Die Leuchtkraft des Evangeliums

Am Ende des Johannesevangelium 12,20-33 sagt Jesus:

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„Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich,  wenn ich über diese Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen“.

Der Herrscher dieser Welt ist der Satan,  der Widersacher Gottes,  der all das bewirkt,  was Menschen von Gott entfernt.

Gedanken aus dem Vortrag der Professorin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz

< Nur im Absoluten gibt es Absolution>

Das Tun in der Sünde verbaut die Lebendigkeit unseres Daseins.  Das Böse besteht im Wesentlichen in der Form von Lüge und der Verdrehung von Wirklichkeit. Reue ist,   wenn ich sage,  ich möchte es nicht getan haben.

Petrus hat den Herrn 3 mal verleugnet, ...der Herr wandte sich um und sah Petrus an... Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.  Lukas 22,60-62

Petrus weinte weil er sich in eine ihm unvorstellbare Liebe hineingezogen fühlte. Die Reue und  Vergebung ist es die uns weinend und  erlöst zusammenbrechen lässt,  nicht die Schuld.

Jesus ist von den Toten auferstanden. Das ist das urchristliche Bekenntnis  (Nicäa 325 n.Ch.)

Wenn er nicht auferstanden, und 40 Tage bei den Jüngern gewesen wäre, dann gäbe es den christlichen Glauben nicht. Für dieses Erleben waren die Jünger bereit in den Tod zu gehen,  denn sie wussten von nun an, dass der Tod die Tür zu neuem Leben öffnet.

Es entspricht der innersten Logik dessen, was das Christentum behauptet,  dass die Toten nicht tot sind, sondern,  dass es eine letzte Klärung geben wird, und hier das Absolute,  die Absolution,  das heißt wortwörtlich das Gelöste, das Erlöste durch Gott geschieht.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Joachim Datko

Den angeblich wundertätigen Wanderprediger hat es nicht gegeben, die mystischen Geschichten in den "Evangelien" sind nicht authentisch, sie sind frei erfunden!

Zitat: "Der Herrscher dieser Welt ist der Satan, der Widersacher Gottes, der all das bewirkt, was Menschen von Gott entfernt."

In welcher Welt leben die religiös geprägten Menschen? Sie lassen sich jeden Unsinn aus heiligen Büchern gefallen. Wer streng religiös ist, sollte einmal Urlaub vom Glauben machen, um auf neue Gedanken zu kommen.

Siehe: http://www.freiewelt.net/glaubige-sollten-regelmasig-urlaub-von-der-religion-und-der-kirche-nehmen-10011677/

Zitat: "Die Leuchtkraft des Evangeliums"
Es ist geistige Finsternis, es leuchtet nichts.

Jahr für Jahr verlieren die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland ungefähr 500.000 Mitglieder.

Ich bin gerne bereit, ausführlich zur geistigen Finsternis des Christentums Stellung zu nehmen.

Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de

Gravatar: Herbert K.

Geht man allen Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder widersinnigen System von Fabeln. Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht, nicht ihre Verkehrtheit erkennt.
(Friedrich der Große, König von Preußen, 1712-1786)

Gravatar: Thomas Rießler

In der Tat sind die Toten laut der Bibel noch nicht endgültig tot. In der Offenbarung des Johannes wird der zweite Tod erwähnt, der diejenigen Menschen beim Weltgericht ereilt, die nicht an Christus geglaubt haben und nicht im Buch des Lebens verzeichnet sind: „Dann sah ich einen großen weißen Thron und den, der auf ihm saß; vor seinem Anblick flohen Erde und Himmel, und es gab keinen Platz mehr für sie. Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Großen und die Kleinen. Und Bücher wurden aufgeschlagen; auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen. Die Toten wurden nach ihren Werken gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren; und der Tod und die Unterwelt gaben ihre Toten heraus, die in ihnen waren. Sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken. Der Tod und die Unterwelt aber wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod: der Feuersee. Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den Feuersee geworfen.“
Außerdem wird beschrieben, dass der Teufel Anstifter und Verführer der gottlosen Menschen ist, die sich gegen Gott und die gläubigen Menschen stellen: „Wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis freigelassen werden. Er wird ausziehen, um die Völker an den vier Ecken der Erde, den Gog und den Magog, zu verführen und sie zusammenzuholen für den Kampf; sie sind so zahlreich wie die Sandkörner am Meer. Sie schwärmten aus über die weite Erde und umzingelten das Lager der Heiligen und Gottes geliebte Stadt. Aber Feuer fiel vom Himmel und verzehrte sie. Und der Teufel, ihr Verführer, wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. Tag und Nacht werden sie gequält, in alle Ewigkeit.“.

