Großes Kino in Berlin

Nach dem "Katzenpfoten-Gespräch" zwischen Frau Schausten vom ZDF und der geschäftsführenden Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, nach der "heute"-Sendung am Faschingssonntag ist eigentlich alles klar in Deutschland. Es ist völlig gleichgültig, ob und wie die SPD-Basis über den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD abstimmen wird. Frau Dr. Merkel ist und bleibt Bundeskanzlerin.

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Nach dem "Katzenpfoten-Gespräch" zwischen Frau Schausten vom ZDF und der geschäftsführenden Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, nach der "heute"-Sendung am Faschingssonntag ist eigentlich alles klar in Deutschland. Es ist völlig gleichgültig, ob und wie die SPD-Basis über den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD abstimmen wird. Frau Dr. Merkel ist und bleibt Bundeskanzlerin. Selbst bei einem Versagen der Zustimmung durch die leidgeprüfte SPD-Basis für das Koalitions-Machwerk wird sich daran nichts ändern.
 
Dafür gab es ein fast untrügliches Anzeichen. Das bestand in dem Umstand, daß sich die geschäftsführende Bundeskanzlerin überhaupt bemüßtigt gefühlt hatte, sich via Mainzer Staatssender an die Jecken im Lande zu wenden. Fasching ist eben Fasching. Nachdem sie sich noch nach Abschluß der Koalitionsverhandlungen geweigert hatte, denjenigen, die "schon etwas länger hier leben" reinen Wein einzuschenken, hatte sie es plötzlich eilig. Man konnte vermuten, daß in der Zwischenzeit ein Skript gereift war. Schon aus den ersten Worten konnte jeder ablesen, um was es Frau Dr. Merkel geht.
 
Erstaunlich für aufmerksame Beobachter, die nur die Wahl zwischen Merkel und Karnevals-Kappes hatten, war das folgenlose Einkassieren einer Feststellung, die Frau Dr. Merkel nach der Bundestagswahl getroffen hatte. Seinerzeit hatte sie in Abrede gestellt, als Kanzlerin einer Minderheitsregierung in Frage kommen zu können. Davon war am Faschings-Sonntag keine Rede mehr. Im Gegenteil und nicht nur der im rheinischen Würselen folgenlos verschwundene Martin Schulz muß sich gefragt haben, wo das journalistische Gejohle mit dem "Wortbruch", das ihn in den politischen Exitus getrieben hatte, jetzt blieb. Frau Schausten liess "alle fünfe" gerade sein. Aber auch das ist nichts, was neu genannt werden könnte.
 
 

Koalitionsvertrag als Skript für eine von der SPD tolerierte Minderheitsregierung

 
 
Noch ist ein Ergebnis des Mitglieder-Votum bei der einstmals stolzen SPD nicht abzusehen. Damit ist nicht ausgeschlossen, eine Zustimmung der Basis für den Koalitionsvertrag zu erhalten. Manch einem in der berühmten Basis der SPD wird aufgefallen sein, daß von dem Faschingsgespräch eine andere Botschaft ausging. Selbst wenn die Basis ihre Zustimmung verweigert und ihrer "Sehnsucht jenseits von Merkel" gebührenden Ausdruck verleiht, war das mit dem Koalitionsvertrag "keinesfalls
für die Katz". Damit hat man durch einen einfachen Beschluß der SPD-Bundestagsfraktion nach der Faschingserklärung von Frau Dr. Merkel zwei Möglichkeiten: man kann der "Merkel-Hölle" entgehen und auf der Grundlage des Koalitionsvertrages eine Minderheiten-Regierung Merkel tolerieren.
 
 

Was bringt es?

 
 
