Dumm gelaufen….

Keines der „Klimaziele“ wurde erreicht. Produktion und Verbrauch fossiler Brennstoffe boomt weltweit. Investitionen in „Erneuerbare“ stagnieren. Das deutsche „Klimaziel“ 2020 wird um 30 % verfehlt und deshalb aufgegeben. Fazit – dumm gelaufen!

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Empfohlen, Blogs - Politik, Blogs - Politik - Empfohlen | Schlagworte:
von

Seit fast drei Jahrzehnten hat sich die Welt der Klimarettung mittels „Klimaschutz“ verschrieben. Das Mittel dazu sollte die Umstellung der Energienutzung von fossilen Energieträgern auf sogenannte Erneuerbare sein. Heute verwendet man dafür den wissenschaftlich klingenden Begriff „Dekarbonisierung“.

Deutschland, als der ewig auf Vergebung der Sünden seiner Vorväter hoffende Musterknabe, wollte unbedingt „Vorreiter“ dieser Bewegung sein. Dazu führte die rot-grüne Regierung im Jahre 2000 das sog. Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ein, sowie eine Fülle von Vorschriften, Gesetzen und Subventionen – heute euphemistisch „Anreize“ genannt- ein, die auch auf den wichtigen Feldern wie Heizung und Transport zu einer Verminderung des Verbrauchs dieser – so wurde und wird behauptet- für das „Weltklima“ so wichtigen CO2 Emittenten – also fossiler Energieträger, führen sollten.

Denn eines war allen klar, je mehr davon verbraucht wird, desto mehr CO2 entsteht und, auch das ist wahr, je besser die Verbrennung, also je effizienter die chemische Energie in Wärme oder Bewegungsenergie umgewandelt wird, desto mehr CO2 entsteht.

Nun, nach fast zwanzig Jahren Wirksamkeit dieses EEG, der sog. Wärmedämmverordnung EnEV und hunderter anderer kostspieliger Gesetzen, Verordnungen, Subventionen wie bspw. der zwanghaften Beimischung von Biosprit in den Kraftstoff, und nach fast 30 Jahren intensiver weltweiter Klimadiplomatie, ist es an der Zeit sich mal anzuschauen, wie die Welt auf diese teuerste Rettungsaktion die es je gab, eines rein statistischen Konstruktes namens Weltklima, reagiert hat.

Drei Meldungen aus jüngster Zeit sollten uns genügen, um eine erste Schlussfolgerung (siehe ganz unten) zu ziehen.

1. Das Wachstum des Verbrauchs fossiler Brennstoffe hält unvermindert an. Mit durchgängig 1,6 % Anstieg p.a. (Quelle hier)

Abbildung 1: Wie oben stehende Grafik zeigt hat der Verbrauch fossiler Brennstoffe – seit Beginn (1992) der weltweiten Klimadiplomatie- um 57 % zugenommen.

Zitat: „Der Anstieg ist identisch mit dem der vor der weltweiten Klimadiplomatie zu beobachten war, nämlich ebenfalls 1,6 % p.a.

Um den Verbrauch fossiler Treibstoffe um 90% oder mehr bis zum Jahr 2050 zu reduzieren, ist folglich eine Reduktion dieses Verbrauchs von ~1 Mio toe pro Tag erforderlich, jeden Tag bis 2050. –

Was entspricht 1 Mio toe?

  1. a) ~1,5 x 1 GW Kernkraftwerk,
  2. b) 1500 x 2 MW Windturbinen,
  3. c) 14 Millionen x 295 W Solarpaneele. –

Dies ist das Äquivalent zu den fossilen Treibstoffen, die jeden Tag ersetzt werden müssten“.

Diese Graphik des globalen Verbrauchs fossiler Treibstoffe sagt eigentlich alles: Die Bemühungen der Grünen aller Parteien zur Reduktion fossiler Treibstoffe sind ohne jede Auswirkung und damit völlig erfolglos geblieben. Mit der Zunahme des Verbrauchs fossiler Treibstoffe um 57% seit 1992 waren deren gesamte Bemühungen umsonst.

Und – noch schlimmer aus Sicht der Klimaalarmisten- muss sein, dass auch das bis etwa 2010 gern gebrauchte Hilfsargument vom „baldigen Ende“ dieser Ressource nicht mehr zieht, weil immer mehr Anbieter von Öl, Kohle und Gas auf den Weltmarkt drängen und sowohl die Preise ins Rutschen brachten, aber auch die Versorgungssicherheit drastisch verbessern. Ausgedrückt wird das in dieser Schlagzeile (Quelle hier)

 

2. US-Ölproduktion erreicht historischen Meilenstein – 10 Millionen Barrel pro Tag

Im zugehörigen Artikel kann man nachlesen, dass die USA sich anschicken Saudi Arabien als weltgrößten Erdölproduzenten abzulösen. Bloomberg titelt:

OPEC’s Oil Price Nightmare Is Coming True

Zitat

In nur wenigen Jahren sind die USA in der Lage, Saudi-Arabien als zweitgrößten Ölproduzenten der Welt zu überholen. Analysten gehen davon aus, dass die US-Ölproduktion nächstes Jahr 11 Millionen Barrel pro Tag übersteigen könnte. Die saudische Produktion liegt derzeit bei 10,6 Millionen Barrel pro Tag.

„Die USA könnten ihre Förderung bis Ende 2019 noch um mehr als 2 Millionen Barrel pro Tag steigern, von dem Niveau aus, wo wir heute sind“, sagte Yergin.

 

3. Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten

Offensichtlich haben auch die Investoren die Zeichen der Zeit erkannt, denn sie fahren ihre hohen Investitionen in „Erneuerbare“ merklich zurück. Vielleicht auch weil sie merken, dass die Verbraucher nicht mehr lange gewillt sein werden, die irrsinnig hohen Kosten der Flatterstromerzeugung zu bezahlen denn, so eine weitere Schlagzeile aus diesen Tagen:

Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten

Abbildung 2: Von 2011 bis 2017 wuchs die globale grüne Energie-Investition nur um 0,7 Prozent pro Jahr. Laut Bloomberg New Energy Finance stiegen die Investitionen in erneuerbare Energien in den USA nur um 1 Prozent, in Japan um 16 Prozent, in Indien um 20 Prozent, in Deutschland um 26 Prozent und in Großbritannien um 56 Prozent. Die Investitionen in China stiegen um 26 Prozent und trugen dazu bei, dass 2017 ein geringes Wachstum von 3 Prozent für erneuerbare Energien möglich wurde.

Quelle: www.eike-klima-energie.eu/2018/02/10/globale-investitionen-in-erneuerbare-energien-sind-ins-stocken-geraten/

 

Fazit

Dem „Weltklima“ hat diese künstlich angeheizte Investitionsblase nichts gebracht. Was auch nicht zu erwarten war, wie jeder, der es wissen will, auch weiß. Es gab keine Senkung der weltweiten Emissionen (Details hier). Sie stiegen – nach einer kurzfristigen Stagnation – im letzten Jahr auf 41 Mrd. t weiter an.

Ebenso wenig ist die Treibhausgas-Konzentration gesunken. Sie steigt weiter mit rd 2 ppm pro Jahr an.

Was es allerdings gebracht hat, ist eine ebenfalls noch nie dagewesene Umverteilung des Vermögens der Welt. Und zwar von den Armen zu den Reichen.   Nämlich überall dort, wo die Verbraucher über Steuern und andere Zwangsabgaben diese „Investitionen“ dank der Weisheit ihrer Regierungen zu bezahlen haben.

Dass alles muss auch jeder, der klar im Kopf geblieben ist, erwartet haben, denn

  1. werden die Generatoren der „Erneuerbaren“ mittels billiger fossiler Energie erzeugt, und
  2. ist ihr Anteil am globalen Energieverbrauch – erfreulicherweise möchte ich hinzufügen- immer noch verschwindend gering, wie die folgende Grafik zeigt.

Abbildung 3: Quelle British Petrol, world-energy-consumption-1965-2016: Zitat (hier) Seit dem Jahr 1965 hat sich der weltweite Energieverbrauch auf 13,3 Milliarden Tonnen Öläquivalent mehr als verdreifacht, nach dem BP Statistical Review of World Energy. Im Jahr 2016 lieferten Wind und Sonne etwa zwei Prozent davon. Jedes Jahr erhöht die Welt ihren Energieverbrauch um die Menge, die allein das Vereinigte Königreich benötigt. Wind- und Solarenergie können nicht einmal das jährliche Wachstum der Weltnachfrage liefern, geschweige denn unsere traditionellen Energiequellen ersetzen.

 

Die Konsequenz für Deutschland

Nur bei den Verhandlern der kleinsten Großen Koalition, die es je in Deutschland gab, scheinen diese Erkenntnisse bisher nicht wahrgenommen zu werden, denn im Koalitionsvertrag wird feierlich gelobt:

Wir machen Deutschland zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt.

 

und etwas später im Text

 

Wir führen die Energiewende sauber, sicher und bezahlbar fort: Zielstrebiger, effizienter, netzsynchroner und zunehmend marktorientierter Ausbau der Erneuerbaren Energien. Unter diesen Voraussetzungen: Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien auf 65 Prozent bis 2030. Modernisierung der Stromnetze.

Und fürs Klima geloben sich die Akteure feierlich:

Wir bleiben Vorreiter beim Klimaschutz: Bekenntnis zu den nationalen, europäischen und internationalen Klimazielen 2020, 2030 und 2050. Handlungslücke beim Klimaschutz bis 2020 verkleinern. Gesetz zur Einhaltung der Klimaziele 2030

Mit dem Euphemismus „Handlungslücke“ wird das blamable, weil massive Unterschreiten des „Klimazieles“ 2020 um fast 30 % umschrieben. Wohl dem, der solche tollen Wortschöpfer in der Regierung hat.

Zur Erreichung dieser hehren Ziele darf auch der kleine Mann, die kleine Frau nicht vergessen werden, denn in Zeile 5211 finden wir den lieben Satz:

„Die Einführung einer Klimakomponente beim Wohngeld erfolgt nach Vorlage eines mit den Ländern inhaltlich und finanziell abgestimmten Modells.“

Bisher hat uns Verbraucher, insbesondere die kleinen Leute, allein das EEG, die stolze Summe von 236 Mrd. €[1] gekostet. Für Nichts! Die Reichen wurden reicher gemacht, die Armen durfte es bezahlen, die Landschaft kommt unter die Windräder und Solarpaneele. Und die GroKo will so weiter machen sie bisher. Nur mehr davon.

Deutschland ist zwar Weltmeister in der Prokopf-Produktion von Zappelstrom, aber für eine Emissionsabsenkung hat all das offensichtlich nicht geführt.

Das Klima merkt auch deshalb davon nichts.

Wer also wollte Einstein widersprechen wenn er feststellt:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

 [1] Quelle: strom-report.de/download/netzentgelte/

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Einsteins Definition von Wahnsinn trifft wenn, dann ja wohl auf die Fossilen zu, oder erwarten sie von denen großartige neue Ergebnisse?

Wenn hier einer Schwung in den Laden bringt, dann die Erneuerbaren.

Der Verbrauch an Fossilen stieg also seit 1992 um durchgängig 1,6 %.
Und um wieviel stieg die Weltbevölkerung?
Um wieviel stieg der Anteil an Erneuerbaren?

Es gibt also kein "Weltklima", sprich langjährige Mittelwerte zu Temperatur, usw., interessant.
Ja was waren denn dann die Warmzeiten, Kaltzeiten, globale Klimaschwankungen durch Vulkanausbrüche, warum ist denn der Ötzi nach 5000 Jahren auf einmal aufgetau(ch)t ?

Und wer wird hier immer reicher gemacht?
Es sind doch wir, die Mehrheit die hinter der Energiewende steht, wen meinen Sie konkret mit "reich"?

Jeder der sich mit PV selbst versorgt oder in einen Bürgerwindpark investiert?

Ja und?
Es steht doch wohl jedem frei, wo er sein Geld investiert. aber deswegen ist man noch nicht gleich "reich"?

Da lobe ich mir doch den lieben Harald Lesch aus München, der kann die komplexen Zusammenhänge wesentlich besser und seriöser auf den Punkt bringen.

Was Sie hier ausbreiten, das ist die reinste Schadenfreude darüber, weil ambitionierte Ziele noch nicht erreicht wurden.
Und was haben Sie davon? Schlafen Sie dadurch besser?
Die Energiewende schreitet weltweit trotzdem unaufhörlich voran.

