Einwanderung: die richtigen Zahlen

"Nun, was kann den Deutschen Besseres passieren, als in ihrem Land eine kräftige Minderheit zu werden? [...] Dann erst wird Identität wirklich gebraucht." (Botho Strauß) Immer wieder wird die Zahl der Einwanderer mit der Gesamtzahl des deutschen Staatsvolks verglichen. Das ist falsch.

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2015 sind etwa eine Million neuerdings nicht mehr Flüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge oder Asylantragsteller, sondern Schutzsuchende genannte Menschen nach Deutschland gekommen. Allen Entscheidungsträgern ist nach eigener Aussage bekannt, dass dies nicht das Ende der euphemistisch als Zuwanderung bezeichneten Einwanderung ist. Die Feststellung Sigmar Gabriels, dass 500.000 Menschen jährlich aufgenommen werden sollen, ist nicht überzeugend dementiert worden. In 5 Jahren könnten also etwa drei bis vier Millionen Menschen mehr in Deutschland leben als noch am Anfang dieses Jahres. 

Das Hauptargument der Befürworter dieser beispiellosen Einwanderung gegen eine angebliche Panikmache durch die Kritiker dieser Entwicklung, gegen die Deutschland nach Feststellung der Bundeskanzlerin machtlos sei, lautet, dass ein, zwei oder auch drei Millionen wenig sind im Vergleich zu den 79 bis 80 Millionen Menschen, die zur Zeit in Deutschland leben. Doch ist dieser Vergleich unzulässig.

Nach Ausweis der vom BAMF veröffentlichten Zahlen sind die Einwanderer nicht zwischen 0 und 100 Jahren alt, sondern es handelt sich fast ausschließlich um Menschen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren, ansonsten eher noch jüngere. Damit muss korrekterweise exakt diese Alterskohorte der in der Bundesrepublik Lebenden verglichen werden. Das Statistische Bundesamt zählt in dieser Altersgruppe nur noch knapp 15 Millionen Menschen in Deutschland. Das kann auf dessen Webseite jeder nachprüfen. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund, um dieses Unwort zu benutzen, gerade in dieser Altersgruppe beträgt etwa 3,5 Millionen Menschen.

Bei der Tatsache, dass es sich bei den sogenannten Schutzsuchenden meist um Männer handelt, ist ein Familiennachzug auf jeden Fall zu erwarten. Zur Zeit weiß aber niemand, wieviele von den Einwanderern bleiben oder wieviele Menschen beim Familiennachzug auf einen dauerhaft Bleibenden kommen werden. Es gibt Schätzungen zwischen drei und acht Personen. Bliebe etwa nur die Hälfte der drei bis vier Millionen in Deutschland und kämen nur drei Personen pro anerkanntem Flüchtling bzw. Asylantragsteller, dann handelte es sich um 8 Millionen Menschen, die im Jahr 2020 zu den 15 Millionen dazukämen. 

Von den 23 Millionen Einwohnern zwischen 20 und 35 Jahren wären also ca. 11,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das ist die Hälfte. Dabei ist die zumindest in der ersten Generation höhere Geburtenrate der Einwanderer noch nicht berücksichtigt. Man muss nur 30 Jahre weiterdenken, wenn die Mehrheit der jetzt in Deutschland Lebenden, und das sind ältere Menschen, gestorben sein wird, um sich die Zusammensetzung der bundesdeutschen Bevölkerung in der Zukunft vorzustellen. Es gibt einige Unsicherheiten bei dieser Hochrechnung, aber sie ist sehr wahrscheinlich. Man prüfe an diesen Zahlen die Verlautbarungen der Politiker fast aller Parteien. Man mag es bedauern oder nicht: Das Land der Deutschen wird es nicht mehr geben.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: kassaBlanka

"Man prüfe an diesen Zahlen die Verlautbarungen der Politiker fast aller Parteien. Man mag es bedauern oder nicht: Das Land der Deutschen wird es nicht mehr geben".

Da können die Politiker noch so sehr lügen, schönreden und sich über "resevierte Galgen" wundern. DAS haben wir dann der Merkel und ihren Genossen zu verdanken. Zur Hölle sollen sie fahren. Alle zusammen.

Gravatar: lector

Hier ist von ethnischen Teilen der Bevölkerung die Rede.

Noch entscheidender dürfte die kulturelle und damit insbesondere religiöse Verteilung der Zugehörigkeiten sein.

Dies wird künftig ohne falsche Scheu thematisiert werden müssen.

Ziel einer bürgerlich-konservativen Politik wird sein müssen, in diesem vernachlässigten, aufgegebenen Feld der vergangenen CDU- bis linken Unpolitik AUFZURÄUMEN.

Dies muss auf demokratische und rechtstaatliche Weise geschehen: Wer über keinen rechtmäßigen Aufenthaltsstatus verfügt, muss ausgewiesen und abgeschoben werden.

Hierbei kann es definierte Ausnahmen geben, die allerdings für solche Menschen reserviert sein müssen, die sich nachweislich gut integriert haben.

Es wird Wege geben müssen, auch die Religion von Menschen zu berücksichtigen, indem klargestellt wird, dass der in der Präambel des Grundgesetzes genannte Gott der christliche ist - und damit nicht der Gott des Korans ist und sein kann.

Religionsfreiheit darf sich - nach Prof. Schachtschneiders Analyse der Grundrechte - nur auf die ungehinderte Ausübung einer jeden Religion beziehen; keineswegs aber auf einen Anspruch, die jeweils eigenen religiösen Vorstellungen Staat und Gesellschaft aufzwingen zu wollen.

Es muss die Säkularisierung endlich durchgeführt werden, eine strenge Trennung von Kirche/n und Staat, die seit Napoleon begonnen, aber niemals beendet wurde.

Christen können damit leben und haben dies seit Jesu Zeit getan, Glaube und Staat vollkommen getrennt zu sehen.

Moslems aber, aus deren Reihen die aktuell und dauerhaft größte Gefahr für Deutschland und ganz Europa kommt, müssten bei einer strikten Trennung von Staat und Religion, die rechtlich festgeschrieben und ausgebaut werden muss, entweder entscheidende Grundlagen ihres Glaubens verleugnen (die gesammelten Gewaltaufrufe der Suren aus Medina wie auch den Anspruch des Korans, das ganze rechtlich-gesellschaftliche Leben zu bestimmen) - oder sich zur Rückwanderung in ihr oder ein islamisches Land entschließen, ob nun Deutschland ihre "Heimat" ist oder nicht.

Wer nicht bereit ist, solchen Teilen seines Glaubens explizit abzuschwören, die Grundlage von Terrorismus und Gewalt sind, sollte zur baldigen Auswanderung verpflichtet werden; als Ausländer sofort abgeschoben werden.

Erst mit der expliziten Verpflichtung aller Zuwanderer und Fremden auf eine Toleranz allen, auch den Atheisten gegenüber, ergibt sich eine klare Absonderung der Intoleranten, die dann konsequent isoliert und abgeschoben werden müssen.

Natürlich muss auch die Frage eine Rolle spielen, wie sich der Einzelne verhält: Bei erwiesener Kriminalität muss dies ein unbedingter Abschiebegrund werden.

So mag es in Jahrzehnten gelingen, ein Deutschland wiederherzustellen, das von der bisherigen Politik erst schleichend und jetzt im Hauruck-Verfahren - und selbstverständlich vorsätzlich - zugrundegerichtet wurde und wird.

Der Weg erscheint heute aussichtslos, die Hoffnung dürfen wir aber nicht aufgeben.

Gravatar: Klaus Kolbe

Man kann im Namen unserer Kinder nur hoffen, daß diese verbrecherische Polit-Bande von Helfershelfern der Volksvernichtung möglichst schnell aus ihren Posten und Palästen gejagt werden – so ähnlich, wie Jesus die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel getrieben hat.

Gravatar: MM

Zusätzlich werden ab einem gewissen Zeitpunkt die EU-Ausländer wieder in ihre Heimatländer zurückkehren und die Auswanderung der Deutschen wird merklich zunehmen. Meine Frau und ich sind schon weg und werden unsere Familie nicht in Deutschland gründen. Wir hoffen, dass es recht bald ausreichend knallt, damit die Nachbarländer nicht die gleiche Verrücktheit nachmachen. Sollte noch ein Wunder geschehen, kommen wir vielleicht wieder zurück, um das Land wieder aufzubauen. Aber diesen Internationalsozialismus finanziere ich nicht freiwillig mit. Da spende ich meinen Anteil lieber für die verfolgten Christen.

Gravatar: Trebor

Im hiesigen Arbeitsamt liegen in Deutsch und Arabisch Informationsschriftstücke über die Staffelung des zu erzielenden Kindergeldes aus.

Eine Aufforderung an unsere "arabischen und afrikanischen Neubürger" die Rente des Bundesbürgers durch möglichst viel Nachwuchs zu sichern.

Gravatar: Wolfgang Adler

....Zahlen, Zahlen, Zahlengewirr. Geht es nicht mal einfacher?
In Deutschland leben 82 Mio Menschen.
Davon sind 30 bis 40 Mio (..wird verschwiegen oder vehement geleugnet) mit Migrationshintergrund, bei bekannter rasender weiterer entsprechender Entwicklung. Noch Fragen "kassaBlanka" ?

Gravatar: Günter Schlag

Gerade diese Generation müsste jetzt auf die Straße gehen, politisch entsprechend aktiv werden und ihr Deutschland der Zukunft mitgestalten. Das tun sie allerdings auch, indem sie nicht aktiv werden. Dann müssen sie das Deutschland akzeptieren, was ihnen gestaltet wird. Diese Lektion kann keinem abgenommen werden. So traurig es auch ist.

Gravatar: Wolfgang Adler

...wo ist mein Beitrag von gestern oder vorgestern???

....na, na, na Redaktion, schon das zweite Mal einfach mal weg, mein Geschreibe..............noch einmal, dann lösche ich Sie aus meinen Favoriten! Basta!!!

Gravatar: Freigeist

Sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich bin auch strikt gegen diese Masseneinwanderung. Wir sollten uns die Leute aussuchen können da uns die fast vollautomatische Produktion, d.h. Industrie 4.0 in Aussicht gestellt ist.

Gravatar: H.M.

Es gibt eine Theorie, die besagt, all dies geschehe nicht zufällig und ungeplant, sonder dahinter stehe ein Plan, um Europa zu destabiliseren und die Etablierung einer diktatorischen Zentralregierung zu erleichtern. In dieser Theorie spricht man vom "großen Austausch" (frz.: Le grand remplacement).

Informationen dazu findet man hier http://deraustausch.de/ und hier http://identitaere-bewegung.de/.

Gravatar: siggi

Statistik hin, Statistik her, BRD ist zu klein. USA konnte das nur, da es Land im Westen gab. Hier gibt es kein Westen, Osten, Norden oder Süden. Dieses Land ist einfach zu klein. Man trampelt aufeinander herum, wird sich anfeinden. Schweden hat viel Wald, France viel Land, Polen viel Fläche, Tschechen viel Gebirge, da mag es gehen. Zustände wie in Köln, da Straßen zur Gebetszeit nicht betreten werden können - sind no go-Areas. Gegenden ohne Gesetz. Daher Schluss mit der Idiotie, es ist unser Land. Ziviler Widerstand angesagt.

Gravatar: Colleoni

Hosenanzug, Speckbauch und der Pop'
ruinieren Deutschland im Galopp!
Ceterum censeo: Merkelam esse destituendam!

Gravatar: PaPaThür

Ja, das Rechnen mit nackten Zahlen und das Gleichsetzen mit Menschenbist so ein Problem für den Autor.
1. 3,5 Mio. hier lebende "Menschen mit Migrationshintergrund" zu neu hinzukommenden "Schutzsuchenden" hinzuzurechnen ist wie Äpfel mit Birnen zu addieren.
2. "Bliebe etwa nur die Hälfte der drei bis vier Millionen in Deutschland und kämen nur drei Personen pro anerkanntem Flüchtling bzw. Asylantragsteller, dann handelte es sich um 8 Millionen Menschen". Nein, es wären 5,25 Mio.
3. Ein Familiennachzug heißt nicht, dass sie sich alles um Personen in der gleichen Altersgruppe handelt (Eltern, Großeltern, Kinder bewegen sich kaum in der Spanne von 15 Jahren).
Schade um die verschenkte Zeit, sich mit einem solch schlechten Rechenbeispiel hier zu profilieren. Schade auch, dass es redaktionell nicht geprüft wurde.

Gravatar: Adorján Kovács

@PaPaThür
Sie sind etwas beckmesserisch. Ad 1) habe ich schon bedacht, dass zwar unter den „Menschen mit Migrationshintergrund” über 50 viele unproblematische Europäer und integrierte Türkischstämmige sind, aber in der Gruppe, von der die Rede sein muss, eben doch primär solche, die mit den aktuellen „Schutzsuchenden“ verglichen werden können. Ad 2) habe ich gerechnet 2 plus 6. Die von Ihnen geforderte Genauigkeit kann, wie ich auch schrieb, nicht erzielt werden - aber sie muss ja auch nicht erzielt werden, um in etwa zu dem beschriebenen Ergebnis zu kommen. Sie zerreden und das ändert nichts. Ad 3) wird politisch sehr wahrscheinlich der Familiennachzug auf die nächste Familie (Ehefrau, 2-3 Kinder) eingeschränkt und dies propagandistisch als „Erfolg“ verkauft werden, obwohl es trotzdem die genannten Folgen haben wird. Auch die Einwanderung von „nur noch“ 500.000 pro Jahr wird im Vergleich zur Million dieses Jahres als „politischer Erfolg“ angepriesen werden. Ich höre schon den medialen Jubel: „Zuwanderung drastisch gesenkt“. Die Konsequenzen bleiben die gleichen.

Gravatar: PaPaThür

@Adorján Kovacs
Was auch immer beckmesserisch heißen mag, ich empfinde es als traurig, wenn mit Zahlen Stimmung gemacht wird, die hypothetisch sind und die berühmten Äpfel mit den Birnen kombiniert werden. Sie reklamieren an einem Rechenbeispiel (wie hergeholt es auch sein mag), dass es das "Land der Deutschen nicht mehr geben wird". Okay, die Ursachen liegen doch aber in einer verfehlten Familienpolitik. So würde ich es jedenfalls nennen, wenn die Anreize, Kinder zu bekommen, sehr gering sind und das Problem mit dem Bevölkerungsrückgang seit mind. 30 Jahren bekannt ist (bereits Mitte der 1980er Jahre war es in meiner Schulzeit ein Thema). Ich frage mich nur, was sie mit Ihrem Artikel bewirken wollen. Die Kommentare Ihrer Leser gehen ja wohl in eine Richtung, die von Verschwörungstheorien nur so strotzt bzw. der derzeitigen Regierung die Schuld geben, dass "Schutzsuchende" es überhaupt wagen in unser hochkultiviertes Deutschland zu kommen und uns möglicherweise auch ihre Religion aufdrücken wollen.
Also nochmals, was wollen Sie bewirken? Behaupten kann man viel (auch wenn die Zahlen noch so schön sind), aber Lösungen anbieten, wäre noch viel besser.

Gravatar: Adorján Kovács

@PaPaThür
Vielen Dank. Sie wissen genau, dass die genannten Zahlen nicht vollkommen hypothetisch sind. - Was Sie aus der Erinnerung schreiben, kenne ich bestens und ist natürlich einer der Gründe für die heutige Misere. Was wurde denn in den Schulen vermittelt? Wir in Deutschland sollten keine Kinder oder vielleicht höchstens eines bekommen, weil wir sonst zur Überbevölkerung beitragen würden. Hypermoral schon damals - nur hat außer den Deutschen niemand sich so an diese politische Vorgabe gehalten... Die Afrikaner und Asiaten (außer China) machen gar nichts gegen die Überbevölkerung. Und was predigen unsere Politiker heute? Heute wagen sie den Deutschen, denen sie 40 Jahre lang massenhafte Abtreibung und Verzicht auf Kinder beigebracht haben, zu sagen: Ihr habt zu wenig Kinder, da müsst ihr euer Land jetzt eben mit genau den verantwortungslosen Menschen auffüllen, die sich weiterhin ungebremst fortgepflanzt haben. Das ist doch verrückt - kein Wunder, dass an politische Hirnerweichung oder eben doch Absicht gedacht wird.
Lösungen? Es gibt sie, aber sie sind nicht hypermoralisch, sondern am staatlichen Interesse ausgerichtet und daher leider autoritär und diskriminierend. 1. Nur echte Flüchtlinge nach strenger Kontrolle an der Grenze einlassen, deren Aufenthalt zeitlich begrenzen, bis Verhältnisse im Herkunftsland gebessert. 2. Nur Einwanderer einlassen, die Wohnung und Arbeit nachweisen können, also gebraucht werden. Auch hier auf kulturelle Kompatibilität achten. 3. Förderung der klassischen Familie, weil einziges erfolgreiches Modell (siehe oben), mit erheblichen Geldzuwendungen für jedes deutsche Kind. Begründung könnte ethnisch neutral sein, z. B. gilt Förderung nur für Familien, die seit zwei Generationen in Deutschland leben. Geld ist ja bekanntlich da, wird nur falsch verteilt. 4. Abtreibung nur noch in Notlagen wie z. B. nach Vergewaltigung erlauben, gleichzeitig die anonyme Geburt fördern mit sofortiger Adoptionsmöglichkeit durch deutsche Paare, die ungewollt kinderlos sind. 5. Überprüfung des Aufenthalts von Ausländern und Ausweisung aller Illegalen. Regelung der Einwanderung nicht nach moralischen, sondern nach Gesichtspunkten des Interesses.
Sie merken, dass das alles unter den heutigen politischen Verhältnissen völlig utopisch ist, also revolutionär wäre. Umso wahrscheinlicher wird meine Rechnung.

Gravatar: ropow

„Es sind sehr viele, aber wir sind 80 Millionen!“ - Angela Merkel beim Bürgerdialog im Oktober 2015

Es ist schon bemerkenswert, dass das Rechnen mit Zahlen um so plausibler ist, je ungenauer man das macht. Merkels „sehr viele“ sind 1 bis 1,5 Millionen „Flüchtlinge“ in diesem Jahr, dazu kommen mindestens 600.000 abgelehnte Asylbewerber, die noch immer nicht abgeschoben werden und dazu noch die mindestens 500.000 Illegalen, die aus irgendwelchen Gründen schon vor längerer Zeit untergetaucht sind und die NRW-Integrationsminister Schneider und Bodo Ramelow unbedingt legalisieren wollen. Wir sprechen also von mindestens 2-2,6 Millionen „Schutzbedürftigen“ (zu 80% muslimische Männern im wehrfähigen Alter) zusätzlich zu den hier bereist wohnenden (angeblich) 3,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund alleine in dieser Altersgruppe. Diese der gesamten Bevölkerung Deutschlands inklusive dem großen Anteil der nicht mehr - und noch lange nicht - Reproduktionsfähigen gegenüberzustellen ist schlichte Bauernfängerei. Hier behandelt man Bürger als senile Trottel, die am Straßenrand stehen und bei der Hand „mitgenommen“ werden müssen, damit sie durch die massenhaft vorbei strömenden „Flüchtlinge“ sicher auf die andere Seite ins Paradies der Multikulti-Gesellschaft gelangen können.

Es ist wichtig und es war auch höchste Zeit, dass dies mal ausgesprochen wurde, von dem Mainstream-Medien kann man das leider nicht mehr erwarten. Was vielleicht noch fehlt ist ein Hinweis darauf, dass Deutschland in der Bevölkerungsdichte in Europa bereits an 5. Stelle steht (17. weltweit), eine Gesundschrumpfung daher nur sinnvoll wäre um das Land wieder lebenswerter (und damit kinderfreundlicher) zu machen - genau das Gegenteil dessen also, was die Eliten mit aller Macht anstreben.

In einem Punkt muss ich PaPaThür allerdings recht geben. Nachdem im Land der Dichter und Denker seit 30 Jahren der durchschnittliche Intelligenzquotient im freien Fall ist, zusätzlich der Bildungsstandard auf das Niveau der „Flüchtlinge“ abgesenkt werden soll (Thomas de Maizière) und man inzwischen schon „beckmesserisch“ erklären muss, hätte dieser Artikel so geschrieben werden müssen, dass auch wirklich JEDER am Erkenntnisgewinn teilhaben kann und nicht durch Überforderung in Text und Kontext intellektuell diskriminiert wird.

Gravatar: Klaus Kolbe

@ Adorján Kovács am 30.12.2015 um 08.50 Uhr

Ihre Analyse der Lage, eine sehr gute übrigens, Herr Kovács, kann ich nur teilen – und Ihre Lösungsvorschläge (ebenfalls sehr gut durchdachte) voll und ganz gutheißen.
Aber mit dieser Classe politique, die sich den Staat schon längst als Beute genommen hat, die nicht deutschen und damit auch nicht europäischen (denn Deutschland ist das Herzland Europas, nicht der EU!) Interessen dient, ist das alles kaum vorstellbar. Mit einer friedlichen Änderung zum Besseren ist also vorerst – wie anzunehmen ist – leider nicht zu rechnen.

Gravatar: Martin Schmid

Wieder ein brillianter Artikel. Von einem, der viel weiter denkt. Zum Glück wird der Untergang der BRD sich vermutlich erst dann vollziehen, wenn wir alle tot sind. Und jedes Volk verdient die Regierung, die es gewählt hat. Wer wagte, gegen die sogenannte Wiedervereinigung, den Euro, die EU zu argumentieren? Wenige. Nun haben wir den Salat. Gießen Sie das Dressing dazu, Herrr Kovacs
(es wäre zu bürgerlich, alle Ihre Titel dazu zu schreiben, lassen wir das doch lieber).

Gravatar: Emma

Die Frage ist doch : Was können wir Einheimischen tun,um diese Islamisierung zustoppen. Ich lese jeden Tag gute,kritische,wütende und realistische Kommentare,aber das wird nicht die Lösung sein !

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