Eine Jamaika-Koalition wäre ganz im Sinne der Globalisten

Das Ergebnis der deutschen Bundestagswahl ist für die Agenda der Globalisten kein Hindernis. Im Gegenteil. Eine Jamaika-Koalition dient ihren Zielen so passgenau, dass das Wahlergebnis wie auf dem Reißbrett entworfen daherkommt. Die Erfüllungsgehilfin der Neuen Weltordnung und „Führerin der freien Welt“ Merkel bleibt ungerührt im Amt. Auf der Pressekonferenz nach der Wahl antwortet sie auf die Frage, was sie falsch gemacht und ob sie eine Mitverantwortung für das schlechte Abschneiden der Union habe: „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten. Aber wenn ich nun auch dafür verantwortlich bin, dann in Gottes Namen.“ (Mir doch egal.) Die Frau hat soviel Rückendeckung durch ihre Auftraggeber, dass sie auch das historisch schlechte Ergebnis der CDU nicht anficht. Sie bleibt Kanzlerin „in Gottes Namen“.

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Empfohlen, Blogs - Politik, Blogs - Politik - Empfohlen | Schlagworte:
von

Der telegene und eloquente Christian Lindner führt derweil seinen Wählern schwer durchschaubare Vexierspiele vor, deren Ergebnisse jedoch zuverlässig der Durchsetzung der universalistischen Ziele der Bilderberger dienen werden.

Die Aufgabe der grünen Gesinnungspolizei und Tugendterroristen wird es bleiben, jedes Aufbäumen der menschlichen Natur gegen die Vergewaltigung durch die neokommunistische Ideologie im Keim zu ersticken.

Der Einzug der AfD ins Parlament hat den „Fortschrittsparteien“ außerdem offenbart, dass das Budget zur Förderung des militanten Linksextremismus („Kampf gegen rrächts“) in Höhe von 100 Millionen Euro nicht ausreichend war und aufgestockt werden muss.

Der „Deutsche Kulturrat“ hat nach dem Einzug der AfD in den Bundestag eine Auseinandersetzung in „Kultur und Medien“ über den bisherigen Umgang mit der Partei gefordert. „Der Kultur- und Medienbereich muss jetzt selbstkritisch analysieren, wie es dazu kommen konnte“, erklärte Geschäftsführer Olaf Zimmermann am Tag nach der Wahl in Berlin. Besonders einige Medien seien in den vergangenen Monaten „über jedes Stöckchen gesprungen, das ihnen die AfD hingehalten hat“, was nichts anderes heißt, als dass der „Deutsche Kulturrat“ der letzten Fraktion des deutschen Volkes im Bundestag noch weniger sachgerechte Publizität zu gewähren gedenkt, dafür jedoch mehr Multikulti-Propaganda anstrebt: Viele wichtige Themen hätten im Wahlkampf so gut wie gar keine Rolle gespielt, kritisierte Zimmermann. Dazu gehöre auch die Rolle der Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration.

Schleswig-Holstein hat seit kurzem eine Jamaika-Koalition, und die hat nichts Eiligeres zu tun als das: „Mit großer Mehrheit sprach sich Schleswig-Holsteins Landtag für eine Erleichterung des Familiennachzugs von Flüchtlingen aus. Neben den Jamaika-Fraktionen von CDU, Grünen und FDP stimmten auch SPD und SSW am Donnerstag dafür, die zweijährige Wartefrist beim Familiennachzug von subsidiär geschützten Menschen zu verkürzen.“ – „Ein weiteres Thema im schleswig-holsteinischen Landtag war die kostenlose Umwandlung von eingetragenen Lebenspartnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare.“ (NDR, 21. September 2017)