Will die AfD an die politische Macht, dann wird sie Kompromisse machen müssen!
Das erste wo sie (zurecht !) auseinander genommen wird, das ist die von EIKE verkorkste Energiepolitik, es ist die ganz große Achillesferse der AfD, und 60 % ihrer Wähler sind reine Protest-und Wechselwähler ....

MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten.



Wo, außer bei EIKE kann man solche Schlagzeilen noch lesen.??

Die Internationale Energie Agentur IEA, eine Institution die eigentlich den Erneuerbaren seither eher kritisch begegnet ist, sieht das etwas anders..

Siehe hier.

https://www.welt.de/wirtschaft/article169326687/Oeko-Energien-haengen-die-fossilen-Brennstoffe-ab.html
Zitat:
Erneuerbare Energien zogen zuletzt zwei Drittel der weltweiten Kraftwerksinvestitionen auf sich. Die Internationale Energieagentur hob ihre Prognosen für den Ökostrom-Sektor deshalb drastisch an.




Oder hier:


http://www.dw.com/de/energie-aus-sauberen-quellen-auf-dem-vormarsch/a-40796741
Energie aus sauberen Quellen auf dem Vormarsch
Der Anteil von Strom aus Wasser, Wind und Sonne wächst weiter. Die Internationale Energie-Agentur rechnet in fünf Jahren mit einem weltweiten Anteil von fast 30 Prozent. Mit dabei: die USA.
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) rechnet angesichts staatlicher Förderung und sinkender Kosten für Solar- und Windkraftanlagen mit einem schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien als bislang. Nach einem Rekordjahr werden die weltweiten Kapazitäten für Regenerativstrom in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich um 43 Prozent zulegen, erklärte die Agentur am Mittwoch. Noch im vergangenen Jahr hatte die IEA mit zwölf Prozent weniger Wachstum gerechnet.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Das deutsche „Klimaziel“ 2020 wird um 30 % verfehlt und deshalb aufgegeben. Fazit – dumm gelaufen!“ …

Da doch auch mal was dazwischen kommen kann, verstehe ich die Aufregung nicht – schließlich muss sich unsere(?) geplagte Göttin(?) doch auch um ihre inzwischen weltweit zu führenden Kriege kümmern, wozu eine Militarisierung des gesamten Westens natürlich unerlässlich ist. https://deutsch.rt.com/international/65321-horst-teltschik-auf-munchener-sicherheitskonferenz-militarisierung-nimmt-zu

Hinzu kommt, dass die Klimarettung ganz nebenbei auch Unsummen kostet, allerdings auch hier Prioritäten gesetzt werden müssen. Ist es nicht viel wichtiger auch die Saudis mit Waffen - z. B. für den Krieg gegen Jemen - auszurüsten, die dann auch ihre Humanität gegenüber den völkerrechtswidrig Angegriffenen zeigen???
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/65276-saudi-arabiens-humanitare-hilfslieferungen-in-den-jemen-luege/

Ist es da nicht eine absolute Selbstverständlichkeit, dass die Merkel auch die Münchner Sicherheitskonferenz meidet und es ihr der Macron wahrscheinlich schon deshalb gleichtun muss, weil er wahrscheinlich auch seine Göttin vor entsprechenden Antworten nicht unmittelbar befragen kann???

Sperrt er den Elysee-Palast nicht auch deshalb nun für Journalisten, die ihm unbequeme Fragen stellen könnten??? https://www.youtube.com/watch?time_continue=109&v=ohuRA4VB3pg

Gravatar: Udo Stemmer

Herr Dipl. Ing. Michael Limburg schreibt:
"Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten"


Wir nehme jetzt mal an das bei PV die Investitionen 2011 und 2017 gleich sind.

Nun kostet aber das kWp 2017 nur noch weniger als 50% von 2011 was ist geschehen ?

Gleiche Kosten, über die toppende Leistung wurde installiert, da ist doch eine Erfolgsgeschichte.

2011 kostet das kWp noch ca. 3000 € in Deutschland und heute ca. 1350€ / kWp das ist doch das beste wenn man fürs gleich Geld über die doppelt Leistug bekommt und am Ende auch über das Doppelde an kWh bekommt.

http://www.photovoltaik-angebotsvergleich.de/tl_files/lp1/bilder/webseite/2018%20Preisindex%20Solar%20Photovoltaik-Angebotsvergleich.png


Nicht nur bei PV sind die Preis gesunken auch bei der Windkraft gab es auch einen Preisverfall.

Die Entwicklung, Preisverfall bei den Baukosten der erneuerbaren Energien ist ja ein Welteiter Prozess und noch lange nicht abgeschlossen.


MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Herr Dipl. Ing. Michael Limburg schreibt:
"Deutschland ist zwar Weltmeister in der Prokopf-Produktion von Zappelstrom, aber für eine Emissionsabsenkung hat all das offensichtlich nicht geführt."


Beim Strom hat aber eine Emissionsabsenkung stattgefunden.

In den andre Energie-Bereichen gibt es ja keine Anreize auf EE-Quellen umzusteigen, da kann sich ja auch nicht wesentlich ändern.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Herr Dipl. Ing. Michael Limburg schreibt:
"Deutschland ist zwar Weltmeister in der Prokopf-Produktion von Zappelstrom, aber für eine Emissionsabsenkung hat all das offensichtlich nicht geführt."


Beim Strom hat aber eine Emissionsabsenkung stattgefunden.

In den andere Energie-Bereichen gibt es ja keine Anreize auf EE-Quellen umzusteigen, da kann sich ja auch nicht wesentlich ändern.

#

Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten !!!!!!!!!!!!!!


Wir nehmen jetzt mal an das PV die Investitionen 2011 und 2017 gleich sind.

Nun kostet aber das kWp 2017 nur noch weniger als 50% von 2011 was ist geschehen ?

Gleiche Kosten, aber die zweifache an Leistung wurde installiert, das ist doch eine Erfolgsgeschichte.

2011 kostet das kWp noch ca. 3000 € in Deutschland und heute ca. 1350€ / kWp das ist doch das beste wenn man fürs gleich Geld über die zweifache Leistung und am ende auch über das zweifache an kWh bekommt.

http://www.photovoltaik-angebotsvergleich.de/tl_files/lp1/bilder/webseite/2018%20Preisindex%20Solar%20Photovoltaik-Angebotsvergleich.png


Nicht nur bei PV sind die Preis gesunken auch bei der Windkraft gab es auch eine Preisverfall.

Die Entwicklung, Preisverfall bei den Baukosten der erneuerbaren Energien ist ja ein welteiter Prozess und noch lange nicht abgeschlossen.


MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Hans-Peter Klein schreibt am 16.02.2018 – 20:18
„Will die AfD an die politische Macht, dann wird sie Kompromisse machen müssen!“

Auch den Leute von der AfD ist klar das von einer alten PV das kWh nur 1 bis 2 Cent kostet und das kWh bereits an der Steckdose vom Bürger ist.

Beim alten Braunkohlekraftwerk kostet nur den Brennstoff bereits über 2 Cent/kWh und dann kommt noch die Netzdurchleitung bis das kWh an der Steckdose vom Bürger ist, da reden wir dann von ca. 10 Cent/kWh.

#

Hans-Peter Klein schreibt am 16.02.2018 – 20:18
„Der Verbrauch an Fossilen stieg also seit 1992 um durchgängig 1,6 %.
Und um wieviel stieg die Weltbevölkerung?
Um wieviel stieg der Anteil an Erneuerbaren?“

Das auch der Lebensstandart weltweit ansteigt kommt ja auch noch dazu und muss von den Erneuerbaren mit aufgefangen werden.

#

Hans-Peter Klein schreibt am 16.02.2018 - 20:18
„Was Sie hier ausbreiten, das ist die reinste Schadenfreude darüber, weil ambitionierte Ziele noch nicht erreicht wurden.“

Zumindest geht es EE im Stromsektor weltweit in die richtige Richtung.

Die ambitionierte Ziele bei der Kernkraft vor 10 oder auch vor 20 oder vor 50 Jahren wurden ja auch nicht erreicht, noch schlimmer mit den Neubauten werden gerade so die Stilllegungen ausgeglichen.

Der Anteil der Kernkraft sinkt doch bei den Weltweiten Strommix.

Beim Kohleverbrauch ist ja auch weltweit eine Stagnation zu beobachten und die Neubauten von Kohlekraftwerken gehen ja auch zurück, obwohl der weltweite Stromverbrauch ansteigt.

#

Ekkehardt Fritz Beyer 17.02.2018 - 10:44

Sie schieben über Kriege, was von einer Göttin und noch einer Sicherheitskonferenz usw.

Weder Kriege, noch eine Göttin noch eine Sicherheitskonferenzen könne die Luftschadstoffe, Kriege um Öl und Gas verringern, mit EE-Quellen mit PV und Wind usw. kann man was machen das die Welt etwas sauberer und friedlicher wird.

MfG

Gravatar: Hans Diehl

Ich hab ja übersehen, dass der Herr Limburg von „Investitionen“ schreibt, die seiner Meinung nach ins stocken geraten sind. Somit ist ja gar kein Widerspruch, wenn die von der Internationalen Energieagentur von weltweit steigendem Ausbau der Erneuerbaren schreiben.
Das sagt lediglich, dass man für weniger Investitionen ( Geld ) mehr Leistung generieren kann.

Siehe hier.
https://blog.energybrainpool.com/strom-aus-erneuerbaren-waechst-weltweit-stark/

Zitat:
Innerhalb der vergangenen fünf Jahre stieg der Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien, wie Wind und PV, an der Stromerzeugung in den 20 größten Volkswirtschaften um mehr als 70 Prozent. Zitat Ende.


Ist schon interessant wie der Herr Limburg aus einer positiven Entwicklung, sprich sinkenden Preisen, einen negativen Artikel über die Energiewende konstruiert.

Bei EIKE kann er damit punkten, glücklicherweise kann man ihm hier noch unzensiert widersprechen.

Bin mal gespannt, ob ihm dazu was einfällt.

Gravatar: Hand Meier

Lieber Herr Limburg,

Sie können hier schreiben was immer die Realität betrifft, eins ist Ihnen in diesem freien Blog sicher. Sie haben 3 engagierte Musketiere, die ständig aus allen Rohren gegen Sie feuern, und als Spiegelfechter heroisch gegen Sie und jede Vernunft wüten, Zeile um Zeile, Absatz um Absatz, Kommentar wie Vorlage und Absicht.
Es ist „zum Schießen komisch“ und ein „Coming-Out“ eines Merkel-Werbe-Trios von „vor Energie-Wende-Begeisterung sprühenden“ empathischen 3 Herren die wie die Mainzelmännchen unermüdlich exerzieren.
Ich denke die Realität wird sich durchsetzen, das war auch in der DDR so, obwohl der ganze Funktionärs-Überbau nun auf Klima und Energiewende umgesattelt hat.
MfG

Gravatar: Hans Diehl

Hand Meier sagt:
Sie können hier schreiben was immer die Realität betrifft, eins ist Ihnen in diesem freien Blog sicher. Sie haben 3 engagierte Musketiere, die ständig aus allen Rohren gegen Sie feuern, und als Spiegelfechter heroisch gegen Sie und jede Vernunft wüten, Zeile um Zeile, Absatz um Absatz, Kommentar wie Vorlage und Absicht.


@ Hand Meier
„In diesem freien Blog“…...Eine bemerkenswerte Aussage,

Mit anderen Worten in seinem eigenen Blog bei EIKE könnte das dem Herrn Limburg nicht passieren, weil da seine Vernunft, oder genauer gesagt seine Ideologie die Realität ersetzt, und in Folge dessen die 3 Musketiere schon lange nicht mehr zu Wort kommen würden.

Nein Herr Meier hier geht es nicht um Vernunft, oder Ideologie, sondern um Daten und Fakten fundierte Tatsachen, mit denen die 3 Musketieren dem Energiewende Bashing entgegen treten.

Man kann eigentlich dankbar sein, dass die „Freie Welt“ ihrem Namen alle Ehre macht, und tatsächlich einen „Freien Blog“ hier zur Verfügung stellt.

Zu Ihrer Information:
Ich bin Wechselwähler, kann Ihnen aber versichern, dass die CDU noch zu keiner Zeit dabei war.

Gravatar: Hans Diehl

Den Artikel von Herrn Limburg bei Lichte bertachtet.

Zitat:  Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten.Zitat Ende.

In der Tat heißt das, für weniger Investitutionen mehr Leistung

Siehe hier:

http://www.wiwo.de/technologie/green/biz/studie-mehr-erneuerbare-energien-fuer-weniger-geld/19625486.html
Mehr für weniger“ - das ist die Kernbotschaft einer neuen Studie über die Entwicklung erneuerbare Energien. Zwar verringert sich das Investitionsvolumen weltweit. Der Hauptgrund ist aber: die Kosten sinken.

Oder hier:
https://www.euwid-energie.de/kpmg-investoren-interessieren-sich-verstaerkt-fuer-erneuerbare-energien/?utm_medium=push_notification&utm_source=rss&utm_campaign=rss_pushcrew
Investoren interessieren sich immer mehr für die erneuerbaren Energien und wollen 2018 vor allem in Deutschland und China weiter in diesem Sektor investieren. Zu diesem Ergebnis kommt die KPMG-Analyse „Great expectations – Deal making in the renewable energy sector“, für die Interviews mit insgesamt 200 Investoren geführt und Zahlen von Merger Market ausgewertet wurden. Demnach hat die Zahl der M&A-Deals im Bereich erneuerbare Energien im vergangenen Jahr mit 406 Transaktionen einen neuen Höchststand erreicht, bei einem Gesamtvolumen von 40,1 Mrd. €.

Möglicherweise kann der Herr Hand Meier für den Autor in die Presche springen und erklären, was daran zu kritisieren ist.

Gravatar: Michael Löhr

Wenn hier schon die IEA zitiert wird, mache ich das doch auch mal:

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/china-weltmarktfuehrer-bau-atomkraftwerken/

"Die weltweit anstehenden Investitionen in Kernenergie erreichen einen gigantischen Umfang. Die IEA geht von 2013 Milliarden US-Dollar bis 2040 aus. Davon entfallen 1533 Milliarden Dollar auf Neubauten sowie 380 Milliarden Dollar auf Kapazitätserweiterungen bestehender Anlagen. Auf China allein entfallen in diesem Zeitraum 345 Milliarden Dollar für Neubauten und 132 Milliarden Dollar für Kapazitätserweiterungen.

IEA sieht Kernenergie langfristig als verlässlichste Stromquelle
Ungeachtet der hohen Investitionen, die moderne Kernkraftwerke bedingen, sowie der unverändert vielfach ablehnenden Haltung der Bevölkerung in zahlreichen Ländern sieht die IEA, wie jetzt ihr Chief Economist, Fatih Birol, in London vortrug, zwei Vorteile im Ausbau der Kernkraft-Stromerzeugung. Erstens ist das die auf diese Weise mögliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Birol nennt in diesem Zusammenhang die Kernkraft als gleichwertig mit den Erneuerbaren. Zweitens wird die Kernenergie als langfristig verlässlichste Stromquelle bewertet. Birol hob dabei darauf ab, dass es auch in London windstille Nächte gäbe, in denen weder Windturbinen noch Solaranlagen Strom produzierten."

Sehe ich genau so wie die IEA. Langfristig ist die Kernenergie die sicherste Energiequelle.

Die "emotionale Stromerzeugung mit Erneuerbaren" ist aber zumindest ganz spannend. An euphorischen Tagen sprudelt die Energie nur so hervor, dass man sich kaum noch davor retten kann und an depressiven Tagen grenzt die Energieproduktion schon fast an Arbeitsverweigerung.

Ich bleibe dabei. Die Erneuerbaren sind, bei richtigem Einsatz, Fossilsenker. Wenn man es so betreibt wie in Deutschland, sind sie noch nicht einmal das. Und bis zum heutigen Tage sind wir noch Lichtjahre davon entfernt z.B. eine Großstadt wie Frankfurt, mit Erneuerbaren am Leben zu halten, was jedes KKW mühelos schafft.

So sieht´s aus, werte Schaumschläger der emotionalen erneuerbaren Energien.

Gravatar: Hand Meier

@ Michael Löhr

Schauen Sie mal https://www.eike-klima-energie.eu/2016/07/21/china-stoppt-den-ausbau-weiterer-windenergie-aus-furcht-vor-blackouts/

In China kann die Regierung sogar effizient denken und hat entsprechende Entscheidungen getroffen, denn dort wird die Energiewende nicht von Schul-Abbrechern mit Jubeldrang vorangebracht, um die Bevölkerung zu schädigen.

Im Übrigen sind russische Ingenieure schon wesentlich weiter, siehe http://www.trendsderzukunft.de/strom-aus-atommuell-russischer-reaktor-bn-800-ist-ein-ansatz-zur-loesung-des-atommuell-problems/2016/12/09/

Derweil der NRW-CDU-Lehr-Beauftragte „hoppe-hoppe Reiter“ gegen belgische Kernkraftwerke medial vermarkten lässt.
Da taucht ja auch folgende Frage wieder auf, wenn der ehemalige NRW-Minister Remmel für über 20 Mio. € beim Pharmagroßhändler einkaufte https://www.welt.de/politik/deutschland/article157525277/Angst-vor-Atomunfall-NRW-bestellt-Millionen-Jodtabletten.html
Wo sind dann:
a) diese Tabletten in NRW ? b) und wo halten sich der Ex-Minister und sein Pharma-Freund heute auf?
Die werden doch wohl nicht einfach im Bermuda-Dreieck abgetaucht sein und sich von ihren Consulting-Firmen Honorare in Millionenhöhe auszahlen lassen, weil sie die Landesbevölkerung übers Ohr hauten.

Gravatar: Hans Diehl

Michael Löhr sagt am 20.02.18

Wenn hier schon die IEA zitiert wird, mache ich das doch auch mal:

@ Michael Löhr
Ich habe die IEA zitiert, weil die bekanntlich den konventionellen, und da besonders der Kernenergie nahe stehen.
Wenn die schon ihre Prognosen bezüglich des Wachstums der Erneuerbaren nach oben korrigieren müssen, hat das bezüglich der EE negativ Betrachtung des Herrn Limburg besonderes Gewicht.

Im übrigen sollten Sie mal nicht von AKW,s ausgehen, die sich im Bau befinden, sondern von denen die – wann auch immer -.- ans Netz gehen.
Und was die Kosten betrifft ist Ihnen doch sicher Hinkley Point nicht fremd.

Siehe hier: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/hinkley-point-c-neues-atomkraftwerk-wird-zum-milliardengrab/20012054.html

Neues Atomkraftwerk wird zum Milliardengrab

Michael Löhr sagt,
Ich bleibe dabei. Die Erneuerbaren sind, bei richtigem Einsatz, Fossilsenker. Wenn man es so betreibt wie in Deutschland, sind sie noch nicht einmal das.

@ Michael Löhr
In Deutschland waren die EE mal Fossilsenker, bis ein ein lobbyistisch konstruiertes System das verhindert hat.

Schauen Sie mal hier.

http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent
.Zitat:
Der steigende Anteil erneuerbarer Energien hat am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen geführt. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage Zitat Ende.

Fazit:

Vor 2010 waren die Erneuerbaren noch Fossilsenker, sie wurden zwingend zugeteilt, und fossil musste angepasst werden.

Seit 2010 wird „Fossil“ wieder voll drauf los produziert, und lukrativ exportiert.

Schauen Sie mal hier.
http://www.iwr.de/news.php?id=26696
Stromexport: Deutschland erzielt Rekordeinnahmen

Und hier:
https://www.solarify.eu/2017/08/25/207-zu-viel-schmutziger-strom/

Gravatar: Hans Diehl

Werter Herr Meier.
Können Sie auch kommentieren ohne zu polemisieren.
Oder beflügelt das Ihre Frustbewältigung über etwas, das Sie ohnehin nicht verhindern können, nämlich die Energiewende.

Gravatar: Michael Löhr

Nun, Herr Diehl,
da ich aus der Baubranche kommen, musste ich bei Ihrem Link "Hinkley Point wird zum Milliardengrab" doch Schmunzeln. Die Kosten steigen von 16 Milliarden Pfund auf 18 Milliarden Pfund, was einer "Kostenexplosion" von sagenhaften 12,5 % entspricht. Bei jeder öffentlichen Baumaßnahme der letzten Jahre, die weit überschaubarer, weit weniger komplex und in einem weit kürzerem Zeitraum stattfand, lagen die "Kostenexplosionen" bei 20, 30, 40 % oder noch weit darüber.

Bauverzögerungen und Preissteigerungen gab bzw. gibt es bei Meereswindparks nicht?

Mit Hinkley Point können 6 Millionen Haushalte in England 60 Jahre CO2-frei bzw. CO2-arm und vor allem kontinuierlich mit Strom versorgt werden.

Jetzt rechnen Sie einfach mal aus, wie viele Windräder, Solarfarmen, Biogasanlagen, Gas- und Kohlekraftwerke Sie benötigen würden, auch zu welchem Preis, um die gleiche Menge Haushalte kontinuierlich mit Strom zu versorgen.

Vergessen Sie dabei aber nicht, dass Windräder und Solaranlagen so ca. alle 20 Jahre erneuert werden müssen.

Und vergessen Sie vor allem nicht, dass es nicht CO2-frei geht, siehe Dänemark, siehe Deutschland.

CO2-frei bzw. CO2-arm geht es nur in der Kombination mit Wasser und Atom. Fehlt eine dieser Komponenten oder beide, sieht die CO2-Bilanz schon trüb aus, was Sie z.B. bei electricity Map regelmäßig beobachten können.

Und da können Sie dann auch regelmäßig den Unterschied zwischen installierter und tatsächlicher Leistung bewundern. Ist echt irre.

So ist z.B. die immer wieder so oder so ähnlich getroffene Aussage "mit diesem Meereswindpark können 200.000 Haushalte mit Strom versorgt werden" eine absolute Nonsensaussage. Man sollte Euch Wind- und Solarfetischisten einfach mal beim Wort nehmen. Nix können Eure Anlagen alleine konstant versorgen.

Mit einem KKW wie Hinkley Point kann ich tatsächlich 6 Millionen Haushalte mit Strom versorgen und zwar ohne wenn und aber. Und zudem noch sauber und zu einem garantierten Preis für die nächsten 60 Jahre, der auch keine Hilfskrücken wie Reservekraftwerke benötigt, wie z.B. die Windmühlen. Der Preis des KKW ist von daher ein echter Endpreis, während der Preis der Windmühlen ein unechter Endpreis ist, bei dem die ganze Kostenwirklichheit noch nicht abgebildet ist.

Ich benötige nur ein Auto (KKW) um zum Ziel zu kommen. Sie benötigen mehrere Autos (Wind, Solar, Biogas, Kohle, Netze etc.) um das gleiche Ziel zu erreichen. Mein Auto mag zwar mehr kosten, aber in Summe kosten Ihre Autos noch mehr. Mein Auto stößt in Summe weniger CO2 aus, als Ihr Fuhrpark mit mehreren Autos. Mein Auto benötigt auch viel weniger Fläche, als Ihr voluminös aufgepumpter Fuhrpark, der überall in der Landschaft seinen Fußabdruck hinterlässt.

Öko geht anders und ökonomisch auch. Von den markigen Sprüchen der Jahre 2011 (Mora(l)torium Merkel) ist nicht viel übrig geblieben, die meisten Ziele wurden verfehlt. Nur eines hat sich in all den Jahren nicht geändert, die Beschränktheit der Energiewendeprotagonisten.

Gravatar: Michael Löhr

Und ich biete hier noch eine Wette an.

Was meinen Sie wird im passieren

1. von der Preisentwicklung
2. von der Entwicklung der CO2-Emmissionen

wenn die letzten KKW in Deutschland vom Netz gehen.

Ich wette, dass die Preise nach oben gehen und die CO2-Emmissionen auch.

Suchen Sie sich einen irgendeinen Wettbetrag aus. Ich halte dagegen.

Gravatar: Michael Löhr

Korrektur: Die letzten KKW gehen 2022 vom Netz

Gravatar: Michael Löhr

Ich kann Herrn Meier verstehen, weil mir diese gnadenlose Schönrednerei und Schönrechnerei, die bar jeder Realität ist, auch mächtig auf den Wecker geht.

Es ist durchaus vergleichbar mit unserer bescheuerten Flüchtlingspolitik. Ähnlich wie bei der Energiepolitik färben hier Politik und Medien ein Bild, das wenig mit der Realität zu tun hat.

Die vermeintlichen syrischen Fachkräfte sind genau so eine durchsichtige Propaganda, wie die glorreichen Erfolge der Energiewende.

Und wer das einmal erkannt hat, der ärgert sich nur noch. Wir Deutschen haben aber anscheinend das Talent in vielen Dingen den Bogen gnadenlos zu überspannen.

Die Erneuerbaren sind weit vom "totalen Endsieg bzw. Erfolg" entfernt. Da können Sie Herr Diehl oder auch Ihre Kollegen, noch so sehr mit dem Kopf gegen die Betonwand laufen.

Letztlich muss sich jede Idee, jede Politik, den Realitäten und der Wissenschaft stellen. Andere Länder gehen da weitaus rationaler und ökonomischer vor.

Ich bin Pragmatiker und kann in der Regel mit vielen Dingen leben, auch mit Windmühlen und Solaranlagen, wenn ein gewisses Maß und Ziel nicht überschritten werden. Wenn ich aber merke, ich habe es mit Dogmatikern und Ideologen zu tun, die gegen alle Argumente immun sind, hört für mich auch der Spaß auf.

Gravatar: Hans Diehl

Michael Löhr

Bleiben wir doch mal bei Hinkley Point.

Mit den Kosten meine ich nicht die Baukosten, sondern die Strom Gestehungskosten.

Strom muss bezahlbar bleiben heißt es doch gebetsmühlenartig bei den Energiewende Kritikern.

Gilt wohl nur wenns um die Erneuerbaren geht.

Während die Erneuerbaren immer bezahlbarer werden, sprich kontinuierlich sinkende Vergütungen, ist bei der Kernenergie gerade das Gegenteil der Fall.

Schauen Sie mal hier:
 Die Regierung in London garantiert EDF über einen Zeitraum von 35 Jahren einen festen Abnahmepreis von 11,7 Cent pro Kilowattstunde plus Inflationsausgleich. Zusätzlich gibt es nicht nur umfangreiche Kreditgarantien, sondern sogar das Versprechen auf Kompensationszahlungen, sollte das Königreich in diesem Zeitraum seine Energiepolitik zuungunsten der Atomkraft verändern. Die Beihilfen hatte die frühere EU-Kommission kurz vor Ende ihrer Amtszeit im vergangenen Oktober noch genehmigt.

Oder hier:
http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/magazin/180386/index.html

Lothar Hahn: Großbritannien ist das beste Beispiel für das, was ich eben erklärt habe. Großbritannien hat schon viele seiner alten AKWs stillgelegt und wird die restlichen 14 Anlagen der ersten Generation bis 2023 abschalten. Auf der anderen Seite steht die Planung von zwei Anlagen, wobei abzuwarten bleibt, wann und zu welchen Kosten diese fertig sein werden. Von Ausbau kann also keine Rede sein. Im Übrigen kommt der Neubau nur zustande, weil die Regierung dem Betreiber 35 Jahre lang einen garantierten Stromabnahmepreis zugesagt hat. (siehe Infokasten "Hinkley Point: Der letze Dinosaurier")

Gravatar: Hans Diehl

Michael Löhr sagt.
Und ich biete hier noch eine Wette an.
Was meinen Sie wird im passieren

1. von der Preisentwicklung
2. von der Entwicklung der CO2-Emmissionen

wenn die letzten KKW in Deutschland vom Netz gehen.
Ich wette, dass die Preise nach oben gehen und die CO2-Emmissionen auch.


@ Michael Löhr

Lehnen Sie sich nicht zu weit aus dem Fenster.
Die gleichen Wetten wurden von den AKW Enthusiasten angeboten als für 2011 die ersten AKW Stilllegungen angekündigt wurden.

Was ist passiert????
Nach anfänglicher Unsicherheit wegen der obligatorischen Panikmache, ging es mit den Preisen steil nach unten.

Siehe hier:
http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png


Warum sollen die Preise denn auch steigen.

Sie wissen offensichtlich nicht wie die entstehen.

Machen Sie sich mal mit dem Merit Order Effekt vertraut. Nach diesem Prinzip entstehen nämlich an der Börse die Preise.

Siehe hier.
https://www.google.de/search?q=Merit+Order&oq=Merit++Order&aqs=chrome..69i57j69i60j35i39j0l3.4113j0j8&sourceid=chrome&ie=UTF-8

So lange links auf dieser Angebotskurve mehr EE Strom angeboten wird, als Atom Strom wegfällt, muss rechts kein teureres Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) den Preis bestimmen.


Bevor Sie die Wette eingehen, sollten Sie sich mit diesem System vertraut machen.

Gravatar: Hand Meier

@ Michael Löhr

Sie schreiben, als Fachmann aus der Baubranche, mit Sinn für die Realität.
Und wir werden von Textern geschmäht, denen die tatsächliche Realität gar nicht klar ist, denen die wirtschaftlichen Relationen und die technischen Dimensionen unzugänglich bleiben.
Wer schon mal die ungeheuer schwankenden Windkräfte, die sich aus der 3. Potenz ergeben, in ihrer Dynamik nicht begreift, versteht nicht dass Windmühlen sehr stark schwingende Systeme sind. Wer Schwingungen nicht einordnen kann, schnallt die daraus resultierenden Materialermüdungen und den Lagerverschleiß überhaupt nicht, was einen hohen Wartungskostenaufwand erfordert und ein betriebswirtschaftliches Desaster ist. Entweder ruht die Mühle und erzeugt nichts, bzw. läuft im Leerlauf oder ab Windstärke 4-5 kommt sie erst in den Leistungsbereich und in den Verschleiß.
Der Ausrüster Continental hat ein eigenes Lagerlabor, um die Problematik des vorzeitigen Lagerverschleiß zu untersuchen https://www.google.de/search?q=Brennende+Windm%C3%BChle&client=firefox-b-ab&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwi4peuXzLfZAhXDbVAKHaDOCgEQ_AUICigB&biw=800&bih=379#imgrc=7DnPf2aH2dedFM:
Es gibt natürlich ganze Branchen die davon abhängig sind, dass die deutschen Privathaushalte politisch gezwungen worden sind eine kleine Elite zu Millionären zu machen und somit vorsätzlich Abhängigkeiten von Merkel als Klima-Kanzlerin erschaffen haben.
Schauen Sie mal und überlegen was diese Personen antreibt https://www.agora-energiewende.de/de/ueber-uns/rat-der-agora/
und wo die was für wen besorgen https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4 mit diesen parlamentarischen Verordnungen werden jährlich mittlerweile bis zu fast 30 Milliarden € von den Privathaushalten an die Sonnen- und Wind-Lobby umverteilt. Wenn da keine Schmiergeld-Millionen im Spiel sind, dann entfallen alle Motive für diese Politik.

Gravatar: Hans Diehl

Michael Löhr sagt:
Ich kann Herrn Meier verstehen, weil mir diese gnadenlose Schönrednerei und Schönrechnerei, die bar jeder Realität ist, auch mächtig auf den Wecker geht.

@ Michael Löhr
Wenn Sie die Kommentare verfolgen, kann Ihnen doch nicht verborgen bleiben wer hier Daten und Fakten fundiert argumentiert. Außer Polemik werden Sie von Herrn Meier dagegen nichts finden. Es sei denn ich habe was übersehen. Dann können Sie mich ja drauf aufmerksam machen.



Michael Löhr sagt:
Ich bin Pragmatiker und kann in der Regel mit vielen Dingen leben, auch mit Windmühlen und Solaranlagen, wenn ein gewisses Maß und Ziel nicht überschritten werden. Wenn ich aber merke, ich habe es mit Dogmatikern und Ideologen zu tun, die gegen alle Argumente immun sind, hört für mich auch der Spaß auf.


@ Michael Löhr
Sie haben es hier nicht mit Ideologen zu tun, sondern lediglich mit Leuten, die dem Energiewende Bashing widersprechen.

Energiewende Bashing z.B an der Stelle, wo der Autor des Artikels von stagnierenden Dollar Investitionen in die Erneuerbaren spricht, nur weil man für das gleiche Geld fast die doppelte Leistung generieren kann.

Ich habe z. B. 2011 für das gleiche Geld, mehr als das Zweifache an Solaranlagen Leistung aufs Dach geschraubt, als noch 2005

Gravatar: Michael Löhr

"Machen Sie sich mal mit dem Merit Order Effekt vertraut. Nach diesem Prinzip entstehen nämlich an der Börse die Preise."

Sehr geehrter Herr Diehl,
Sie wissen aber, dass dieser Merit Order Effekt schon lange nicht mehr unumstritten ist, wie auch die Realität deutlich beweist.

Ich höre von Ihnen oder von Ihren Kollegen ständig, dass die Preise an der Strombörse günstiger werden. Das ist schön. Da ich vor meiner Zeit in der Baubranche mal Wirtschaftswissenschaften zu Ende studiert habe, mir wirtschaftliche Zusammenhänge von daher nicht fremd sind, frage ich mich immer, warum sich diese sinkenden Preise an der Strombörse nicht positiv für den Verbraucher auswirken, sondern im Gegenteil zu weiter steigenden Strompreisen führen, was auch noch mindestens bis zum Jahr 2030 der Fall sein wird, wobei ich den nachfolgenden Prognosen bis 2050, die von stagnierenden bis sinkenden Strompreisen ausgehen, nun auch nicht folgen kann.

www.ewi.uni-koeln.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Working_Paper/EWI_WP_12_14_Merit-Order-Effekt-der-Erneuerbaren.pdf

Sie sollten vor allem die Schlußfolgerung auf den Seiten 22 und 23 lesen. Dort wird schlüssig und klar die Entwicklung beschrieben, wie sie tatsächlich ist und wie sie sich für den Endverbraucher auswirkt.

Die Leipziger Strombörse hat mit einer Börse im klassischen Sinn so viel zu tun, wie der Unternehmer mit dem Kommunismus.

EE sind im Grunde genommen ein Parasit, der bei der Einspeisung bevorzugt wird, der nur einen fiktiven Börsenpreis generiert. Ist der Börsenpreis zu niedrig, fällt die EEG-Umlage höher aus und umgekehrt. Für den Verbraucher ändert sich dadurch nichts. Den Nachteil haben einzig und allein die konventionellen Kraftwerke, die zwar günstiger Strom als die EE produzieren können, die aber nicht zu jeder Zeit einspeisen können. Hier werden also günstigere Kraftwerke aus dem Markt gedrängt, obwohl es nach dem Merit Order Effekt eigentlich genau umgekehrt sein sollte, denn die teureren EE bleiben drin.

Von daher glaube ich auch von 2030 bis 2050 nicht an Strompreissenkungen, sondern an weitere Preissteigerungen. Allerdings werden diese Preissteigerungen nicht der Windmühle oder der Solarpanele zugerechnet, wie es sich eigentlich gehören würde, sondern dem Netz, dem Speicher, den Smart-Grids, dem Hilfskraftwerk etc. in die Schuhe geschoben, damit man auch immer den Eindruck wahren kann "Sonne und Wind schicken gar keine Rechnung".

Solange es keine grundlastfähigen Windmühlen oder Solaranlagen gibt, was technisch nicht möglich ist, werden die EE, vor allem wegen der ganzen Hilfskrücken, die für eine grundlastfähige Stromerzeugung unabdingbar sind, immer teurer sein.

Und was die englische Stromerzeugung angeht. Hier versucht man nach einer Blödheit (Förderung Windräder) eine neue Blödheit (Förderung Kernenergie) zu begehen. Wobei in England dann wenigstens die geplanten Klimaziele eingehalten werden, was die "vorbildlichen" Windländer Dänemark und Deutschland nicht auf die Reihe bekommen. Hier sind die CO2-Einsparungen recht kläglich. Und ein weiterer Vorteil in England ist, dass der englische Staat nicht so gierig ist, wie der Deutsche. Von daher fällt ein höherer Strompreis bei der Herstellung nicht so sehr ins Gewicht.

Da haben es VAE mit dem koreanischen KKW in Barakah eindeutig besser als die Engländer hinbekommen.

Gravatar: Hans Diehl

Michael Löhr sagt.

Sehr geehrter Herr Diehl, 
Ich höre von Ihnen oder von Ihren Kollegen ständig, dass die Preise an der Strombörse günstiger werden. Das ist schön. Da ich vor meiner Zeit in der Baubranche mal Wirtschaftswissenschaften zu Ende studiert habe, mir wirtschaftliche Zusammenhänge von daher nicht fremd sind, frage ich mich immer, warum sich diese sinkenden Preise an der Strombörse nicht positiv für den Verbraucher auswirken, sondern im Gegenteil zu weiter steigenden Strompreisen führen, was auch noch mindestens bis zum Jahr 2030 der Fall sein wird, wobei ich den nachfolgenden Prognosen bis 2050, die von stagnierenden bis sinkenden Strompreisen ausgehen, nun auch nicht folgen kann.


@ Herr Michael L:öhr.
Das liegt an dem von Lobbyisten den Erneuerbaren 2010 mit der EEG Neuordnung ins Nest gelegten faulen Ei.

Seit 2010 gilt, die Umlage ist die Differenz zwischen den jeweiligen Börsenpreisen und den EE Vergütungen. Der zahlenmäßigen Differenz wohlgemerkt.


Die Umlage wird ermittelt und irreführend dargestellt, als Differenzkosten. Mit anderen Worten, als „Mehrkosten ( Vergütungen ) gegenüber den Konventionellen.


Tatsächlich wird aber nur eine Differenz, zwischen zwei Zahlen zu Grunde gelegt.
Nämlich die Zahl der Börsenpreis,und der Zahl EE Vergütung

Dass eine Differenz zwischen zwei Zahlen, und Differenz „Kosten“ ein himmelweiter Unterschied ist bleibt mit Hilfe der „Nebelkerze“ EEG Konto, verborgen.

Es geht ja um nur etwa 33% relativ teuren EE Strom dessen „Mehrkosten“ im Verhältnis zu dem konventionellen Strom ausgeglichen werden sollen. So stand es jedenfalls schon im Stromeinspeisegesetz von 1990 geschrieben.

Das Wesentliche das nicht berücksichtigt wird, ist die Tatsache dass diese 33% teurer Strom den Börsenpreis für die restlichen 67% unseres Strombedarfs halbiert haben. MOE


Die Realität bestätigt eindeutig diese Tatsache. Auf der einen Seite heißt es, dass die EEG Umlage einen 4 Personenhaushalt jährlich mit etwa 220 bis 240 Euro belastet, und auf der anderen Seite wird empfohlen zu den Anbietern zu wechseln, die die gesunkenen Börsenpreise, sprich Strom Beschaffungskosten, an ihre Kunden weiter geben, weil man da mehr als 300 Euro im Jahr sparen könnte.

Würde die Umlage auf der Grundlage von Kosten/Nutzen ermittelt, dürften die 100% unseres Strombedarfs nicht teurer werden. Die Umlage wäre überhaupt kein Thema
Georg Candor der Begründer der Mengenlehre lässt grüßen.



Die Leute vom Polit Magazin Monitor haben so eine Kosten/Nutzen Analyse schon vor Jahren recherchiert.
Siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

Etwa ab Minute 3.50 machen die deutlich, wie bei einer Kosten/Nutzen Betrachtung aus 64 Milliarden, 1,8 Milliarden werden.

Müsste die um Milliarden gesunkenen Börsenpreise nicht von den Förderkosten abgezogen werden, so die Frage der Monitor Leute im Video.

Und genau deshalb entspricht die von Ihnen verlinkte Merit Order Betrachtung nicht der Realität, wo es heißt

Zitat: Da die Stromerzeu-gung aus erneuerbaren Energien (im Durchschnitt deutlich) teurer ist als konventionelle Erzeugung, steigendie Gesamtkosten der Stromerzeugung durch den forcierten EE-Ausbau an.Zitat Ende.


Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren, ist in der Tat teurer, aber nur für 33% des Strombedarfs, während die restlichen 67% – MOE verursacht – billiger werden, so dass die Gesamtkosten, sprich 100% nicht teurer werden können.

Gravatar: Udo Stemmer

Michael Löhr schreibt am 23.02.2018 - 12:15
"Den Nachteil haben einzig und allein die konventionellen Kraftwerke, die zwar günstiger Strom als die EE produzieren können, die aber nicht zu jeder Zeit einspeisen können. "

Meine alte PV macht das kWh für ca. 1 bis 2 Cent, welches altes konventionelle oder auch Kernkraftwerk kann das ?

Soll das kWh noch an die Steckdosen vom Verbraucher kommen beim konventionellen oder auch Kernkraftwerken nochmal so ca. 7 Cent für die Netznutzung dazu.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Hand Meier schreibt am 20.02.2018 - 14:09
„In China kann die Regierung sogar effizient denken und hat entsprechende Entscheidungen getroffen, denn dort wird die Energiewende nicht von Schul-Abbrechern mit Jubeldrang vorangebracht, um die Bevölkerung zu schädigen.“

Danke Herr Hand Meier,
das Sie auch beständigen das der Zubau bei den Windkraft wieder ein neuer Rekord wahr in China, 2017.

Der unangefochtene Windkraft-Weltmeister beim Windkraftzubau ist nach wie vor China.
Mit einem Ausbau von ca. 19GW (2017) an Leistung.
Windräder mit einer Gesamtleistung von ca. 188GW stehen jetzt in China.

Wie in den letzten Jahren auch konnten auch 2017 auf hohem Niveau mehr als 52,5 Gigawatt (GW) Windkraftleistung errichtet werden auf der Welt.

Neue Kernkraft nur ca. 3,4GW (ohne Stilllegungen)
Neue Kohle ca. 79GW (2016 ohne Stilllegungen)

#

Gravatar: Michael Löhr
Michael Löhr 20.02.2018 - 09:23
„Die IEA geht von 2013 Milliarden US-Dollar bis 2040 aus. Davon entfallen 1533 Milliarden Dollar auf Neubauten sowie 380 Milliarden Dollar auf Kapazitätserweiterungen bestehender Anlagen.“

Das sind ca. 70 Milliarden US-Dollar für Neubauten im Jahr = 4 bis 7 AKWs im Jahr da kann man gerade so die Stilllegungen ausgleichen.

Nur wie sieht die Realität aus, Prognosen gab es ja von den Verstrahlten schon einige.
2017 sind 4 Kernkraftwerken ans Netz gegangen mit ca. 3,4GW und mindestens eines hat sich verabschiedet mit über 1GW.

Kernkraft hat ja nur noch eine Daseinsberechtigung wegen der Verflechtung zur Landesverteidigung, A-Bombe usw.

Bei den Erneuerbaren sind über 100GW neu dazugekommen in 2017.

Da ist klar wohin die Reise geht.

#

Herr Michael Löhr,

Sie haben ja so einiges geschrieben, nur muss Ihnen doch klar sein das wenn man mit derselben Summe an Geld das Doppelte an Leistung (kW und kWh) gekonnt innerhalb von nur 6 Jahren was das bedeutet für die Konventionellen, längerfristig.

Immer wenn der Wind weht oder die Sonne scheint können die eine Konventionellen Pause machen, am Ende kommen noch 1000 ?, 2000 ?, 3000 ? Volllaststunden heraus, und dann ?

Bei der Letzten EEG-PV Ausschreibung in D ist das niedrigste gebot 3,86 Cent/kWh.
Selbst im Sonnenarmen Deutschland sind kWh Preise von unter 4 Cent möglich beim Neubau.

Ein Neubau von einem Kohlekraftwerk Schaft das nicht.
Die ermittelten Zuschlagswerte der Runde mit Stichtag 1. Februar bewegten sich zwischen 3,86 und 4,59 Cent pro Kilowattstunde, wie die Bundesnetzagentur veröffentlichte.

Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug demnach 4,33 Cent pro Kilowattstunde.

Bei der Windkraft gab es auch bereits Ausschreibungsgebote die genau 0,00 Cent/kWh vom EEG wollen, also sich nur über den Börsenpreis refinanzieren.

#

Für 2018 plant Saudi-Arabien eine Leistung über 4,1 GW Solar- und Windenergie auszuschreiben, bei PV sind irgendwas von um die 2 Cent/kWh zu erwarten.

http://w3.windmesse.de/windenergie/news/27288-bmwi-saudi-arabien-ausschreibung-wind-solar

Saudi-Arabien will auch 17 Kernkraftwerke in nur 15 Jahren bauen.

Nur bis die fertig werden sind die PV abbezahlt und das kWh kostet dann noch 0,5 bis 1 Cent.

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/saudi-arabien-17-kernkraftwerke-in-15-jahren-bauen/

Nur so am Rande, bereits 2011 wollte Saudi-Arabien auch mal 16 Kernkraftwerke bauen.

MfG

Gravatar: Otto Weber

@ Hans Diehl 19.02.2018 - 09:52
>>Nein Herr Meier hier geht es nicht um Vernunft, oder Ideologie, sondern um Daten und Fakten fundierte Tatsachen<<

??????????????????

Fakten und fundierte Tatsachen sind, dass PV und WKAs untauglich für die öffentliche Stromerzeugung/-versorgung sind, weil diese die grundlegenden Anforderungen hierfür NICHT ERFÜLLEN!!

Solar schaltet sich je Nacht von selbst ab und hält Winterschlaf und Wind-„Strom“ fällt mit der 3. Potenz der Windgeschwindigkeit ab und bringt schon vor Windflaute NULL. Diese werden weitestgehend nur vom Einspeisevorrang und von der zwangsverordneten permanenten Hilfestellung verlässlicher Erzeuger am Leben erhalten.

Ihnen müsste doch als ehemaliger Opel-mitarbeiter einleuchten, dass z. B. ein KFZ, das nur Windstärke oder Sonneneinstrahlung abhängig fahren kann, untauglich, nicht marktfähig und UNVERKÄUFLICH wäre.

Auf Sie passt folgendes Zitat uneingeschränkt: „Nichts verwirrt die Ideologen so wenig wie Tatsachen“

Apropos Vernunft: Es ist nicht nur unvernünftig, sondern bekloppt, in Deutschland mit ungeheurem Aufwand relativ sehr geringe Mengen CO2 einzusparen, während weltweit im gleichen Zeitraum das ca. 70-FACHE MEHR emittiert wird.

Aber, traumtänzerische Ideologen kann das überhaupt nicht beeindrucken.

Gravatar: Udo Stemmer

Michael Löhr scheibt nur wieder was komisches 23.02.2018 - 12:15
„Da ich vor meiner Zeit in der Baubranche mal Wirtschaftswissenschaften zu Ende studiert habe, mir wirtschaftliche Zusammenhänge von daher nicht fremd sind, frage ich mich immer, warum sich diese sinkenden Preise an der Strombörse nicht positiv für den Verbraucher auswirken,“

Na dann Herr zu Ende studierter, siehe:

http://up.picr.de/31519111sy.jpg

MfG

Gravatar: Michael Löhr

Es begeistert mich in schöner Regelmäßigkeit Herr Diehl, gleiches gilt auch für Herrn Stemmer und Kollegen, wenn Sie mit Links die Richtigkeit Ihrer Aussagen belegen wollen. Nur muss man sich dann auch mal die Quellen dieser Links genauer ansehen. Von Unabhängigkeit bzw. neutraler wissenschaftlicher Analyse etc., kann man da nun wirklich nicht sprechen. Zum Merit Order Effekt habe ich eine wissenschaftliche Analyse der Uni Köln eingestellt, die im Auftrag des BMWI erarbeitet wurde, dann aber wohl im Keller des Hauses verschwunden ist. Die Aussagen bzw. die Schlussfolgerung war eindeutig.

Wenn ich mir die internationalen Seiten zur Energieversorgung ansehe, sind die in der Regel auch eindeutig. In anderen Staaten wird bei der Energieerzeugung vor allem Wert auf einen konstanten Erntefaktor und auf konstante Preise gelegt. Und wenn man Energie sauber herstellen möchte bzw. darüber nachdenkt, ist dabei die Kernenergie in Zukunft wieder mit im Boot.

Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn man z.B. in Saudi-Arabien, den Emiraten oder einem anderen sonnenreichen Land wohnt, ernsthaft über Solarenergie nachdenkt. Würde ich an deren Stelle auch machen. Und wenn man auf Fuerteventura, wo immer sehr viel Wind weht, Windräder einsetzt, ist das auch sinnvoll. Trotzdem ist auf Fuerteventura die Stromerzeugung alles andere als sauber, weil man nämlich die windarmen Zeiten mit unsauberen Kraftwerken überbrückt.

Von daher schaue mich mir lieber Länder an, die Strom tatsächlich sauber und günstig produzieren. Und das geht in Kombination mit nur mit Wasser und/oder Atom. Dann machen auch die Erneuerbaren Sinn. Basta.

https://cna.ca/why-nuclear-energy/affordable/power-rates/

...und da können Sie auch nachlesen, warum das so ist und wie die Kanadier in Ontario rechnen und können das auch gerne wieder anzweifeln. Sie können das auch bei den Franzosen, Engländern, Finnen, Schweden, Norwegern und anderen tun, die Strom schon sauber und verhältnismäßig günstig produzieren oder bald produzieren möchten, während angebliche Öko-Länder wie Deutschland und Dänemark nur mäßige Erfolge feiern.

Hier stimmt das Geschwafel unserer Presse, unserer Politiker und ominösen Wissenschaftler nämlich nicht mit der weltweiten Realität überein. Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass all die anderen Länder nicht richtig rechnen können.

Und auch bei dem nächsten Link wird beschrieben, warum die VAE auf Kernenergie setzen und man spürt auch den Stolz der Menschen an so einem Projekt mitzuarbeiten.

www.nawah.ae/en/

Es geht in Zukunft nur mit einem intelligenten Energiemix. Aber zu dieser Intelligenz ist Deutschland nicht mehr in der Lage.

Deutschland hat ja nach dem totalen Sieg über die Kernenergie bereits den nächsten Todfeind ausgemacht: "den Diesel".

Heute ist der Diesel das neue Atomkraftwerk der Umweltbeseelten. Vor allem in den Medien. Aber auch hier gilt. Die Abschaffung des Diesels würde zwar teurer, aber kaum sauberer, weil man ja weiterhin ideologisch verbohrt Strom herstellen möchte und eben nicht intelligent.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt am 24. 02. 18

Fakten und fundierte Tatsachen sind, dass PV und WKAs untauglich für die öffentliche Stromerzeugung/-versorgung sind, weil diese die grundlegenden Anforderungen hierfür NICHT ERFÜLLEN!!

@ Otto Weber
Ihr Problem ist, dass Sie sich nur mit Ihren ideologisch fundierten, und überholten Fakten und Tatsachen beschäftigen.

Schauen Sie sich mal die Realität an.

Siehe hier.
https://idblog.hdm-stuttgart.de/strompreis/category/rechercheergebnisse/
Zitat: Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Aber nicht nur die großen Energieerzeuger wie ENBW oder E.ON verkaufen den Strom, auch Stadtwerke oder andere Händler können an der Börse überschüssigen bzw. zu viel gekauften Strom wieder verkaufen. Somit kann schließlich jeder größere Händler an der EEX Strombörse Strom einkaufen oder verkaufen.Zitat Ende.

Die Nutzen die Phasen wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken, und bedienen damit ihre Langzeitverträge am Terminmarkt.
Langzeitverträge die wesentlich höher dotiert sind als die jeweiligen Börsenpreise.

RWE mit dem vielsagenden Namen „ÖKO Handel und Vertrieb“ macht das unterdessen auf separate Rechnung mit der Tochter „Innogy“

Und was glauben Sie, was die mit den Langzeitverträgen bedienen ??
Grundlast natürlich, wo doch die EE angeblich dafür nicht zu gebrauchen sind.

Das ist ja erst der Anfang, googeln Sie mal auf dem Speichermarkt.
Sie werden erstaunt sein was sich da bewegt.

Mit der abgedroschenen Weisheit, dass nachts keine Sonne scheint, offenbart man lediglich, dass man bezüglich der technischen, und vor allem der logistischen Entwicklung nicht auf dem Laufenden ist.

Ich habs an vielen anderen Stellen schon geschrieben, wo man der Meinung war die Physik würde der Energiewende im Wege stehen.

Logistik ist der Schlüssel für die Energiewende.

Gravatar: Hans Diehl

Michael Löhr sagt.
Es begeistert mich in schöner Regelmäßigkeit Herr Diehl, gleiches gilt auch für Herrn Stemmer und Kollegen, wenn Sie mit Links die Richtigkeit Ihrer Aussagen belegen wollen. Nur muss man sich dann auch mal die Quellen dieser Links genauer ansehen. Von Unabhängigkeit bzw. neutraler wissenschaftlicher Analyse etc., kann man da nun wirklich nicht sprechen. Zum Merit Order Effekt habe ich eine wissenschaftliche Analyse der Uni Köln eingestellt, die im Auftrag des BMWI erarbeitet wurde, dann aber wohl im Keller des Hauses verschwunden ist. Die Aussagen bzw. die Schlussfolgerung war eindeutig.


@ Michael Löhr
Bleiben wir beim Merit Order Effekt ( MOE ) dem Kernpunkt des gesamten Prozeßes

Die Energiewende ist im Grunde genommen ein globaler MOE.
Kontinuierlich werden die konventionellen Kraftwerke von den Erneuerbaren Erzeugungen verdrängt.

Nun gibt es mehrere Studien oder Analysen, die beweisen sollen wie der – den Erneuerbaren geschuldeten – MOE Einfluss auf die Preise nimmt.


Dabei unterscheiden sich die Studien im Wesentlichen zwischen dem Langfristigen oder dem Kurzfristigen MOE Beim Langfristigen ist der Umbau oder Anpassung des konventionellen Kraftwerk Parks mit berücksichtigt, und bringt in Folge dessen andere Erkenntnisse, sprich Preise, als der Kurzfristige.
Die Analyse von der Sie reden ist eine Untersuchung, unter Berücksichtigung eines angepassten konventionellen Kraftwerkparks, also ein Langfristiger MOE.

Diese Analyse ist deshalb nicht anwendbar, und im Keller verschwunden, weil Preise und Kosten der Energiewende, auf Basis der aktuellen Situation ermittelt werden.

An der Leipziger Strombörse entstehen unter den aktuellen Voraussetzungen, aus den Angeboten und den Nachfragen nach MOE Börsenpreise, die für alle Handelsarten Richtungsweisend sind.

Grundlage auch für die Kosten der Energiewende, in Gestalt der EEG Umlage.

Leider wird diese EEG Umlage für die breite Öffentlichkeit etwas verschleiert dargestellt


Die Umlage wird ermittelt und irreführend dargestellt, als Differenzkosten zwischen den EE und den Konventionellen Mit anderen Worten, als „Mehrkosten (EE- Vergütungen ) gegenüber den Konventionellen.


Tatsächlich wird aber nur eine Differenz, zwischen zwei Zahlen zu Grunde gelegt.

Dass eine Differenz zwischen zwei Zahlen, und Differenz „Kosten“ ein himmelweiter Unterschied ist bleibt mit Hilfe der „Nebelkerze“ EEG Konto, verborgen.

Es geht ja um nur etwa 33% relativ teuren EE Strom dessen „Mehrkosten“ im Verhältnis zu dem konventionellen Strom ausgeglichen werden sollen. So stand es jedenfalls schon im Stromeinspeisegesetz von 1990 geschrieben.

Das Wesentliche das nicht berücksichtigt wird, ist die Tatsache dass diese 33% teurer Strom den Börsenpreis für die restlichen 67% unseres Strombedarfs – MOE bedingt – halbiert haben.

Siehe hier.
http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Diese von mir verlinkten Quellen, müssen Sie nicht anzweifeln, die sind Realität, und bestätigen sich selbst an Hand der Tatsache, dass konventionelle Kraftwerke unrentabel werden.




Die Realität bestätigt eindeutig den MOE den die Erneuerbaren bewirken mit der folgenden Tatsache.
Auf der einen Seite heißt es, dass die EEG Umlage einen 4 Personenhaushalt jährlich mit etwa 220 bis 240 Euro belastet, und auf der anderen Seite wird empfohlen zu den Anbietern zu wechseln, die die gesunkenen Börsenpreise, sprich Strom Beschaffungskosten, an ihre Kunden weiter geben, weil man da mehr als 300 Euro im Jahr sparen könnte.

Würde die EEG Umlage MOE bereinigt, sprich auf der Grundlage von Kosten/Nutzen ermittelt, dürften die 100% unseres Strombedarfs nicht teurer werden. Die Umlage wäre überhaupt kein Thema
Georg Candor der Begründer der Mengenlehre lässt grüßen.



Die Leute vom Polit Magazin Monitor haben so eine Kosten/Nutzen Analyse schon vor Jahren recherchiert.

Siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

Etwa ab Minute 3.50 machen die deutlich, wie bei einer Kosten/Nutzen Betrachtung aus 64 Milliarden, 1,8 Milliarden werden.

Müsste die um Milliarden gesunkenen Börsenpreise nicht von den Förderkosten abgezogen werden, so die Frage der Monitor Leute im Video.


Ich hoffe ich kann mit meiner Darstellung Ihre Anfangs geäußerte Begeisterung für dieses Thema etwas entfachen.

Gravatar: Udo Stemmer

Michael Löhr schreibt am 25.02.2018 - 06:20
„Es begeistert mich in schöner Regelmäßigkeit Herr Diehl, gleiches gilt auch für Herrn Stemmer und Kollegen, wenn Sie mit Links die Richtigkeit Ihrer Aussagen belegen wollen. Nur muss man sich dann auch mal die Quellen dieser Links genauer ansehen. Von Unabhängigkeit bzw. neutraler wissenschaftlicher Analyse etc., kann man da nun wirklich nicht sprechen.“

Hallo Herr Michael Löhr,
in welcher meine Quellen, Links sehen den falsche Zahlen die ich im Text geschrieben habe ?

Mal konkretes Herr Michael Löhr, nur zu sagen das die Quellen nicht Unabhängig bzw. Neutral sind ist dan doch etwas zu wenig.

#
Michael Löhr schreibt am 25.02.2018 - 06:20
„Und wenn man Energie sauber herstellen möchte bzw. darüber nachdenkt, ist dabei die Kernenergie in Zukunft wieder mit im Boot.“

Saudi-Arabien startet auch ein Nuklearprogramm und auch ein Solarprogramm,wer liefert zuerst das erste kWh ? PV oder doch das AKW ?

In Saudi-Arabien gibt es Solarstrom für ca. 1,5 € Cent/kWh und das noch schneller als aus den AKW- Träumen.

http://energyload.eu/energiewende/international/guenstigster-solarstrom-weltweit-saudi-arabien/

oder

http://www.energate-messenger.de/news/177795/saudischer-solarstrom-fuer-1-52-cent-kwh

#

In den Vereinten Arabischen Emiraten kann man im direkten Vergleich PV gegen Kernkraft beobachten.

Nach meiner Einschätzung kostet das AKW-Projekt in Abu Dhabi ca. $32 Mrd.
Macht dann für jedes kW ca. 5700 $/kW beim AKW.

http://www.power-technology.com/projects/barakah-nuclear-power-plant-abu-dhabi/

---------

Im September wurde bekannt, dass in Abu Dhabi ein Solarpark für rund 2,2 Cent/kWh gebaut wird.

Beim PV sind das ca. 740 $/kW macht dann ca. 2,42 US-Dollarcent pro Kilowattstunde, Abnahmepreis für Solarstrom in Abu Dhabi.

https://www.pv-magazine.de/2017/06/20/jinko-solar-und-marubeni-beauftragen-indische-epc-firma-fuer-gigawattprojekt-in-abu-dhabi/

Michael Löhr Sie meine das Kernenergie in Zukunft hat, in den Nördlichen und Südlichen Breiten vielleicht, aber 5000 bis 8000 km oberhalb und unterhalb von Äquator wird das nichts mit der Kernkraft.
Kernkraft JA wenn die Regierungen an die A-Bombe wollen, wegen dem Strom mit Sicherheit nicht.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Michael Löhr schreibt am 25.02.2018 - 06:20
„Es begeistert mich in schöner Regelmäßigkeit Herr Diehl, gleiches gilt auch für Herrn Stemmer und Kollegen, wenn Sie mit Links die Richtigkeit Ihrer Aussagen belegen wollen. Nur muss man sich dann auch mal die Quellen dieser Links genauer ansehen. Von Unabhängigkeit bzw. neutraler wissenschaftlicher Analyse etc., kann man da nun wirklich nicht sprechen.“

Hallo Herr Michael Löhr,
in welcher meine Quellen, Links stehen den falsche Zahlen die ich im Text geschrieben habe und nicht stimmen ?

Mal konkret werden Herr Michael Löhr, nur zu sagen das die Quellen nicht Unabhängig bzw. neutral sind ist dann doch etwas zu wenig.

#

Herr Michael Löhr,
ich musste über Ihren Link aus Kanada etwas schmunzeln und den Preisen.
Die haben das letzte AKW vor 25 Jahren gebaut und haben keinen Plan was heute so Teile kostet.

Bis in Kanada ein neues AKW ans Netz geht vergehen doch noch mindestens 15 Jahre, bis da das erste kWh raus kommt.

#
Michael Löhr schreibt am 25.02.2018 - 06:20
„Und wenn man Energie sauber herstellen möchte bzw. darüber nachdenkt, ist dabei die Kernenergie in Zukunft wieder mit im Boot.“

Saudi-Arabien startet auch ein Nuklearprogramm und auch ein Solarprogramm, wer liefert zuerst das erste kWh ?

In Saudi-Arabien gibt es Solarstrom für ca. 1,5 € Cent/kWh und das noch schneller als aus den AKW- Träumen.

http://energyload.eu/energiewende/international/guenstigster-solarstrom-weltweit-saudi-arabien/

oder

http://www.energate-messenger.de/news/177795/saudischer-solarstrom-fuer-1-52-cent-kwh

#
In den Vereinten Arabischen Emiraten kann man im direkten Vergleich PV gegen Kernkraft beobachten.

Nach meiner Einschätzung kostet das AKW-Projekt in Abu Dhabi ca. $32 Mrd.
Macht dann für jedes kW ca. 5700 $/kW beim AKW.

http://www.power-technology.com/projects/barakah-nuclear-power-plant-abu-dhabi/

----------------

Im September wurde bekannt, dass in Abu Dhabi ein Solarpark für rund 2,2 Cent/kWh gebaut wird.

Beim PV sind das ca. 740 $/kW macht dann ca. 2,42 US-Dollarcent pro Kilowattstunde, Abnahmepreis für Solarstrom in Abu Dhabi.

https://www.pv-magazine.de/2017/06/20/jinko-solar-und-marubeni-beauftragen-indische-epc-firma-fuer-gigawattprojekt-in-abu-dhabi/

Michael Löhr, Sie meinen das Kernenergie eine Zukunft hat, in den Nördlichen und Südlichen Breiten vielleicht, aber 5000 bis 8000 km oberhalb und unterhalb von Äquator wird das nichts mit der Kernkraft.
Kernkraft JA wenn die Regierungen an die A-Bombe wollen, wegen dem Strom mit Sicherheit nicht.

MfG

Gravatar: Egon Dirks

Dumm gelaufen…

„Deutschland ist zwar Weltmeister in der Prokopf-Produktion von Zappelstrom, aber für eine Emissionsabsenkung hat all das offensichtlich nicht geführt.“

Die EE-Komödianten, die zugeben, dass sie keine Ahnung haben, was Ampere (A) und Volt (V) sind, ihre Frauen, die wissen auch in der Technik nichts, aber fahren Auto, ja. warum sollen sie hier eine gehirnlose EE-Cente-Prozente-Kakophonie nicht treiben, WENN Sie, lieber Herr M. Limburg, sie als Weltmeister Prokopf-Produktion finden und ich breche mir den Kopf, ist das eine Kritik oder Lob des Zappelstroms?, Sie geben also zu im Netz 33% diesen Zappel-, Flatter-, Zufall-, Überschüssigen Strom zu haben, vergessen ABER die Frage stellen und beantworten, WARUM das zur Emissionsabsenkung nicht führt, wieder Mal ist der Kern der Kritik falsch, ODER?! Sie wissen meine Position in dieser Frage, ob sie richtig oder falsch ist, das ist eine andere Frage, WER aber mit „Überschüssigem“ Strom hier operiert, produziert, kauft-verkauft, speichert usw.; WER die Stromgröße im Netz von der Windgeschwindigkeit und Sonnenintensivität abhängig darstellt – „Bei windigen und sonnigen Tagen haben wir im Netz so viel Ökostrom, wie von 22 AKWs“, (Leipziger Börse); WER den „Überschüssigen“ ins Ausland „verschenkt“, „entsorgt“ und-und (BNA); WER mit alten Autobatterien in großen Mengen den „Überschüssigen“ speichern will, noch besser, im Haushalt von geladenen Batterien den Strom ins Netz rückspeisen und so Geld verdienen soll und-und…, die, wiederhole ich, egal wer sie sind – Ministerien, Institutionen, Doktoren-Professoren oder EE-Matrosen, was Strom angeht, sind sie alle elektrodumm, wie Schafe! Hier gilt für mich das Prinzip: Oder erkläre, was das alles ist, oder halte das Maul!

Was ist Strom? Strom (A, kWh) ist Produkt, Ware, Ableitung von der Elektrischer Spannung (V), gibt es die Spannung (V) ist nicht unbedingt der Strom (A) vorhanden, aber umgekehrt, Strom (A) gibt’s nicht ohne Spannung (V), gibt’s den „Überschüssigen“ Strom, muss es vorerst die „Überschüssige“ Spannung geben, die den „Überschüssigen“ Strom verursachen soll und die BEIDE gibt es. Überspannungen, die haben wir Atmosphärische (Blitzschütz) und Kommutationen, die Letzten, das sind Überspannungen bei Umschaltungs-Operationen, die sog. „Übergangsprozessen“, das sind zwei riesen Kapitel der Elektro-Lehre, nicht aber für elektroahnungslose EE-Matrosen, warum aber ich da Halt mache, um zu sagen, dass alle Stromerzeuger der Welt, egal welche, die stellen ins Netz ihr Anteil der Spannung (V) und erhöhen damit die Leistung des Netzes UND NICHTS MEHR und ist das sehr schlecht, weil wächst gefährlich die Kurzschlussleistung des Netzes und bei Kurzschlüssen kann es sogar zum Verschmelzen der Leitungen führen, d.h., nicht Strom wird eingespeist, nicht Strom wird ins Netz „geschoben“, sondern der energetischer Treiber – Spannung (V) wird mittels Netz zum Verbraucher gestellt, wo der Strom, als Produkt, als Arbeit (kWh) aus dem Netz ENTNOMMEN wird! Über das alles schreibe ich in der „Elektroenergetik“ einen Artikel und nicht so viel wegen Überspannungen, sondern mehr um die Rolle unseren Ingenieuren und Doktoren-Professoren in der „Energiewende“ in Ganzen und in Details, wie dieser vom Dipl. Ing. M. Limburg Artikel „Dumm gelaufen“…

Jetzt, dies bezüglich, was das EEG betrifft, also, wenn EEG mit dem Vorrat bei Einspeisung, Entnahme des Ökostroms aus dem Netz und-und…ein Elektrogesetz ist, dann ist das das dümmste Elektro-Gesetz aller Völker und Zeiten, weil der Strom im Netz verteilt sich gemäß Elektro-Gesetzen, mehr gesagt, bin sicher, dass wir das einzige Land in der Welt sind, dass aus dem gemeinsamen Netz Wind- oder PV-Strom vom fossilen trennt, entnimmt und „verkauft“, anders gesagt, „verkaufen“ kann man ja alles, noch vor kurzem hat „LichtBlick“ deutschlandweit den sauberen Wasserstrom aus Norwegen mit Pass von Wasserquellen „verkauft“, bitte, warum nicht, bloß man sollte den richtigen Namen nutzen - Finanzielle Spekulationen!

Jetzt will ich zum Schluss die Gelegenheit nutzen, um für seine Kommentare dem Herrn Michael Löhr Danke sehr zu sagen, klar hat er nicht gerechnet, dass er mit EE-Matrosen zu tun kriegt, die vom Solardach ins Grüne mit dem Kopf gefallen sind und mit denen konfrontieren helfen weder Vernunft, noch Logik, das ist, wie mit dem Isaak das war, er lebte finanziell sichtbar breit und da wollten einige das überprüfen:-

-Wo nimmst Du Geld, Isaak?-
-Aus dem Nachttischchen…
-Und wer legt das Geld ins Nachttischchen?
-Meine Frau Sahra…
-Und woher hat Sahra Geld?
-Ich gebe…
-Und wo nimmst Du Geld?
-Aus dem Nachttischchen…

So ungefähr ist es mit den Strompreisen und der rätselhaften Tante Dunja, die die Strompreisdifferenz nicht weiter gibt, dass muss aber eine mächtige Tante Dunja sein, weil selbst die Regierung kann dem klagenden Volk nur ein Rat den Stromspekulant wechseln geben und so weiter, und so fort…

Dumm gelaufen? Ja, aber was ist dumm gelaufen?

Beste Grüße.

Gravatar: Otto Weber

@ Hans Diehl 25.02.2018 - 10:34
>>Ihr Problem ist, dass Sie sich nur mit Ihren ideologisch fundierten, und überholten Fakten und Tatsachen beschäftigen.
Ich habs an vielen anderen Stellen schon geschrieben, wo man der Meinung war die Physik würde der Energiewende im Wege stehen.

Logistik ist der Schlüssel für die Energiewende<<

??????????

@Hans Diehl,
wer hier ein (verdammt großes) Problem hat, haben SIE - natürlich ohne es selbst zu merken - mit dieser Aussage überdeutlich offenbart, indem SIE von „ideologisch fundierten“ Fakten und Tatsachen faseln.

Fakten und Tatsachen sind niemals ideologisch (durch Wunschvorstellungen) fundiert (diese können höchstens u. a. von Traumtänzern, Lügenbolden, Profiteuren,… als solche dargestellt werden), sondern nur durch die objektiv nachprüfbare Realität (nachts bringt PV=NULL=nachprüfbare Realität). Diese REALITÄT ist durch keinen Langzeitvertrag, Terminmarkt, Börse, Logistik,.. negierbar.

Ihre laienhaft kranken, verbohrten Wahnvorstellelungen gipfeln in dem Wahn, dass Physik durch Logistik ersetzbar ist.

Ihre „These“ wäre leicht auf den Prellbock voll auflaufen zu lassen. Ich schlage deshalb vor alle „konventionellen“ Kraftwerke morgen abzuschalten. Mal schauen wie weit die fehlende Leistung durch Logistik ersetzbar ist.


- - - - - - - - - -

>> Das ist ja erst der Anfang, googeln Sie mal auf dem Speichermarkt.
Sie werden erstaunt sein was sich da bewegt.<<

???????????????

Och….., wie viel TWh werden da generiert?????????

Sie machen sich doch voll lächerlich!!!!!!!!

Informieren SIE sich besser, wie viel erforderlich wäre!!!!!!!!

Gravatar: Udo Stemmer

Hans Diehl 25.02.2018 - 22:28
Bleiben wir beim Merit Order Effekt ( MOE ) dem Kernpunkt des gesamten Prozeßes

Herr Hans Diehl,
ich glaube nicht das die Mehrzahl der Leute den Merit Order Effekt verstanden haben, die Auswirkungen verstanden haben.
Die Abgaben für ca. 1/3 zur Strommenge zu einem Preisverfall der restlichen ca. 2/3 führt.

Mit sehr wenig oder ohne EEG Anteil ist doch der Börsenpreis und auch der Preis für die Langfristigen Lieferverträge irgendwo bei ca. 10 Cent/kWh ab Kraftwerk.

Es ist egal für den Endkunden ob ca. 10 Cent/kWh ab Kraftwerk in die Stromrechnung mit eingepreist werden bei einem System ohne EEG, ohne EEG-Strom.

Oder

Beim EEG-System wo der Stromeinkauf ca. 3 Cent kostet und noch ca. 7 Cent EEG-Umlage drauf kommt, sind immer ca. 10 Cent/kWh die in die Stromrechnung mit eingepreist werden.

#

Auch die Auswirkungen der Umstellung 2009, 2010 vom Umlageschüssel auf das Börsensystem hat den Konventionellen die Geschäftsgrundlage entzogen.
Ich habe bis heute nicht verstanden weshalb 2008 und auch 2009 die Konventionellen Kraftwerksbetreiben die treibende Kraft wahren und auf Politischer Ebene die Umstellung vorangetrieben haben, das ja in der Schlusskonsequenz die Pleite der Konventionellen bedeutet.
Die hatten sich vermutlich nicht vorstellen können das EE-Strom jemals nach einen Anteil von 40% beim Strommix greifen könnte.
2009 hatten ja RWE, E.on und EnBW noch ca. 23 Milliarden den Bürger abgenommen, nur an Gewinn, da gab’s ja noch keine anderen die großartige Strommengen auf die Börse geworfen haben.
RWE, genehmigte sich bei der Stromerzeugung eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von 26,6 Prozent.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/milliardengewinne-fuer-energiekonzerne-der-zaehler-laeuft-die-grossen-kassieren-1.1013868

Gibt ja heute noch Leute die der Meinung sind das man EE-Strom immer an der Börse verkaufen sollte.
Die haben aber noch nicht verstanden das wenn jemand mit einer EE-Anlage den Strom z.B. an seinen Nachbarn verkauf diese Strommenge nicht die Börsenpreis nach unter drückt und so auch die restlichen Strommengen der Konventionellen mit nach unten zieht.

MfG

Gravatar: Michael Löhr

Sehr geehrte Herren, Damen sind ja nicht anwesend, der deutschen Ökostromgemeinde,

hätte ich meinem Professor im Fach Kostenrechnung so einen Mist erzählt, wie Sie es hier teilweise machen, wäre ich damals schon am Grundstudium gescheitert.

Ihr Rosinenpicking, z.B. wie preiswert Solarstrom in den Regionen der VAE ist, ist mir zwar bekannt, den Damen und Herren in den Emiraten ist das auch bekannt und trotzdem bauen sie ein KKW.

Warum?

1. Sie wollen ihre Ressourcen für gutes Geld verkaufen und nicht selbst für die Stromversorgung nutzen. Denn der Erlös, den sie z.B. mit dem Verkauf von Gas erzielen, ist höher, als der Preis den sie für Kernenergie bezahlen.
2. Sie wollen ernsthaft CO2 einsparen.
3. Sie wollen die Strompreise stabilisieren.

Und in allen Links die ich Ihnen angegeben habe, z.B. von Kanada (Ontario) sind 1., 2. und 3. die relevanten Punkte. Die Intention bei den Engländern ist ähnlich. Man benötigt den hohen Erntefaktor bzw. die Grundlastfähigkeit der Kernenergie, um dauerhaft und zu einem bestimmten Preis Strom zu produzieren, damit Angebot und Nachfrage nicht aus dem Lot geraten, sondern sich die Waage halten.

Ich habe Ihnen das Beispiel mit dem PKW genannt. Mit meinem PKW (KKW) fahre ich die Strecke von Hamburg - München durch. Mit Ihrem PKW (Onshore Windrad) schaffen Sie ca. 25 % der Strecke. Für den Rest benötigen Sie mindestens einen anderen PKW (mindestens einen PKW, wenn es ein konventioneller PKW, z.B. Kohlekraftwerk, ist), was natürlich zusätzliche Kosten generiert. Und diese Kosten vergessen Sie immer und immer wieder.

Dann erzählen Sie mir regelmäßig etwas von den Preisen an der Strombörse, die an guten Wind- und Sonnentagen so herrlich niedrig sind, weil durch diese Art der zufälligen Stromproduktion das Angebot höher als die Nachfrage ist.

Was ist eigentlich an den Tagen, wo Sonne und Wind nichts oder nur wenig liefern, wo die Strompreise eigentlich explodieren müssten, was sie aber nicht tun, da die konventionellen Kraftwerke Angebot und Nachfrage in Waage halten?
Kann ich Ihnen sagen. Hier glätten bzw. dämpfen die konventionellen Kraftwerke die Preise, was Sie in schöner Regelmäßigkeit vergessen. Wären diese konventionellen Kraftwerke nicht da, würden wir im Extremfall im Dunkeln sitzen bzw. müssten dann im Ausland für teuer Geld die Nachfragelücke schließen.

Wer gelernt hat ökonomisch zu denken (von der Scheinökologie der Erneuerbaren spreche ich an dieser Stelle nicht), der kann nicht immer nur die Vorteile in seiner Rechnung aufnehmen, sondern muss auch die Nachteile in seiner Kostenrechnung berücksichtigen.

Schmeißen Sie Ihren grünen Taschenrechner in die Ecke und versuchen Sie es einfach mal mit ökonomischer Vernunft. Dann kommen Sie auch zu echten Zahlen und zu einer echten Kostenrechnung und nicht zu Ihren gewünschten Fantasiegebilden, die immer nur Teil einer Kostenrechnung bzw. Kalkulation sind, aber nie die Gesamtheit abbilden.

Gravatar: Hans Diehl

Werter Herr Dirks.
Da haben Sie jetzt wieder einiges an Frust abgelassen.
Ich mache die Antwort kurz, damit sie jeder liest.

Die Energiewende ist weltweit in vollem Gange. Die von Ihnen sehnlichst erwarteten Blackouts sind ausgeblieben, und die deutsche Wirtschaft boomt trotz Energiewende.
Deutsche Kraftwerksbetreiber haben erkannt, dass Sonne und Wind keine Rechnung schicken , und machen Gewinn bringende Geschäftsmodelle draus, RWE „Innogy “ lässt grüßen.

Einziger Wermutstropfen, falls Sie Aktionär sind. Die sogenannten Gelddruckmaschinen in Gestalt von AKW werden kontinuierlicher weniger in unserem Lande.

Auf meinen Strompreis, hatten und haben die ohne hin keinen Einfluss.

MfG

Gravatar: Hans Diehl

Udo Stemmer sagt.
Herr Hans Diehl,
ich glaube nicht das die Mehrzahl der Leute den Merit Order Effekt verstanden haben, die Auswirkungen verstanden haben.
Die Abgaben für ca. 1/3 zur Strommenge zu einem Preisverfall der restlichen ca. 2/3 führt.

@Udo Stemmer.
Genau das ist das Problem.
Die reden nur von viel zu teuer, und physikalisch nicht möglich. Dass es nur 1/3 der Strommenge ist die viel zu teuer ist, dafür aber 2/3 mehr als halbiert werden, passt entweder nicht in ihr Konzept, oder sie haben es tatsächlich nicht verstanden.
Logistik und Mengenlehre scheinen denen Fremd zu sein. Da bei ist das der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende, und wird doch zunehmend zu Geschäftsmodellen, RWE und EON mit ihren neuen Töchtern lassen grüßen.

Gravatar: Udo Stemmer

Dumm gelaufen….

https://www.gg24.de/nachrichtenleser/oekostrom-vom-parkhausdach-an-der-kreisklinik-gross-gerau-2039.html

Die Gesamtleistung der Anlage beträgt 244 kW, sie wird pro Jahr rund 217.500 kWh Sonnenstrom erzeugen.
Die Investitionssumme lag bei 225.000 Euro, sind ca. 923 €/kWp

Da kostet das kWh dann ca. 6 Cent, über die gesamten 20 Jahre und wenn das 10 Cent sind am ende ist das auch kein Beinbruch.

Da kann kein Kohlestrom oder AKW-Strom mithalten, da die Netzdurchleitung ja bereits ca. 7 Cent/kWh kostet.

Das der Netz-Strompreis in 10 oder 15 oder 20 Jahren ja nicht 25, 30 oder 35 Cent/kWh ist ist auch klar.

Also Leute beschäftigt euch mal mit PV, am 3000 bis 4000 Stunden im Jahr kann PV Strom zu extrem günstigen Preis zur Verfügung stellen.

MfG

Gravatar: Angela Freisler

Wer sich einmal etwas genauer ansieht, mit welcher Rücksichtslosigkeit und Systematik, unter Entfaltung was für einer absurden Optik von der Welt und mit welch verfassungswidriger Allmacht die deutsche Exekutive die Gesellschaft und das gesellschaftliche Leben seit zwölf Jahren von Grund auf vergiftet, und mit was für Verfallserscheinungen das einhergeht, der merkt überhaupt erst, was für eine dummdreiste Lüge es ist, wenn die deutsche Politik sich zugleich als Retterin der Menschheit aufspielt und so tut, als wollte sie die Menschen vor Vergiftung schützen.

http://www.spiegel.de/forum/kultur/us-sendung-60-minutes-fernsehreporter-legende-mike-wallace-ist-tot-thread-58366-1.html#postbit_9984828

http://www.spiegel.de/forum/lebenundlernen/jugend-und-politik-engagement-ja-partei-nein-thread-465284-1.html#postbit_44205862

Das Gegenteil ist der Fall. Die deutsche Bundesregierung ist seit zwölf Jahren mit nichts anderem beschäftigt, als mit der Vergiftung der Gesellschaft und des gesellschaftlichen Lebens eben genau von Grund auf, um zumindest die Deutschen vom geistigen, seelischen und sozialen Leben zum geistigen, seelischen und sozialen Tod zu befördern. Jeden Tag mindestens eine soziale Atombombe, geworfen von den Bessermenschen im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, vulgo vom deutschen ÖRR in Muttis Diensten, der auch noch erzwungenermaßen bezahlt von Schafen, die so blöde sind, ihren eigenen Schlächter zu bezahlen.

Gegen deren Gift sind alles CO2 und NOX der Welt ein laues Lüftchen, daran gemessen ist noch das übelste Industrie - shithole ein Luftkurort.

Schlimm ist für die doch nur, dass sie die Menschen nicht wieder ohne Weiteres mit der bewährten Methode nicht nur des Vergiftens, sondern auch des Vergasens und Vergessens endgültig abschalten und zum Schweigen bringen können.

Man kann daher wirklich nur gespannt sein, ob die Deutschen unter dieser Regierung es nicht vielleicht doch schaffen, kollektiv zu regredieren wieder zurück in ihre Zeit vor achtzig Jahren, in der doch offensichtlich viel mehr Menschen in Deutschland stehen - und steckengeblieben sind, als die veröffentlichte Meinung heute glauben machen will.

Im Übrigen scheint jegliche Eskalation wieder möglich, so lange sie von Gnaden der US - amerikanischen Schutzmacht geschieht und Feindbilder aufbaut und / oder ausbaut, ohne die die US - Administration buchstäblich ums Verrecken nicht auskommt.

Gravatar: Udo Stemmer

Auch unter der Präsidentschaft von Donald Trump hält der Solarboom in den USA weiter an.

2017 wurden ca. 10,5 GW PV neu installiert, wie aus neuen Zahlen des Marktanalysten GTM Research und der Solarvereinigung Solar Energy Industries Association (SEIA) hervorgeht.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Dumm gelaufen….

Die Bundesnetzagentur hat am 12.04.2018 die Zuschläge der ersten gemeinsamen Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen erteilt.

“Es haben ausschließlich Gebote für Solaranlagen Zuschläge erhalten. Im Wettstreit setzt sich eben die Technologie durch, die zu den geringsten Kosten anbieten kann“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Der niedrigste Zuschlagswert liegt bei 3,96 ct/kWh.

So Herr Dipl. Ing. Michael Limburg in welche Richtung geht die Reise ?

Herr Dipl. Ing. Michael Limburg,
bei gemeinsamen Ausschreibungen,
PV, Wind, Kohlekraftwerk und Kernkraft.

Können da die Kohlekraftwerke und AKWs bei unter 4 Cent beim Neubau mithalten ?
MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Dumm gelaufen….

Ab den 2000ern lag bereits die Durchschnittstemperatur für den April 4 mal über 11°C das hat es in den vorangegangenen ca. 120 Jahren der Wetteraufzeichnung noch nicht gegeben in D, und 2018 sind auch noch die 12°C gefallen.

2018 ist die Durchschnittstemperatur im April +12,3°C

2011 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,6°C

2009 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,8°C

2007 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,5°C

#

Nur mal zum Vergleich die 4 niedrigsten April Durchschnittstemperatur lagen alle von 1950, 1960.

Ab da an wurde erst so richtig mit der Verbrennung von Fossilen Kohlenstoff begonnen.

Deshalb brauchen wir auch keine 100% CO2 freie Stromversorgung, Energieversorgung, es können auch noch 10%, 20% oder auch 30% aus Fossilen Quellen kommen, das kann das Ökosystem auch noch problemlos aufnehmen.

1917 ist die Durchschnittstemperatur im April + 4,3°C
1929 ist die Durchschnittstemperatur im April + 4,5°C
1903 ist die Durchschnittstemperatur im April + 4,7°C
1938 ist die Durchschnittstemperatur im April + 5,0°C

Quelle:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihenundtrends/zeitreihenundtrends.html#buehneTop

Gravatar: Udo Stemmer

Michael Löhr schreibt am 20.02.2018 – 09:23
„Birol hob dabei darauf ab, dass es auch in London windstille Nächte gäbe, in denen weder Windturbinen noch Solaranlagen Strom produzierten."

„Sehe ich genau so wie die IEA. Langfristig ist die Kernenergie die sicherste Energiequelle.“

Bei der Windstillen Nacht kann das neue AKW grade mal so 6 bis 8% vom Strombedarf decken.
Bei den Baukosten vom AKW kann man auch Gaskraftwerke bauen, die schaffen aber dann auch 60 bis 80% der Strommenge von England zu decken bei der Windstille in der Nacht.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Michael Löhr schreibt 27.02.2018 - 08:47
„Schmeißen Sie Ihren grünen Taschenrechner in die Ecke und versuchen Sie es einfach mal mit ökonomischer Vernunft. Dann kommen Sie auch zu echten Zahlen und zu einer echten Kostenrechnung und nicht zu Ihren gewünschten Fantasiegebilden, die immer nur Teil einer Kostenrechnung bzw. Kalkulation sind, aber nie die Gesamtheit abbilden. „

Na Herr Michael Löhr,

ist doch einfach, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kommt der Strom von den PV-Anlagen günstiger als vom AKW-Neubau, gegen bereits ca. 3500 Stunden ab.

Windkraftanlagen liefern auch günstiger die kWh ab beim Netz als der AKW-Neubau.

Welche Volllaststunden bleiben noch für für AKW übrig wo man Punkten kann ?

2000, 3000 ?

Was kostet jetzt das kWh von einen AKW-Neubau bei sagen wir mal 3000 Volllaststunden ?
20 Cent oder doch 30 Cent ?

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang