Endlich wieder Normalzeit

Die ständige Manipulation an der Uhrzeit - Alle Jahre wieder und das gleich zweimal – Ein staatliches Diktat - Unwirksam, die ursprüngliche Absicht wird verfehlt, daher überflüssig und abzuschaffen – Denn heute geht es nur um Vergnügungssucht und Geschäftsinteressen

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Gut ausgeschlafen heute? Ihnen wurde doch eine ganze Stunde geschenkt. Nein, nicht wirklich, denn im Frühjahr wurde Sie Ihnen genommen, jetzt also nur zurückgegeben. Damit haben wir sie wieder, die Winterzeit – seit drei Uhr frühmorgens.  Mit ihr hat  jetzt wieder die Normalzeit begonnen, auch Mitteleuropäische Zeit (MEZ) genannt. Die Stunde, die wir im Frühjahr an unseren Uhren vorstellen mussten, war jetzt wieder zurückzustellen. Damit wird es eine Stunde früher dunkel – jedenfalls nach unserer neuen Uhrzeit, also nur scheinbar.  Die Behauptung, nunmehr werde uns eine zusätzliche Stunde Schlaf geschenkt, ist Unsinn, denn wir müssen (nach der neuen Uhrzeit) auch eine Stunde früher ins Bett. Diese Zeitumstellung geht auf einen EU-Beschluss von 1977 zurück, umgesetzt in Deutschland seit 1980. Ursprünglich sollte sie Energie sparen helfen (hier).  Auch das ist Unsinn. Bitte hier weiterlesen

 

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Michael Bloch

Ich kann die zunehmende Ablehnung der Sommerzeit überhaupt nicht nachvollziehen. Für mich gehören Sommerzeit und Zeitumstellung zu den sinnvollsten Errungenschaften der Neuzeit: Nur durch die Sommerzeit haben wir im Sommer die langen Abende, die wir im Freien genießen können - die herrlichen Grillabende im Sommer wären ohne die Sommerzeit wegen der früh einsetzenden Dunkelheit nur halb so schön.
Und im Winter brauchen wir die Winterzeit, damit es morgens nicht zu spät hell wird und wir halbwegs aus dem Bett kommen.
Das Argument, die Zeitumstellung belaste die Gesundheit, lasse ich nicht gelten: wie viele Leute fliegen im Urlaub um die halbe Welt und stellen die Uhren dabei um viele Stunden um, ohne zu jammern oder über Probleme zu klagen.
Von daher: lasst bitte die Jammerei über die Zeitumstellung, sondern erfreut Euch an den schönen langen Sommerabenden, die es ohne die Sommerzeit nicht gäbe.

Gravatar: Tom

Diese Zeitumstellung bringt überhaupt nichts - außer einer Menge Arbeit für Uhrenhändler , Durcheinander bei Fahrplänen und Ratlosigkeit ( besonders bei älteren Bürgern ) . In Deutschland wurde die Sommerzeit erstmalig im Jahre 1916 zeitweise eingeführt. Dann wieder im zweiten Weltkrieg. ( http://www.zeitzonen.de/faq/seit_wann_gibt_es_die_sommerzeit_in_deutschland.html ) Damals mag das Ganze noch einen gewissen Sinn gehabt haben aber heutzutage ist das nur noch ein lästiger und teurer Aufwand. Unsere Sonnenuhr im Garten macht diesen Schwachsinn nicht mit.

Gravatar: Jörg Bellmann

"Illusion der längeren abendlichen Helligkeit ....hinzugeben..."

Für Leute, die ihren Tag offenbar nach eigenen Wünschen optimal gestalten können, mag es eine Illusion sein.

Wer aber oft erst nach 17:30 oder später Feierabend hat, für den ist "abends länger hell" keine Illusion, sondern willkommene Realität. Die damit verbunden Chance, wenigstens im Sommer einmal am Tag die Sonne zu sehen, begrüße ich jedenfalls außerordentlich und hoffe, dass uns die Sommerzeitumstellung, so wie sie ist, noch lang erhalten bleibt. Ich freue mich auf die Periode mit Sommerzeit immer außerordentlich, auch wenn es Ihnen, Herr Dr. Krause, nicht gefällt.