Gravatar: Joachim Datko

Da haben Sie viel Unsinn gelesen!

Zitat: " Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den Feuersee geworfen.“
Außerdem wird beschrieben, dass der Teufel Anstifter und Verführer [...]"

So etwas haben die Priester den Menschen in den Kopf gesetzt, um sie finanziell ausbeuten können.

Ich bin gerne bereit, zum "teuflischen" Prinzip der Teufelsvorstellung im Christentum ausführlich Stellung zu nehmen.

Gravatar: Thomas Rießler

Für mich ergeben diese Bibelzitate durchaus Sinn. Immer wieder habe ich den Eindruck, dass Menschen nicht selbständig denken und entscheiden, sondern von anderen Quellen beeinflusst und gesteuert sind. Die Zwänge und Stereotypen in den Verhaltensweisen sind dabei offenbar umso ausgeprägter, je größer die Gottesferne ist. Das Evangelium befreit von der Sklaverei der Sünde, der Teufel dagegen verdreht die Tatsachen und gaukelt den Menschen eine Freiheit vor, die in die Ausbeutung führt. So redete Karl Marx beispielsweise von Befreiung und führte die Menschen lediglich in die kommunistische Diktatur.

Gravatar: Joachim Datko

Die "teuflischen" Religion Christentum und Islam sind eine Geisel der Menschheit!

Zitat: "Das Evangelium befreit von der Sklaverei der Sünde, der Teufel dagegen verdreht die Tatsachen [...]"

Der "Teufel" ist eine religiöse Märchengestalt, dieser Unsinn wurde für die ängstlichen Menschen eingeführt. Denken Sie an den Ablasshandel, zuerst haben die Priester den Menschen Angst gemacht und dann haben sie abkassiert.

Gravatar: Thomas Rießler

Es gibt durchaus Beispiele von Christen, die sich für die Freiheit der Menschen in der westlichen Welt einsetzen und damit den Unterdrückern und ihren Helfern ein Dorn im Auge sind: „Der Außenamtsleiter des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, sieht westliche Staaten auf dem Weg in eine politische „Diktatur“, die sich über die Volksmeinung hinwegsetze. Als ein Beispiel führt er in der Zeitschrift Pravoslavnaya Beseda (Orthodoxe Gespräche) die Legalisierung der „Homo-Ehe“ in Großbritannien und Frankreich an. Obwohl „Millionen“ aufgebrachter Bürger dagegen auf die Straße gegangen seien, habe der Staat seinen Willen durchgesetzt und die entsprechenden Gesetze verabschiedet.“ (http://www.kath.net/news/42198).
Dass dies keine zufälligen Erscheinungen sind, wird im selben Artikel ebenfalls erläutert: „Die Russisch-Orthodoxe Kirche sieht Zeichen der Endzeit in einigen Ländern und Kirchen des Westens. Zu den Anzeichen zählten eine als Demokratisierung getarnte Säkularisierung, der Niedergang moralischer Autoritäten und der Weg in den Überwachungsstaat. Auch die Legalisierung der „Homo-Ehe“ und die „Trauung“ gleichgeschlechtlicher Partner in evangelischen Kirchen seien „apokalyptische Symptome“, erklärten hohe Kirchenrepräsentanten. Nach Ansicht von Patriarch Kyrill I. begibt sich ein Volk mit der Anerkennung homosexueller „Ehen“ auf „den Weg der Selbstzerstörung“. Homosexualität sei „Sünde“, und seine Kirche werde alles tun, dass sie in Russland niemals durch staatliche Gesetze sanktioniert werde, sagte er am 21. Juli nach einer Predigt in der Kasaner Kathedrale in Moskau.“

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