Für die geschäftsführende Bundeskanzlerin ist die Antwort schon parat: "Zeit gewinnen", Deutschland vor die Wand fahren, weil man es ja versprochen hatte. Für die beiden Volksparteien ohne zentralen Markenkern sieht die Lage anders aus. Hier wird die "Merkel-Generation" versuchen, ihre letzte Chance zu nutzen und in ein Regierungsamt zu gelangen. Jedem in Berlin ist klar, daß "tabula rasa" nichts dagegen ist, wenn erst die "Göttinnen-Dämmerung" angebrochen ist. Nach menschlichen Ermessen ist dann jeder "dran", der nicht rechtzeitig seine Photos mit der Bundeskanzlerin hat löschen lassen. Für die SPD wird noch eine Schippe draufgelegt. Das kann man nur ermessen, wenn man die Diadochen-Kämpfe in der nordrhein-westfälischen CDU zur Nach-Biedenkopf-Zeit mitmachen durfte. Der Aufzug namens "SPD" nimmt auf dem Weg nach unten "Fahrt auf". Vermutlich ist der Zeitpunkt längst überschritten, mit Bordmitteln den Aufprall in der Wirklichkeit zu verhindern. Selbst für Andrea Nahles wurde mit dem heutigen Tag eine "politische Halbwert-Zeit" verkündet. Es wird noch mehrere "Martin Schulz" geben, ehrenwert, aber zur falschen Zeit am falschen Ort. Zu einer guten "Feind-Beobachtung" im Stile von "Fremde Heere West" würde es in diesen Tagen gehören, die Bemühungen in anderen politischen Formationen zu eruieren, Auffangbecken für die Versprengten aus der SPD aufgespannt zu haben. Die CDU/CSU kann dabei außen vor bleiben. Dahin wird sich niemand flüchten, denn warum soll
er ausgerechnet seine Zukunft beim "Gott-sei-bei-uns" aufschlagen? Andere sind bestimmt erfolgreicher, wie letzte Umfragen in Baden-Württemberg zeigen.
 
Willy Wimmer, 13. 2. 2018

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Bei Merkel sollte aufgrund ihrer geringen Physik - und Mathe Kenntnisse untersucht werden wie diese ungebildete Frau an ihren Dr. Titel gekommen ist. (Stasi ? )

Gravatar: Aufbruch

Die Selbsteinladung Merkels zu Schausten, die Merkel mit einem Geschwafel ohnegleichen "zelebrierte", ohne von Schausten auch nur ansatzweise gefordert zu werden, macht deutlich, wie abhängig unsere Mainstream-Medien von Berlin sind. Da wurde den Bürgern des öfteren vorgegaukelt, dass Merkel vom Sender eingeladen worden sei. Merkel durfte das für die Union miserable Verhandlungsergebnis als großen Erfolg ihres Verhandlungsgeschicks darlegen, ohne dass ihr widersprochen worden wäre. Merkel kann also im vom Bürger zwangsfinanzierten "Staats"-Fernsehen die Abwicklung Deutschlands verkünden, ohne dass jemand eingreift. Merkel hat Narrenfreiheit und die nutzt sie für die Erfüllung ihres Auftrags, Deutschland abzuschaffen.

Landauf, landab wird die Kroko vom Polit/Medien-Kartell als die beste Regierung gefeiert, die Deutschland je hatte, obwohl die Besetzung der Kabinettsposten noch nicht bekannt gegeben ist. Nein, Deutschland ist keine Demoktatie mehr, Deutschland ist die Karikatur eines freien und demokratischen Rechtsstaates. Zusammengebastelt von zwei dahinsiechenden "Volksparteien". Angeführt von einer selbstherrlichen und diktatorisch agierenden Kanzlerin, die sich als alternativlos empfindet. Die Lügen, die einem über die GroKo-Verhandlungen aufgetischt werden, stinken zum Himmel. Der Bürger wurde von vorne bis hinten verarscht. Einziges Ziel war die Installieung Merkels als Kanzlerin.

Merkel m u s s wieder Kanzleri werden, da sie einen Auftrag zu erfüllen hat. Nein, nicht den, ihren Schwur zu erfüllen, den sie zum Wohle des deutschen Volkes wieder ablegen und auch wieder brechen wird. Nein, sie hat denen zu gehorchen, die Deutschland mit Migranten fluten und mit einem zerstörerischen Multikulruralismus überziehen wollen. Sie ist deren Erfülungsgehilfin - wider das deutsche Volk. Und alle machen mit. Aber es gibt noch eine Alternative.

Gravatar: siggi

"Die Welt braucht Deutschland" ist für SPD vom Tisch. Staatspolitische Verantwortung nimmt nun Merkel, zwar verspätet, jetzt wahr - mit oder ohne SPD. Der Erneuerung allá Schulz in der Opposition kann fortgesetzt werden. Macht Nahles mit, widerspricht sie sich selbst, hat sie Schulz-Ambitionen mit unterstützt. Die CDU wird jaulen, kann sie alle Ministerien mit eigenen Leuten besetzen. Viele neue Leute, da wird Merkel nun zeigen müssen, ob die Hose, die sie trägt nicht zu groß für sie ist. Einen 4-Jahresplan allá Koalitonsverhandlungen gibt es nun nicht. Politik nach aktueller Lage ist kein Honiglecken. Der Bürger selbst kann zufrieden sein, Merkel tut was GG vorsieht - Minderheitenregierung. Alles gut, alles Apfeltorte.

Gravatar: Charles Eduard

@ Karlheinz G.
Meiner Ansicht nach hat Frau Merkel den Doktortitel in einer
Lotto oder Bingo Veranstaltung gewonnen.Dort gibt es immer gute Preise.Wie sagte doch D.Trump - Diese Frau ist IRRE -Des Wahnsinns fette Beute.
Wie kann man nur so verblödet sein,so einem Weibsbild
nnachzulaufen.
WEG MIT DIESEN GANZEN ALTPARTEIEN.
FUER EIN FREIES DEUTSCHLAND OHNE DAS MERKEL.
ES LEBE DIE AFD _ PEGIDA _ S:KURZ _ V:ORBAN
et V.PUTIN
Salutations Charles

Gravatar: Lutz Schnelle

Mit der unseligen EU war auch der Frieden dahin. Wir leben seither in einem inneren und äußeren Alarmzustand von psychoterroristischer und multikulturalistischer Aggression und äußerem Kriegsgewitter. Daß dies die beste aller Gesellschaften ist, kann nur jemand behaupten mit pathologischem Gesamtzustand.

Das Bewußtsein bestimmt das Sein, nicht umgekehrt; was dabei heraus kam, beweisen die marxistischen Massengräber.
Man weiß immer nicht, ob die Presse an völliger Verblödung leidet, oder ob hinter den Produkten Gerissenheit steckt, am wahrscheinlichsten wohl, daß sich die völlige Verblödung für gerissen hält?
Eine Gesellschaft, die zu ihren Vordenkern ehrgeizige und gestörte, dazu meist kriminelle Persönlichkeiten zählt wie Fischer, Roth, Schily (VISA), Clement, Schröder, Kohl, Waigel, Merkel, Schulz, Schwarzer, Kohl, Schröder, Göhring-Eckhard, Käßmann, Adenauer, Soros, Merkel (die zum Beispiel den illegalen Krieg im Irak unterstützt hat und dafür nict zur Verantwortung gezogen ist, oder die rechtswidrige Grenzöffnung) und nicht vergessen zu den widerlichen Junckher, eine solche Gesellschaft wird ihren Ausdruck naturgemäß in einer verstörten, miserabilistischen Gegenwart suchen.
Die verklärende Selbstbeschreibung ist dem Verbrecher eigen, er weiß, daß er unmoralisch handelt, also wird er ruchlos lügen. Die inkonsistente Struktur seines Wesens setzt sich nach außen fort. Das Denken geht von einem Logos weg und glaubt an einen irrationalen Kern allen Seins (siehe Schopenhauer - Die Welt ist eben die Hölle, und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen und andererseits die Teufel darin) Man muß Fischer nur zuhören, der produziert Sprachmüll. Woran erinnert man sich bei Roth? Was hat die Xanthippe gesagt?
Und schließlich hat der gesunde Mensch 6 Sinne, mit denen er den bedrohlichen Charakter erkennt; dann stimmen Worte und Tatsachen nicht überein. Hört Schulz zu und schaut ihn an. Sieht so die Wahrheit aus?
Der Ausdruck des herrschenden Bewußtseins, das gesellschaftliche Sein, ist Menschenverachtung pur, Selbstjustiz, Volksverhetzung, Rassismus, Völkermord, Pornographie, Gewalt und Umweltzerstörung. Jedes Tabu wird gebrochen.
Der Bodensatz hat sich nach oben gemobbt und bestimmt das Weltgeschehen. Er ist wieder da und zwar aufgespalten in viele kleine rassistischen und faschistischen Taugenichtse, die den Karren im großen Stil gegen die Wand gefahren haben.

Gegen die Neue Recht habe ich ihre Methode der Verschleppung. Die ist wie ein zäher Brei.

"Ungefragt musste ich die Welt betreten, ohne Bedauern werde ich sie verlassen. Lilo Keller (1934)
Ich wurde zwar gefragt, aber verlassen werde ich sie auch ohne Bedauern.

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