Gott wurde Mensch

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Weihnachten feiern wir Christen die Ankunft der Liebe Gottes. Sie tritt in der Gestalt eines Kindes in die Welt.  Die Heilsbotschaft der Propheten erfüllt sich.

Und damit beginnt etwas Neues; die Welt verändert sich.

  

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
                    er ist der Messias, der Herr“.
    sprach der Engel des Herrn zu den Hirten.  (Lukas 2,11)

In der Heiligen Nacht wird die Welt für eine Weile still.
In über 30 Sprachen singen die Menschen das Lied, stille Nacht, heilige Nacht.
Die Kleinen, die Schwachen, die Armen werden zu den wichtigsten Akteuren dieses Geschehens. Die Reichen,  Mächtigen und Starken kommen kaum vor. Gott dreht die Verhältnisse um

Den Hirten, Kindern und Schwachen zeigt er sich zuerst.  
Sie sind die ersten die das göttliche Kind in der Krippe sehen.
Die drei Weisen erkennen die Größe Gottes  und beten das Kind in der Krippe an.

Die Armen, die Ausgegrenzten und die Kinder zuerst,
diese Überschrift lässt sich auch über das Leben von Mutter Teresa setzen.
Zeitlebens hat sie sich um diese Menschen gesorgt.
Was Mutter Teresa auszeichnete, war ihre Klarheit,  ihre Überzeugung und Ihre Schlichtheit. Sie hat nichts halb gemacht.
Sie war begeisternd und ansteckend. Für viele Menschen unserer Zeit ist sie  das überzeugendste und glaubwürdigste Beispiel tätiger Nächstenliebe.

Ein sterbender Mann, den sie aufnahm, sagte:
„Ich habe gelebt wie ein ausgestoßener Hund, nun sterbe ich wie ein Engel“.
 
Sie respektierte alle MENSCHEN als GESCHÖPFE GOTTES  und hat nie Verbrecher, und Menschen die ihre Macht missbrauchten, verurteilt.
Die Kraft für ihr Wirken schöpfte sie aus dem Gebet,  aus der tiefen Beziehung zu Jesus Christus, um die sie auch in den dunkelsten Stunden gerungen hat.
Aus dieser Kraftquelle schöpfen auch über 95.000 Ordensfrauen verschiedener Gemeinschaften, die – wie Mutter Teresa - in der Realität Indiens leben,
 und die Nächstenliebe durch ihren Glauben bezeugen,  indem sie vor allem behinderten Kindern Schule und Ausbildung ermöglichen. Das ist die Grundlage
für ein Leben in Würde, geschenkt durch die Zuwendung in Liebe.

Konkret erfahrbar wird die Liebe Gottes mitten in dieser Welt immer wieder durch die liebevolle Zuwendung zum anderen Menschen – und vor allem zu den Armen.

Diese Liebe öffnet neue Räume, in denen sich Mensch-Sein entfalten kann.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Freigeist

Wie hat sich denn die Welt verändert?
Kriege wurden zahlreicher und noch grauenhafter.

Gravatar: Bernadus

Welch "weise" Worte, die in den Ohren zahlloser Menschen wie Hohn klingen müssen ...

"Weihnachten feiern wir Christen die Ankunft der Liebe Gottes. Sie tritt in der Gestalt eines Kindes in die Welt."

Wie denken wohl die Milliarden (!) Menschen über die "Liebe" und „Barmherzigkeit“ Gottes, die kein sauberes Trinkwasser, keine Nahrung, keine Behausung, keine Kleidung, kein Land, die also NICHTS haben außer Krankheiten, Not, Elend, Vertreibung, Unterdrückung, Ungerechtigkeit etc.???

Preisen die wohl auch in den höchsten Tönen die "Liebe" Gottes, der für alles verantwortlich sein soll? Oder ist Gottes "Liebe" nur für die Reichen, Wohlhabenden und die, die die Macht besitzen, andere zu unterdrücken und zu versklaven, da? Vermutlich! Man denke darüber einmal nach, ehe man derartige Plattitüden von sich gibt!!!

Gravatar: Marie Luise Schellen

@Bernadus
Die Welt verändert sich, weil durch die
Lehre Jesu den Menschen eine Leitlinie gegeben wird, die auch über das irdische Leben hinausweist. Kein Mensch muss dies annehmen, weil alle den freien Willen haben,sich täglich für das Gute oder das Böse zu entscheiden.
Menschen die andere Menschen übervorteilen in der Familie, im Beruf, im politischen Amt, werden dafür Rechenschaft geben müssen. Würde Gott hier eingreifen, dann würde der freie Wille nicht mehr existieren.

Jesus sagt: "Jedes Reich,das in sich gespalten ist, geht zugrunde,und keine Stadt und keine Familie die in sich gespalten ist, wird Bestand haben.

Über jedes unnütze Wort,das die Menschen reden, werden sie am Tage des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen;
denn aufgrund deiner Worte wirst du freigesprochen oder verurteilt werden.
Ein guter Mensch bringt Gutes hervor,weil er Gutes in sich hat,und ein böser Mensch bringt Böses hervor,
weil er Bösese in sich hat. Matthäus 12,
24,34.36

Wenn die Lehre Jesu und seine Gebote befolgt würden,dann gäbe es kein Unrecht und keine Kriege mehr.

Gravatar: @ Marie Luise Schellen

Solange es Menschen gibt die blind einer Lehre vertrauen anstatt ihrem eigenen Sinn für Recht und Unrecht zu folgen wird es Kriege geben. Da ist das Christentum leider nicht vom Islam oder Judentum zu trennen. Schauen sie Religionen wie den Hinduismus oder den Buddhismus an, da werden die Menschen aufgefordert zuerst einmal sich selbst zu verstehen und nicht zu glauben was sie nicht in sich selbst als richtig erkannt haben. Das bedeutet in der Regel eine jahrelange Arbeit am eigenen Ego, die auch ein ganzes leben anhalten kann. Solche Menschenb sind in der regel ausgeprochen friedvoll weil wahrer Friede nur von Innen kommen kann. Frieden kommt nicht von Jesus oder Gott, er ist das Ergebnis einer ständigen überprüfung des eigenen Selbst. Wie man hier deutlich sehen kann sind besonders gläubige Christen eben nicht friedfertig sondern agressiv und kämpferisch. Sie machen sich abhängig von den Worten anderer anstatt auf die Worte Gottes in ihrem eigenen Innnern zu hören.

Gravatar: Gladstone

@Freigeist
"Wie hat sich denn die Welt verändert?
Kriege wurden zahlreicher und noch grauenhafter."

Die Kriege waren im christlichen Mittelalter nicht grausamer als in der heidnischen Antike

Gravatar: Pauline

Anonymer Kommentar 29.12.2010 9:35
Besonders gläubige Christen sind, wie man hier sehen kann, agressiv und kämpferisch und nicht friedfertig, schreiben Sie? In obigem Blog
wir niemand persönlich herabgewürdigt, so wie Sie es tun.
Das Niveau der Kommentare ist weder christlich, noch buddistisch, noch hinduistisch.

Gravatar: Freigeist

@Gladstone
Dann hat doch der ganze Jesulein-Wahn nichts gebracht. Der Mohammed-Wahn einen mit Religion vermischten Faschismus/Diktatur. Religionen sind die größte Bedrohung für die Menschheit. Es kann leicht in einem 3. Weltkrieg enden.

Gravatar: Susanne

Von wegen, in der Hl. Nacht wird die Welt eine Weile stille, da wird weiter gebommt, da werden Priester überfallen, und der Papst musste den Segen unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen aussprechen. Die Obdachlosen suchen besonders in der Weihnachtskälte nach einem Schlafplatz, an dem sie vor dem Erfrieren sicher sind. In welcher Welt lebt die Verfasserin eigentlich? In Weihnachstidylle lebt nur, wer die Augen vor dem Elend dieser Welt verschließt.

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