" ..... Speise, Trank und Schwatzen oder auch längeres Wandern-Können zu genießen ..... Gegen diese Art von Hedonismus wird schwer anzukommen sein."

Also Herr Dr.Krause, hier haben Sie sich mit Ihrer Argumentation wohl ziemlich vergaloppiert.

Gravatar: Erdö Rablok

Außer unser Land zu ruinieren können unsere Politikheinis nicht aber auch gar nichts. Viel scheinen an Morbus Pneumatiks zwischen den Ohren zu leiden.
Wir brauchen eine Instanz, die uns vor unserer Regierung schützt.
In Liechtenstein geschieht dies vortrefflich durch den Landesfürsten!
Die Regierung braucht dort nicht nur das Vertrauen des Parlamentes, wo auch etliche, unseren Parlamentariern gleichdamische Mitglieder hocken, sondern auch das des Landesfürsten.
Einer Kanzlerin wie der Merkel wäre das Vertrauen schon längs entzogen, oder auch gar nicht erteilt worden.
Alle Gesetze brauchen die fürstliche Sanktion. Wieviel Schaden von unserem Land hätte ein verantwortungsvoller Monarch abwenden können.
Eine Monarchie hat wenig mit Romantik zu tun. Sie dient vor allem zum Schutz der Rechte der Bürger!
Die Finanzoligarchie konnte durch Monarchie bis 1918 , im Gegensatz zu den USA, einigermaßen im Zaum gehalten werden. Warum wehren sich die USA überall gegen die Monarchie? Damit die Hochfinanz die totale Macht er- und behält.
Gehen Sie einmal ins Netz und schauen Sie nach über SkH. Herzog Franz von Bayern oder den Herzog von Württemberg.
Wer wäre Ihnen lieber, ein treusorgender Landesvater oder ein Bundesvergauckler?
Bereits Ludwig Thoma, der bekanntlich ein sehr sozialkritischer Schriftsteller war, erkannte nach 19818 recht schnell, was Bayern mit der Revolution verlor.

Gravatar: Candide

Ich find's prima. Seitdem man zu Weihnachten frische Erdbeeren kaufen kann und ab August Lebkuchen auf Markt sind, werden wir immerhin zweimal im Jahr daran erinnert, daß es Jahreszeiten gibt. Und im Sommer wird durch die Umstellung tatsächlich eine Stunde Zeit gewonnen: Morgenstund hat Gold im Mund!

Gravatar: ANTON  AMAN

Wenn Ihnen nur die schönen Sommerabende zum Grillen
verkürzt erscheinen, dann haben Sie neben sonstiger
Sorglosigkeit genau so, wie die von Ihnen genannte
Weltflieger die Möglichkeit diese sinnlose Stunde zu
überbrücken!

Viel Spaß!!!

Gravatar: Jörg P.

Also ich genieße die eine helle Stunde am Abend mehr im Frühjahr und Sommer. Da können wir schön draussen sitzen und das Ungeziefer wird nicht durch Lampen angelockt.
Dafür stelle ich gerne 2x im Jahr die Uhr um eine Stunde um.

Mir kann auch nicht wirklich jemand erzählen das die Umstellung negative Einflüsse auf die Gesundheit hat - der hat noch nie Kinder gehabt... Verschwörungstheorien und Gelaber über Diktaturen sind bzgl. der Sommerzeit nun wirklich nicht angebracht. Energiepolitisch bring die Sommerzeit nix das ist klar.
Eventuell wäre aber ein Volksentscheid machbar danach wäre dann Klarheit diesbezüglich.

Gravatar: harald44

In diesem Punkt stimme ich einigen der Rezensenten hier zu, die meinen, daß eine Monarchie die geeignetste Regierungsform für ein Volk sei. Denn ein Fürst, der ohnehin über genügend Ländereien und Schlösser verfügt, hat es nicht notwendig sich schamlos am Volkseigentum zu bereichern. Und selbst wenn er neue Schlösser bauen ließe, dann wäre das wie ein Konjunkturprogramm für die einheimische Bevölkerung, also für sein Volk, für das er sich verantwortlich fühlt oder zu fühlen hat, denn das ist seine Lebensaufgabe. So profitierten vom Schlösserbau König Ludwigs II. von Bayern zahllose Gewerke und Künstler, vor deren Leistung wir heute noch ergriffen stehen. Jedoch ohne einen beauftraenden Monarchen wären diese Schlösser nie gebaut worden! Und schlußendlich: Der Nachfolger eines Fürsten wird auf seine lebenslange Regierungsarbeit hervorragend vorbereitet, so wie die Habsburger neben Deutsch auch Ungarisch und Slawisch fließend sprechen und beherrschen mußten. Und noch ein Griff in die Geschichte: Ungefähr eintausend Jahre lang herrschten deutsche Kaiser und Könige über unser Volk und machten es groß und angesehen, was jetzt nach nur siebzig Jahren der Pöbeldemokratie verspielt wird, und von diesen vielen Monarchen wurde nur ein einziger ermordet, und der war Philipp von Schwaben, und das nicht, weil er etwa ein Tyrann gewesen wäre, sondern aufgrund eines privaten Liebeshändels.

Gravatar: Frank-Peter Nachbar

Ich find die Naivität, mit der argumentiert wird, beeindruckend. Die Frage ist doch nicht, ob es nett ist, abends eine Stunde länger draußen sitzen zu können oder nicht. Wer früher oder später aufstehen oder zu Bett gehen will, soll es tun oder lassen. Entscheidend ist, wie die Erfahrung des Zeitgefühls staatlich manipuliert wird. Der Sonnenstand stimmt nicht mehr mit der Uhrzeit überein. Ein weiteres Erleben kognitiver Dissonanz bei völliger Hilflosigkeit. Das ist das Belastende.

Gravatar: Candide

@Nachbar: da. wo ich herkomme, steht man auf wenn es hell wird bzw. kurz davor. Die Umstellung auf Sommerzeit kommt meinem Lebensrythmus daher sehr entgegen.

Gravatar: Reiner Schöne

Sommerzeit, Winterzeit, was da ganze soll wissen nur die, die es erfunden bzw. durchgesetzt haben. Denn einen Nutzen hat es nicht eher einen Verlust. Alle Befürworter die man so hört oder liest, kommen mit, man kann länger im Sommer feiern, draußen grillen und solche Scherze. Es gibt eine Erfindung, die heißt Licht, entweder elektrisch erzeugt oder für grünen Anhänger durch eine Kerze. Kann viel romantischer und entspannender sein, als Sonnenlicht. Die Stunden die man länger aufbleiben kann, nutzen nur denen die nicht arbeiten brauchen. Wer Morgens um 4.30 aufstehen muß hat keinen Bock bis nachts um 11Uhr , draußen zu hocken.

Gravatar: Jörg Bellmann

Die reihenweise Unterstellung, alle Befürworter der Sommerzeit wollten nur grillen und feiern, ist ja mehr als albern.

Wer an ein starres Arbeitzeitregime gebunden ist, ist halt nicht frei in seiner Tagesplanung und daher oft froh, wenn diese unabänderlichen Zwänge sich dann sinnvoll mit verlagern, z.B. um abends und insbesondere in der Übergangszeit paar Arbeiten an Haus und Grundstück noch im Hellen zu erledigen.

Wer nur feiern will, kann dies im Hellen als auch im Dunklen. Wahrscheinlich fehlen einigen Stubenhockern tatsächlich paar Erfahrungen mit Sonnenstrahlen.

Gravatar: Irmi

Ich kann Ihnen da nur vollkommen beipflichten, Herr Dr. Krause! Seit es diese "Sommerzeit" gibt, leide ich darunter, nicht körperlich, aber seelisch, weil es mir einfach stinkt, von irgendwelchen "Sesselfurzern" vorgeschrieben zu bekommen, wie ich meinen Tagesablauf zu gestalten habe. Wenn es draussen noch hell ist, soll ich schon ins Bett gehen usw. Mir scheint, auch wenn es denen nicht passt, die Sommerzeit wurde nur für Griller, Biergartensitzer u. Freizeitfreaks geschaffen! Ich persönlich gehe weder in den Biergarten, noch grille ich. Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, liebe Freizeitler, ich wäre ein armer Mensch.
Auf jeden Fall geniesse ich es, wieder in der Normalzeit (nicht "Winterzeit!") zu leben, jedenfalls für ein paar Monate.

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