Donald allein im Weißen Haus

Den neugewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten kann man entweder bedauern oder bewundern. Bedauern deshalb, weil im Kongreß das gesamte politische Establishment gegen ihn steht.

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Empfohlen, Blogs - Politik | Schlagworte: Donald Trump, Jeff Sessions, USA, Washington
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Den neugewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten kann man entweder bedauern oder bewundern. Bedauern deshalb, weil im Kongreß das gesamte politische Establishment gegen ihn steht. Natürlich kann er keine Unterstützung für seine Vorhaben bei der Opposition in beiden Häusern des Kongresses erwarten. Schon das ist gegen jede Gewohnheit in Washington, dem größten Basar der Welt. Aber dafür war selbst dieser Wahlkampf und die damit verbundene Auseinandersetzung zwischen Hillary Clinton und Donald Trump zu erbittert. Da wurden keine Gefangenen gemacht. Es muß sich um eine Kabinettsbildung in grauer Vorzeit gehandelt haben, bei der zumindest der Verteidigungsminister der unterlegenen Partei angehörte. Vermutlich sollte auf diese Weise immer sichergestellt sein, daß das amerikanische Kriegsestablishment aus Demokraten und Republikanern gemeinsam über die Welt herfallen konnte.

Die Wähler tragen Trump und das eigene Lager ist auf Killer-Tour


Man muß sich bei CNN oder BBC nur die haßerfüllten Kommentare der eigenen Kongreßleute über Präsident Trump anhören, um zu wissen, was in Washington los ist. Eigentlich reicht es schon, die Sender einzuschalten, um sich eine Vorstellung von Kriegs-Berichterstattung zu machen. Da brauch man schon gar keine "O-Töne" von Senator McCain oder Senator Graham mehr. Dabei ist es durchaus reizvoll, republikanischen Senatoren zuzuhören, wenn angeblich abgeschaltete Mikrophone dauaf schließen lassen, daß man den eigenen Präsidenten für bestensfalls"gaga" hält. Die Wähler von Präsident Trump scheint das alles nicht anzufechten, wie Nachwahlen zum Kongreß deutlich gemacht haben. Dabei haben sich diejenigen durchgesetzt, die auf Trump setzen. Trump scheint ohnehin der einzige zu sein, der auf die fragile Wählerbasis setzt. Bei den Wählern geht schnell der Satz um:"wie gewonnen, so zerronnen". Das scheint Herrn Trump nicht anzufechten, weil er auch sonst nichts in Händen zu haben scheint. Oder ist da doch mehr an Gruppen, die ihn tragen, auch wenn die Kampf Medien darüber nicht berichten?

Ist der Generalstaatsanwalt Jeff Sessions der wohl plazierte Sargnagel für Präsident Trump?


Über den Atlantik hinweg ist Washington schwer auszumachen, vor allem die fast biblische Dimension der Kämpfe auf der "Achse der Bösen". Die Ernennung des einzigen scheinbar loyalen Senators aus der Vorwahlzeit in der Person von Jeff Sessions war der berühmte "Schuß ins eigene Knie" und möglicherweise die "Selbstversenkung" des neugewählten Präsidenten. Mit der Ernennung zum Generalstaatsanwalt war-und das offensichtlich ohne jede vorherige Information an den Präsidenten die Erklärung der eigenen Befangenheit eben von Jeff Seesions und die zwangsläufig zu erfolgende Einsetzung eines Sonderermittlers verbunden wegen der stets behaupteten und nie bewiesenen Einmischung Rußlands in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf verbunden. Dieser Sonderermittler in der Person des ehemaligen FBI-Chefs Mueller ist so etwas wie die  Speerspitze des gegen Präsident Trump gerichteten Establisments, das man es nicht glauben kann. Das machen schon die erkennbaren Verteidigungslinien im Kongreß zugunsten von Herrn Mueller deutlich.

Wird Präsident Trump zum John Wayne der Jetztzeit?


Die Bilder sind bis heute berühmt. Im Western überlebte der heroische John Wayne deshalb, weil er den Colt schneller zog als jeder andere. Präsident Trump kämpft gegen zwei Phänomene und diese gehen uns alle an, auch wenn wir keine Amerikaner sind. Da ist zunächst die "politische Eier-Uhr", die in der Tätigkeit des Sonderermittlers besteht. Es wäre gelacht, wenn sich in den Vereinigten Staaten des Anwälte gegen den Präsidenten Trump nicht das Haar in der Suppe finden lassen würde. Die Atmosphäre ist in Washington so aufgeheizt, daß ein politisches Streichholz genügt, den Heuhaufen sofort in Flammen zu setzen. Wenn Präsident Trump eine Chance haben will, muß er die Speerspitze des Kriegsestablisments in der Person des Sonderermittlers schassen oder geschasst bekommen. Die zweite " Eier-Uhr im Weltmaßstab" tickt ebenfalls und das sind die rapide sich verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und Rußland. Das ist das Ziel der Anti-Trump- Fronde in Washington und das erkennbare Bemühen des amerikanischen Präsidenten Trump, es genau dazu nicht kommen zu lassen, weil der ganze Globus verglühen könnte. Die Bilder vom G20 Gipfel in Hamburg machen jetzt noch deutlich, daß beide Präsidenten es miteinander konnten, Putin und Trump. Welches sind die Kräfte, die auf eine "globale Baisse" setzen? Trump ist es jedenfalls wohl nicht, obwohl alles unternommen wird, ihn bis zur Gesichtslosigkeit einzumauern.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Aufbruch

Man kann Präsident Trump nur alle Daumen drücken, dass er der John Wayne der amerikanischen Politik bleibt. Man kann nur hoffen, dass seine Wähler hinter ihm stehen und klar machen, dass die USA tatsächlich in Flammen aufgehen, wenn man Trump den politischen Garaus macht. Trumps Sieg im Kampf mit den transatlantischen Strippenziehern um Soros wäre schon deshalb wichtig, weil die unselige heimliche Herrschaft dieser selbsternannten und demokratisch nicht legitimierten "Eliten" wieder in die Hände von gewählten Politikern gelegt werden muss. Das wird schwer werden, weil das wahnsinnig viele Geld dieser Herrschaften wohl jeden kaufen kann. Mitglieder der beiden Parlamentskammern nicht ausgenommen. Mit dem unsinnig aufgeblähten Feindbild Russland soll das Volk gefügig gemacht werden. Die Feinde der USA sitzen aber eher im Inneren, als außerhalb. Es sind auch die Feinde Europas. Einer der das sehr klar erkannt hat, ist wohl auch Viktor Orban.

Gravatar: Candide

"Befangenheit" kann vielerlei bedeuten. Vermutlich wird jeder, der für den Präsidenten eine Lanze brechen könnte, massiv bedroht. Einschüchterung, Bedrohung der Familie, Erpressung - der Möglichkeiten gibt es genug.
"Drain the swamp!" fordern Trumps Anhänger, aber der Sumpf, den der Präsident trockenlegen will, ist voller Krokodile und er steht barfuß mittendrin. Hoffentlich kann er wenigstens einige dieser Biester erledigen.

Gravatar: wolle01

Und beim täglichen Trump-Bashing in den bundes-deutschen Hofberichterstattermedien kann sich jeder Mitdenkende ausrechnen, in welchen Klüngelkreis diese und die sie beauftragenden selbst ernannten Eliten u. Moralapostel eingebunden sind. Die Interessen der Bürger sind da eher nachrangig. Aber das wollen die meisten derjenigen, die auch Wahlbürger sind, nicht erkennen. Aber die Eliten arbeiten kräftig an der Absicherung ihrer Stühle, u.a. mit Inititativen wie in Kassel, wo (vor allem migrantische) Einbürgerungs- berater offensiv auf ihre zugewanderte Klientel zugehen, um sie mit Rat u. Tat vom Wert des Deutschen Passes zu überzeugen. So rekrutiert man die (dankbaren) Wähler von morgen.

Gravatar: R. Avis

@Wolle: und die dankbaren Wähler von morgen machen dann ihre eigene Partei auf, mit der sie ihre Traditionen bewahren und gegen den Gender/Multikulti-Mist verteidigen können.
Die jetzigen Block-Parteien kaufen sich heute ein paar Jahre Zeit, in denen ihr Personal sich bereichern kann. Morgen, also spätestens bei den Wahlen in acht Jahren, werden sie hinweggefegt werden, aber nicht von einer zivilisierten Opposition sondern von Leuten, die ihre Gegner auch physisch vernichten.

Gravatar: Einzelk@mpfer

Trump hat versprochen den Amerikanern ihr Land zurückzugeben. Nur mit beständiger Wachsamkeit der Bevölkerung kann das gelingen. Wohlan Mr. President, go for it!

Gravatar: Martin K.

Vielleicht ist Trump ja einfach nur unfähig. Schon mal darüber nachgedacht? Vielleicht ist gar nicht das "böse Establishment" an seinem Versagen schuld (davon sitzt ja genug in seinem Kabinett by the way), sondern einfach handwerklich schlecht gemachte und juristisch nicht wasserdichte Gesetzesvorlagen.

Gravatar: Kritiker

https://opposition24.com/obama-vorsitz-mitglieder-anti/302363

Barack Hussein Obama, H. Clinton alle Anti-Tump-
Bewegung.
Und viele Millionen sind unterwegs dem Donald Trump
das politische Ende zu bereiten.
Kein Präsident der USA hatte es je so schwer.

Wie der Mann bis jetzt durchhält; meine größte
Hochachtung.

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