Alles, was die Deutschen durch die Wahl der AfD abzumildern suchten, wird nun in den nächsten vier Jahren mit noch größerem Nachdruck verfolgt werden. Frans Timmermans, niederländischer Diplomat (Sozialdemokrat) und seit 1. November 2014 Erster Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, hat in einer Rede während des sogenannten „Grundrechte-Kolloquiums der EU“ die Mitglieder des EU-Parlaments aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken, „monokulturelle Staaten auszuradieren“ und den Prozess der Umsetzung der „multikulturellen Diversität“ bei jeder einzelnen Nation weltweit zu beschleunigen. Die Zukunft der Menschheit, so Timmermans, beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Die heutigen Konservativen, die ihre eigenen Traditionen wertschätzen und eine friedliche Zukunft für ihre eigenen Gemeinschaften wollen, berufen sich laut Timmermans auf eine „Vergangenheit, die nie existiert hat“ und können deshalb nicht die Zukunft diktieren. Europäische Kultur und europäisches Erbe seien lediglich soziale Konstrukte und jeder, der etwas anderes behaupte, sei engstirnig. Europa sei immer schon ein Kontinent von Migranten gewesen, und europäische Werte bedeuteten, dass man multikulturelle Diversität zu akzeptieren habe. Wer dies nicht tue, stelle den Frieden in Europa in Frage. Die Masseneinwanderung von muslimischen Männern nach Europa sei ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land solle der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollen die Zuwanderer veranlasst werden, auch „die entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben“.

Wir werden mit der Jamaika-Koalition eine Regierung im Sinne des „Grundrechte-Kolloquiums der EU“ sehen, die die durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe der Deutschen „auszuradieren“ trachtet. Das entspräche dann der Völkermorddefinition (Paragraph 220 a Strafgesetzbuch, Genozid): „Völkermord ist die vorgenommene volksschädigende Handlung in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören. Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, sie auszurotten, Maßregeln zur Verhinderung von Geburten innerhalb der Gruppe verhängt, Kinder der Gruppe in eine andere Gruppe gewaltsam überführt, wird wegen Völkermordes mit lebenslanger Freiheitsstrafe, bei mildernden Umständen (ausgenommen die Tötung) mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.“

Mit der Jamaika-Koalition wird die globalistische Strategie nicht nur ungebrochen bleiben, sondern ihre Antreiber werden noch unverschämter auftreten. Die karibischen Marodeure werden die gesamte Legislaturperiode hindurch ihr Zerstörungswerk durchziehen, da die National-Konservativen bei Neuwahlen mit der AfD das globalistische Jamaika umgehend niederbrennen würden. Die radikale Linke wird nicht in die Schranken gewiesen werden, sie verwandelt sich nur in etwas Schlimmeres; etwas Nützlicheres für Globalisten wie Soros. Linke Gruppen wie die Antifa sind in diesem Prozess als Katalysator für den Übergang von der Demokratie zur Neuen Weltordnung (Neokommunismus) gedacht, ähnlich wie 1917 in Russland die kurze bürgerliche Kerenski-Regierung der „sozialistischen Oktoberrevolution“ vorausging, unter der die Linksextremisten gedeihen konnten, wie auch die Kommunisten den Aufstieg des Faschismus in Italien in den frühen 1920er Jahren oder des Nationalsozialismus in Deutschland durch Polarisierung befeuerten. Ist das Ziel erreicht, wird die Antifa ausgeschaltet. Wenn wir uns von den Globalisten durch ihre gewalttätigen Inkarnationen einschüchtern lassen und keine Gegenstrategie entwickeln, obwohl wir die Orks kommen sehen, dürfen wir uns über das Ende der bürgerlichen Zivilisation nicht beklagen. Aus sich selbst heraus wären diabolische Zusammenrottungen wie die Antifa weder intellektuell noch strategisch in der Lage, die Bösartigkeit linker Ideologie wirkmächtig werden zu lassen, das geht nur mit dem Geld und der logistischen Unterstützung durch die Hochfinanz und ihre NGOs. Daher geht Ungarn mit seinen Gesetzen zur Kontrolle der Mittel dieser NGOs den richtigen Weg.

Konservative, an der Tradition des eigenen Volkes orientierte Regierungen wie in der Visegrád-Gruppe sind die primäre Bedrohung für den Globalismus. Daher scheint allein der Begriff des „Völkischen“ auf die Globalisten zu wirken wie der erste Strahl der Morgensonne auf den Sarg Vlad Draculs. Um konservative Prinzipien zu zerstören, reicht es nicht aus, Leute wie Viktor Orbán, die diese verteidigen, zu beseitigen. Das würde nur Märtyrer schaffen und die Ausbreitung konservativer Ideale begünstigen. Deshalb müssen sie die Konservativen so manipulieren, dass diese ihre Prinzipien der konstitutionellen Freiheit und der durch Gewaltenteilung begrenzten Regierungsgewalt freiwillig aufgeben und damit Staat und Staatsvolk. Konservative müssen zu prinzipienlosen und unberechenbaren Tyrannen gemacht werden, wozu für die Führungspositionen Psychopathen aufs Schild gehoben werden, die dann als Pathokraten die Leitlinien der Politik bestimmen. Nur unter diesen Umständen werden die konservativen Prinzipien wirklich tödlich getroffen. Die CDU unter Merkel ist das Sinnbild dieser Strategie, und es ist offensichtlich, wie weit die Globalisten in Deutschland bereits gekommen sind.

Der Internationalsozialismus hat aber nicht erst mit Merkel in Deutschland Einzug gehalten, die Tore für die Globalisten hatte die linksgrüne Regierung unter Schröder und Fischer aufgerissen. In der Folge zog Deutschland in einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien, ließ Zehntausende Asylanten ins Land und verschenkte die deutsche Staatsbürgerschaft an Kulturfremde mit orientalischem Erstpass. Um diesen Missständen abzuhelfen, war 2005 Merkel gewählt worden, die sich nach ihrer Wahl jedoch als prinzipienlose Verräterin der eigenen Partei entpuppte. Das trieb der FDP 2009 dann 14,6 Prozent der liberalkonservativen Wähler zu, wodurch es wieder für Merkel reichte. Die FDP verriet aber ihre Wähler (nanu?) und flog deshalb 2013 aus dem Bundestag. 2017 gaben gegen die AfD dressierte bürgerliche Illusionisten der FDP wieder ein Mandat und da Lindner aus dem gleichen eitel-hybriden Holze wie Macron ist, werden wir in dieser Regierung alles sehen, nur keine Erfüllung des liberal-konservativen Wählerwillens. Merkel-Sozialisten, Linksliberale und Ökostalinisten untergraben seit Jahrzehnten das bürgerlich-christliche Fundament Deutschlands, wieso sollte das ausgerechnet unter dieser globalistischen Idealkoalition anders werden? Im Gegenteil, da ohne die Grünen zu regieren in Jamaika unmöglich ist, werden auch die letzten konservativen Prinzipen der Machtoption weichen. Je länger Schwarzgelbgrün an der Macht sein wird, desto deutlicher werden Propaganda und wahrgenommene Wirklichkeit auseinander driften und sich die Gesellschaft in der Folge wie gewünscht radikalisieren. Man hat ja die Gesellschaft bereits wie in der Weimarer Republik gegeneinander aufgebracht, der politische Wahnsinn spaltet Familien, Freundeskreise und Vereine. Die Konservativen sollen so lange bis aufs Blut gereizt werden, bis sie sich zu einer radikalen Antwort hinreißen lassen. Diese Antwort soll den Globalisten in ihren langfristigen Bemühungen helfen, unsere verfassungsrechtlichen Prinzipien zu zerstören. Ich kann den Eiferern in der AfD nur dringend raten, sich dessen bewusst zu sein und nicht in die Falle der Globalisten zu tappen. Der AfD-Führung lege ich ans Herz, sehr aufmerksam nach bezahlten Provokateuren oder dummlauten Selbstdarstellern in den eigenen Reihen Ausschau zu halten und diese Gefahrenquellen umgehend trockenzulegen. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Wir brauchen mehr mutige Besonnenheit intelligenter, gebildeter, zivilisierter und integrer Idealisten, die wissen, dass die Globalisten am Ende zwar nicht die natürliche Ordnung überwinden werden, jedoch auf ihrem Weg der Destruktion apokalyptische Schäden anrichten, die es zu verhindern gilt.

Deshalb: Mehr Meuthen!

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Aufbruch

Es wird ein verdammt schweres Unterfangen sein, die gehirngewaschenen Bürger davon zu überzeugen, dass Deutschland mit Merkel und Göring-Eckardt ins Verderben rauscht. Natürlich sind diese Herrschaften Vollstrecker derer, die Deutschland und Europa mittels einer Massenimigration in einen Multikulturalismus treiben, der alles in den letzten 70 Jahren Aufgebaute zerstört.

Und der Bürger? Für den interessiert sich keiner. Der wurde durch unser Politik/Medie-Kartell einfach ausgeschaltet. Ausgeblendet aus dem, was unser Polit-Establishment im Namen der transatlantischen Strippenzieher um Soros und Genossen vorhat. In der Tat kann sich Merkel nur deswegen so aufgeblasen geben, weil sie diese demokratisch ncht legitimierten Mächte hinter sich weiß.

Für die AfD wird es in der Tat sehr schwierig, den richtigen Ton zu finden, um den Bürger über das aufzuklären, was unsere "Eliten" vorhaben. Einen Ton, der glaubhaft klingt und die Bürger überzeugt. Leicht ist das weiß Gott nicht. Aber es könnten Nadelstiche sein, die den Bürger aufhorchen lassen.

Je härter die AfD bedrängt, verleugnet und stigmatisiert wird, um so ruhiger muss sie agieren. Dass sie hart angegangen wird, hat der Wahlkampf gezeigt. Sie hat es mit einem bravourösen Wahlergebnis überstanden. Im Bundestag hat sie nun ein Forum, um ihre Sicht der Dinge darzulegen. Dann werden wir sehen, was die von allen Parteien beschworene Demokratie in Deutschland wirklich wert ist.

Gravatar: Oblomow

Zu wenig und zu selten wird in diesem Lande auf die von Herrn Woldag skizzierten Hintergründe des Geschehens und auf deren Zusammenhänge aufmerksam gemacht. Englischsprachige Literatur dazu ist reichlich vorhanden. Übersetzungen ins Deutsche haben zwar zugenommen, die Ausrichtung der Schul- und Hochschulbildung sowie langjährige „demokratische“ Beschallung mittels diverser Medien zeitigte jedoch einigen Erfolg: Mal gilt eine Veröffentlichung dem im betreuten Denken Gefangenen bereits wegen des publizierenden Verlags als degoutant, mal wurde deren Inhalt vorsorglich als Verschwörungstheorie diffamiert. Sofern das nicht reicht, müssen Eingriffe in die Meinungs- und Informationsfreiheit her.

Für Kollektivisten im Grunde kein neues Betätigungsfeld. Neuer und den technischen Entwicklungen –nun, die bekommen jene auch noch zum Stillstand- angepaßt sind lediglich Mittel und Methoden; wie z.B. das Frisieren von Bestsellerlisten.

So blieb die Metamorphose der repräsentativen Demokratie dieses Landes den über Jahrzehnte hinweg von Politfunktionären, Intellektuellen, NGOen, Verbänden, Stiftungen und Medien –durchaus im doppelten Sinne – mitgenommenen Menschen „draußen im Lande“ in ihrer Mehrheit bis heute verborgen. Hätte es den 04./05. September 2015 nicht gegeben: Es wäre noch schlimmer als es weiterhin ist.

Unter „zu Person und Archiv“ schreibt Herr Woldag: „Mein am sozialistischen Totalitarismus geschulter Instinkt verfolgt besorgt das gemeinsame Erstarken roter, brauner und grüner Sozialisten in Deutschland, nach menschenausrottendem Klassen- und Rassenwahn nun die erneute Perversion des Egalitätsprinzips (diesmal Selbstausrottung durch Gender-Mainstreaming und Multikulti) und die Demontage des bürgerlichen Rechts.“
Darin sehe ich meine Einschätzung bestätigt, daß Deutsche, die unter dem Joch des DDR –Sozialismus litten, häufig ein weit besseres Sensorium für Politik und eine gesündere Einschätzung des Staates besitzen als die sich immer schon in einem Freien Westen und fern jeder Propaganda lebend Glaubenden diesseits des ehemaligen Zaunes. In Mitteldeutschland war klar, was Sozialismus in der Praxis bedeutet und was Sozialisten meinen, wenn sie von Demokratie sprechen. Dort wird man mit gespitzten Ohren aufgenommen haben, was der späterhin von „Wessis“ sehr geliebte G. Gysi als seine Definition des Sozialismus in die Kamera sprach (Eigene Transkription aus dem nachstehend verlinkten Video, dort ab etwa Min. 2:24.) :
„A..[unverständlich], Sozialismus ist für mich kein System. Das glaube ich, war schon eine fehlerhafte Vorstellung von ihm. [?, Im Video wurde mir nicht deutlich, wen er meinte.] Sozialismus ist für mich ein Prozeß; und zwar ein Prozeß der permanenten Demokratisierung aller gesellschaftlichen Verhältnisse.“

https://www.youtube.com/watch?v=t9Z2ysrXpas

Ging doch inzwischen voran mit der permanenten Demokratisierung aller gesellschaftlichen Verhältnisse, oder etwa nicht?

Herr Woldag zitierte F. Timmermans. Ich möchte ergänzend auf die Methode-Monnet und auf die „Lex-Juncker“ hinweisen, welche ich in seiner vom Spiegel 1999, Heft 52, S. 136 wiedergegebenen Aussage sehe:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. […] Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter-Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Damit die meisten nicht begreifen, was gemacht wird, mag wohl auch der Plan der Kanzlerin, von ihr (bei Anne Will nach meiner Erinnerung) als existent bestätigt, vor denen, die alles bezahlen sollen, verborgen werden müssen? Seine Offenlegung könnte das Denken seiner Betreuung entkleiden und diejenigen, die immer noch glauben, im besten Deutschland seit Menschengedenken zu leben, in ihrem Schlaf stören, sie in ihrer Arbeitslust zur Verfolgung von Interessen, die sie bei Licht betrachtet und zwecks Aufspüren der Nutznießer einmal seziert, schwerlich nur bewußt und mit Elan zu teilen oder zu verfolgen gewillt wären, beschränken?
Schon die Beunruhigung muß der Herrscher vom Volke (Pardon, gibt es so nicht mehr!) fernhalten, wie ein anderes Mitglied der bisherigen Regierung mit verwandtschaftlichen Beziehungen zu im DDR-Reich Verstrickten kundzugeben sich bekanntlich herabließ?

Ein zaghafter Versuch zur Ehrenrettung von uns „Wessis“ vor der Geschichte sei versucht, obschon er die Schuld, die wir gerade nicht nur mit Blick auf unser eigenes Verderben auf uns laden, nicht wird tilgen können, dennoch unternommen: Obgleich es viele gab, die mahnten, sogar früher als er, war kein Weckruf so klar und deutlich wie der Roland Baaders in seinem 1991 erschienen Buch „Kreide für den Wolf“. Dort schrieb er (S.272):
„…Doch wehe den Einfältigen, die glauben, er – der Sozialismus – sei tot. Er ist in Wirklichkeit das leuchtende Symbol für die unaufhörliche Reinkarnation der Dummheit, und der unübertreffliche Meister der theatralischen Verwandlungs-Maskerade. In welchen Gewändern und Verkleidungen hat er nicht schon die Menschen und Zeitalter verhext, betört und getäuscht: Der Frühsozialismus kam im Gewand der säkularisierten Paradies-Utopie daher, der Marx‟sche
Sozialismus im Mantel der „wissenschaftlichen” Geschichts- und Gesellschafts-Erklärung, der Engels-Lenin‟sche in der Uniform des Weltrevolutionärs, der bolschewistische Sozialismus tanzte in den Schleiern des Friedens (Kriegsmüdigkeit gegen Ende des Ersten Weltkriegs), der Boden-Neuverteilung und des Internationalismus, der faschistische Sozialismus im braunen Hemd des Nationalismus und der rassischen „Erneuerung”, und der volksdemokratische im Gewand des antifaschistischen „Fortschritts”. Und längst hat sich der alte, der desavouierte und totgesagte, eine neue Kostümierung übergestülpt, um seinen nekromanischen Reigen weitertanzen zu können.
Was nun ist das „Neue” am „neuen Sozialismus”? Während der „alte” das Schwergewicht seines Gaukel-Rituals auf den Produktionssektor legte (Überführung der Produktionsmittel in Gemeineigentum), legt der „neue” dieses Gewicht auf die Verteilungsseite des Sozialprodukts. Sein Ornat heißt „Wohlfahrtsstaat”. In Wirklichkeit ist dieser neue Sozialismus – oder, wie ich ihn nenne, Sozialsozialismus – nicht neu, sondern so alt wie der „alte” Sozialismus in allen seinen Narrenkostümen oder Henkerskutten selbst. Neu ist an ihm nur die Bühne für seine Auftritte, sozusagen seine Schmieren- Kulisse. Während seine revolutionären Vorgänger pluralistische Demokratie (Parteienvielfalt und abwählbare Regierungen) ausschlossen, kratzt der gewandelte Nachfahre sich in dieselbe mit allen Grimassenkünsten eines verbalen Definitions-Hokuspokus geradezu ein. Demokratie ist in diesem Possenspiel möglich; jedenfalls jene pervertierte und entartete Demokratie, die ihren Offenbarungseid mit Hilfe eines uferlosen Fiskal- und Verteilungsstaates um Jahrzehnte hinausschieben kann. Aber eben nur hinausschieben…“

Sie schoben. Und sie schieben weiterhin hinaus. Auch das Zerbersten der dem „Kleinen Mann“ (den Ludwig Erhard noch besonders im Blick hatte) und dem hier alle Umverteilung im Kern tragenden Mittelstand nicht nur keinen Nutzen bringenden, sondern ihn zerstörenden ideologisch-politischen Konstrukte des Euro, des ungedeckten Fiat-Money-Systems an sich und der EU.

Sie wollen nicht ertappt werden und sprechen, wenn sie ihr megalomanisch angelegtes Projekt eines EU-Supra-National-Staates (und mehr) oder einen Teilbereich dessen -die Eurozone- meinen, in bewußt euphemistischer Verdunkelung von Europa. Europa war, ist und bleibt aber ein Kontinent und wird es noch sein, wenn Nemesis all die in Hybris entworfenen Konstrukte in den Sumpf der Anmaßung, Selbstgerechtigkeit, Dummheit, der maßlosen Macht- und Herrschaftssucht zurück gestopft haben wird, aus dem sie krochen. “In the long run..“ allerdings, um ein Wort eines der schlimmsten Bereiter des jetzigen Weges aufzugreifen; also nicht unbedingt von jetzt Lebenden noch zu erleben.

Wie Herr Woldag halte auch ich es für dringend geboten, der AfD-Führung ans Herz zu legen, „ sehr aufmerksam nach bezahlten Provokateuren oder dummlauten Selbstdarstellern in den eigenen Reihen Ausschau zu halten und diese Gefahrenquellen umgehend trockenzulegen.“

Und auch seinen Appell, „Mehr Meuthen!“ unterstütze ich, allerdings wie @ Herbert Lachenal um „mehr Weidel“ ergänzt.

Nur eines teile ich nicht: Herrn Woldags Hoffnung, die Handelnden könnten „auf ihrem Weg der Destruktion apokalyptische Schäden“ anzurichten noch aufgehalten werden. Dazu haben sie bereits zu viel zerstört und dazu wurde zu wenig dessen, was sie taten und vorzuhaben scheinen, verstanden. Die Wahlergebnisse zeigen es.

Es geht m.E. nur noch darum, soviel der vielfältigen Kultur auf dem Kontinent Europa zu retten, daß nach dem Dräuenden wieder etwas der auf uns von den Vorfahren gekommenen Kultur und Zivilisation Ähnliches entstehen kann oder zumindest nicht alles davon im Vergessen versinkt. Was und wer hier bald zu herrschen droht, wird jedenfalls nichts zur Überlieferung aufschreiben; mehr noch: dazu gar nicht befähigt sein.

Er oder es wird gewissermaßen den derzeitigen autochthonen „Eliten“ in deren Streben nachtun.

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang