ihre Artikel sehr, fast alle.

Mit einer großen Ausnahme:
Wenn Sie sich zur Energiewende und zur Klimaproblematik äußern.

Da haben Sie sich und die ganze Gegenöffentlichkeit zum Medien/Polit-Establishment regelrecht eingeschossen, in meiner Wahrnehmung nicht minder verrannt, wie die Etablierten des Mainstreams bei nahezu allen anderen relevanten Themen z.B. Flüchtlinge, innere Sicherheit, Gender, Familie, Abtreibung, etc..

Beim Thema Energiewende/Klima haben sich beide Seiten ideologisch gegen einander verrannt, erkennbar z.B. daran, dass suggeriert wird, es ging nur und einzig allein ums CO2 und den Treibhauseffekt.

Quatsch, das wollen die Meinungslenker beider Lager so.
Dem ist aber nicht so.

Die Energiewende dient maßgeblich der Schonung der natürlichen Ressourcen der Erde, es geht um möglichst hohe Energieautonomie der Regionen und dadurch um eine Befreiung von Energieabhängigkeiten aus politisch äußerst instabilen Regionen (Naher Osten, Venezuela, u.a.).

Meine Einstellung PRO Energiewende verstehe ich auch als eine patriotische Haltung unserem Land und unseren Fähigkeiten gegenüber, erkannte Probleme aktiv anzugehen und Schritt für Schritt selbst aus möglichst eigener Kraft zu lösen.

Die Energiewende ist für mich dabei ein ganz wesentlicher Baustein in diese Richtung.

Hier ist u.a., höchstes Ingenieurs-Können gefragt, handelt es sich hier doch um einen äußerst komplexen Umorientierungsprozess der Industrie-Infrastruktur über eine Zeitdauer von 1-2 Generationen, (analog zur Eisenbahn, Elektrifizierung, Motorisierung, u.a.).

Ob auf achgut.com (Dirk Maxeiner, Johannes Eisleben, u.a.) oder hier auf Freie Welt (Limburg, Kreause, u.a.) , Sie haben sich mit Ihrem Anti-Energiewende-Kurs völlig auf die Linie der Atom- und Fossil-Lobby geschlagen, sie bedienen somit die Interessen alter Machtstrukturen.

Sie proklamieren für sich wahren technischen Fortschrittsgeist bei den Kernenergie/Fossilenergien, unterstellen den Energiewendebefürwortern dagegen naive Technikfeindlichkeit und generelle Unfähigkeit.

Das ist genau so ein plumper, krasser Stil, nicht minder verbohrt, wie andersrum Links-Grün-Merkel bei den anderen heißen Themen wie z.B. Flüchtlinge, Gender, Familie, Russland, u.a..

Der gesunde Menschenverstand wehrt sich gegen diese Polarisierung, weist die Energiewende bei rational-kritischer Analyse doch ganz offensichtlich schon viele Vorteile auf, denn weltweit entwickeln die EE die deutlich stärkste Dynamik auf dem Energiesektor.

Schade wenn die uneingestandene Antwort mal wieder lautet:

- Es ist die globale Atom-/Fossil Lobby, die da agiert.
- Es geht um Macht und Geld, verloren gegangenes Terrain, verloren gegangene Reputation.
- Es geht um Revanche, um Reaktivierung nach den alten Top-Down-Regeln der ehemals Big-4, ohne demokratische Mitbestimmung von unten.

Gerade die Energiewende hat aber das Potenzial uns gesellschaftlich, über alte Gräben hinweg,
wieder zu einen, war sie von Anfang an doch eine klassische Bürgerbewegung von unten gegen das Establishment von oben.

Warum Sie diese Parallelen nicht erkennen wollen, bleibt mir schleierhaft.
MfG, HPK

Gravatar: Karl Napp

Jedes Volk hat 5 - 10% Bekloppte. Nur in Deutschland lenken sie durch ARD/ZDF und SZ, Spiegel, Die Zeit den politischen mainstream.

Gravatar: Duffy

@ Hans-Peter Klein: bin da voll bei Ihnen, bis auf eine kleine Abweichung, die Sie mir hoffentlich nicht zu sehr übel nehmen. Mein Vater war Geologe, er dachte in geologischen Zeiträumen. Er war auch ein enthusiastischer Befürworter der Nukleartechnik, weil diese eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt und irgendwann (Stichwort Flüssigsalzreaktoren) eine dezentrale und autonome Energieversorgung sicherstellen kann.
Besagtes Ziel ist mit sog. erneuerbaren Energien nicht erreichbar, im Gegenteil. Wir plündern unsere Wälder für Pelletheizungen und hinterlassen kein Totholz, in dem Tiere überwintern können. Wir opfern alte Baumbestände und Naturparks, komplette Lebensräume, für Windmühlen und Stromtrassen. Wir pflastern in unserer sonnenarmen Klimazone Wiesen und Dachflächen mit Solarpaneelen zu, bei deren Herstellung und Entsorgung tonnenweise Giftmüll entsteht. Die Fertigungsanlagen in China gleichen Mondhalden.
Das alles, um von fossilen Brennstoffen loszukommen? Nicht echt. Eher sieht es so aus, daß wir im Gegenteil noch abhängiger von importiertem Erdgas und saudischem Öl werden, und -huch! Da habe ich mich wohl verplappert ...
Pssst, nicht weitersagen! Wir bleiben weiter erpreßbar und das ist gewollt!

Gravatar: Peter Brenner

Hans-Peter Klein: Die Ziele der "Energiewende" sind durchaus erstrebenswert, nur: Mit den den heutig verfügbaren Energiequellen ist eine solche weder für D noch weltweit realisierbar. Nicht einmal die Dekarbonisierug des Stromsektors ist in Reichweite. Die Gründe dafür sollten Sie kennen: Volatiltät von Solar und Wind, keine Speicher, keine CO2-freien Back-Up-Kraftwerke usw. Und wenn die Energiewende solche fachkundigen Exponenten hat wie Frau Baerbock ("Das Netz ist unser Speicher") oder Herrn Özdemir ("Gigabyte installierte Leistung") so dürfen auch dem physikalisch nur halbgebildeten Zweifel aufkommen, ob da an der richtigen Schraube gedreht wird. Was die weltweite Dynamik der EE angeht: Ohne Subventionen würde gar nichts laufen. Was den Rest Ihres Beitrags angeht: Ich frage mich, in welcher Welt Sie leben. Jedenfalls nicht in der, in welcher ich Naturwissenschaften studiert und Maschinenbau praktiziert habe.

Gravatar: Gerstenmeyer

@Hans-Peter Klein
Wir leben heute und nicht in der Zukunft. Ich habe nichts zu verschenken.
ES GIBT KEINEN KLIMAWANDEL.
Klimawandel ist doch bloß eine Erfindung, um brave Bürger, die ihr Leben lang gearbeitet haben, die sich nichts haben zu schulden kommen lassen UM IHR SAUER VERDIENTES EIGENTUM ZU BRINGEN.

Gravatar: Hans  Diehl

Peter Brenner
Zur Erinnerung was H.P. Klein geschrieben hat.

Zitat:
Hier ist u.a., höchstes Ingenieurs-Können gefragt, handelt es sich hier doch um einen äußerst komplexen Umorientierungsprozess der Industrie-Infrastruktur über eine Zeitdauer von 1-2 Generationen, (analog zur Eisenbahn, Elektrifizierung, Motorisierung, u.a.).
Zitat Ende.

Lassen Sie doch der Energiewende Lernkurve ihren Lauf, Sie müssen Sie nur richtig und ideologiefrei verfolgen, dann verstehen Sie auch was Frau Baerbock zum Ausdruck bringen will.

Schauen Sie mal hier.
https://www.eon-solar.de/eon-solarcloud
EON sind nicht die einzigen die so einen -- wenn auch virtuellen -- Speicher anbieten. Ohne die Netze gäbe es diesen Speicher nicht, und somit hat Frau Baerbock doch recht wenn sie sagt, die Netze wären ein Speicher. Jetzt werden Sie sagen, in dem Speicher ist aber kein garantierter Ökostrom, das ist... „gegenwärtig“… noch richtig, macht aber deutlich, dass der Zappelstrom nicht verschenkt wird, wie die Kritiker gebetsmühlenartig behaupten. Verschenkt zu mindestens nicht an die Verbraucher, die wegen der niedrigen Börsenpreise höhere EEG Umlage bezahlen.
Nicht verschenkt wird weil er systematisch dort hin verkauft wird, wo er gerade gebraucht wird, und verhindert, dass dort schmutziger Kohlestrom verbraucht wird.
Dass dies zu einem lukrativen Geschäft wird, können Sie selbst nachvollziehen. Denn wenn der Zappelstrom anfällt sind die Preise nahe null, oder sogar negativ. Wenn man sich den dann schenken lässt, oder noch Geld bekommt, wenn man den abnimmt um die Netze zu entlasten, wird der ja von den Abnehmern nicht weiter verschenkt, oder haben Sie auf Ihrer Stromrechnung schon mal was davon gemerkt.???


Und nun zu der allgemeinen Entwicklung.

Ich zähle mich allenfalls zu den physikalisch halbgebildeten, oder genauer gesagt zu den autodidakt gebildeten.

Ich habe mit Sohn und Schwiegertochter zwei Ingenieure im Haus, Elektrotechnik, und Physikalische Technik

Als wir 1992 unsere erste kleine Photovolthaikanlage aufs Dach schraubten, stand wegen optimaler Ertragserwartung noch eine totale Südausrichtung im Vordergrund, so dass nur die Südgaube in Frage kam. Obwohl wir damals theoretisch etwa 80% unseres damaligen Jahresbedarfs an Strom erzeugten, konnten wir nur etwa 30 % selbst verbrauchen. Um die Leistungskurve, der Lastkurve näher zu bringen, haben wir unterdessen 25 Kwp auf Ost , West Ausrichtung installiert, und erzeugen theoretisch das 2,5 fache unseres gegenwärtigen Bedarfs. Der Eigenverbrauch dürfte gegenwärtig über 50% liegen, kann es noch nicht genau sagen, weil seit einem kappen Jahr unser Zweitwagen als E-Auto betankt wird und noch keine genaue Abrechnung vorliegt. Und das zur Zeit noch ohne örtlichen Speicher wohlgemerkt.

Was ich zum Ausdruck bringen will Herr Brenner.. Wenn Herr Klein 1-2 Generationen veranschlagt die nötig sind für die Umstrukturierung, sollten Sie sich mal damit beschäftigen was gegenwärtig schon möglich ist, bevor sie fragen in welcher Welt er lebt.

Übrigens voll Zustimmen kann ich Ihnen, wenn Sie sagen, ohne Subventionen würde gar nichts laufen. Das gilt aber nicht nur für die Energiewende, oder ????

Schauen Sie mal hier: https://www.bundestag.de/blob/505892/0a3577d00633e51547e8b148f2d58e01/wd-5-033-17-pdf-data.pdf

Gravatar: Volker Schulz

Herr Klein,
ich werfe Ihnen die Anmaßung von Wissen vor. So gut wie alles, was Sie sagen, ist wissenschaftlich unhaltbar und ideologischer Wahn.
Die Probleme, die ich mit Leuten wir Ihnen habe, sind:
1. Es ist erfahrungsgemäß vollkommen unmöglich, auf sachlich-wissenschaftlicher Basis mit Ideologen zu diskutieren. Allein Ihre aggressive Wortwahl zeigt das schon.
2. Sie in allen Punkten zu widerlegen, ist ein Kinderspiel. Doch dazu brauche ich vielleicht 30, vielleicht 50 Seiten, und das geht hier nicht. Warum auch sollte ich einen halben Tag opfern für die Bekehrung eines Unbekehrbaren.
Übrigens verfüge ich über eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung. Und Sie?

Gravatar: Werner Mueller

Vera Lengsfeld Veröffentlicht am 10.08.2018, 13:54

„Ein Klimafushima-Moment muss unbedingt verhindert werden.“


Mal die letzten 4 Jahre und auf welchen Platz die sich wiederfinden im Temperaturvergleich, Quelle DWD.

2017 ist auf Platz 7 gelandet, also sind ca. 130 Jahre kälter gewesen.

2016 ist auf Platz 15 gelandet, also sind ca. 122 Jahre kälter gewesen.

2015 ist auf Platz 4 gelandet, also sind ca. 133 Jahre kälter gewesen.

2014 ist auf Platz 1 gelandet, also sind ca. 136 Jahre kälter gewesen.

Ja, Ja der Klimawandel lässt grüßen und ist nicht auch in den vergangen Jahren der Anteil an CO2 angestiegen in der Luft?


Wie schaut es den in den vergangenen 7 Monaten generell aus in Deutschland mit den Temperaturen?

Januar 2018:
Na mit Platz 7 für den Januar 2018 im 137 jährigen Ranking ist aber ziemlich warm, sind ja „nur“ ca. 100 Januar’s in Deutschland kälter gewesen, Klimawandel lässt grüßen.

Februar 2018:
Na mit Platz 114 für den Februar 2018 im 137 jährigen Ranking ist der Februar kälter als der Durchschnitt, sind ja „nur“ ca. 22 Februar in Deutschland kälter gewesen.

März 2018:
Na mit Platz 100 für den März 2018 im 137 jährigen Ranking ist der März kälter als der Durchschnitt, sind ja „nur“ ca. 36 März in Deutschland kälter gewesen.

April 2018
Na mit Platz 1 für den April 2018 im 137 jährigen Ranking ist aber ziemlich warm, sind ja „nur“ ca. 136 April’s in Deutschland kälter gewesen, Klimawandel lässt grüßen.

Mai 2018
Na mit Platz 1 für den Mai 2018 im 137 jährigen Ranking ist aber ziemlich warm, sind ja „nur“ ca. 136 Mai‘s in Deutschland kälter gewesen, Klimawandel lässt grüßen.

Juni 2018:
Na mit Platz 7 für den Juni 2018 im 137 jährigen Ranking ist aber ziemlich warm, sind ja „nur“ ca. 130 Juni‘s in Deutschland kälter gewesen, Klimawandel lässt grüßen.

Juli 2018:
Na mit Platz 5 für den Juli 2018 im 137 jährigen Ranking ist aber ziemlich warm, sind ja „nur“ ca. 132 Juni‘s in Deutschland kälter gewesen, Klimawandel lässt grüßen.

Also von den Vergangen 7 Monaten belegen bereits 2 Monate den Platz 1 bei den wärmsten Temperaturen im 137 jährigen Ranking, Klimawandel lässt grüßen.

Also von den Vergangen 7 Monaten findet man 5 in den top 10 bei den wärmsten Temperaturen im 137 jährigen Ranking, Klimawandel lässt grüßen.

Nur 2 Monate sind im unteren Drittel beim 137 jährigen Ranking.

Man kann ja noch keine abschließende Prognose für das gesamte Jahr 2018 geben, nur mit bereits 2 mal Platz eins ist 2018 mit Sicherheit in den top 10, vermutlich bei den top 5 bei den wärmsten Temperaturen im 137 jährigen Ranking, Klimawandel lässt grüßen.

Ja, Ja der Klimawandel lässt grüßen und ist nicht auch in den vergangen Jahren der Anteil an CO2 angestiegen in der Luft?


Sehr geerbte Frau Vera Lengsfeld,
Svante Arrhenius ist Physiker und Chemiker und erhielt 1903 den Nobelpreis für Chemie.

Die Kernaussage von Herr Svante Arrhenius wahr zum Thema CO2 :
„Der Anstieg des CO2 wird zukünftigen Menschen erlauben, unter einem wärmeren Himmel zu leben.“

Vor hundert Jahren ist das Thema CO2 Anstieg = Temperaturanstieg mit Sicherheit nur in Wissenschaftlichen Kreisen untersucht worden und nichts mit weltweiter CO2 Verschwörungstheorien sind da herumgegeistert.

Das zumindest ist eine erstaunliche Behauptung die da vor über 100 Jahren ausgesprochen wurde von Herr Svante Arrhenius und sich auch im Deutschen und weltweiten Experiment als zutreffend herausstellt.

Und nun über 100 Jahre später ist der CO2 tatsächlich um ca. 1/3 angestiegen und in den letzten ca. 20 Jahren lagen so gut wie alle Jahresdurchschnittstemperaturen über den Durchschnitt der Temperaturaufzeichnungen von 1881 bis 2018 (DWD).

Ja, Ja der Klimawandel lässt grüßen und ist nicht auch in den vergangen Jahren der Anteil an CO2 angestiegen in der Luft?

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Duffy , @ Peter Brenner

Holzpellets / Brennholz aus nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft sind natürlich Grundbedingung, ich gehe hier in DE einfach davon aus,
und dann stimmt deren Ökobilanz.
Holz hat zudem eine hohe Speicherfunktion und füllt dadurch eine wichtige Lücke in der Energieversorgung.

Das die Produktionsprozesse selbst auch immer ökologischer werden müssen ist längst erkannt und wird schon lange in Fachforen , z.B. "Forum für Zukunftsenergien/Berlin", diskutiert, auch bei besonders energieintensiven Branchen wie der Metallverarbeitung, Schwerindustrie.

Dekarbonisierung ist eine vorgegebene Richtung, kein Endzustand "0" und diese Richtung stimmt, wenn unsere Urenkel auch noch was vom Kuchen haben wollen.

In der Welt in der Ich lebe, werter Kollege Brenner, haben alle EE vergangene Woche (06. - 12. 08.2018) immerhin 43,7 % zur Stromerzeugung Deutschlands beigetragen, davon fielen 18,2 % auf Wind und 14,5% auf Solar, der Rest Wasser, Biomasse.
.
Die EE speisten dabei insgesamt 4,27 TWh ins deutsche Stromnetz ein, die konventionellen (Gas, Kohle, Öl, Uran) lagen bei 5,51 TWh(56,3 %) vergangene Woche.

In der Welt, in der ich lebe, sind das 4,27 TWh praktizierter Umweltschutz aus EE , ohne Emissionen, ohne Atommüll, ohne Raubbau, gegenüber 5,51 TWh (56,3 %) aus den Konventionellen , deren Besitzer mit Sicherheit eine Rechnung schicken,

* denn Öl, Gas, Kohle, Uran sind (ver)käuflich,

* Sonne und Wind hingegen nicht.
MfG, HPK

Gravatar: Werner Mueller

Hans-Peter Klein schreibt am 12.08.2018 - 20:17
„Holzpellets / Brennholz aus nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft sind natürlich Grundbedingung, ich gehe hier in DE einfach davon aus, und dann stimmt deren Ökobilanz."

Die Waldfläche ist in den letzten 50 Jahren um mehr als 1,5 Mio. ha gewachsen, also jeden Tag hat sich in Deutschland die Waldfläche um über 80.000 m² vergrößert.

Im deutschen Wald stehen jetzt ca. 90 Mrd. Bäume, das sind über 1.000 Bäume pro Einwohner.
Also wenn man von 100 Jahre „Baumleben“ ausgeht könnte jeder Deutsche im Jahr 10 Bäume ernten.

https://www.forstwirtschaft-in-deutschland.de/waelder-entdecken/waldflaeche/

Das mit dem Holz ist ja nur eine Randerscheinung, z.B. als Back-Up-Wärmequelle.

Da ist mir meine PV auf dem Dach lieber die mir den PV-Überschussstrom in das Heizungssystem schiebt.
Da hab ich keine Arbeit und nur einmal die Investitionen, wenn 4 kWh PV-Überschussstrom kommt hat man ca. 1 kg Brennholz gespart und wenn 10 kWh PV-Überschussstrom kommt hat man ca. 1 Liter Heizöl gespart, also die Ausgaben für Heizöl abgesenkt, um ca. 70 Cent.

##############

Peter Brenner schreibt am 11.08.2018 - 18:02
„Volatiltät von Solar und Wind, keine Speicher, keine CO2-freien Back-Up-Kraftwerke usw.“

Back-Up-Kraftwerke müssen ja nicht zwingend CO2-frei sein, wenn in der Deutschen Stromversorgung noch 30%, 20% oder 10% der Strommenge von fossilen Energieträgern kommt ist das doch auch Okay, man muss nicht auf 100% EE-Strom umsteigen.

Peter Brenner schreibt am 11.08.2018 - 18:02
„Was die weltweite Dynamik der EE angeht: Ohne Subventionen würde gar nichts laufen.“

Wenn ich einen Blick in die Welt so werfe und feststelle das in England das kWh aus einem neuen AKW mehr als doppelt so teuer ist wie von den neuen Windkraftanlagen stellt sich die Frage wo da ohne Subventionen gar nichts läuft.

Wenn ich einen Blick nach Dubai werfe wo ja aktuell ein AKW gebaut wird und wir da über 5000 US$/kW bei den Baukosten sind und zum Vergleich werden in Dubai auch PV-Anlagen errichtet für ca. 750 US$/kWp (2,99 US$ Cent/kWh) da stellt sich die Frage wo da ohne Subventionen gar nichts läuft.

Herr Peter Brenner,
das kWh von der alten PV kostet an meiner Steckdose mich genau 0,00 Cent/kWh und PV-Überschussstrom vermindert noch meine Heizölrechnung um ca. -5 Cent/kWh.

PV-Strom ist die günstigste Energiequelle für den Bürger und Betrieb.

Selbst wer sich heute eine neue PV errichtet bekommt das kWh für 7 bis 10 Cent (20 Jahre kWh Preis).

Wird die PV durch die Verringerung vom Netzstrombezug refinanziert, so ist das nach ca. 6 bis 7 Jahren erledigt und ab ca. Jahr 8 kostet das kWh auch nur noch 0,00 Cent.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Volker Schulz 12.08.2018 - 17:05
Frage:
"Übrigens verfüge ich über eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung. Und Sie? "

Antwort:
Ich auch, genau wie Sie.
MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Volker Schulz sagt.
Herr Klein,
2. Sie in allen Punkten zu widerlegen, ist ein Kinderspiel. Doch dazu brauche ich vielleicht 30, vielleicht 50 Seiten, und das geht hier nicht. Warum auch sollte ich einen halben Tag opfern für die Bekehrung eines Unbekehrbaren.
Übrigens verfüge ich über eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung. Und Sie?



@ Volker Schulz
Wenn das ein Kinderspiel ist, könnten Sie doch mal wenigstens in einem Punkt Ihre wissenschaftliche Ausbildung zum Ausdruck bringen. Die Sicht der Wissenschaft würde mich auch interessieren.
So eine pauschale Verurteilung wie quasi, außer mir haben alle keine Ahnung, ist keine feine Art zu diskutieren.

Auf Ihren inhaltslosen Kommentar mit der Frage, welche Ausbildung haben Sie, hat Herr Klein auch genau so inhaltslos, geantwortet ...“Die Gleiche wie sie“

Ich und viele Leser hier sind jetzt genau so schlau wie vorher.

Gravatar: Großbauer

Eigentlich geht es hier um die Spinnereien der Grünen und nicht um die Privatangelegenheiten eines Werner Mueller. Er kann sich gern Haus und Hof mit allem möglichen Kram zupflastern aber er muß seine Ideologie nicht unbedingt zum Heiligtum erklären und jede andere Meinung ignorieren.

Gravatar: Werner Mueller

Peter Brenner schreibt am 11.08.2018 - 18:02
„Was die weltweite Dynamik der EE angeht: Ohne Subventionen würde gar nichts laufen.“

Na, die Chinesen sind mit Sicherheit nicht bei den GRÜNEN und was machen die den so im Bereich der erneuerbaren ?

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/erneuerbare-energien-wie-china-beim-gruenen-strom-zur-weltmacht-werden-will/22883470.html?ticket=ST-3468796-5A5Yh6r0mWeDPaOhgV4U-ap3

Weltweit haben sich ca. 144 Staaten eigene Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesetzt. Ca. 138 Staaten und Regionen setzen Politikmaßnahmen ein, um den Anteil Erneuerbarer Energien an der Energieversorgung zu erhöhen.

Vermutlich wieder alles nur die GRÜNEN und die CO2 Verschönerung als Grundlage.

Ich frage mich, in welcher Welt Sie leben Herr Peter Brenner.
Jedenfalls nicht in der, in welcher ich Naturwissenschaften studiert und Maschinenbau praktiziert wird.

Alle sind auf dem Holzweg, weltweit, Herr Peter Brenner hat den Durchblick.

Gravatar: Nix Grüner

Ich glaube, die Grünen sind nicht nur unbelehrbar sondern auch dreistfrech und verlieren sofort die Contenance, wenn man es wagt ihre Utopien anzuzweifeln. Mit denen soll man nicht reden sondern sie links liegenlassen. Da gehören sie auch hin.

Gravatar: Werner Mueller

Großbauer schreibt am 13.08.2018 - 18:31
„. Er kann sich gern Haus und Hof mit allem möglichen Kram zupflastern aber er muß seine Ideologie nicht unbedingt zum Heiligtum erklären und jede andere Meinung ignorieren.“

Ach Herr Großbauer,
das was ich kann können auch 10.000.000 bis 30.000.000 andere Leute, Betriebe auch, mit sehr wenig Aufwand an Geld und Zeit machen und man braucht kein Studium der Elektrotechnik abgeschlossen haben auch kein Studium der Kernphysik.

Ob auf dem Dach PV-Module liegen oder an der Fassade, Balkongeländer hängen ist doch ohnehin uninteressant für den PV-Anlagenbesitzer.

Da wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergag merklich der Netzbezug zurückgehen, und noch besser auch beim Brennstoff für Heizung und Warmwasser geht der CO2 Ausstoß zurück und auch der Schadstoffausstoß geht zurück.

Auch wird das mit dem Netzausbau in der heutigen Größenordnung noch zu hinterfragen sein.
Der nächste Schritt ist das da kWh nicht nur in Wärme, sondern auch in Akkuspeicher gehen werden und auch in Akkuspeicher auf 4 Rädern.
Ich verratet es Ihnen nochmal Herr Großbauer,
die Hälfte der heutigen PV-Anlagen die errichtet werden ist bereits mit Speicher und die ca. 1.500.000 vorhandenen PV-Anlagen werden nach der EEG-Zeit mit Sicherheit zum größten Teil auch mit Speicher nachgerüstet.

Herr Herr Großbauer,
das kWh kostet von der alten PV genau 0,00 Cent/kWh, da nehme ich gerne in Kauf das PV-Module auf dem Dach liegen.

Sie haben ein schönes z.B. Ziegeldach und bezahlen so ca. 26 bis 29 Cent für alle kWh die aus der Steckdose „fallen“, ist doch auch Okay.

Das Ziegeldach ist eben Ihr „Heiligtum“ auch Okay .

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Hallo Tom der Erste,
bereits wieder zurück vom Einsammeln vom Alt-Fett aus der Dönerbude?
Ich hatte heute einen entspannten Tag und die kWh sind aus der PV „gefallen“, obwohl es bewölkt ist.

Na Tom der Erste,
was möchten Sie eigentlich mit dem Link in Ihren Beitrag vom 14.08.2018 - 09:39 zum Besten geben, hab irgendwie nicht verstanden was da jetzt die Kernaussage ist.

Meine Kernaussagen sind:

1. PV-Strom ist die günstigste Energiequelle für den Bürger und den Betreib, aber nicht die einzige.

2. Die vergangenen ca. 20 Jahre sind von den ca. 137 Jahren Temperaturaufzeichnung (DWD) alle über dem 137 Jährigen Durschnitt.

3. Der CO2 Gehalt ist um über 1/3 angestiegen von unter ca. 300ppm auf über 400ppm, vor allen aufgrund der Freisetzung von fossilen Kohlenstoff, durch den Menschen.

4. Das es einen Zusammenhang zwischen CO2 und der Jahresdurschnitttemperatur gibt ist wesentlich wahrscheinlicher als das es da keinen Zusammenhang gibt.

5. Erdgeschichtlich ist festzustellen dass wenn der CO2 Gehalt hoch ist auch die Temperaturen hoch sind.
https://www.klimafakten.de/sites/default/files/images/derco2anstiegistnichtursachesondernfolgedesklimawandels.png

Gravatar: Marvin Müller

@Hans Diehl,
der virtueller Speicher von dem EON spricht ist nichts anderes als ein Produkt aus ihrem Portfolio.
Und bin auch nicht davon überzeugt das die Grünen/B90 wirklich zwischen einem virtuellen (Geschäftsidee) und physikalischem Energiespeicher unterscheiden können.
LG Marvin

Gravatar: Werner Mueller

Ja, Ja Tom der Erste,
das mit dem Netzausbau erinnert mich etwas an den Kraftwerksausbau, Kraftwerksausbauplänen der 1990 und 2000er Jahre, die man ab ca. 2010, 2015er Jahre wieder loswerden möchte.

Was haben alle geschrien was für Kraftwerkskapazitäten man im nächsten Jahrtausend so braucht bei den Konventionelle, wo die PV-Jungs und die mit dem grünen Männchen bereits damals gesagt haben das die Neubauten für die Tonne sind.

Beim Übertriebenen Netzausbau wir das genauso enden.
Macht doch keinen Sinn wen man meint das man MWh oder auch GWh von Hamburg nach München übertragen müsste.
In Norddeutschland leben und wohnen ja auch Millionen von Menschen und die brauchen auch Energie und nicht nur in Form von Strom.

Übertragung von Strom kostet erst mal Geld, da reden wir über ca. 8 Cent/kWh bei der Netzdurchleitung.

In unter 5 Jahren oder auch 10 Jahren werden die Speicher Akkus das kWh unter 8 Cent speichern, wer hat dann noch ein Interesse im GW Bereich Strom über ca. 800 km zu übertragen?

Vorfallen wenn man berücksichtigt das Deutschland bereits eines der weltweit besten Stromnetze besitzt.

Der Netzausbau lässt natürlich die Strompreise steigen, da wird es dann noch wirtschaftlicher sich PV-Platten auf das Dach zu legen und einen Speiche zu kaufen.

Die Menge der übertragenen kWh sinken weiter ab, also steigen die Kosten je kWh für die Netzdurleitung und PV+Akku wird noch wirtschaftlicher.

Gravatar: Werner Mueller

Hallo Tom der Erste,

das Sie mal Werbung für die erneuerbaren machen hätte ich nicht gedacht.

In Ihren Link von 14.08.2018 – 21:41 da schreibt ja Herr Daniel Wetzel vollkommen zu recht, dass der Strom aus dem Netz teuer wird.

Also ist die Schussfolgerung für den Bürger und Betrieb, sich selber Strom von z.B. PV zu beschaffen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Wenn nur die Netzdurchleitung bereits ca. 8 Cent/kWh kostet und das kWh von der eigenen PV man für 0,00 bis 10 Cent/kWh "einfangen" kann ist doch klar was zu machen ist.

Aktuell sind wir ja bei ca. 7 Cent für die Netzdurchleitung und ob +1 Cent ausreicht ist bei einer Garantie Rendite bei den Netzinvestitionen von ca. 9% auch fraglich.

Gravatar: Hans Diehl

Marvin Müller sagt:

@Hans Diehl,
der virtueller Speicher von dem EON spricht ist nichts anderes als ein Produkt aus ihrem Portfolio.
Und bin auch nicht davon überzeugt das die Grünen/B90 wirklich zwischen einem virtuellen (Geschäftsidee) und physikalischem Energiespeicher unterscheiden können.
LG Marvin

@Marvin

Natürlich ist das ein Produkt deren Portfolio.

Die Grünen wissen sogar noch mehr. Die wissen wie man mit dem virtuellen Speicher lukrative Geschäfte macht.

Schauen Sie mal hier.
Zitat: Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.

In diesem Fall kaufen die am Spotmarkt immer dann, wenn Strom im Überschuss da ist, und Sonne und Wind keine Rechnung schicken

EON nimmt den Überschüssigen Sonnenstrom direkt zum „ Nulltarif“ von seinen Kunden, speichert den für den jeweiligen Kunden virtuell in dem sie ihn dort hin verkaufen wo er gerade benötigt werden. Der Kunde kann den dann nach Bedarf abrufen. Allerdings zahlt der Kunde etwa 40 Euro Speichermiete im Monat.

Ich hoffe Sie können daraus erkennen, dass „Zappelstrom“ keineswegs verschenkt wird, sonder allmählich durch neue Geschäftsmodelle zur „Geldgrube“ wird.

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